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T-Shirts für den Mann

Mein Mann hatte einen Wunsch zu Weihnachten: T-Shirts, von mir genäht. Und diesem Wunsch habe ich sehr gerne entsprochen, schließlich mag ich es, wenn jemand meine genähten Dinge zu schätzen weiß. Und außerdem lagen da schon ein paar Stoffe für den Mann im Schrank bereit… T-Shirt Basti-4544 metterlink näht: T-Shirt Sebastian für Männer aus Nosh Organics metterlink näht: T-Shirt Sebastian für Männer aus Nosh Organics

Das erste Shirt entstand gleich aus drei tollen Stoffen von Nosh: Diese Dreiteilung wollte ich schon lange mal probieren und diese drei Stoffe harmonieren wunderbar, sowohl in der Farbgebung als auch in der Qualität. Verwendet habe ich Hippu in Vanille und Dunkelblau und Jersey Fantasia Blue (den es wohl momentan leider nicht mehr gibt). Das Schnittmuster habe ich dann einfach dreigeteilt und noch eine Tasche als Eye-Catcher ergänzt. Genäht habe ich das T-Shirt wieder nach dem Schnittmuster „Sebastian“ von Rockerbuben.
metterlink näht: T-Shirt Sebastian für Männer aus Nosh Organics

Auch Shirt No. 2 ist aus einem tollen Nosh-Stoff namens Suhasu und dem Schnitt Sebastian entstanden. Ich weiß, das der Schnitt gut passt, mein Mann ihn gerne trägt und why change a running system?

metterlink näht: T-Shirt Sebastian für Männer aus Nosh Organics metterlink näht: T-Shirt Sebastian für Männer aus Nosh Organics

Die Bilder sind während eines Kurzurlaubs entstanden und ja, es war kalt draußen. Eigentlich wollte ich euch heute gleich alle vier Weihnachts-T-Shirts zeigen, aber die Fotos musste ich schnell machen und leider wurden nicht alle scharf. Also gibt es heute zwei Shirts zu sehen und bei der nächsten Fotogelegenheit dann die anderen Beiden 😉

Näht ihr auch für eure Männer? Und gibt es dann auch explizite Wünsche?

Viele Grüße,
Marina

Link: HoT
Schnitt: Shirt Sebastian von Rockerbuben
Stoffe: NoshOrganics (Die Stoffe wurden mir im Rahmen einer Kooperation kostenfrei zur Verfügung gestellt, meine Meinung bleibt davon aber unberührt)

Der perfekte Shirt- Schnitt für den Mann (oder meinen Mann)

Männer zu benähen ist ja immer so eine Sache: Entweder fällt die Stoffwahl schwer, die Schnittwahl oder das „Finish“, also wieviel ist zuviel und was ist zuwenig.

Tatsächlich fiel es mir bisher mit Pullis bisher am leichtesten, aber ich war immer noch auf der Suche nach dem perfekten Shirt-Schnitt für den (meinen) Mann. Aber ich bin ehrlich, so schnell hätte es keinen neuen Versuch für meinen Mann gegeben, wäre nicht der tolle Nosh-Stoff hier eingetrudelt, den ich eigentlich für mich vernähen wollte. Aber als ich ihn in den Händen hielt schrie er nach einem Shirt für den Mann. Et voilá, hier ist es! 

Genäht habe ich das Shirt „Sebastian“ vom Label Rockerbuben. Und es ist genau sein Shirt-Schnitt! So sehen seine Lieblings-Kaufshirts auch aus. 
Der Stoff ist ein Flamé und in der Beschaffenheit fester und weniger dehnbar als ein Jersey. Er hat aber auch diese Streifen, die den Stoff interessanter macht und eben perfekt für ein Männershirt ist.

Nosh-Stoffe sind ja immer toll zu vernähen, da macht auch dieser keine Ausnahme. Das Halsbündchen hatte ich vorsichtshalber etwas länger zugeschnitten, da der Stoff ja nicht so dehnbar ist, das hätte es aber gar nicht gebraucht. Ansonsten habe ich am Schnitt keine Veränderungen gemacht.

Das T-Shirt trägt er jedenfalls sehr oft, also denke ich, dass es gefällt 😉 Inzwischen hat er auch schon sein zweites Shirt „Sebastian“ bekommen.

Jetzt bin aber wirklich wieder ich dran, also #selfishsewing. Morgen geht es damit auch schon los, gleich zwei neue Lieblingsteile will ich euch da vorstellen. Schaut also gerne morgen wieder vorbei!

