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Nachdem ihr schon die Einladung gesehen habt, mit uns in der Kirche wart und mit uns gefeiert habt kommt heute noch ein Herzensprojekt von mir: Die Photo-Box!

PhotoBooth photobox metterlink
Bild: Ondrej Hruby- Digital Art

Die hat mich und meine Trauzeugin sehr, sehr, sehr viele Nerven in der Vorbereitung gekostet! Aber ich wollte unbedingt, das unsere Photo-Box vier Bilder aufnimmt, diese in einem Fotostreifen anordnet und der Fotostreifen möglichst automatisch ausgedruckt wird. Und glaubt mir, es gibt die verschiedensten Varianten, aber keine, die genau das kann. Eigentlich wollte ich gerne mit einer gescheiten Kamera fotografieren, Qualität ist immer gut. Aber leider sind entsprechende Programme für den PC sehr teuer oder können nicht direkt drucken. Und da mir 100 € für ein Computerprogramm, das ich nur einmal verwende, doch zu teuer ist, musste ich weiter suchen. Und bin dann bei einer App fündig geworden! Aber leider konnte ich da tatsächlich nur mit dem Ipad Fotos machen. Dafür kann die App Fotos machen, macht daraus einen Fotostreifen mit eigenem Logo, das Format kann auch ein wenig verändert werden und das Beste: Via Airprint kann ich das ganze ausdrucken! Und es kommen am Ende dann zwei Fotostreifen dabei raus und die Gäste mussten nur wenige Male klicken. Ein Fotostreifen wurde dann ins Gästebuch eingeklebt und einen Fotostreifen konnten die Gäste mit nach Hause nehmen.

PhotoBooth photobox metterlink drucken iPad
Bild: Ondrej Hruby- Digital Art
Jetzt fragt ihr euch, wie die App heißt? Simple Booth! Diese kann noch mit Zusatzkäufen erweitert werden, muss aber nicht. Und bei uns hats perfekt funktioniert! Wir haben unseren Drucker, den HP Officejet Pro 8600, unser Ipad und einen alten Wlan-Router (wegen Airprint) aufgebaut. Konnten also Geräte verwenden, die wir bereits hatten und mussten hier nichts extrig investieren.
PhotoBooth photobox metterlink
Bild: Ondrej Hruby- Digital Art

Hier sieht man, was zwischendrin alles los war und was das für ein Spaß war! Wir haben für den Hintergrund alte Leintücher mit Herzchen auf zwei Latten getackert und diese von der Decke abgehängt. Vorne sind die Fotos gemacht worden, hinten stand der Drucker und ein Stehtisch, auf dem das Gästebuch lag. Es war also wie ein Rundlauf 🙂
So, und jetzt wollte ich euch natürlich auch so einen Fotostreifen zeigen:

PhotoBooth photobox metterlink
Ha, habt ihr uns erkannt? Ich durfte ein Bild mit dem Mann posten, musste dafür aber einen Schleier darüber legen – die Qualität war also in echt besser! Und ja, am Wochenende gibts Bilder von mir – nur von mir, weil zu mehr ist der Mann echt nicht zu bewegen…
Aber vorher lesen wir uns sicher nochmal 🙂
Viele Grüße,
Marina

…denn auch da habe ich alles selber gemacht. Natürlich nicht den Gottesdienst, sondern die Liedhefte, die Kerze und die Ringschale 🙂

Letzte Woche habe ich euch die Einladungen gezeigt.

Aber fangen wir doch mal mit den Liedheften an:

Auch hier habe ich das Design unserer Einladungen aufgegriffen und die Silhouette der Kirche und unseren Schriftzug verwendet. Die Silhouette habe ich über den Falz gelegt. Hier habe ich es sonst ganz schlicht gehalten.

