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Mehrere Jahre ohne Shoppen – ein Update und der Geodesic Sweater

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Wie war das nochmal? Wann habe ich den Entschluss gefasst, ein Jahr ohne Shoppen? Achja, 2015 war das. Und wie sieht das heute so aus? Darüber möchte ich euch heute gerne ein wenig erzählen. Aber erst nochmal um die Erinnerung aufzufrischen:

2015 hatte ich mir vorgenommen, ein ganzes Jahr nicht mehr shoppen zu gehen und alles, was man selber nähen kann, auch selber zu nähen. Ich wollte mich dadurch fordern zum Beispiel auch mal eine Jeans zu nähen, aber auch dafür sorgen, das der Kleiderschrank nicht aus allen Nähten platzt. Das das super funktioniert hat, habe ich euch ja auch schon mal berichtet und heute möchte ich euch erzählen, wie es so weiterging und euch nebenbei meinen neuen Pullover zeigen, das sei mal nicht unerwähnt an dieser Stelle.

metterlink näht: Ein Jahr ohne Shoppen: ein Update und der Geodesic Sweater

Tatsächlich hatte sich durch mein shoppingfreies Jahr meine Sicht auf das Shoppen komplett geändert. Nicht nur das ich den Wert meiner Kleidung ganz neu einschätzte und ich deshalb auch nicht mehr einfach so einkaufen kann, auch die Passform, die Farben und auch die Schnitte in den Läden ließen mich meist kalt. Deshalb war mein Vorsatz nach 2015: Ich kaufe nur Kleidung neu, die fair hergestellt wurde und ansonsten nähe ich weiter alles selber.

Ob ich dann diesen Vorsatz eingehalten habe? Ehrlich gesagt habe ich mir 2016 nur einen Bikini neu gekauft und da konnte ich tatsächlich kein faires Modell in der richtigen Größe und das mir trotzdem gefällt, finden. Kurz darauf hatte ich mir aber bereits meinen ersten Bikini genäht. Nun gut. Und dann war ich schwanger. Auch 2016. Und immer müde. Und die Hosen passten immer weniger. Die Energie war aber komplett aufgebracht nach der Arbeit. Also kaufte ich mir zwei Schwangerschaftshosen und zwei Oberteile. Leider auch nicht fair. Und tatsächlich wollte ich eigentlich keine kaufen. Warum?

metterlink näht: Ein Jahr ohne Shoppen: ein Update und der Geodesic Sweater

Dieses Problem hatte ich jetzt schon öfter: Ich wusste, das ich mich selber unnötig stresse, weil ich es eben nicht kaufe sondern unbedingt selber machen will. Oder das sich meine To-Sew-Liste wirklich mit wichtigen Dingen immer noch mehr und mehr füllt und der Spaß am Nähen tatsächlich nur noch zweitrangig war. Aber bei jedem Kleidungsstück das ich in einem Laden in die Hand genommen habe, ob online oder in echt, dachte ich mir, das ich das doch selber auch könnte, Schnitt XY versauert eh schon auf der Festplatte und auch den passenden Stoff habe ich schon im Regal. Und für das Geld kann ich das doch locker selber nähen.

Tja, so kann man sich alles einreden aber die Zeit zum Nähen wächst nicht überproportional. Im Gegenteil, mit Baby ist sie sogar wahnsinnig geschrumpft und ich kann erst seit Kurzem überhaupt wieder darüber nachdenken, auch mal wieder etwas „Großes“ in Angriff nehmen zu können und zeitnah fertig zu werden.

Um die Liste noch vollständig fortzuführen: 2017 habe ich mir neben notwendiger Still-BH’s auch Still-Tops gekauft, eine fair hergestellte schwarze Jeans und eine nicht faire Blue-Jeans. So, jetzt habt ihr mich. Ich, wo das Jeans nähen doch so gerne mag. Aber der ausschlaggebende Grund für meinen Kauf: Baby und keine Zeit für solch ein Projekt. Des weiteren hatte ich durch die Schwangerschaftshosen (und den plötzlichen Wegfall der Hosen, da der Schwangerschaftsbund nun einfach nicht mehr hielt) wieder Lunte an Jeans mit mehr Elasthan gerochen. Also habe ich mir eine Hose gekauft, die ich auch echt gerne trage. Trotz allem möchte ich mir die nächste Hose wieder selber nähen.

Was sich jetzt alles so lapidar und schnell liest, darf nicht vergessen, das ich seit Ende 2014 nicht mehr einfach kaufe, sondern wirklich lange, lange mit mir ringe, was solch eine Entscheidung betrifft. Und wenn ich dann einkaufe, dann meist auch auf das Drängen meines Mannes hin, der doch manchmal einfach vernünftig ist und meine ganzen Gründe, die dagegen sprechen, dann einfach damit aufwiegt: Aber dann hast du es gleich und nicht erst in einem Jahr. Und meist benötige ich es ja auch eher heute als morgen.

metterlink näht: Ein Jahr ohne Shoppen: ein Update und der Geodesic Sweater

Wahnsinn, oder? Also wie man sich selber so unter Druck setzen kann. Und nein, mein Kleiderschrank platzt tatsächlich nicht aus allen Nähten, im Gegenteil, ich muss große Lücken beklagen. Meine Blazer trage ich nun schon seit vielen Jahren und ich hätte sie wohl normalerweise schon vor einiger Zeit ausgetauscht, weil sie einfach auch langsam abgetragen sind. Aber da hast du doch den Schnitt XY, den du schon so lange nähen willst und der Stoff war auch echt teuer,… Ihr seht, ein Hamsterrad. Auch eine schwarze Hose brauche ich bald wieder, die die ich auf den Bildern trage liebe ich nämlich sehr, ich befürchte das fällt aber auch bald auf. Und so könnte ich die Liste fortführen.

Und trotz allem trage ich auf den Bildern etwas Neues, etwas fair hergestelltes und gekauftes: Die Bluse! Als ich mein Geodesic Sweatshirt genäht habe, hatte ich nämlich genau diesen Look vor Augen. Und keine weiße Bluse. Und auch keinen Stoff für eine weiße Bluse im Schrank. Also habe ich mich auf die Suche begeben und dieses Stück gekauft. Es ist nicht perfekt, die Arme sind zu kurz und der Brustumfang könnte auch etwas weiter sein. Aber ich habe eine weiße Bluse und die sind schließlich ein Klassiker im Kleiderschrank.

Was ich mir jetzt für die Zukunft vornehme?