Liebe Grüße,

Link: AWS
Schnitt: Shirt „Sebastian“ von Rockerbuben 

P.S.: Der Stoff wurde mir von Nosh im Rahmen einer Kooperation zur Verfügung gestellt.

Jacke Fehmarn 2

Wir sind hier momentan am hin- und herräumen, aufbauen und umbauen. Jetzt musste auch mein Nähplatz dem Kinderzimmer weichen und ich bin ins Schlafzimmer umgezogen. Und einige Dinge brauchen wir dann doch immer noch und will ich auch noch machen, also nähen.

Doch eigentlich will ich euch ja etwas anderes zeigen: Auch mein Mann hat von mir eine Jacke nach dem Schnitt Fehmarn zu Weihnachten bekommen.

Die Jacke ist aus einem Funktionsstoff, der Außen eine Strickoptik hat und windabweisend ist und Innen ein Kuschelfell hat. Insgesamt macht der Stoff wirklich kuschelig warm, ohne die Wärme einer richtigen Winterjacke zu erreichen. Und das ist perfekt für meinen Mann, dem es in der Winterjacke meist zu warm ist.

So wird die Jacke also durchaus auch mal bei -10 Grad angezogen. Ich muss das ja nicht verstehen 🙂

Innen wird der Reißverschluss bei diesem Schnitt mit einem Beleg versäubert, den ich mit der Coverlock von außen festgesteppt habe. Letzte Woche habt ihr die Jacke mit Kapuze gesehen, diese Woche gibt es die andere Variante mit Kragen.

Die Jacke meines Mannes sollte schlicht werden, ich habe nur ein wenig blaue Details mit eingearbeitet. Den Reißverschluss-Beleg habt ihr ja schon gesehen, dann die Taschen und auch der Aufhänger, den ihr aber leider nicht sehen könnt, da er in der Jacke ist. Die Taschen habe ich in ihrer Form etwas verändert, da auch das nicht die erste Jacke nach dem Schnitt ist und die Taschenform, wie bei vielen anderen auch schon berichtet, sehr klein ist. Deshalb habe ich die Tasche vergrößert und vielleicht könnt ihr den kleinen blauen Punkt am Bauch sehen? Da habe ich die Tasche punktuell fixiert.

Safado ist im Übrigen der Bandname meines Mannes und auf dem Rücken könnt ihr auch erkennen, für welches Instrument er da zuständig ist.

 

 

Er mag seine Jacke sehr gerne, sie wird quasi immer getragen. Und ehrlich gesagt wünsche ich mir jetzt auch eine Kuschel-Übergangsjacke mit diesem Stoff… Ich befürchte, das muss noch warten 😉

Liebe Grüße,

Marina

Schnitt: Fehmarn

Jacke Fehmarn 1

Nicht selten gibt es Wünsche, die an mich herangetragen werden wie: Kannst du sowas nähen? Kannst du das mal machen? Und meist weise ich  solche Wünsche tatsächlich zurück, denn die To-Sew-Liste ist lang und die Zeit (und Lust) begrenzt. Denn sind wir mal ehrlich: Natürlich ist es toll, 8 Stunden zu nähen. Aber täglich macht das dann auch keinen Spaß oder wenn es zu einem Muss wird.
Natürlich werden aber solche Wünsche gemerkt und manchmal funktioniert das sogar ohne Nachfragen. Wie hier, bei dieser Jacke.

Mein Neffe hat solch eine Jacke letztes Jahr im Herbst gekauft bekommen und mein Bruder war davon wohl mindestens genauso begeistert, wie mein Neffe. Also dachte ich mir, das ich das doch zu Weihnachten umsetzen könnte. Gedacht, Getan! Also jedenfalls dieses Mal…

Für den Schnitt habe ich die Jacke Fehmarn verwendet. Tatsächlich ist das schon die dritte Version der Jacke, die anderen beiden sind aber noch nicht auf dem Blog zu finden. Ein relativ simpler Kapuzenjacken-Schnitt, der aber so simpel ist, das man ihn für verschiedene Projekte und Materialien verwenden kann. Hier habe ich aber eine ganz normale Sweat-Jacke, ohne Taschen gemacht. Was mir gut gefällt, ist das der Reißverschluss innen versäubert ist und die Jacke so auch gut offen getragen werden kann. Den Schnitt gibt es jedoch nur als Papierschnitt und so musste ich ihn tatsächlich schon dreimal abzeichnen für drei unterschiedliche Größen. Langsam bin ich jedoch in Übung, was das Schnitte kopieren angeht, was nicht heißen soll, das ich nicht doch sogar lieber klebe…

Die Kapuze hat praktischerweise einen Mittelstreifen, so das ich die Ohren ohne Probleme einsetzen konnte. Die Ohren sind natürlich selbst gezeichnet und für die Standhaftigkeit mit Decovil light verstärkt.

