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Sind sie nicht putzig? Also die Babysachen in Größe 56? Noch viel putziger findet man die im Übrigen, wenn man selber so ein kleines Wesen erwartet, das kann ich euch verraten! Und vor allen Dingen wenn man dann vorhat diese winzigen Sachen zu verschenken… Ich konnte mich wirklich kaum trennen, nur die Vernunft hat gesiegt. Die Stoffe wären für unser Februar-Baby wohl etwas zu kühl gewesen und viel besser für die August-Babys von Freunden geeignet.

Genäht habe ich die Babyhose Mikey, ein tolles Freebook von Le-Kimi, das ich dank Tag für Ideen entdeckt habe. Ich bin mir relativ sicher, das der Schnitt auch für Babykleidung für unser Würmchen herhalten darf!

Nun aber erstmal zu Strampler Nummer 1. Der war ein Geschenk für ein so süßes kleines Mädchen und die Lieblingsfarbe der Mama ist Türkis. Die musste ich einfach aufgreifen! Leider sieht man die Bündchen-Farbe kaum, das ist nämlich auch ein Türkis…
Ich überlege gerade, ob es verwerflich ist zu sagen, dass beide Babyhosen aus Reststücken von meiner Bekleidung bestehen? Also Reststücke von Stoffen, die für ein Kleidungsstück für mich nicht mehr genügen würden, aber für solche Stücke noch wunderbar gehen. Jedenfalls trifft das auf diese beiden Hosen zu, nur das Bündchen ist ganz „neu“. Hier besteht der Strampler aus einem Rest Coupon-Stoff, von mir zu diesem Top verarbeitet, der Belegstoff aus meinem Basic-Strandkleid-Top Rest. Das Bündchen ist aus einem Paket von manomama (ich will nur noch solche Bündchen!). Der Plott ist ein Freebie von Sew Mini und so niedlich!

Die eingeplotteten Größen habe ich mir mal selber erstellt und nutze sie vor allen Dingen für Klamotten, die ich verschenke. Wobei es beim ausmisten auch immer ganz praktisch wäre, da habe ich die Größen in aussortiertes selbergemachtes schon oft nachträglich eingebügelt.

Auch die zweite Babyhose war ein Geschenk, dieses Mal jedoch für einen ganz jungen, kleinen Mann. Auch hier wieder die Farbkombi mit Türkis, aber auch Streifen! Die Einfassung hat mich viele Nerven und viel Arbeit gekostet. Die nächsten Babyhosen werden nur mit Beleg genäht! Auch der Bandeinfasser, den ich mir zu meiner Coverlock geleistet habe, war bei diesen Rundungen keine große Hilfe. So habe ich es schlussendlich dann besser auf die gute alte Art hinbekommen. Ich habe also das Schrägband zuerst mit der Overlock angenäht, dann umgeschlagen und mit der Coverlock fixiert. Das was innen überstand habe ich dann abgeschnitten und hatte dabei große Angst, doch noch ein Loch in den Stoff zu schneiden.

Der Stoff zu dieser Babyhose stammt von einem „alten“ Projekt von mir, meiner Streifen-Bethioua, ich habe jedoch immer noch etwas davon über. Der Plott ist auch wieder ein Freebie, dieses Mal von Misses Cherry und wie ich finde so süß!

Die meistgestellte Frage nach „Wisst ihr schon was es wird?“ ist in meiner Schwangerschaft „Und, hast du schon viel Babykleidung genäht?“. Diese muss ich zwar immer noch verneinen, aber ich freue mich schon sehr darauf und wenn meine Projekte, die ich euch letzte Woche in meinen #mymaternityessentials vorgestellt habe und ich doch auch relativ dringend brauche, fertig sind, dann geht es los! Stoffe liegen in jedem Fall schon bereit und auch Schnitte habe ich schon einige zusammengesucht.