  • Mein Stoff- und Schnittkaufverhalten zu überarbeiten, um aus diesem Hamsterrad zu entfliehen. Vor allen Dingen, weil ich für meinen Sohn inzwischen das gleiche Hamsterrad nochmal habe. Verrückt, oder?
  • Wohlüberlegt hin und wieder auch etwas zu kaufen, gerade wenn ich merke, das ich mich selber unter Druck setze
  • Mich beim Kauf zuerst bei fairen Labels umschauen und wenn ich dort nicht fündig werde, dann darf es auch etwas anderes sein
  • Mir den Spaß an Kleidung, Textilem und auch an einem tollen Outfit nicht nehmen lassen
  • und das alles in Maßen, also keine Shoppingausfälle

Meint ihr, das klappt? Und erklärt ihr mich vielleicht eh schon für verrückt? Wie haltet ihr das? Schließlich bin ich nicht die Erste und sicherlich nicht die Einzige, die nicht mehr gerne einkauft.

metterlink näht: Ein Jahr ohne Shoppen: ein Update und der Geodesic Sweater metterlink näht: Ein Jahr ohne Shoppen: ein Update und der Geodesic Sweater

Gerne möchte ich euch aber auch noch etwas zu meinem neuen Pulli erzählen, der erst dazu führte, das ich mir die Bluse gekauft habe. Der Geodesic Sweater ist ein genialer Pulli, der aus Dreiecken zusammengesetzt ist. Diese kann man entweder mit unterschiedlichen Farben aber auch unterschiedlichen Texturen in Szene setzen. Ich habe mich für eine schlichte Variante aus einem speziellen Stoff entschieden: Kunstleder-Jersey in Wildlederoptik. Cool oder? Der Jersey ist nicht ganz so dehnbar und hat tatsächlich ein etwas anderes Tragegefühl. Ansonsten bin ich echt positiv überrascht und freue mich immer noch über die Stoffwahl. Ansonsten finde ich aber auch die Stoffwahl von Ulrike von Moritzwerk oder von Lee von LulusbunteWelt und Änni von Ännisews genial. Aber Ulrikes Pulli dürfte direkt so in die Post zu mir.

Genäht habe ich die kurze Variante des Pullis, da ich eben den Lagenlook gerne haben wollte und auch etwas Angst hatte, wie der Stoff auf zu viel Fläche wirkt.

metterlink näht: Ein Jahr ohne Shoppen: ein Update und der Geodesic Sweater metterlink näht: Ein Jahr ohne Shoppen: ein Update und der Geodesic Sweater

Ich mag meinen neuen Pulli! Der Vollständigkeit halber: Kombiniert mit meiner schwarzen Ginger-Jeans, der gekauften weißen Bluse und meiner neuen Handtasche. Am Geländer hängt aber auch noch mein selbstgenähter Mantel.

Den Schnitt für den Geodesic Sweater bekommt ihr übrigens ab heute in deutscher Übersetzung bei Näh-Connection und das in der ersten Woche sogar reduziert. Ihr könnt ihn in einer kurzen Variante wie ich, oder in einer langen Variante wie eben zum Beispiel Ulrike nähen. Die Gestaltung der Dreiecke ist dabei ganz euch überlassen, ist aber im Zweifel gar nicht so einfach 😉 Das Schnittmuster ist aber perfekt um einen unifarbenen Stoff in Szene zu setzen, wie ich finde.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Stimme da lasst, wie es euch so mit dem Shoppen und auch Selbernähen geht und welchen Weg ihr für euch gefunden habt? Ich freue mich darauf!

Viele Grüße,
Marina

Link: RUMS
Schnitt: Geodesic Sweater
(wurde mir zum Designnähen kostenfrei von Näh-Connection zur Verfügung gestellt)
Stoff: Kunstleder-Jersey aus dem Stoffschrank

Live im Fernsehen

Gestern war es soweit… Ich habe mittags aufgehört zu arbeiten und bin mit meinem vollgepackten Auto nach München ins Studio des BR gefahren. Denn ich war eingeladen als Tagesgast zur Live-Sendung „Wir in Bayern„, die jeden Nachmittag im Bayerischen Fernsehen läuft. Ich durfte dort übers Nähen, aber im Besonderen über mein Jahr ohne Shoppen reden.
Ich bin viel zu früh losgefahren, damit ich auch ja pünktlich komme und mir nicht der Verkehr rund um München in die Quere kommt. Im Endergebnis war ich eine Stunde zu früh vor Ort und nach einem leckeren Lebkuchen um die Ecke, bin ich dann auch schon früher ins „Studio“ gefahren.
Im Endeffekt war die halbe Stunde früher ankommen dann aber auch ganz gut. Bis alles dort stand, wo es stehen soll, noch im Fundus die richtige Garnfarbe für das Halstuch von Henry gefunden wurde, ich in der Maske (Maske! Unglaublich oder?) war, ging es auch schon fast los. Dann wird eingezählt… Und der Moderator fängt an zu reden und man weiß, jetzt ist es soweit… Zum Glück verfliegt ein Teil dieses Gefühls aber ziemlich schnell wieder und man konzentriert sich auf das Gespräch. Also das habe ich jedenfalls versucht. Nach dem ersten Teil am Tisch gingen wir dann zum Sofa während ein Einspieler lief. Und dann kam eigentlich gleich „mein“ größter Teil. Aber auch hier habe ich mich versucht auf das Gespräch zu konzentrieren und weniger an die Kameras zu denken beziehungsweise was hinter den Kameras an den Fernsehern los ist. Doch anschließend war ich zuerst etwas unschlüssig. Wohin jetzt? Ich dachte mir erstmal raus aus den Kameras zu den Besucherstühlen und später wurde ich dann auch wieder geholt 🙂 Habe also scheinbar alles richtig gemacht… Und so schnell konnte ich fast nicht schauen, war die Zeit auch fast schon um.
Alles in allem habe ich von der gesamten Sendung nicht alles wahrgenommen, das wurde mir daheim bewusst als ich es noch einmal gesehen habe. Also was so beim Kochen alles vor sich gegangen ist, was der Zahnarzt so erzählt hat, was in den Einspielern genau zu sehen war,…
Aber wenigstens konnte ich mein Tuch noch fertigbringen! Es war ja nicht kompliziert, aber ich war ja auch nicht oft am Tisch gesessen um nähen zu können 🙂 Doch es hat alles funktioniert und ich konnte sogar noch einen Teil der Naht, der nicht so funktioniert hat, wieder auftrennen und neu nähen. Denn da hatte sich meine gebügelte Naht etwas umgeklappt… Und Henry soll ja von seinem Tuch auch etwas haben!

Ich fand die Erfahrung jedenfalls Wahnsinn! Vielen vielen Dank, das ich eingeladen wurde! Und vielen Dank an das tolle Team, das mich wirklich gleich mit aufgenommen hat und so freundlich und sympathisch war!

Ein paar Handybilder kann ich euch von vor der Sendung zeigen, die ganze Sendung könnt ihr in der Mediathek anschauen.

So, und jetzt muss ich erstmal das alles verdauen. Die ganzen Erfahrungen von Gestern und die vielen lieben Worte die mich danach erreicht haben und die mich immer noch sprachlos machen! Vielen herzlichen Dank euch allen!