In das Heft habe ich mit einer Lasche ein Taschentuch befestigt. Für die Freudentränen. Denn ich vergesse grundsätzlich das Taschentuch und muss aber garantiert weinen. Und ich habe zwar schon viele Varianten gesehen, wollte aber nicht noch etwas extrig in der Kirche dazulegen und zum anderen war das eine sehr schnelle Lösung 🙂 Mit dem Plotter die Laschen geschnitten, rechts und links mit einem Kleberoller angeklebt und Taschentuch reingeschoben.
Bild: Ondrej Hruby- Digital Art
Und hier noch die Kerze und die Ringschale. Ich habe aus den Wachsplatten mit dem Plotter (Silhouette Cameo, falls sich das jemand fragt) unseren Schriftzug, das Datum unserer Hochzeit und Ringe (!) ausgeschnitten. Wer sich jetzt frägt, was das Ausrufezeichen da soll, der sollte sich den ersten Post zur Gestaltung unserer Hochzeit durchlesen 🙂  Falls sich jemand die Frage stellt, wie das Schneiden von Wachsplatten mit dem Plotter geht: Es geht, aber es ist nicht so schön, wie Papier schneiden! Ich habe mir mit dem Plotter die Konturen vorschneiden lassen und habe das Ganze dann mit einem Cuttermesser aus der Wachsplatte geschnitten. Die Kerze war schon fast ein Tagewerk!
Bild: Ondrej Hruby- Digital Art
Zur  Ringschale: Hierfür habe ich mit dem Plotter einen Stempel mit unserem Schriftzug geschnitten, aus Fimo Air eine Platte geformt, den Stempel in die Mitte gedrückt, zwei Löcher oben gemacht und die Platte mit Frischhaltefolie in eine runde Schüssel gelegt für die Form als Schale. Dort 24 Stunden trocknen lassen und dann war sie schon fertig! Die Ringschale soll uns jetzt als Aufbewahrung für unsere Eheringe in der Nacht dienen, weilt aber momentan immer noch beim Trauzeugen 🙂

Leider muss ich das Ganze mit Bildern aus der Vorbereitung spicken, da nicht immer alle Details auf den Bildern erkennbar sind. Aber man erkennt sicher die Fotografen- und meine Bilder 🙂

Und nächste Woche gehts weiter mit unserer Feier – und allem, was ich dafür gemacht habe… Das wird ein langer Post!

Viele Grüße,

Marina

Hier sind die Schmetterlinge los! Vor einiger Zeit habe ich mich mal an Basteleien mit FimoAir versucht. Und entstanden sind dabei Schmetterlinge und Federn. Damit zu basteln ist eigentlich so einfach, für mich war die größte Aufgabe tatsächlich Materialien zu finden, mit denen ich ausrollen, stechen, usw. kann. Also Arbeitsmaterialien, die ich entweder für immer in der Küche entbehren kann oder umfunktioniertes 🙂
So entstanden auch diese Schmetterlinge. Sie habe eine ganz feine Prägung, die von der verwendeten Vorlage stammt. Ich habe ein nicht so gern getragenes Paar Ohrringe auseinandergebaut und in die ausgerollte Fimo-Masse gedrückt. Dann nur an der Kontur „ausgeschnitten“ und schon fast fertig.
Bei den Federn habe ich eine Vorlage aus Papier gemacht mit der Form. Die Vertiefungen habe ich nachträglich eingefügt, bin ich aber auch nicht ganz zufrieden damit.
Hier nochmal im Detail:

Da FimoAir an der Luft trocknet, muss man natürlich während dem bearbeiten aufpassen, dass man sich nicht zuviel Zeit lässt. Beim Trocknungsvorgang selber habe ich meine Motive immer wieder gewendet, ansonsten wellen sie sich.

Die Federn und Schmetterlinge kann man als Schmuckanhänger verwenden, wobei FimoAir zwar sehr leicht ist, aber auch leicht bricht. Ich werde wohl mit einer Nylonschnur eine lange Kette machen und vielleicht ziert diese bald meinen Nähtisch?

