Mein absoluter Lieblingsrock wurde mit großer Bowie auch auf der Taufe ausgeführt. Absoluter Lieblingsrock? Ja!!! Warum? Naja, der Rock war mein erstes Kleidungs-näh-vorhaben. Der geschnittene Stoff lag lange auf meinem Nähtisch und ich habe mich nicht rangetraut. Und als ich angefangen habe, habe ich bei der Erklärung des Burda-Schnittes sehr oft nur Bahnhof verstanden. Und: Ich habe einen festen Jerseystoff verwendet, gemacht ist der Schnitt für Stretch-Jeans und feste Stoffe. Aber das war nicht mein großes Problem. Sondern dass ich keinen Obertransport habe, dass der Reißverschluss wellig war und der Bund oben Falten geworfen hat, als er endlich fertig war. Dafür hat er auf Anhieb perfekt gepasst und gefallen! (Achja, deshalb auch absoluter Lieblingsrock 🙂 Und das er trotz aller Probleme so perfekt geworden ist)

Dann dachte ich mir, ich frag mal meine Kollegin um Rat, die gelernte Schneiderin ist, die wird mir schon ein paar Kniffe verraten können. Kniff war, den Reißverschluss wieder raustrennen. Und dann wäre ich in Urlaub gegangen und hätte nicht mehr um Rat fragen können. Sie hat mir aber auch angeboten, dass sie es macht… Hmmm… Gewissenskonflikt, weil ich meinen Rock ja alleine machen wollt und man lernt ja nur durchs selbermachen. Andererseits 6 Wochen (anschließend hat sie Urlaub) auf den Rock verzichten? Ne, das geht auch net. Okay, schummeln wir beim Reißverschluss, dacht ich mir.
Solltet ihr auf dem Bild jetzt doch den Bund erkennen können dann fällt euch vielleicht auf, dass euch nichts auffällt. Keine Falten… Warum schreibt die dann sowas komisches von den Falten? Naja, bei mir waren da noch Falten, aber nach der Behandlung meiner Kollegin (die den kompletten Bund aufgetrennt hat, der echt stümperhaft genäht war und dann wieder „neu“ angenäht hat) waren da keine Falten mehr. So ein Goldschatz, oder?

Also, heute RUMS mit Schummel-Lieblingsrock nach Burda Schnitt 406A (ohne Taschen) und voller Begeisterung 🙂

P.S.: Ich kann inzwischen Reißverschluss einnähen! Auch in diesen Rock! Der alte Reißverschluss war wohl vom raustrennen und wieder einnähen so geplagt, dass er nach einmal tragen den Geist aufgegeben hat. Und dann hab ichs einfach nochmal versucht und es hat funktioniert 🙂 Also nur halb geschummelt 🙂

Viele Grüße,
Marina

Am Sonntag waren wir auf eine Taufe eingeladen und ich habe Samstag-Abend festgestellt, dass ich keine passende Handtasche habe (nein, unter den 500 im Schrank war keine schwarz-weiße Clutch. Ich hätte nur schwarz oder weiß im Angebot gehabt).

Also noch schnell an die Nähmaschine gesetzt und aus dem tollen Punktestoff vom Möbelschweden noch eine XL-Bowie von Pattydoo genäht. Genau wie bei den Handytaschen ist der Schnitt echt toll zu nähen, wenn erst einmal zugeschnitten ist. Sollte sich jemand freiwillig dazu bereit erklären mir meine Schnitteile auszuschneiden, ich nehme das Angebot sehr gerne an! Dank neuem Rollschneider geht es ja schon besser, aber trotzdem… Zurück zum Thema: Ich mag Bowie (ehrlich? Wären wir gar nicht draufgekommen) und noch lieber mag ich Bowies zum umhängen. Also habe ich, nachdem Bowie schon fertig und mein tolles Label eingenäht war (natürlich auch nachträglich, weil ich mags gern umständlich), noch Schlaufen für einen Träger hinzugefügt und aus Ermangelung an  Zeit dann von einer anderen Tasche den Träger genommen.