Liebe Grüße,

 

#mymaternityessentials

Vielleicht ist es euch in den vergangenen Wochen anhand der Bilder aufgefallen: Ja, ich bin schwanger! Das war auch der Grund, warum es hier in letzter Zeit ruhiger war, denn die Müdigkeit und Übelkeit machte mir ganz schön zu schaffen und so saß ich auch längere Zeit nicht an der Nähmaschine. Nun hat sie mich aber wieder, denn ich brauche neue Sachen zum anziehen! Im Zuge dessen habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich diese Garderobe so effektiv wie möglich aufbauen kann und bin dann ziemlich schnell zur Überzeugung gekommen, dass das perfekte Moment ist mich mit dem Thema #myessentials zu beschäftigen. Ich habe in der Vergangenheit auch immer ganz wissbegierig die Beiträge zu diesem Thema verfolgt und heute kann und darf ich dabei sein in der Runde von Mein Gewisses Etwas, Herzekleid, Ellepuls, Fantantisch und Frölein Tilia.
Meine Essentials heißen aber #mymaternityessentials denn ich habe schnell gemerkt, dass sich meine Garderobe in der Schwangerschaft sehr, aber auch nicht immer, von den normalen Lieblingsteilen unterscheiden wird.

Grundsätzlich möchte ich auch aber auch noch auf meinen Shopping-Verzicht eingehen, denn dieser bestand bis auf die Bikini-Ausnahme, immer noch. Nun bin ich aber mit mir übereingekommen, nur das zu nähen, was ich nicht adäquat kaufen kann, beziehungsweise für das das Material schon da ist. Ihr werdet also unter den #mymaternityessentials durchaus auch gekaufte Dinge finden.

Was trage ich jetzt besonders gern? Wie soll meine Garderobe aussehen? Und welche Anforderungen muss sie erfüllen?

All diese Fragen versuche ich nun zu beantworten:

Das ist ganz einfach beantwortet: Alles was nicht einengt. Also am liebsten dehnbare Stoffe, Kleider, Röcke,…

So, dass ich mich jeden Tag schick gekleidet fühle. Nicht mehr und nicht weniger.

Tja, da wird es jetzt ein wenig ausführlicher:

– Sie muss für 5 Tage die Woche ein passendes Outfit für die Arbeit liefern und entsprechende Variationen müssen möglich sein.
– Für den ein oder anderen festlichen Anlass muss etwas da sein
– Sie muss den Babybauch gut einpacken (der momentan nur minimal vorhanden ist, siehe Übelkeit)
– Da wir uns dem Winter nähern muss sie entsprechend warm sein
– Sie muss gut kombinierbar sein
– Auch nach der Schwangerschaft sollen möglichst viele Teile noch in meine Garderobe passen

Diese Gedanken habe ich mir alle im Vorfeld gemacht und mir eine Garderobe zusammengestellt, die dies momentan super für mich erfüllt.

Und ich darf vorstellen: Meine #mymaternityessentials! Also jedenfalls das, was schon fertig im Kleiderschrank hängt:

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Ihr erkennt mit Sicherheit ganz viele Dinge wieder die ich genäht habe. Das ein oder andere wird euch aber vielleicht neu sein, denn im Normalfall zeige ich euch ja nur selbstgenähte Dinge und die gekauften sind nur als Beiwerk zu sehen. Alles was ich selbstgenäht habe könnt ihr durch anklicken des jeweiligen Kleidungsstück im Übrigen auch auf dem Blog finden.

Ihr werdet auch zwei Kleider erkennen, die ich euch erst in den letzten beiden Wochen gezeigt habe. Diese sind tatsächlich im Hinblick auf meine Schwangerschaft entstanden und das schwarz-weiße Wickelkleid ist mein Outfit für die besonderen Anlässe.

Und dann gibt es natürlich noch die Liste, die ich als Ergänzung noch nähen will…

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Ja, da ist ein Wintermantel für mich darauf, ein Wind&Wetter Parka mit Schwangerschaftseinsatz und Trageeinsatz. Auch wenn ich das Material komplett kaufen musste und auch den Schnitt noch nicht hatte. Leider hatte mir der bestellte Mantel für die Schwangerschaft und mit Trageeinsatz für die Zeit danach nicht gepasst. Der Tunnelzug war bei mir auf Brusthöhe. Und warum dann den Mantel nicht doch selber nähen, kann ich ihn doch auch nach der Schwangerschaft noch tragen?

Des Weiteren will ich mir schon lange Zeit eine Dione nähen, die richtig schön kuschelig ist. Der hohe Kragen lädt sowieso zum einkuscheln ein und der Sweatstoff wartet nun schon seit dem letzten Winter darauf. Der Schnitt scheint mir super passend, denn durch die Möglichkeit die Knöpfe nur im oberen Bereich zu setzen lässt die Jacke genügend Platz für einen Babybauch und später zum stillen ist sie auch perfekt geeignet.

Der Lisbon Cardigan soll auch die Lücke meiner Cardigans schließen. Ich habe ihn vor als Wende-Cardigan zu nähen, denn der Stoff hat eine gestreifte und eine gepunktete Seite.

Einen lässigen Blazer hätte ich auch noch gerne. Ich weiß aber noch nicht, ob der nicht einfach schwarz werden soll oder doch gestreift? Hier bin ich echt noch unentschlossen!

Und unter mein schwarzes Kleid will ich mir noch eine Umstands-Legging nähen. Erstmal aus diesem Ethno-Stoff, vielleicht aber auch noch in einer einfarbigen Variante.

Und wie schauen jetzt die möglichen Outfits aus dieser Garderobe aus? Ich habe euch ein paar Varianten zusammengestellt 😉

Als erstes die Else in schwarz:

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Und ein weißes Top kann man doch zu allem kombinieren, oder?

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Dies als kleine Beispiele dafür wie viele Outfits jetzt schon möglich sind und das ohne bisher einen einzigen umstandstauglichen Schnitt umgesetzt zu haben. Ich bin mir aber auch im Klaren darüber, dass vielleicht einige Dinge, die jetzt noch superbequem sind zum Ende hin doch auch etwas kneifen, so wie vielleicht der Jeansrock. Aber mehr erzähle ich euch darüber im Januar beim zweiten Teil von #myfallessentials bzw. meinen #mymaternityessentials. Und ja, im Januar geht es dann auf das Ende der Schwangerschaft zu 😉

Die Kleidung habe ich übrigens komplett auf meiner Schneiderpuppe fotografiert, die auf meine Maße eingestellt war. Ihr bekommt also ein realistisches Bild, wie die Kleidung an mir sitzt (und deshalb auch manchmal so komische Beulen hat, weil die Puppe ja ohne Beine ist).

Habt ihr euch mit dem Thema #myessentials oder einem reduzierten Kleiderschrank schon einmal auseinandergesetzt? Oder habt ihr, so wie ich, diesbezüglich noch Anfangsschwierigkeiten? Solltet ihr eure Gedanken oder auch eure Umsetzung gerne zu Papier bringen wollen, so könnt ihr euch auch bei Ellepuls in den kommenden Wochen verlinken. Ich freue mich über jeden Beitrag, der zu diesem Thema erscheint, schließlich hat doch jeder eine unterschiedliche Herangehensweise.

Ich denke ihr werdet bei mir in den kommenden Wochen auch immer wieder etwas zu diesem Thema lesen, denn auch bei mir tauchen immer wieder neue Gedanken und auch Ansätze auf. Und vielleicht auch neue Kombinationsmöglichkeiten.