Dabei ist auch noch mehr entstanden, ein Teil ist aber seit dem Umzug verschollen und trotz intensiver Suche bisher nicht auffindbar. Aber vielleicht findet es sich nun? Natürlich werde ich es euch dann auch zeigen 😉

Viele Grüße,

Marina

So ihr Lieben! Heute seht ihr nichts genähtes… Oder fast nichts… Aber ihr dürft dafür einen Blick in mein Nähzimmerchen werfen! Das ist doch auch schön, oder? Ich finde das jedenfalls auf anderen Blogs immer ganz spannend! Anlaß dafür sind zwei Gründe: Ich habe endlich meine Sprühdosen verwendet und ich habe aufgeräumt 🙂 Also den Nähtisch… Aber von Anfang an:
Das waren meine Schreibtischmöbel vor der Verschönerung:

Und das ist der fertig eingerichtete Nähtisch danach:

Hab ich tatsächlich geschrieben, dass er fertig eingerichtet ist? Das stimmt nämlich nicht! Es fehlen immer noch Regale! Aber so schnell wird das wohl nichts mehr, drum hab ichs mir jetzt so schön gemacht… Die Pinnwand will ich auch erst an die Wand machen, wenn ich sicher weiß wohin.

Diese tolle Box beinhaltet die wichtigsten Nähutensilien, hier nochmal in nah:

Der tolle MugRug ist übrigens vom Frühjahrswichteln!
Hier mein großer Moppe von I*ea, die blaue Box mit meinen Kam-Snaps und mein Nähhäuschen zusätzlich mit Masking-Tape verschönert.

Hier die andere Seite mit dem kleineren Moppe:

Und natürlich, nicht zu vergessen, mein Maschinchen… Könnte sich farblich noch ein wenig angleichen 🙂 Hier ist noch Potenzial…

An meiner Pinnwand seht ihr tolle GrannySquares von Sternbien. Von ihr ist auch die tolle Karte! Der Flower-Power-Druck ist von Raumdinge und mein Neffe, der Goldschatz, ist sogar auch zu finden! Die Klipse an meiner Lampe sind übrigens superpraktisch für alle Nähsachen, die man nicht mit Nadeln attackieren kann 🙂 Sind aber nicht aus dem Nähbedarf…
Hier noch ein Blick auf meinen Schubladenkasten den ich euch hier schon mal gezeigt habe.

Leider kann ich euch nur den Schreibtisch zeigen, alles andere wäre unzumutbar… Ich warte aber halt immer noch auf Regale 🙂 Und viel Zeit, um meine ganzen Stoffvorräte aufzubrauchen.
So, wie sieht euer Nähtisch aus? Ähnlich? Ganz anders? Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie lange die Ordnung anhält 🙂
Liebe Grüße,

Marina

Beim Ausmisten Anfang des Jahres habe ich schon einmal erwähnt, dass wir lauter verschiedene Handtücher haben, die nicht zusammenpassen. Meine damalige Idee war, diese Handtücher wegzugeben und mir einfarbige zu kaufen. Aber wie das so ist, man findet nicht direkt was, und sobald der Umzug rum ist läuft man auch nicht mehr ständig ins Möbelhaus und sieht tolle Sachen. Dann fiel mir letztens ein Handtuch von meiner Mama in die Hand, dass sie vor vielen Jahren schon gefärbt hat. Und das war meine Lösung! Also bin ich los, habe schwarze Waschfarbe gekauft und die kunterbunten Handtücher rausgesucht. Natürlich habe ich kein Vorher-Bild, weil wenn die Idee mal geboren ist, muss es natürlich sofort umgesetzt werden. Aber als alle Handtücher in der Wäsche waren, ist es mir dann wieder eingefallen. Darum hier ein Bild aus der Waschmaschine 🙂

Passt alles so gar nicht zusammen, oder? Aber jetzt:
Hier noch der vorher gelbe Waschlappen:
Manche Stellen werden nämlich nicht gefärbt, aber das finde ich beim Waschlappen zum Beispiel ganz witzig.
Also, falls ihr auch noch einen Berg Handtücher habt, die alle eine unterschiedliche Farbe haben und ihr damit nicht glücklich seid, ich kanns euch nur empfehlen 🙂 Ich bin sehr glücklich mit meiner Lösung!
Viele Grüße,
Marina

Kennt ihr das? Ihr sollt beim nähen die Naht umbügeln, ein Bügelvlies anbringen oder der Stoff wirft vor dem Nähen schon Falten? Ich schon… Zur Genüge! Und ich bin ehrlich: Ich bin zu faul, jedes Mal mein Bügelbrett hinten aus dem Eck zu holen, aufzubauen und danach wieder zu verräumen, weil man sich sonst kaum mehr rühren kann.