Die Öse für die Kordel ist mit SnapPap verstärkt, die Kordelenden tatsächlich nur geknotet. Ich fand, mehr Ablenkung braucht die Jacke eigentlich nicht. Und am besten wirkt sie doch sogar, wenn man von der Jacke selber nur die Umrisse sieht, oder?

 

Tatsächlich scheine ich mit dem Geschenk eine gute Wahl getroffen zu haben und meine Erkundigungen im Vorfeld zogen sogar noch eine Damenversion der Jacke nach sich. Vielleicht kann ich euch die auch bald zeigen?

Ich hoffe ihr konntet bei der Traumkulisse der Bilder überhaupt einen Blick auf die Jacke werfen? Die Kulisse ist der Kalterer See in Südtirol, wie auch schon bei den Bildern vom Pullover Madeira meiner Schwägerin.

Viele liebe Grüße,

Schnitt: Jacke Fehmarn

Sommeroutfit

Kinderkleidung nähen. Ein Thema, das hier immer mal wieder vorkommt, aber trotz allem bin ich immer wieder erstaunt, wie wenig Stoff man dafür braucht und wie schnell die Seitennähte dann geschlossen sind.
Für die nähenden Mamas unter euch wird das nichts Neues sein 😉 Leider braucht man doch wieder so viel Stoff, das meistens die Reste, die man so rumliegen hat, auch wieder nicht genügen… Aber für diese Fälle haben ein paar neutrale Stoffe Einzug gehalten, wie dieser schwarz-weiß gestreifte Stoff, den mir Catrin zum Nähcamp mitgebracht hatte.

 

Vor einiger Zeit brauchten wir dann ein Taufgeschenk und der Wunsch war ein selbstgenähtes Sommeroutfit. Für die kurze Hose konnte ich mich aber nicht entscheiden, was bei diesem Sommer vielleicht kein Fehler war. Der Shirt-Schnitt ist ein etwas abgewandeltes Hemlock-Top, ohne Rüschen und seitlich etwas ausgestellt. Die Hose Motti ist ein Freebook und der Stoff der Hose ein Upcycling-Projekt meiner alten Lieblingsjeans und der schwarze Stoff ein Reststück meiner schwarzen Ginger-Hose.

 

Bei der Hose finde ich die hintere Naht genial, die lockert die Rückseite auf.

 

Ok, das Label schaut etwas überdimensioniert aus, aber auf Kaufjeans ist auch oft ein Riesen-Label.

 

Der Plott für die Vorderseite musste auch noch sein und mir gefällt es total gut, dass man die Streifen vom Stoff darunter durchsieht. Der Plott ist im Übrigen aus der Silhouette-Bibliothek.

 

Ich hoffe, der kleine Mann passt diesen Sommer auch hinein und das es gefallen hat! Das ist meist meine größte Sorge, wenn ich etwas genähtes verschenke. Geht es euch da auch so?

Liebe Grüße,

P.S.: Der Schnitt Hemlock-Top wurde mir zum Designnähen von Näh-Connection kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung und das verwendete Material ist aber mein Eigenes.

#JustHim

Der Mann hatte Geburtstag- und hat unter Anderem etwas Genähtes von mir bekommen. Denn auch bei ihm ist es gar nicht mehr so einfach mit dem Klamotten einkaufen. Ich geh nicht gerne mit, alleine geht er nicht und natürlich reden wir auch  über Dinge, die mich beschäftigen, wie in diesem Fall, wo unsere Klamotten herkommen und unter welchen Bedingungen sie entstehen. Deshalb kauft er wohl auch nicht mehr so einfach ein, beziehungsweise hat er ja schon zwei Jeans von manomama.
Nur an der T-Shirt-Front sah es bisher noch mau aus, oder so dringend hat er halt noch keine gebraucht. Deshalb habe ich sofort zugeschlagen, als Prülla ihren Shirt-Schnitt veröffentlicht hat. Das Ärmeldetail hat mir so gut gefallen!

Mein Mann kann auch grau tragen und macht das auch sehr gern. Deshalb habe ich den Swafing-Jersey auch gerne in der Farbe mitgenommen… Denn das ein Plott darauf soll, war mir gleich klar, nur was noch nicht so. 