Vielen Dank in jedem Fall Ellepuls, Fantantisch und Mein Gewisses Etwas das ich dabeisein darf in eurer Runde!

Viele Grüße,

Ein Jahr ohne Shoppen – mein Fazit

Ein gutes neues Jahr euch allen!

So, damit ist es jetzt rum. Ein Jahr ohne Shoppen. Und gegen vorheriger Einschätzung muss ich nicht ohne Klamotten aus dem Haus gehen, auch nicht täglich waschen und die Klamotten hängen auch nicht in Fetzen. Ja ok, so weit hätte ich es wohl auch nie kommen lassen, hier kommt mein durch und durch ernsthaftes Fazit (ob ich das überhaupt kann, so ernsthaft ;)) und die Beantwortung eurer Fragen von Facebook, Instagram und Twitter:

Ich habe angefangen zu nähen. Mit Reststücken von Bekannten und Verwandten. Dann kamen die ersten Besuche in Stoffgeschäften. Die ersten Hamsterkäufe. Die ersten Klamotten. Parallel dazu ging ich aber auch immer noch shoppen. Und das Bankkonto wurde nur für Stoffe und Klamotten geleert. Anreiz zum nähen von Klamotten gab es aber auch nicht so wirklich, konnte man doch schnell shoppen. Irgendwann veränderte sich das aber: Zum einen der Gedanke, dass die ganzen Stoffe ja auch vernäht werden müssen. Mein Bankkonto geschont werden muss, denn doppelt einkaufen, naja… Und dann machte ich mir auch immer mehr Gedanken zur Qualität der Kaufkleidung. Und ich wollte neue Herausforderungen, jedoch war mir auch klar, dass ich eine Jeans nur aus der Not heraus nähen würde, dass ich mir eben keine kaufen kann. Dann reifte der Gedanke: Na dann kaufst du dir halt ein Jahr lang keine Klamotten! Pullis, T-Shirts und so weiter kannst du in jedem Fall schnell nähen, Jeans müsste doch auch gehen und den Rest, denn musst du halt dann nähen! Führt kein Weg daran vorbei. Und so begann es.

Ich gehe keine Sachen shoppen, die ich auch selber nähen kann.

Also weiterhin einkaufen durfte ich also Schuhe, Strumpfhosen, Socken und eigentlich auch Unterwäsche. Ich wollte hier auch ein wenig verzichten, also nicht plötzlich ständig neue Schuhe zu haben, beispielsweise. Sondern wenn ich tatsächlich eine benötige, nach dem richtigen Paar Schuhe zu suchen und keine Kompromisse einzugehen. Deshalb habe ich bis heute keine neuen Pumps in schwarz, obwohl meine Alten eigentlich nicht mehr tragbar sind. Bisher habe ich aber noch keine gefunden, die all meine Anforderungen erfüllt hätten.

Natürlich habe ich auch weiterhin Stoffe geshoppt. Denn mein Lager ist zwar groß, aber Stoffe für den Winter waren da keine vorhanden. Und mein Ziel war es ja, die unterschiedlichsten Projekte anzugehen, mich zu trauen und erst an zweiter Stelle stand der Verzicht. Aber ich bin ganz ehrlich: Das Stoffelager wuchs über das Jahr, vor allen Dingen weil ich nicht zu allem gekommen bin, was ich eigentlich machen wollte.

Weniger eine Frage nach meinem tatsächlichen Gesundheitszustand, sondern eher nach dem, wie ich mich fühle im Vergleich zu letztem Jahr um diese Zeit.

Ich fühle mich gut. Ich weiß wer ich bin. Ich weiß was mir im Normalfall steht. Ich fühle mich wohl in meiner Haut. Und das hat sich verändert: Habe ich zwar auch schon vor einem Jahr viel für mich genäht, so gab es trotz allem immer noch Dinge, die ich getragen habe, die mir aber nicht besonders gefielen und nur aus Ermangelung an Alternativen getragen wurden. Im Laufe dieses Jahres habe ich viele dieser Alternativen geschaffen. Und bin noch dabei. Und ich fühle mich wirklich wohl in meiner Haut! Ich kann das Haus verlassen in Klamotten, die mir gut passen, die mir stehen, sowohl farblich als auch schnittechnisch, in denen ich mich wohlfühlen und ich ich sein kann. Sehr pathetisch? Nein, überhaupt nicht!

Wenn ihr nachschaut, werdet ihr vor einem Jahr auf dem Blog nichts zu dem Thema finden. Denn ich war überhaupt nicht euphorisch, ich habe nur mit mir diesen Pakt geschlossen. Und ich wollte ihn gar nicht laut erzählen, denn dann hätte ich ja daran gemessen werden können und hätte nicht wieder „aussteigen“ können. Denn ich war mir trotz der vernünftigen Gründe dafür sehr unsicher, ob ich das schaffe. Das ich beispielsweise eine Jeans nähen kann, daran zweifelte ich nicht. Aber ob ich die dann auch immer anziehen kann, also auch in die Arbeit, etc., da war ich mir nicht sicher. Oder ob sie mir am Ende überhaupt passt? Oder ob ich für bestimmte Anlässe überhaupt was nähen kann? Und was die Zeit zulässt, denn seien wir mal ehrlich: Im Kopf haben wir 20 fertige Sachen, die in der Realität jedoch nur als Stoff im Stoffschrank liegen und der Schnitt dazu auf der Festplatte. Und weil ich eh schon so euphorisch war (nicht), habe ich mir eben auch noch vorgenommen, dass jeden Tag ein Stück meiner Kleidung selbstgenäht sein muss.

Also weil ich nicht besonders zuversichtlich war, dass ich das tatsächlich schaffe, habe ich das hier auf dem Blog im Vorfeld nicht besonders breitgetreten. Also eigentlich gar nicht darüber gesprochen. Deshalb möchte ich euch heute auch noch ein wenig zu meinem Umgang mit Kleidung und Shoppen im Vorfeld erzählen.

Als junger Mensch steckt man ja oft in der Bredouille. Man verdient wenig Geld, weil man noch in der Ausbildung steckt oder studiert, will sich jedoch recht modisch kleiden und auch nicht ständig das Gleiche tragen, wenn man am Wochenende weggeht. Also greift man im Zweifel auf günstige Klamotten zurück, und ja, wenn man sich einschränkt, dann könnte man auch ein wenig mehr Geld ausgeben, aber wer macht das schon? Und noch dazu, wenn man nicht den Passformkompatibelsten Körper hat. Also bin ich doch recht oft bei eher günstigen Anbietern zum shoppen gegangen. Schließlich muss man ja auch lernen, mit Geld umzugehen und die erste Regel, die man hier wohl befolgen sollte: Preise vergleichen. Also lieber weniger ausgeben und mehr bekommen. So einfach ist das, dachte ich jedenfalls. Und wenn ich was gefunden habe, was mir scheinbar passte, dann habe ich das auch meist mitgenommen, weil wie gesagt, mein Körper ist nicht unbedingt Kaufklamotten-konform. So viel zu meiner „Vorgeschichte“. Wobei ich eigentlich immer wenig Schrankleichen hatte, das muss ich noch kurz hinzufügen. Und ja, vor meinem Jahr war ich nicht mehr in der Ausbildung und hatte auch schon mehr Geld zur Verfügung. Aber was einmal gelernt ist, das hört man nicht mal so schnell auf.