Den Innenstoff kennt ihr schon, den habe ich bereits bei den Windeltaschen verwendet. Und da wir auf der Taufe von einem Windeltaschenbesitzer waren, fand ich das ganz nett 🙂 Der andere Windeltaschenbesitzer (ja, beides Jungs. Bei mir im Bekanntenkreis kommen nur Jungs auf die Welt, bei euch auch? Hoffentlich nicht, das gäb ein kleines Ungleichgewicht :)) hat übernächstes Wochenende Taufe und wenn mein Outfit zur Tasche passt, verwend ich sie da gleich wieder.

Ich habe übrigens einen KamSnap zum verschließen genommen. Ich finde die total praktisch und würd sie immer gern an jedes Kleidungsstück machen. Das kommt aber wohl nicht so gut 🙂

Ich schreibe übrigens gerade an einem Tutorial, verwendet wird Jeansstoff, es wird aber sicher keine Hose! Aber bald mehr dazu…

Viele Grüße,

Marina

Kennt ihr das Schnittmuster „Bowie“ von Pattydoo? Ich finde das Täschchen total putzig und es ist auch schnell gemacht! Deshalb hat es nicht nur für mein Handy eine neue Tasche gegeben, sondern auch für meine Mama. Bei uns beiden ist die Tasche heißgeliebt und gerade das zweite Fach ist sehr praktisch-da kann der Geldbeutel gern mal Zuhause bleiben.

Die Stoffe sind übrigens aus dem Fundus meiner Oma. Die kann zu jedem Stoff noch erzählen, was daraus geworden ist und wann sie das getragen hat. Und bei den meisten Sachen ist das 30 bis 40 Jahre her!

Ich fand Bowie sehr anfängertauglich und Ina’s Anleitungen sind so super, da wird man erfolgsverwöhnt und nimmt sich Sachen vor, die vielleicht noch eine Stufe zu hoch sind-dazu aber bald mehr 🙂

Liebe Grüße,
Marina

Das Bild kennt ihr ja schon als mein Profilbild, auf dem trage ich mein nagelneues Basic-Tank-Top nach dem Schnitt von Frau Liebstes.

Aus diesem Stoff ist bereits meine allererste Elaine entstanden, nach dem Schnitt von Pattydoo. Aber ob ich euch das zeigen kann? Elaine war mein allererstes Kleidungsstück, ist aus Jersey und meine Nähmaschine und ich waren auf der Suche nach dem perfekten Jersey-Stich. Noch Fragen?  😉 Solltet ihr es dennoch sehen wollen, gebt Bescheid!

Nun zurück zum Basic-Tank-Top: Ich hatte also noch Stoffreste, wollte ein tolles Basic-Tank-Top und mit viel überlegen kam doch tatsächlich noch eins raus aus dem Stoff. Und ich liebe es! Das nächste wird zwar bedeutend länger, da ich sonst eigentlich nur Longshirts trage, aber da ist dann hoffentlich auch genügend Stoff vorhanden.Und ja, Jersey und ich werden langsam dicke Freunde 🙂

Da das Basic-Tank-Top für mich ist, nehme ich heute zum aller-aller-aller-ersten Mal bei RUMS teil. Ich liebe RUMS, habe mir dort schon viele Anregungen geholt und vielleicht habe ich meinen Blog auch nur, dass ich dort endlich mitmachen kann??? Naja, vielleicht 🙂 Auf jeden Fall freu ich mich riesig! Auch darauf, was die anderen heute wieder alles tolles posten! Also, auf gehts, gucken!