Letztens gings mir wieder so: Ich hatte am Wochenende bei meinem T-Shirt schon aufgehört, weil jetzt das bügeln dran gewesen wäre. Vorgestern wollte ich es dann fertig machen und musste dann wohl oder über die Vlies-Einlage aufbügeln. Dann hatte ich spontan einen Einfall! Ich hatte mir doch letztens eine Vlieseinlage, gedacht für Topflappen, gekauft. Das müsste doch auch fürs Bügeleisen funktionieren?

Weil es euch vielleicht genauso geht, habe ich mal die Nähschritte ein wenig zusammengeschrieben.

Ihr braucht:

– 2 Baumwollstoffe (oder einen) in gewünschter Größe
– Vlies-Einlage (ich habe Vlieseline 272 Thermolam verwendet)
– Schere und Nähmaschine

So gehts:

– 3 gleich große Rechtecke aus den Baumwollstoffen und dem Vlies zuschneiden
– Baumwollstoffe rechts auf rechts legen, Vlies wie auf dem Bild, auf die linke Seite von einem Baumwollstoff (natürlich Ecke an Ecke, das liegt nur fürs Bild so ;))

– rundherum mit 1cm abnähen, Wendeöffnung an einer beliebigen Seite lassen
– Die Bügelunterlage wenden und… bügeln! Anschließen rundherum knapp neben dem Rand absteppen, damit schließt ihr auch die Wendeöffnung!

Fertig! Und jetzt viel Spaß (?!) beim bügeln!

Kleiner Hinweis von mir: Sollte euch die Einlage zu dünn vorkommen, könnt ihr das Vlies natürlich auch mehrlagig verwenden. Für mich genügt es so, da mein Nähtisch noch eine Glasplatte hat. Auf empfindlichen Oberflächen ist mehr vielleicht doch besser (ihr könnt es natürlich direkt auf eurer Vlieseinlage testen, ob der Untergrund recht warm wird. Also einfach Bügeleisen an, auf das Vlies damit und danach den Untergrund mit der Hand vorsichtig testen). Doch beim nähen auf jeden Fall darauf achten, dass sich nichts verschiebt, anonsten habt ihr nachher beim bügeln Falten!

Und da die Bügelunterlage nur für mich ist (okay, jetzt auch ein bisschen für euch :)), schicke ich sie noch zu RUMS!

Viele Grüße,

Marina

Eigentlich ist ja heute Freitag und ihr findet hier die Links der Woche. Aber so kurz vor Weihnachten geht einem vielleicht doch noch das ein oder andere kleine Geschenk ab oder ist dankbar für Inspirationen. Mir geht es jedenfalls momentan so. Darum zeige ich heute kleine Geschenke, die ihr noch super bis Weihnachten machen könnt! Und da ich die vergangenen zwei Wochen eigentlich nur zum schlafen daheim war, kann ich euch garantieren, dass das noch schnell umzusetzen ist. Alle Geschenke sind schon verschenkt und wurden auch schon ausgepackt, ich verrate also keine Geheimnisse 🙂