Soviel erstmal zu warum und weshalb. Nun aber endlich zum Fazit 😉

Sie war eigentlich einfacher als gedacht. Ich musste wie gesagt nie ohne das passende Outfit das Haus verlassen, war immer entsprechend gekleidet. Natürlich musste ich vor größeren Anlässen, wie die Hochzeit auf der wir dieses Jahr waren, schon lange vorher anfangen zu planen und auch zu nähen. Und zwischenzeitlich war ich da auch ganz kurz davor, doch shoppen zu gehen. Aber ich habe es
fertiggebracht!

Jumpsuit, Abendkleid, Blazer, Hemdblusenkleid

Bei Saisonwechseln bzw. großen Wetterwechseln ist es mir zwischendurch schon sehr schwergefallen. Natürlich hatte ich noch was im Schrank, das waren aber tatsächlich eher die Basics. Und weil ich nähtechnisch meist noch mit der Saison zuvor beschäftigt war, gab es auch noch keine Planungen. Zum Herbst/Winter hat es mir tatsächlich an warmen Pullis gefehlt. Da musste sehr kurzfristig Ersatz her! Und ja, ich war das Jahr über sehr lange Zeiten an der Nähmaschine und dafür auch bei fast jedem RUMS mit dabei. Also fast 52 Teile für mich dieses Jahr, mal kleiner, mal größer.

Und ich weiß auch, dass es Leute gibt, die sich keine 52 Teile das ganze Jahr über kaufen. Ich muss aber auch ehrlich sagen, das ich dieses Jahr 5 Jeanshosen genäht habe. Ehrlicherweise habe ich davon zwei sehr gerne an, zwei weniger gern und eine eigentlich gar nicht, weil ich bei meiner ersten nicht nur den „falschen“ Jeansstoff, sondern auch noch große Passformprobleme hatte. Denn erst mit Verwendung des Ginger-Schnittes sind die Passformprobleme minimal geworden. Ich habe also nicht für den Schrank genäht, sondern manchmal auch um das perfekte Modell zu bekommen. Denn ansonsten ziehe ich meine selbstgenähten Dinge ständig und immer an. Natürlich manche auch lieber wie andere, aber immer noch lieber wie gekaufte Klamotten. Und das ist doch was!

Sandra-Jeans, Ginger No.1, Ginger No. 2, Girlfriend-Upcycling-Jeans

Ich habe in diesem Jahr auch sehr viel gelernt. Sowohl Fortschritte beim Nähen selber, als auch über mich und meinen Körper. Also bezüglich Schnittwahl, Farbwahl und Muster. Was ziehe ich gerne an, ohne es vorher anprobieren zu können. Das war mir vorher nämlich fast gar nicht klar! Also hier auch weniger Potential, etwas zu nähen was ich am Ende gar nicht tragen möchte.

Ja, bei den Sachen, die ich mir weiter erlaubt hatte zu kaufen. Bis Oktober habe ich keine Socken gekauft. Zum Einen bin ich ja nicht mehr zum einkaufen gekommen, zum Anderen wollte ich ja wirklich erst einkaufen, wenn es dringend notwendig ist. Wenn man aber nur noch 7 Paar Socken hat, also in Wintermonaten entweder öfter Strumpfhose tragen muss, oder wirklich nach 7 Tagen gewaschen werden muss (und die Wäsche eigentlich sofort wieder trocken sein muss), war es wohl notwendig. Aber ich war alles, nur nicht gerne einkaufen. Unterwäsche habe ich dieses Jahr übrigens keine gekauft. Ich habe tatsächlich keine Neue benötigt, da mein Kleiderschrank da noch gut ausgestattet war.

Tatsächlich bin ich nicht so der Listentyp. Ich schreibe immer eine und dann finde ich sie nicht mehr oder habe vergessen, dass es da eine Liste gibt. Aber ich habe meist im Kopf, was ich in meinem Kleiderschrank brauchen kann. Zum Beispiel gibt es da den Punkt „schwarzer Rock“. Der ist schon fast das ganze Jahr auf der „Kopfliste“, ich habe aber einen, der noch geht, also war es noch nicht ganz dringend und musste hinten anstehen. Da steht auch „schwarze Jeans“, weil tatsächlich eine schwarze Kaufhose dieses Jahr das Zeitliche gesegnet hat. Aber auch hier hatte ich noch eine Zweite, diese wird jedoch auch langsam sehr fadenscheinig.

Aber ich habe durchaus immer den Bestand meines Kleiderschrankes im Kopf und habe mir in jeder Saison (wenn auch meist erst nach Beginn dieser) Gedanken gemacht, was ich unbedingt benötige, was ich benötige und was ich gerne hätte. Und mit dieser Verteilung bin ich die Projekte dann auch angegangen. Wintermantel steht im Übrigen noch auf der Liste, was ich benötige. Der Schnitt ist schon mal ausgeschnitten 😉

Ausgemistet habe ich im Übrigen auch. Ich habe mich aber vor allen Dingen von Klamotten getrennt, die mir für den Altkleidercontainer zu schade waren, da zu gut und deshalb schon länger im Schrank lagen mit der Gewissheit, dass sie ausgemistet werden. Nur wusste ich noch nicht, wohin damit. Schlußendlich habe ich sie im Sozialkaufhaus abgegeben. Da wird im Übrigen auch bald ein Teil meiner Taschensammlung landen… Denn ich benutze fast ausschließlich nur noch meine selbstgenähten Taschen.

Extra etwas eingekauft vor diesem Jahr habe ich übrigens nicht. Der Entschluss mit dem Jahr ohne Shoppen reifte sehr spontan und das hätte sich für mich auch wie Schummeln angefühlt.

Auch Second-Hand habe ich nichts eingekauft.

Nein, sicherlich nicht. Und wenn ich shoppen gehe, sicherlich nicht mehr wie zuvor. Denn wenn man sich sehr viel mit dem Thema Nähen beschäftigt, dann beschäftigt man sich auch irgendwann mit den Bedingungen, wie Kaufkleidung im Normalfall entsteht. Und mit den Alternativen. Und es gibt gute Alternativen, gerade in Augsburg. Vor kurzem hatte ich übrigens die Gelegenheit, weil der Mann seine Manomama-Jeans kürzen lassen musste, im Werk von Manomama zu stehen. Also wirklich zwischen den Nähmaschinen durchzugehen, am Stofflager vorbei, also genau da vorbei zu gehen, wo die Jeans von meinem Mann entstanden ist. Wo geht das schon? Und ehrlich gesagt hatte ich große Lust, mich einfach dazuzusetzen und mitzunähen. Und in welcher Kleiderfabrik hat man das denn?