Liebe Grüße,

Teil drei der Hoodie- und Pullover-Serie. Und damit schon der letzte Teil. Und auch die letzten Weihnachtsgeschenke… Naja, ist ja jetzt auch schon bald Ende Januar, also wird ja auch Zeit!
Ihr habt richtig gelesen, heute gibt es gleich zwei Hoodies zu sehen. Denn für meinen Bruder und seinen Sohn fiel mir sofort ein Partnerlook-Hoodie ein, schließlich musste es ja auch etwas Besonderes für meinen Neffen sein, letztes Jahr gabs schließlich einen Ohnezahn. Den zu toppen, das war mir gleich klar, wird mir nicht wirklich gelingen. Aber den gleichen Pulli, den auch der Papa hat, vielleicht habe ich da kleine Chancen 😉
Genäht habe ich für meinen Bruder auch wieder einen Mr. Klassik von Selbermacher 1-2-3, dieses Mal mit Kapuze. Für den kleinen Mann gab es wieder einen Herzbuben, dieses Mal schon eine Nummer größer (Hier der erste Herzbube). Gut das die Schnitte bei den Größen noch ganz schnell gedruckt, geklebt und geschnitten sind 😉 
Ein wenig mehr Kopfzerbrechen hat mir tatsächlich der Plan bereitet, das Schnittmuster zu zerteilen, dass es bei beiden Hoodies möglichst gleich ausschaut. Man könnte schon fast sagen schlaflose Nächte, bis ich endlich damit starten konnte. Schlußendlich war es mal wieder einfacher, als gedacht. Ich habe das Schnittmuster doppelt ausgedruckt weil ich ja nicht im Bruch zuschneiden konnte. Eins der Vorder- und Rückteile gedreht und an das andere geklebt. Beim kleinen und großen Schnittmuster habe ich mir einfach Fixpunkte gesucht, die jeweils an der gleichen Stelle sind. Also der untere Armausschnitt am Vorder- und Hinterteil, die Seitennähte,… Und dann habe ich mit meinem großen Lineal die Punkte verbunden, nochmal kurz verglichen und dann das Schnittteil dementsprechend getrennt. Und dann ging das große Puzzeln los 😀 So dreieckige Teile unterzubringen das möglichst wenig Stoffverschnitt anfällt… Ich sags euch. Ich kann mich da ja richtig verkaufen. Wenn dann der Mann noch sein Wissen mit mir teilen will ohne Rücksicht auf den Fadenlauf… Irgendwann habe ich dann einfach losgeschnitten.

Anschließend muss man ja nur noch die getrennten Stoffteile zusammennähen, dass man wieder jeweils ein Vorder- und Rückteil hat. Und dann der „normalen“ Hoodie-Anleitung folgen. Und dann ist man so vertieft, dass man zwar die Ösen einschlägt, aber natürlich die Verstärkung mit SnapPap vergisst. Es fällt einem dann natürlich erst auf, wenn die Kapuze total schön, mit einem Stoffstreifen der die Naht verdeckt, angenäht ist. Das ist mir im Übrigen bei allen drei (!) Hoodies mit Kordel passiert. (Gleichzeitig aufgefallen, also ich habe das SnapPap auf einmal dann reingemacht… Nicht das hier ein ganz falscher Eindruck entsteht;)). Also dreimal wieder Mütze abtrennen, Ösen rausmachen, das Fake-Leder aufnähen, neue Ösen einschlagen und Kordel einziehen. Bei den Männerkapuzen habe ich die Kordel komplett durchgezogen und dafür auch einen Tunnel genäht. Bei der Kinderkapuze habe ich aus Sicherheitsgründen  die Kordel getrennt (Bei durchgehenden Kordeln besteht die Gefahr des strangulierens beim spielen – und das will glaube ich niemand…). Die getrennten Kordeln habe ich dann in der Naht mit der die Kapuze an den Pullover kommt, fixiert. Dadurch dass die Kordel aber sehr massiv ist hat das nur semi-gut funktioniert. Hier musste ich auch bereits nachbessern. Nun ist die Kordel mit Handstichen fixiert und hält hoffentlich gut. Manchmal ist das Nähen mit Hand halt doch die bessere, wenn auch ungeliebtere Lösung.

Beim erneuten Annähen der Kapuze an den Mr. Klassik habe ich auch ein wenig den geraden Abschluss unten verflucht. Schließlich hatte ich die Kapuze vorher auch schon mit der Overlock, natürlich auch mit Messer, angenäht. Also war die Nahtzugabe fast nicht mehr existent und es hat mich einige Zeit gekostet, dass das wieder ordentlich aussieht. Grundsätzlich ist das im Schnittmuster gut erklärt, aber wenn der Stoff schon so schön gekürzt ist, ist es halt leider nicht mehr so einfach. Aber alles gut, am Ende hats ja gepasst. Und dafür hatte ich ja auch schon zwei Tage vor Weihnachten Urlaub.