Als erstes gleich mein Wichtelgeschenk für meine Arbeitskollegin. Sie liebt Schleifen, Eulen, eben alles was niedlich ist. Darum gab es für sie eine Bowie aus Pünktchenstoff, ein Schlüsselband mit dem Hafenkitz-Webband von alles-für-selbermacher und Papiereulen. Wie das so ist, wenn man nachts um 1 noch schnell das Geschenk einpackt, vergisst man doch tatsächlich davon noch ein Foto zu machen… Darum kann ich leider nur mit einem Foto von Bowie als Handytäschchen von Instagram dienen, aber ich denke, man kann sich den Rest vorstellen 🙂
Für meine Kollegen gab es auch noch selbstbemalte Tassen, die ich am liebsten alle selber behalten hätte. Motivideen habe ich mir in unterschiedlichen Blogs geholt. So ist der Spruch „Being a human is too complicated. Time to be a unicorn“ von Nicole von live-life-deeply-now, das Papierboot von Rabantinchen, der Spruch „Coffee is always a good Idea“ von Bine von waseigenes und der Moustache von vielen verschiedenen Seiten, beziehungsweise hatte ich bei der Tasse keine direkte Vorlage, auch beim Schleifchen nicht.
Eigentlich habe ich mir den Porzellan-Malstift nur wegen der Moustache-Tasse gekauft, weil ich die einfach so toll fand! Auf der anderen Seite ist noch ein Schleifchen, also ist wohl auch klar, dass mein Wichtelchen auch noch eine Tasse bekommen hat.
Das Tolle an diesem Porzellan-Malstift ist, dass man die Tassen nicht mehr brennen muss. Also konnte ich Mittwochs-Nacht, nach der Weihnachtsfeier, noch schnell alles bemalen und habe es am nächsten Tag nur mit dem Hinweis verschenkt, dass sie nicht sofort gewaschen werden sollte. Es hat mich aber sehr gefreut, dass die Tassen so gut ankamen, dass sie gleich für den Glühwein bei der anschließenden Feier verwendet wurden und jeder stolz auf sein eigenes Motiv war. Gewaschen wurden sie dann sehr vorsichtig nur innen und nach dem Weihnachtsurlaub ist sie dann ohne Einschränkungen benutzbar.
Die tollen Geschenke-Anhänger sind übrigens von mädchenmitherz. Sie hat die Vorlage kostenfrei zur Verfügung gestellt und ich finde die Anhänger total schick! Großes Danke an Katja, die werden viele Beschenkte dieses Jahr freuen!
Und ich wurde auch beschenkt! Beziehungsweise hatte ich sehr großes Glück! Ich habe bei Holunderweg18 das MollieMakes Weihnachtsbuch gewonnen! Ich konnte es gar nicht glauben, als ich gestern ein Päckchen bekommen habe und dann den Inhalt sah!! Danke für die tolle Verlosung, liebe Nathalie!
Zu guter letzt zeige ich euch noch die fertigen Eulenstulpen nach der Anleitung aus der MollieMakes, die schon zu einem Geburtstag verschenkt wurden. Ich muss die für mich auch noch unbedingt machen! Achja, sind auch ein super Weihnachtsgeschenk!
Freut ihr euch schon auf Weihnachten? Habt ihr schon alle Geschenke besorgt? Und eingepackt?

Viele Grüße,

Marina
 

Auf vielen Blogs kann man seit Wochen die tollsten Adventskalender bestaunen. Und jetzt auch auf meinem! Da ich immer alles gerne auf den letzten Drücker (meistens in der Nacht davor) mache, bin ich schon ganz stolz, dass ich gestern meine Adventskalender fertig gemacht habe. Und da es ja jetzt erst Donnerstag ist, ist es für alle Spät-Entschlossenen noch nicht zu spät, vielleicht doch noch einen Adventskalender zu basteln oder vielleicht bei der Ideenfindung zu helfen. Schließlich ist noch nicht Samstag-Nacht und die Läden haben noch 2 1/2 Tage geöffnet 🙂

Mein Freund bekommt dieses Jahr einen Süßigkeiten-Kalender. Jeden Tag gibts was anderes leckeres und am 24. dann was anderes. Was es da gibt, kann ich jetzt nicht verraten, nicht dass es hier Mitleser gibt 🙂 Die Tüten habe ich bei Depot gesehen und gleich mitgenommen, habe aber jetzt auch schon tolle Kalender mit Butterbrot-Tüten gesehen. Sind vielleicht auch etwas günstiger 🙂 Und die habe ich verziert mit Masking-Tape und Buttons mit Masking-Tape- Optik. Solltet ihr noch Buttons brauchen, ich kann euch gerne die PDF zukommen lassen. Schreibt mir doch einfach eine E-Mail, ich schicke sie euch dann. Meine Buttons habe ich mit meinem Kreisstanzer „ausgeschnitten“. Aber man kann natürlich auch einfach die gute alte Schere nehmen und Kreise schneiden.
Auf dem Bild kann ich euch leider nur einen kleinen Teil zeigen, weil ich den Kalender erst am Samstag aufstellen (oder aufhängen?) werde. Aber ich werde euch sicher auf Instagram zeigen, wie er dann endgültig ausschaut.