Das uns irgendwas mit Brasilien verbindet, das konntet ihr ja schon bei seinem Pulli erahnen 😉 So hat er jetzt den Ort, in dem Teile seiner Familie wohnen, auf dem T-Shirt. 
Zum Schnitt ist zu sagen, dass er schnell und unkompliziert genäht ist. Ich habe die Größe XXL genäht, würde beim nächsten Mal aber sowohl in der Länge als auch in der Breite etwas zugeben. Das Shirt ist nämlich sehr körperbetont worden. Ich habe das fertige T-Shirt auf ein „altes“ Shirt gelegt und es hätte gut passen müssen. Aber da merkt man halt leider den Stoff-Unterschied sehr. Denn so Männer-T-Shirt-Stoffe habe ich bisher noch nicht entdeckt. 

Kleine Anekdote noch zu den Bildern: Normalerweise muss ich mehrmals nachfragen, ob wir Bilder für den Blog machen können. Beim Shirt wollte er sofort los und Bilder machen…

Liebe Grüße,

Hoodies im Doppelpack und in grün

Teil drei der Hoodie- und Pullover-Serie. Und damit schon der letzte Teil. Und auch die letzten Weihnachtsgeschenke… Naja, ist ja jetzt auch schon bald Ende Januar, also wird ja auch Zeit!
Ihr habt richtig gelesen, heute gibt es gleich zwei Hoodies zu sehen. Denn für meinen Bruder und seinen Sohn fiel mir sofort ein Partnerlook-Hoodie ein, schließlich musste es ja auch etwas Besonderes für meinen Neffen sein, letztes Jahr gabs schließlich einen Ohnezahn. Den zu toppen, das war mir gleich klar, wird mir nicht wirklich gelingen. Aber den gleichen Pulli, den auch der Papa hat, vielleicht habe ich da kleine Chancen 😉
Genäht habe ich für meinen Bruder auch wieder einen Mr. Klassik von Selbermacher 1-2-3, dieses Mal mit Kapuze. Für den kleinen Mann gab es wieder einen Herzbuben, dieses Mal schon eine Nummer größer (Hier der erste Herzbube). Gut das die Schnitte bei den Größen noch ganz schnell gedruckt, geklebt und geschnitten sind 😉 
Ein wenig mehr Kopfzerbrechen hat mir tatsächlich der Plan bereitet, das Schnittmuster zu zerteilen, dass es bei beiden Hoodies möglichst gleich ausschaut. Man könnte schon fast sagen schlaflose Nächte, bis ich endlich damit starten konnte. Schlußendlich war es mal wieder einfacher, als gedacht. Ich habe das Schnittmuster doppelt ausgedruckt weil ich ja nicht im Bruch zuschneiden konnte. Eins der Vorder- und Rückteile gedreht und an das andere geklebt. Beim kleinen und großen Schnittmuster habe ich mir einfach Fixpunkte gesucht, die jeweils an der gleichen Stelle sind. Also der untere Armausschnitt am Vorder- und Hinterteil, die Seitennähte,… Und dann habe ich mit meinem großen Lineal die Punkte verbunden, nochmal kurz verglichen und dann das Schnittteil dementsprechend getrennt. Und dann ging das große Puzzeln los 😀 So dreieckige Teile unterzubringen das möglichst wenig Stoffverschnitt anfällt… Ich sags euch. Ich kann mich da ja richtig verkaufen. Wenn dann der Mann noch sein Wissen mit mir teilen will ohne Rücksicht auf den Fadenlauf… Irgendwann habe ich dann einfach losgeschnitten.