Auch hier habe ich wieder Patches gebastelt, dieses Mal mit dem Logo des Handballvereins meines Bruders und meines Neffen. Sind ja auch die Vereinsfarben, die der Pulli trägt, da fand ich das sehr passend. Und wenn man diese Zahlen gleich auf dem Kennzeichen hat, dann kanns ja auch auf den Pulli, oder?! Dank der Jahreszahl des Vereins konnte ich mir damals im Geschichts-LK auch sehr gut die Jahreszahl der Reichsgründung merken, dass nur nebenbei 😉 Geplottet habe ich mit schwarzer Flexfolie auf schwarzem SnapPap, wie auch beim Label. Das ist hier auch wieder mit Ösen befestigt.

Das war jetzt leider der letzte Teil der Hoodie-Serie mit den tollen Sweat-Stoffen von Stoffe.de. Ich hab schon mal erwähnt, dass das Sweat-Stoffe sind, wie ich sie vor der Näherei von Jogginghosen und so kannte. Das Gute für euch ist, dass ihr bis zum 31. März ab einem Bestellwert von 25,- € eine 5,- € Ermäßigung mit dem Code metterlink bekommt. Der Gutschein ist nicht mit anderen kombinierbar. 

Stoff: Stoffe.de, Kordel von Stoff&Stil, SnapPap von Snaply
Plotterfolie: Plottermarie


P.S.: Vielen Dank an Stoffe.de für die Stoffe für das Projekt! Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Aus bestimmten Stoffen will man jedes Filzelchen verarbeiten. So auch aus diesem Stoff… Letzte Woche habt ihr das Cloud9-Achselshirt gesehen und heute ein Regebenbogen-Body in Größe 56. Sooo putzig!

Wirklich winzig ist das! Das kommt auf den Bildern so jetzt gar nicht raus. Und er ist dem Beschenkten doch noch ein wenig zu groß, ich war lieber vorsichtig. Gesäumt ist es mit dem elastischem Schrägband von Alles für Selbermacher, das im Übrigen gar nicht so elastisch ist. Aber hier hat es gut funktioniert. Abgesteppt mit der Doppelnadel, die ich immer mehr zu schätzen weiß. So ohne Coverlock muss man sich zu helfen wissen 😉

Habe mir extra die Multifunktionszange von Prym gekauft im Set mit den Jerseydrückern. Und was mach ich Depp? Habe gleich mal die Knöpfe verkehrtrum reingemacht.  Und beim wieder rausmachen war da ein Riesen Loch. Und der Besuch beim neuen Erdenbürger nicht mehr weit weg… Also habe ich um Hilfe bei Instagram gebeten und die war auch Gold wert! Seht ihr auf dem oberen Bild den mittleren Drücker? Das mit der Stofflasche war die Lösung! Danke allen Beteiligten noch einmal!

Am gleichen Tag haben wir von anderen Freunden erfahren, dass da auch Nachwuchs unterwegs ist. Und es wurde direkt eine Bestellung aufgegeben…

Viele Grüße,

Marina

Tja, demnächst ist auch nur eine Auslegungssache, oder? Hier habe ich dieses Shirt bereits angekündigt, heute ist es nun so weit!

Mein (naja, nicht ganz ;)) zweites Cloud9-Achselshirt. Aus dem genialen Stoff von Alles für Selbermacher. Der macht die Jungs (und die zugehörigen Papas) glücklich! Und ich finde ihn auch so cool… Der muss auf jeden Fall nochmal her!

Der Neffe und ich hatten in der letzten Zeit kein gutes Timing. Aber nun, beim baden, hat er endlich das langersehnte Shirt bekommen. Er hatte vorher schon ein Bild gesehen und immer wieder danach gefragt… Und da man die Gelegenheit beim Schopf packen muss, habe ich auch gleich Bilder gemacht. Darum auch ganz lässig mit (gekaufter) Badehose und Wasserspritz-Seepferdchen. Das ist noch meins von früher! Meine Mama war nämlich nie Fan von Wasserpistolen aber Leute nass machen kann man auch mit einem Seepferdchen (gegen eine gescheite Wasserpistole natürlich kein Vergleich aber inzwischen finde ich das auch putzig ;)).

Das Achselshirt war wieder flott genäht. Bei mir, bzw. meinem Neffen ist es übrigens so lang, weil ich immer die Saumvariante zugeschnitten habe und dann doch ein Bündchen angenäht habe… Naja, jetzt ist es mir auch aufgefallen. Aber lieber zu lang als bauchfrei. Für meinen 5-Jährigen Neffen habe ich im Übrigen, weil er so groß ist, die Größe für 7-Jährige genäht.