Für meine Mama und meine liebe Arbeitskollegin gibts einen etwas anderen Adventskalender. Bei meiner Mama war nach 24 Tagen die Süßigkeiten-Schüssel immer überfüllt und viele wollen ja auch nicht jeden Tag was Süßes (versteht das jemand? Ich jedenfalls nicht :)). Deshalb habe ich mir überlegt, jeden Tag eine Aufgabe zu stellen, auch um die besinnliche Adventszeit besinnlicher zu machen. Das sind Sachen wie: „Leg dein Lieblingslied auf“, „Mache dir ein Frühstücks-Ei“ oder „Mach dir einen Tee, zünde eine Kerze an und setze dich auf die Couch mache für 5 Minuten nichts.“ Am Wochenende können die Aufgaben etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, unter der Woche habe ich geschaut, dass es nur 5 bis 10 Minuten dauert. Und ich denke, dass man sich diese jeden Tag nehmen kann und somit auch die Adventszeit vielleicht mehr genießt. Auch den Kalender kann ich euch als PDF zukommen lassen. Schreibt mir auch hier eine E-Mail und ich sende ihn euch dann zu. Achja: Selbst ihr müsst nicht soviel Adventszeit opfern, weil ihr den Kalender nur ausdrucken, schneiden und zusammenfügen müsst. Ich habe als Nummerierung die Buttons genommen, ihr könnt aber natürlich auch einen schönen Stift, Stempel, usw. nehmen.

Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne Adventszeit und hoffentlich bekommen wir alle auch einen tollen Adventskalender 🙂

Mit meinen Adventskalendern gehe ich auch zu Lila-Lottas Adventskalender-Sammlung.

Viele Grüße,

Marina

Momentan steht die Nähmaschine relativ still. Auf meiner To-Sew-Liste war nichts mehr, was mich abends vors Maschinchen bewegt hätte. Dafür habe ich meine Wollkiste wieder ausgegraben und wieder angefangen, Mützen zu häkeln, was man auf Instagram schon sehen konnte. Letztes Jahr war ich auch schon vom Häkel-Virus befallen, über den Sommer war er dann scheinbar geheilt und jetzt aber doch wieder ausgebrochen. Und natürlich eignet sich so eine Mütze auch prima als Weihnachtsgeschenk!

Und nachdem mein Neffe seine Bommelmütze nicht mehr finden konnte, hat es für ihn gleich die erste gegeben. Seine Winterjacke ist grün-grau und ein bisschen blau, also standen die Farben auch schnell fest.

Die grün-weiße Mütze ist auch passend zu einer grün-weißen Zimtstern-Jacke entstanden. Ich hoffe, die Mütze passt, ist nämlich ein „Auftrag“ gewesen und mir passt sie nicht. Könnte aber auch am größeren Kopfumfang von mir liegen.

Diese Mütze hat mein Freund letztes Jahr zu Weihnachten bekommen. Und ich finde, sie ist die schönste Mütze, die meine Häkelnadel bisher verlassen hat. Am liebsten würde ich sie selber tragen!

Und schlußendlich meine Mütze. Die Farben gefallen mir total super, aber für die Mützenform habe ich zu fest gehäkelt und jetzt braucht sie eine Veränderung. Weil so wird sie nicht getragen… Aber ich scheue mich noch davor, weil ich noch nicht weiß, wie ich das mit den Farbstreifen mache. Da muss ich noch in mich gehen.

Wie ist das bei euch? Hat euch das Häkelfieber auch schon erwischt? Oder Strickfieber?
Viele Grüße,

Marina