Anschließend muss man ja nur noch die getrennten Stoffteile zusammennähen, dass man wieder jeweils ein Vorder- und Rückteil hat. Und dann der „normalen“ Hoodie-Anleitung folgen. Und dann ist man so vertieft, dass man zwar die Ösen einschlägt, aber natürlich die Verstärkung mit SnapPap vergisst. Es fällt einem dann natürlich erst auf, wenn die Kapuze total schön, mit einem Stoffstreifen der die Naht verdeckt, angenäht ist. Das ist mir im Übrigen bei allen drei (!) Hoodies mit Kordel passiert. (Gleichzeitig aufgefallen, also ich habe das SnapPap auf einmal dann reingemacht… Nicht das hier ein ganz falscher Eindruck entsteht;)). Also dreimal wieder Mütze abtrennen, Ösen rausmachen, das Fake-Leder aufnähen, neue Ösen einschlagen und Kordel einziehen. Bei den Männerkapuzen habe ich die Kordel komplett durchgezogen und dafür auch einen Tunnel genäht. Bei der Kinderkapuze habe ich aus Sicherheitsgründen  die Kordel getrennt (Bei durchgehenden Kordeln besteht die Gefahr des strangulierens beim spielen – und das will glaube ich niemand…). Die getrennten Kordeln habe ich dann in der Naht mit der die Kapuze an den Pullover kommt, fixiert. Dadurch dass die Kordel aber sehr massiv ist hat das nur semi-gut funktioniert. Hier musste ich auch bereits nachbessern. Nun ist die Kordel mit Handstichen fixiert und hält hoffentlich gut. Manchmal ist das Nähen mit Hand halt doch die bessere, wenn auch ungeliebtere Lösung.

Beim erneuten Annähen der Kapuze an den Mr. Klassik habe ich auch ein wenig den geraden Abschluss unten verflucht. Schließlich hatte ich die Kapuze vorher auch schon mit der Overlock, natürlich auch mit Messer, angenäht. Also war die Nahtzugabe fast nicht mehr existent und es hat mich einige Zeit gekostet, dass das wieder ordentlich aussieht. Grundsätzlich ist das im Schnittmuster gut erklärt, aber wenn der Stoff schon so schön gekürzt ist, ist es halt leider nicht mehr so einfach. Aber alles gut, am Ende hats ja gepasst. Und dafür hatte ich ja auch schon zwei Tage vor Weihnachten Urlaub.

Auch hier habe ich wieder Patches gebastelt, dieses Mal mit dem Logo des Handballvereins meines Bruders und meines Neffen. Sind ja auch die Vereinsfarben, die der Pulli trägt, da fand ich das sehr passend. Und wenn man diese Zahlen gleich auf dem Kennzeichen hat, dann kanns ja auch auf den Pulli, oder?! Dank der Jahreszahl des Vereins konnte ich mir damals im Geschichts-LK auch sehr gut die Jahreszahl der Reichsgründung merken, dass nur nebenbei 😉 Geplottet habe ich mit schwarzer Flexfolie auf schwarzem SnapPap, wie auch beim Label. Das ist hier auch wieder mit Ösen befestigt.

Das war jetzt leider der letzte Teil der Hoodie-Serie mit den tollen Sweat-Stoffen von Stoffe.de. Ich hab schon mal erwähnt, dass das Sweat-Stoffe sind, wie ich sie vor der Näherei von Jogginghosen und so kannte. Das Gute für euch ist, dass ihr bis zum 31. März ab einem Bestellwert von 25,- € eine 5,- € Ermäßigung mit dem Code metterlink bekommt. Der Gutschein ist nicht mit anderen kombinierbar. 

Stoff: Stoffe.de, Kordel von Stoff&Stil, SnapPap von Snaply
Plotterfolie: Plottermarie


P.S.: Vielen Dank an Stoffe.de für die Stoffe für das Projekt! Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Pullover schwarz

Teil 2 der Hoodie- bzw. Pullover-Serie (Teil 1 seht ihr hier) kommt heute mit einem Mr. Klassik in Schwarz-Grau. Und meinem Papa. Da ich mir relativ sicher war, dass mein Papa nicht so sehr auf Kapuzen am Pulli steht, wurde es ein Mr. Klassik mit dem tollen Kragen. Und der ist in Schwarz-Grau natürlich richtig Männer-unbunt geworden. 

Und das es nicht zu langweilig wird, habe ich hinten noch an der Rückenpasse eine graue, selbergemachte, Paspel eingefügt.

Und für den Ärmel habe ich mit SnapPap (nervt es euch schon? Sorry, aber es ist wirklich toll :D) und dem Plotter, als Motiv ein leicht verändertes Plotterfreebie von Chrissibag, eine kleine Verzierung gemacht.

Hier nochmal die Paspel in der Nahaufnahme. Bin ja im Normalfall nicht so der Paspeltyp, vor allen Dingen weil ich nie die richtige Paspel bei der Hand habe, aber hier kommt das richtig gut!

Und der Kragen, der den Pullover natürlich erst zu etwas besonderem macht. Ich finde den ja echt gut. Mit der Kombination der Stoffe, der vorderen Naht,… Und wenn es einem kalt wird, könnte man den Kragen auch hochstellen.