Hier noch eine Ninja-Pose zum Abschluss 😉 Im Quatschmachen ist mein Neffe super, das hat er von seinem Papa (und der von seiner Mama).

Der Schnitt ist aus dem übersetzten E-Book von Annika von Nähconnection. Mehr davon gibts hier zu lesen…

Viele Grüße,

Marina

Link: HoT, Kiddikram

In meinen letzten zwei Posts habe ich euch ja schon erzählt, das ich selten bei einem Schnittmuster nein sagen kann. Wer bei mir regelmäßig liest, weiß, dass das auch auf englische Schnittmuster durchaus zutrifft! Beim ersten Schnittmuster auf Englisch hatte ich doch ein wenig Angst davor, dass ich gar nichts verstehen werde. Und dann war auch die Frage, wie so ein „ausländisches“ Ebook denn aussieht? Sind die genauso ausführlich wie die, die man bereits kennt? Oder doch eher kryptisch? Gibt ja schließlich keine DinNorm für Ebooks 😉

Ihr werdet euch schon denken können, das die Ebooks so schlimm nicht gewesen sein können, schließlich gibt es inzwischen einige davon in meinen Schnittmusterordnern.

Ich kann aber auch vollkommen nachvollziehen, dass man sich da mit sehr verrostetem Englisch nicht rantraut. Oder gerade als Nähanfänger hat man schon von den deutschen Nähbegriffen wenig Ahnung und dann kommen da auch noch englische?

Für alle die, die sich jetzt angesprochen fühlen, aber auch für alle anderen: Annika hat euch erhört! Sie hatte nämlich die geniale Idee, die englischsprachigen Schnitte ins Deutsche zu übersetzen! Und bei der ersten Auswahl sind da schon wahre Schönheiten dabei!
Ich hatte das Vergnügen, die übersetzten Schnitte Probe zu lesen und ihr macht euch keine Vorstellungen: Wie überall liegt der Hase im Pfeffer begraben. Soll heißen: So leicht wie es auf den ersten Blick scheint ist es garantiert nicht! Also ganz großen Respekt liebe Annika, dass du dir das gleich für so eine Vielzahl von Schnitten vorgenommen hast! (Auch wenn ich mich ja schon auf Damenschnitte freue ;))
Ganz nach den englischsprachigen Vorbildern gibt es die Schnitte in einem Nähpaket zu kaufen! Also ein Paket, dass es nur die kommenden zwei Wochen gibt, in dem alle Schnitte enthalten sind und das nur ca. die Hälfte von dem kostet, wie wenn er ihr jeden Schnitt einzeln kauft.
Nun werdet ihr sagen: Aber ich hab nur ein Mädchen, was will ich mit den Jungenschnitten! Oder andersrum: ich habe einen Jungen und kein Mädchen, was will ich da mit Rüschchen!
Ganz simpel: Ich habe gar keine Kinder und habe einen Jungs- und einen Mädelsschnitt genäht 😉 Und beides waren Geschenke! Okay, einmal an meinen Neffen, der es einfach so bekam. Aber das Mädelsshirt, also das Hemlock Top, das war ein Geschenk zum 1. Geburtstag! Und die Mama der Beschenkten hat sich glaub doch ganz schön gefreut 😉
Das Jungsshirt ist im Übrigen aus dem Schnittpaket Cloud 9. Mit diesem kann man nicht nur das Achselshirt nähen, sondern auch noch eine Badehose! Bei mir wurde es jetzt nur das Achselshirt, dafür gleich zwei davon. Das Andere zeige ich euch demnächst mal 😉
Solltet ihr euch im Übrigen wundern, dass der Halsausschnitt so eng scheint: Mein Bruder, seines Zeichens Papa vom Neffen, hat die Bilder für mich gemacht. Und die Jungs haben irgendwie nicht mitbekommen, dass es verkehrt herum ist. Deshalb oben auch nochmal ein Bild, wie es normal ausschaut. Zum nähen ist das Shirt im Übrigen Spitze! Grundsätzlich ist es natürlich nicht kompliziert, aber die Grafiken sind sooo deutlich, da kann eigentlich nix schiefgehen!

Das Hemlock Top musste ich auch unbedingt nähen. Ist das nicht süß mit diesen Rüschchen an den Ärmeln? Und wie mini! Und schnell fertig ist es auch! Ich habe mit Schnitt kleben, zuschneiden und nähen keine zwei Stunden gebraucht. Ja gut, wir mussten da eigentlich schon auf dem Geburtstag sein, deshalb war es vielleicht auch im Turbogang fertig. Trotz allem habe ich mir die Mühe gemacht, die Zwillingsnadel zu benutzen. Der wunderbare Halsausschnitt ist im Übrigen auch eine Besonderheit des Tops und kann ich mir durchaus für andere Sachen auch vorstellen!