Ich gestehe mir durchaus ein, dass es mir gerade bei Schuhen nicht gelungen ist, dass was ich wollte in fair zu finden. Und so wird es immer wieder Dinge geben, da bin ich mir relativ klar drüber. Aber das werden Einzelstücke sein und nicht die Regel, dass weiß ich für mich auch. Und wenn ichs nicht fair kaufen kann, dann vielleicht einfach doch selber machen? Denn wenn ich es selber machen kann, dann will ich das auch weiterhin gerne tun. Vielleicht nicht mehr ganz so streng, aber Selbermachen schüttet größere Glücksgefühle aus als beim Shoppen 5 Teile heimzutragen. Wirklich!

Vor allen Dingen war ich bei Einkäufen für den Mann (der ohne mich einfach nicht einkaufen geht, obwohl ich das inzwischen noch weniger gern wie er mache) immer sofort total genervt von den Einkaufsläden, vom Angebot (Krass! So viele fertig genähte Dinge, die da auf den Stangen hängen! Und am Ende wird es immer Dinge geben, die übrig bleiben, die keinen Abnehmer finden! Und dann zu Schleuderpreisen unter die Leute kommen!) und von der Qualität der angebotenen Dinge. Da lob ich mir doch die meisten Stoffläden 😉 Wobei ich Stoffe auch nur noch mit genauen Vorstellungen kaufe, was daraus werden soll. Wie gesagt, immer noch mit großem Stofflager, weil einfach die Zeit fehlt alles umzusetzen. Aber auch nicht planlos, einfach das Stoff gekauft ist. Dann lieber nichts. Also sicher nicht vergleichbar mit dem normalen Shoppen. Und shoppen und nähen sind auch zwei paar Stiefel. Also lieber nähen und was fertigmachen müssen als shoppen gehen!

Sicherlich nicht weniger! Aber mehr? Ich bin jetzt mal ganz ehrlich: Ich find immer was zum Geld ausgeben. Wenn nicht für mich, dann für andere. Aber wenn man einige Schnitte hat, eine grundsätzliche Ausstattung mit Nähgarn, Nähmaschine und vielleicht auch Overlock, dann irgendwann kostet nähen für einen selber nicht mehr die Welt. Wenn man die Arbeitszeit für sich selber nicht rechnet. Und das mache ich nicht, schließlich macht mir das Nähen Spaß. Oder rechnet ihr die Zeit, die ihr vor dem Fernseher sitzt? Denn vor dem bin ich dieses Jahr sehr wenig gesessen. Dafür dann eben vor der Nähmaschine. Aber, und dieses aber ist ganz wichtig: So sehe ich das. Solltet ihr nur zum nähen anfangen wollen, dass ihr euch Geld spart, dann geht die Rechnung wohl nicht auf. Denn wie fast jedes Hobby ist auch das Nähen kosten- und zeitintensiv. Und die Ausstattung könnte immer noch besser sein!

Sofort! Denn ich habe es sogar geschafft, jeden Tag mit nur einem selbstgenähten Teil das Haus zu verlassen. Jetzt muss ich sogar manchmal eher überlegen, was nicht selbstgenäht ist…

Und wenn ihr es euch noch überlegt und nicht den Mut findet, einfach zu sagen, dass ihr das macht: Macht euch eure eigenen Regeln! Vielleicht erstmal nur keine Oberteile mehr? Oder nur, wenn ihr es wirklich unbedingt benötigt, einkaufen zu gehen? Oder nicht shoppen gehen, jedoch mit der Ausnahme faire Klamotten kaufen zu dürfen oder Second-Hand? Und ihr könnt auch den Deal vereinbaren, wenn es zeitlich überhaupt gar nicht klappt, dann doch mal ein Stück kaufen zu dürfen? Wie gesagt, die Regeln macht ihr selbst! Ich hatte ja auch meine eigenen 😉

Ich hoffe, der kurze und knappe (nicht!) Bericht hat euch gefallen. Das war mein eigener Weg, der hier sicherlich noch nicht zu Ende ist, jedoch das eine Jahr, indem ich das Ganze so bewusst gemacht habe. Was meint ihr? Wäre das was für euch? Oder macht ihr das eh schon die ganze Zeit?

Viele Grüße,

This is Not Okay! – und der Mann kommt mal zu Wort, so ein bisschen

Er ist da! Veröffentlicht! Und ich nun also wirklich Bestandteil eines Kataloges. Ein Katalog, der hier schon einmal Thema war: Der „This is Not okay“- Katalog, ein Protest von Nähbloggerinnen gegen die Bekleidungsindustrie, der von Susanne alias mamimade nicht nur initiiert wurde, sondern deren Idee es war und die ihn nun auch erstellt hat. Vielen lieben Dank dafür! Und der gerne von euch allen geteilt werden darf! Ich bin im Übrigen auf Seite 98 zu finden! Wie passend auch zu meinem shoppingfreien Jahr, zu dem ich euch letzten Donnerstag ein Zwischenfazit geschrieben habe und das sehr viele Leute interessiert hat! Also wohl durchaus ein Thema, dass viele beschäftigt.