Auch hier habe ich Stoffe von Stoffe.de verwendet. Wenn auch ehrlicherweise nur für den Kragen, also nur der graue Stoff. Ich hatte mich bei der notwendigen Menge nämlich etwas verschätzt. Also so um ganze zwei Meter. Da die Zeit aber gedrängt hat, musste ich auf mein Lager zurückgreifen. Und wie ich das letzte Mal schon erwähnt hatte, ist der Sweat (Sweatshirt glatt) von Stoffe.de endlich ein Sweat, so wie ich Sweat von den Jogginghosen, Sweatshirts etc. aus dem Laden, also vor Nähzeiten, kenne. Also relativ gut dehnbar, trotzdem warm, aber für Männer eben nicht zu warm. Naja, der schwarze Sweat hat diese tollen Eigenschaften nun leider nicht…

Und hier noch ein kleiner Ausblick, was euch noch erwartet in der Hoodie-, Pullover-Serie:

Was bleibt mir noch zu sagen? Achja! Das Wichtigste für euch kommt nun erst am Ende… Stoffe.de lässt euch einen Gutschein zukommen, der ab 25,- € Bestellwert gilt. Ihr müsst einfach nur metterlinkals Gutscheincode eingeben und bekommt dann eine Ermäßigung von 5,-€. Dieser Gutschein gilt bis 31. März 2016 und ist nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar.

P.S.: Vielen Dank an Stoffe.de für die Stoffe für das Projekt! Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Hoodie in blau

Es geht weiter mit Weihnachtsgeschenken! Letzte Woche habe ich euch die Geschenke für die Damen gezeigt. Doch was haben eigentlich die Herren bekommen? 
Wie das immer so ist, haben die Herren keine speziellen Wünsche und damit gab es bisher auch kaum genähte Sachen für sie. Für meinen Papa und meinen Bruder (der ja immerhin die meisten Fotos hier macht) sogar noch gar nichts, jedenfalls zum anziehen.
Dann bekam ich die Anfrage von Stoffe.de, ob ich mir aus ihrem Sortiment nicht einmal was zum testen aussuchen will. Und die Idee war geboren. Hoodies für die Jungs!
Natürlich mussten alle ein wenig anders sein. Oder fast alle. Wir Mädels wären ja auch nicht alle mit den gleichen Farben glücklich, oder? Und das gleiche trifft natürlich auch auf Schnitte zu.
Könnt ihr euch noch an den Brasilien-Pulli für meinen Mann erinnern? Der Schnitt Miro von Worawo hat mir total gut an ihm gefallen und ich war mir relativ schnell sicher, dass es für ihn nochmal dieser Schnitt wird. Trotz der vielen Unterteilungen ist er gut zu nähen und wenn man darauf achtet, wie rum die Kapuze angenäht wird, muss man auch weniger auftrennen, nur so als kleiner Tipp. Im Übrigen habe ich bei allen Pullis die Naht zur Kapuze bzw. zum Kragen nochmal mit einem Jerseystreifen versäubert. Das sieht einfach toll aus, mache ich bei mir viel zu selten!
Für den Mann wurde der Pulli also schwarz und blau. Mit Totenköpfen. Als Nieten. Fürs Label. Das ich ebenfalls mit SnapPap und Plotterfolie gemacht habe. SnapPap habe ich übrigens auch für die Kordelenden und für die Ösen-Umrandung.
Und dann natürlich noch zum Stoff: Als ich zum selber nähen angefangen habe und das erste Mal Sweat bestellt hatte, war ich sehr überrascht, was ich da bekommen habe. Einen sehr festen Stoff, der zwar schön kuschelig war, aber nicht das, was ich bisher von Jogginghosen oder Sweatshirts kannte.
Dann habe ich mir für die Hoodies den Sweatshirt Glatt ausgesucht. Und ich hatte plötzlich Sweatshirt-Stoff in der Hand. Also so einen Stoff, wie ich ihn vorher schon kannte. Elastisch, bequem und doch anders als Jersey. 
Was bleibt mir noch zu sagen? Achja! Das Wichtigste für euch kommt nun erst am Ende… Stoffe.de lässt euch einen Gutschein zukommen, der ab 25,- € Bestellwert gilt. Ihr müsst einfach nur metterlink als Gutscheincode eingeben und bekommt dann eine Ermäßigung von 5,-€. Dieser Gutschein gilt bis 31. März 2016 und ist nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar.

P.S.: Vielen Dank an Stoffe.de für die Stoffe für das Projekt! Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Stoff: Stoffe.de