Liebe Grüße,
Marina

Als Blogleserin sieht man immer wieder viele tolle Dinge, die man für Babys und Kinder nähen kann. Nur wenn man keins von beidem hat, freuen sich die Freunde! Und da wir uns im Freundeskreis dieses Jahr gleich zweimal über zwei kleine Jungs freuen durften und das Geschenk zum verschicken geeignet sein sollte, bin ich auf diese tolle Windeltasche gestoßen.
War echt super zum nähen, einfach wies in der Anleitung steht 🙂 Einzig die Lösung mit dem Webband hat mir nicht so gefallen. Ich habe einfach oben abgesteppt.
Beide Windeltaschen sind bei den Mamas angekommen und von einer weiß ich es sicher, dass sie ständig benutzt wird und sehr praktisch ist. Die andere Mama kommt diese Woche auf Besuch aus den USA, da werden wir dann sehen, ob die Windeltasche auch auf Reisen praktisch ist.

Und hier noch zwei Bildchen für euch, die ich kurz vor dem Versenden noch gemacht habe. Die Qualität der Bilder ist sicher nicht berauschend, aber zu dem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass die Bilder noch zu mehr dienen, als meine Werke zu sammeln. ( Im Klartext: Ich hatte noch keinen Blog :))

Viele Grüße,

Marina

P.S.: Fällt euch ein Unterschied auf? Der ist im Übrigen tatsächlich beabsichtigt. Die Windeltaschen soll man schließlich auch unterscheiden können 🙂

Das schaut lecker aus, oder? War es auch 🙂 Vielleicht habt ihr das Bild ja auch schon bei #abcfee vor ein paar Tagen entdeckt… Als kleiner Tipp: U wie Unglaublich lecker!

Im Grunde ist es aus dem entstanden, was bei uns gerade im Garten wächst und was wir im Kühlschrank haben. Also Rucola und Tomaten aus dem Garten und Südtiroler Speck von unserem Urlaub am Kalterer See – war klar oder 🙂
Das ihr an unserem Geschmackserlebnis teilhaben könnt, natürlich auch ohne Garten und Südtirol Urlaub, hier das Rezept:

Ofen auf 220°C Umluft oder 230°C Ober-Unterhitze vorheizen (sollte komplett aufgewärmt sein, wenn der Flammkuchen in den Ofen kommt!)

Teig:
300g Dinkelmehl (geht natürlich auch Weizenmehl)
125 ml Mineralwasser
4 EL geschmacksneutrales Öl (ich nehme immer Rapsöl)
1 Prise Salz (schmeckt tatsächlich im Teig besser als obendrauf :))

Alle Zutaten miteinander verrühren und dann entweder für ein Blech ausrollen, oder so wie ich rund.

Belag:
1 Becher Schmand
etwas Milch
Kirschtomaten
Rucola
Südtiroler Speck (oder was ihr wollt :))

Schmand mit Milch verrühren, wer will kann auch noch ein bisschen kleingeschnitten Schnittlauch dazumischen. Auf dem ausgerollten Teig gleichmäßig verteilen. Kirschtomaten teilen und ebenfalls auf den Teig legen. Nun in den heißen Ofen für 15-20 Minuten. Ihr könnt auch nur danach gehen, ob der Rand bereits ein wenig braun ist.
In der Zeit könnt ihr, wie ich Rucola ernten und waschen. Wenn der Flammkuchen fertig ist, zuerst mit Rucola und danach mit dem Speck belegen.

Und? Unglaublich lecker? Ich sags doch 🙂

Liebe Grüße,

Marina

Hallo ihr da draußen,

freut mich, dass ihr zu mir gefunden habt! Wie ihr sehen könnt – seht ihr nichts! Aber das wird sich bald ändern, wenn ich Beiträge zu den Themen Nähen, Kochen und DIY online stelle. Momentan bin ich noch ein wenig mit dem Aufbau und dem Design der Seite beschäftigt, also habt bitte noch ein wenig Geduld! Solltet ihr mir Links und Seiten wissen, die mir hierbei weiterhelfen, wäre ich euch für eure Hilfe sehr dankbar!

Also, seit gespannt, wie sich mein Blog entwickeln wird (ich bins auf jeden Fall!!!).

Liebe Grüße,

Marina