Wenn euch mal nach einem schlichteren Shirt ist, können die Rüschchen natürlich auch weggelassen werden – das wäre dann auch für Jungstanten (ja auch Jungsmamas ;)) was!

Wisst ihr, was ich am besten finde wenn man für Kinder näht: Man braucht nur einen halben Meter Stoff! Der Wahnsinn! Und da bleibt noch die Hälfte übrig, jedenfalls beim Achselshirt!

Heute ist im Übrigen die Blogtour, die Annika zur Eröffnung organisiert hat, hier bei mir zu Gast. Gestern waren wir bei Tag für Ideen zu Besuch und morgen gehts bei Rapantinchen weiter! Wo ihr die nächsten Tage noch Beispiele sehen könnt, dass könnt ihr hier nachlesen:

Und ich möchte natürlich nicht versäumen, nochmal auf das tolle Eröffnungspaket hinzuweisen und natürlich auch auf das wunderbare Gewinnspiel, das Annika noch nebenzu auf die Beine gestellt hat. Wunderschöne Stoffe und das Näh-dich-glücklich-Paket passen auch perfekt zusammen: So kannst du mit diesem Gewinn alle Schnitte gleich nähen! Dafür müsst ihr nur bei Annika vorbeischauen!

Liebe Annika, ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deiner coolen Idee und deinem Shop! Und es freut mich sehr, dass ich dich kennenlernen durfte 😉

Liebe Grüße,

Marina

Kinder von heute haben scheinbar alles. Jedenfalls höre ich immer von den Eltern, dass wir bitte kein Spielzeug mehr schenken sollen, weil das Zimmer schon voll damit ist. Aber gerade Kinder freuen sich am meisten über die Geschenke und deshalb hat mein Neffe, der, der zu Weihnachten den Ohnezahn bekommen hat, einen Pullover von mir geschenkt bekommen. Die Idee habe ich hier gesehen und für den Plotter umgesetzt.

Den Pullover habe ich nach dem Schnitt Herzbube genäht. By the way: Ist das goldig, wenn man nur so ein kleines Stückchen Stoff braucht! Und auch der Schnitt ist toll! Total liebevoll gemacht, wie ich finde! Verwendet habe ich Sweat und eine Nummer größer genäht, damit er noch länger etwas davon hat.
Übrigens habe ich das erste Mal mehrfarbig geplottet! Und es hat relativ gut funktioniert, jedoch ist mir an der einen Stelle das Bügeleisen etwas heiß geworden. Aber ist ja schließlich ein Drache, da kann es schon mal zu Brandspuren kommen 😉 Mein Label ist auch ganz unscheinbar 😉 Da ich mich immer noch nicht für eine Variante von Labels entschieden habe, habe ich nun erstmal ein paar ausgeplottet. Jedoch wollte ich es nicht zu kleinteilig machen und deshalb ist es im Kinderpulli nun relativ groß 😉

Und hier noch ein Tragebild vom stolzen Pulli-Besitzer. Ich würde sagen, hier habe ich ins Schwarze getroffen 😉 Das freut mich natürlich am Meisten! Und ein paar der „Großen“ wollten direkt auch einen haben 😉

Liebe Grüße,

Marina

Stoff: Buttinette
Schnitt: Herzbube

Oder: Ich möchte auch! Aber mal ganz zurück zum Anfang: Vor langer Zeit bin ich mal über den Blog von Liebesbinchen gestolpert und über ihr „Drachennähen leicht gemacht„. Damals hatte ich weder eine Ahnung, was das für ein Drache sein soll, noch, warum man sich so viel Mühe macht. Tja, das war bevor der 4-Jährige Neffe immer mit einem schwarzen Drachen zu jeder Gelegenheit gesichtet wurde, bevor er uns ständig vom Drachen Ohnezahn erzählt hat und seinen ganzen Kumpels. Dann wusste auch ich, was es da mit diesem Drachen auf sich hat! Und vor allen Dingen, was er für eine Freude hat, mit seinem Mini-Drachen zu spielen! Der ist im übrigen schon leicht lädiert, zwischendrin verliert er immer mal einen Flügel…

Im Oktober dachte ich mir dann: Da gibt es doch ein Schnittmuster? Und nachdem Spielzeug meist eh im ausreichenden Maße vorhanden ist, habe ich dann mal angefragt, wie denn so ein Kuscheldrache ankäme?