Und damit ihr (auch Nichtnäher) euch jetzt nicht denken müsst, wie ihr protestieren könnt, beziehungsweise wie man etwas richtig machen kann, will ich heute nicht vom Selbernähen sondern vom Klamottenkaufen sprechen.
In meinem ersten Beitrag zum Katalog hatte ich ja schon kurz mal davon gesprochen, dass es eine Augsburger Firma (wobei sich Firma hier echt falsch anhört) gibt, die Kleidung nicht nur fair, sondern regional produziert. Bei manomama könnt ihr euch nicht nur die Lieferantenkette anschauen, sondern auch die Gesichter hinter den Klamotten sehen. Und Sina Trinkwalder, die nicht nur manomama gegründet hat, sondern auch das Buch „Wunder muss man selbermachen“ geschrieben hat, hat nicht ohne Grund am Wochenende den Deutschen Fairness-Preis bekommen und in der Vergangenheit schon viele andere Auszeichnungen nach Augsburg gebracht hat. Unter anderem gab es auch ein Format auf RTL (nicht sofort abschrecken lassen, das war wirklich gut!) das „Made in Germany“ hieß, in dem deutlich gemacht werden sollte, dass es durchaus möglich ist in Deutschland Klamotten zu produzieren und Menschen einzustellen, die oft aus langer Arbeitslosigkeit kamen, weil der Lebenslauf einen scheinbaren Makel aufweist wie schlechte Noten, keine Ausbildung, das Alter,… 
Und weil ich jetzt nicht nur so leer vor mich hinschreiben will, muss der Mann heute herhalten. Ihm habe ich nämlich keine Jeans genäht, aber auch er brauchte irgendwann eine Neue. Und weil ich das Meiste, was mich bewegt (Nähfehler ausgenommen ;)) mit ihm bespreche, unter anderem natürlich auch den Katalog, die Bedingungen in der Bekleidungsindustrie und deren Alternativen, hat er sich dazu entschlossen, eine manomama- Jeans zu kaufen. In Augsburg gibt es seit diesem Jahr sogar ein kleines Ladengeschäft, in dem wir dann eine Jeanshose mit Hanf-Anteil gekauft hat. Der passende Gürtel dazu durfte auch gleich mit 😉
Da der Mann mir nur ein mündliches Urteil gegeben hat, werde ich versuchen, seine Worte wiederzugeben: Er findet die Hose sehr bequem, durch den Hanfanteil ist sie auch sehr angenehm und „weich“ zu tragen. Direkt nach der Wäsche ist sie relativ eng, das relativiert sich aber beim Tragen und sie wird eher ein wenig zu weit. Aber dank Gürtel ist das kein Problem und bei richtigem Denim ohne Stretch ist das halt so. Die dunkle Jeans-Färbung gefällt ihm sehr gut, auch der Schnitt der Hose passt so. 
Vielleicht sollte ich es so sagen: Inzwischen ist die zweite manomama-Hose in seinen Kleiderschrank eingezogen. Dieses Mal ohne Hanffasern, muss man schließlich auch mal ausprobieren. Da diese Hose aber nur noch mit zu langem Hosenbein im Laden vorrätig war, werden wir von dem tollen Angebot Gebrauch machen, nach der ersten Wäsche die Hose entweder in den Laden oder direkt zu manomama zu bringen, wo sie dann gleich gekürzt wird.
So, jetzt kommt vielleicht gleich ein Einwand: Ja, das funktioniert ja super, habt ja auch einen Laden und gleich die ganze Firma vor Ort. Aber was mach ich? Die Antwort ist so einfach: Natürlich hat manomama auch einen Internetshop mit Versand. Hier können sogar Hosen nach Maß in Auftrag gegeben werden, also wenn euer Maß eventuell kein Standard ist. Und natürlich auch gleich die richtige Länge bestellt werden. Es gibt auch nicht nur Jeans, sondern auch T-Shirts, Pullis, Röcke, Jacken,… Und wenn mein shoppingfreies Jahr rum ist, dann kaufe ich mir das Fashion-Blocker-T-Shirt. Das ist sicher! Den Gürtel glaub ich auch… 
Das ist eine der Firmen, die faire Kleidung herstellen. Fair heißt, dass niemand für unsere Hose, T-Shirt, Pullover ausgenutzt wurde, niemand unter gesundheitlich bedenklichen Umständen arbeiten musste für einen Lohn, der nicht zum Leben reicht. Da gibt es auch noch ein Paar mehr. Wer sich doch gerne noch mehr damit auseinandersetzen will, dem empfehle ich natürlich nicht nur mamimade, sondern auch Ich kauf nix
Das da oben sind im Übrigen nur unsere eigenen Erfahrungen und obwohl ich alles verlinkt habe, mache ich keine Werbung weil ich irgendwie muss, sondern weil ich es wichtig finde. Soll heißen, ich hab nix dafür bekommen, wir haben den ganz normalen Preis bezahlt und ich habe auch nicht angekündigt, dass ich darüber schreiben werde 😉 Also einfach nur ein Erfahrungsbericht, der euch auch ein wenig Anreiz sein soll! 
Aber jetzt habe ich euch lange genug aufgehalten. Auf gehts, Katalog anschauen! (Ich bin auf Seite 98 ;)) 
Viele Grüße,

Ein Jahr ohne Shoppen – ein Zwischenfazit

Das Jahr 2015 ist mein Jahr ohne Shoppen – hin und wieder hatte ich das ja bereits angemerkt. Und noch dazu diese Regel, dass in meinem täglichen Outfit mindestens ein Kleidungsstück selbstgenäht sein muss.

Ich wurde gefragt, ob ich meine Erfahrungen mit euch teilen will und euch auch einen kleinen Blick hinter die Kulissen gewähre. Tatsächlich hatte ich mir überlegt mit diesem Post zu warten, bis das Jahr wirklich vorbei ist und ich euch stolz berichten kann, dass ich es geschafft habe. Andererseits ist der momentane Zeitpunkt perfekt dafür und ihr könnt mir momentan vielleicht auch ein wenig nachfühlen.

Im vergangenen Jahr, also 2014, habe ich meine Stoffvorräte immer mehr aufgestockt, war trotzdem Kleidung shoppen und obwohl ich fast jede Woche Kleidung genäht habe, hat sich das doppelte Einkaufen nicht nur im Geldbeutel, sondern auch in meinem Stofflager und Schrank bemerkbar gemacht. Auch die Qualität der Kaufklamotten, die Farbauswahl und auch die Passform vielen mir immer mehr negativ auf. Das auch Stoffkaufverbote bei mir nicht wirklich funktionieren, dass hatte ich inzwischen auch herausgefunden. Also überlegte ich mir: Wenn du mit den Kaufklamotten eh nicht mehr zufrieden bist und einen Stoffvorrat für die nächsten drei Jahre hast, warum nähst du nicht einfach selber? Und Klamottenläden lässt du einfach für ein Jahr links liegen.

Erstmal ändert sich natürlich nichts. Wenn ich etwas auf anderen Blogs oder auch in Läden sehe, dass mir gefällt, dann überlege ich mir, wie ich das für mich umsetzen will. Habe ich dazu einen ähnlichen Schnitt, oder gibt es da einen passenden dazu? Welcher Stoff soll es werden?
Aber in einem Jahr, in dem nur das getragen werden kann, was eh im Kleiderschrank ist und was selbst genäht wird, fallen einem bald Lücken auf. Und es bleibt nun mal nichts anderes übrig, als das selber herzustellen. Sei es Hosen, T-Shirts, Uni-Shirts oder auch so etwas ausgefallenes wie einen Blazer.
Andererseits kommt es auch zu keinen Spontankäufen (Stoff mal ausgenommen). Dadurch, dass ich an jedem Kleidungsstück einige Zeit sitze, muss es mir das auch wert sein. Also ist sowohl der Schnitt, als auch der Stoff gut überlegt.
Und natürlich entsteht mit der Zeit eine Liste mit Dingen die ich brauche, an denen aber das Herz vielleicht nicht so hängt. Also so Basic-Sachen, die man halt doch hin und wieder benötigt. Oder warme Klamotten oder eben auch „kurze“.

Am Anfang einer Saison oder Jahreszeit näht man natürlich die vernünftigen Sachen. Erst zum Ende habe ich mir meist die aufwendigen Sachen rausgesucht. Das ist einerseits total geschickt, andererseits birgt es eine Gefahr: Am Ende des Sommers noch etwas aufwändigeres für den Sommer zu nähen, das macht man eigentlich für das kommende Jahr. Und wenn es dann kalt wird, ist erst einmal zu wenig Warmes im Schrank. Also müsste man auf die Schnelle 5-6 warme Klamotten nähen. Aber hier hat bei mir dann noch nicht einmal die Schnitt-, geschweige denn die Stoffauswahl begonnen. Es zieht sich also alles, bis ich überhaupt anfange zu nähe. Und so lange ist man dann relativ unzufrieden und man friert! Momentan hätte ich gerne Strickpullover. Lieber genäht als gestrickt, aber Stoffe sind mir hier noch keine richtig tollen über den Weg gelaufen. Vermutlich dann gegen Ende des Winters…
Natürlich kann man hier mit einer besseren Voraussicht und Planung entgegenwirken. Aber ehrlich gesagt ist das nicht meine Art beim Nähen 😉 Und wenn ich noch keine Lust auf die andere Saison habe, dann will ich mich auch nicht damit beschäftigen müssen.