Und dann ging es los! Ich habe das Schnittmuster ausgedruckt, mich um die Beschaffung der Materialien gekümmert. Im Übrigen waren die ziemlich teuer, weil ich bis auf den Faden alles kaufen musste, ist ja mein erstes Kuscheltier, meine erste Applikation,… Tja und dann? Dann blieb alles erstmal liegen, bin ja früh dran… Verteilt über eine ziemlich lange Zeit habe ich dann mal den Zuschnitt gemacht, die Anleitung nochmal gelesen, nochmal neue Krallen zugeschnitten, die hatte ich vorher fälschlicherweise aus Filz… Und irgendwann hatte ich doch das Gefühl, ich sollte endlich anfangen! Und ja, er ist aufwendig zu nähen! Der Mann wurde längere Zeit mit der Hausarbeit abgestraft, weil der Drachen muss ja endlich mal fertigwerden! Aber es hat auch einen wahnsinnigen Spaß gemacht! Wie aus den einzelnen Stoffstücken nach und nach der Kopf wird, die Flügel,… Und zu Anschauungszwecken musste ich dann natürlich neben dem Nähen auch den Film gucken! Und weil er so süß war, musste der Mann ihn ebenfalls anschauen! Und spätestens da wollte ich meinen Ohnezahn nicht mehr hergeben, denn ich war verliebt!

Hier seht ihr übrigens die Prothese vom Ohnezahn. Vor dem Film dachte ich mir, ist doch egal ob Prothese oder zweiter Flügel. Nach dem Film wäre das gar nicht mehr denkbar! Leichte Brandspuren hat er im Übrigen auch, aber mein Plan die Flexfolie aufzubügeln hat Dank der Falten nicht wirklich funktioniert…

Hallo du Süßer! Die Augen haben mich einige Nerven gekostet! Das erste Mal applizieren! Und so richtig toll ist es auch nicht geworden, aber am Endergebnis sieht man das zum Glück leider nicht mehr!

Die großen Flügel sind übrigens mit der Hand angenäht! Ich finde ja mit der Hand nähen im Normalfall immer echt unnötig, aber ich weiß jetzt, warum viele beim Quilten am Ende gerne mit der Hand nähen! Man kann mit seinem Projekt sich noch mal ganz in Ruhe auseinandersetzen und mit jedem Stich gehts dem Ende zu!

Als ich Nadel und Faden in der Hand hatte, habe ich dann auch noch kleine Löchlein entdeckt, die durchs Füllen des Drachens erst ans Tageslicht kamen – weiße Füllung und schwarzer Stoff, ihr versteht. Also wurde da gleich noch nachgebessert!

Und dann wurde das Geschenk überreicht! Inzwischen wussten ja die Eltern, die Großeltern und alle Bescheid und die Spannung war groß! Und die Freude erst! Obwohl der Drache wegen seiner Ausmaße doch recht schwer ist, wurde er nur noch herumgetragen und mit ihm geflogen,… Und ich habe mich so gefreut, ich hatte gleich Tränchen in den Augen! Zwischendurch beim nähen hatte ich nämlich die Angst, dass er das Geschenk vielleicht gar nicht so toll findet und die anderen Geschenke diesem vorzieht… Und dann war es für mich eine doppelte Freude!

Hier seht ihr übrigens den kleinen Krieger mit seinem Drachen! Das Bild habe ich am Abend noch bekommen und auch hier hat mein Herz wieder einen Hüpfer gemacht! Sind sie nicht putzig? Und das Bett ist inzwischen nur ein kleines bisschen überladen – ich wurde auch schon gefragt, obs nicht noch ein wenig größer geht, weil in den Urlaub und so muss der bestimmt auch mit 😀 Tja, gut das ich beim Packen nie dabei bin 😀

Inzwischen war der Drache übrigens schon beim operieren bei mir… Der KamSnap von der Drachenprothese hat schon nach ein paar Tagen schlapp gemacht. Aber einen neuen KamSnap später, der auch viel besser zum reinmachen ging dieses Mal, und der Drache konnte wieder fliegen!

Das war Weihnachtsgeschenke die Dritte. Aber ich habe noch eine Nr. 4. Da habe ich mal was Neues ausprobiert, was schneller gemacht als gedacht war und super ankam… Mehr davon nächste Woche!

Viele Grüße,

Marina