Und natürlich die Zeit… Bis ein aufwändiges Projekt fertig ist, kann schon mal eine ganze Zeit vergehen. Nicht nur das Nähen, sondern auch die Planung ist zeitintensiv.

Noch ein kleiner Zusatz zum obenstehenden Text: Natürlich habe ich noch Sachen vom letzten Winter im Schrank. Aber ich habe auch ordentlich ausgemistet, was ich wenig oder gar nicht an hatte. Und wenn ich tolle Modelle und Klamotten sehe, dann will ich auch das auch irgendwann haben, ich bin ganz ehrlich. Und ich fühle mich auch oft im nächsten Winter in meinem Lieblingspulli nicht mehr so wohl wie im Winter zuvor… Der Geschmack, Körper und auch die Accessoires verändern sich in einem 3/4-Jahr.

Kennt ihr das? Euch fehlt eine schwarze Hose, eine schicke Bluse oder einfach nur ein schöner, warmer Pulli. Also macht ihr euch auf den Weg zum shoppen und findet alles, außer die schwarze Hose, die schicke Bluse oder einen schönen, warmen Pulli. Weil die schwarze Hose vielleicht einen Bund hatte, der gezwickt hat, die Bluse die falsche Farbe und der Pulli zwar warm, aber nicht wirklich schön war. Oder gar gekratzt hat.
Ihr wisst, worauf ich hinauswill? Ich will eine schwarze Hose. Ich suche nach dem passenden Schnitt, am einfachsten geht das natürlich, wenn ich schon ein paar Hosen genäht habe. Ich suche nach schwarzen Hosenstoffen und sobald ich diesen habe, kann ich mich daran setzen, die Hose zu nähen. Mit all den Details die mir wichtig sind: Nieten, Garnfarbe, Innenstoff, Schnittvarianten, Bundhöhe… Das gleiche gilt analog auch für Blusen und Pullis, ist ja klar. Ich bekomme also am Ende wirklich das, was ich will. Natürlich ist beim Kaufen vom schwarzen Hosenstoff noch der ein oder andere Stoff mit ins Körbchen gewandert. Aber es funktioniert auch andersrum: Ein toller Stoff bietet Inspiration für ein Kleidungsstück. Oder liegt erstmal im Schrank, kann auch passieren.

Ich bin ganz ehrlich: Vor dem Nähen und auch am Anfang des Nähens war ich auch immer begeistert, wenn ich ein günstiges T-Shirt gekauft habe. Natürlich liegt das auch immer an der Größe des Geldbeutels, sinnlos geshoppt, also Schrankhüter gekauft, habe ich wirklich selten. Und auch mein Kleiderschrank ist nicht überdimensional.
Während man näht und gerade wenn man alles selbermacht und viel liest über Kleidung, nicht nur auf anderen Blogs, aber auch, wird man immer wieder damit konfrontiert, wie unsere Kleidung entsteht. Wie Menschen für ganz, ganz wenig Geld nähen, während die Gesundheit der Näherinnen und Näher durch die langen Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen und Gifte aus der Kleidung gefährdet ist oder beeinträchtigt. Und wie lange man tatsächlich an einer Jeans, einem T-Shirt usw. sitzt. Wie kann da logischerweise ein Shirt nur 5 € kosten? Nicht nur der Stoff kann da günstig sein.
Deshalb habe ich dieses Jahr auch beim Online-Katalog „This is not okay“ mitgemacht, der im Übrigen nächste Woche erscheint! Aber ich werde auch nächste Woche dazu schreiben!

Das Fazit ist in Anführungszeichen, weil das Jahr ja tatsächlich noch nicht vorbei ist. Und ein endgültiges Fazit hebe ich mir bis dahin noch auf. Aber ein paar meiner Gedanken werden sich wohl nicht wirklich ändern:

Stoffe shoppen sehr viel! Klamotten nicht mehr viel. Ehrlich gesagt will ich die meisten Klamottenläden gar nicht mehr betreten, denn die Preise, Stoffqualität und auch die Auswahl ängstigt mich. Zwischendurch mache ich es trotz allem. Denn die Inspiration gibt es natürlich trotzdem! Und ich glaube auch, mein Shopping-Verhalten wird sich kommendes Jahr nicht groß verändern. Vielleicht kaufe ich dann wieder unbedarfter Socken ein (die habe ich bisher noch nicht gekauft, obwohl ich sie eigentlich brauche, weil ich Bedenken hatte, meine eigenen Regel damit zu brechen… Sagt nichts!) und auch bestimmte Kleidung wird wieder gekauft. Zum Beispiel Strickpullis 😉 Und auf jeden Fall das Fashion-Blocker-Shirt von manomama.

Und wie das funktioniert! Die große Angst, das man es den Klamotten oder auch der Verarbeitung immer sofort ansieht, dass es selbstgenäht ist, hat sich überhaupt nicht bewahrheitet. Und wie ich schon mal erwähnt hatte: Mir ist auch keine Kleidung vom Körper gefallen, weil die Nähte sich gelöst haben. Im Gegenteil: Eigentlich ernte ich immer wieder Bewunderung für meine Fortschritte (wobei ich das auch immer komisch finde – wie sahen die Sachen denn vorher aus?), für die Kleidung als solche und auch für den Mut, bestimmte Dinge anzugehen. Und nein, ich fische hier nicht nach Komplimenten, sondern wenn ich gefragt werde, ob ich das auch selbergenäht habe und ehrlich antworte, dann ist es mir oft schon unangenehm, wenn ich Komplimente bekomme…

Lange, lange Zeit habe ich mich nicht mehr so wohlgefühlt in meinen Klamotten, mit meinem Kleiderschrank und auch mit meinem Auftreten. Wirklich. Schnitte, die mir stehen, schmeicheln vielleicht sogar, Farben die zu mir passen, Details, all das macht mich und meinen Kleiderschrank glücklich. Ich muss keine Kompromisse mehr eingehen. Eventuell kann man das auch auf den Bildern hier auf dem Blog sehen: Ich fühle mich zu 99% in meinen selbstgenähten Sachen wohl. Der eine Prozent sind die Sachen, die vielleicht nicht mit dem idealen Stoff genäht wurden, oder beim nächsten Teil einfach der Schnitt noch ein wenig angepasst werden muss.

Ja, unter gewissen Voraussetzungen sogar sofort: Euer Kleiderschrank ist nicht komplett leer. Denn mit leerem Kleiderschrank fällt es am Anfang echt schwer, der „FastFashion“ zu widerstehen. Und ein wenig Zeit und auch Passion solltet ihr auch mitbringen, auch gerade am Anfang. Denn da braucht es noch ein wenig länger, bis all die Planungen und Gedanken zu dem Thema in Klamotten umgesetzt werden. Denn nach einiger Zeit stellt man sich bestimmte Fragen einfach nicht mehr. Und eine Jeans oder Hose fängt man einfach an zu nähen, ohne sich weitere Gedanken darüber zu machen.

Viele Grüße,

Link: RUMS (mach ich ja für mich ;))