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Heimgeh-Outfit für den Mini-Metterlink

Endlich war es soweit und wir dürfen unseren Mini-Metterlink seit bald zwei Wochen in den Armen halten! 
Natürlich hatte ich es mir nicht nehmen lassen ein Heimgeh- Outfit zu nähen. Entgegen aller Empfehlungen habe ich tatsächlich die Größe 50 gewählt (in Größe 56 hatte ich ein Ersatzoutfit dabei :)), was auch gut so ist. Denn der kleine Tropf schwimmt in Größe 56 noch etwas, was sich ohne Frage schnell ändern wird.

Genäht habe ich den Regenbogen-Body, der Klassiker unter den Schnittmustern für Babies. Nicht nur das es ein Freebie ist, sondern einfach alle Größen bereithält und auch noch mit unterschiedlichen Halsausschnitten aufwarten kann. Ich habe mich für den „klassischen“ amerikanischen Ausschnitt entschieden.

Mein Doppelfaltschrägbinder (für die Coverlock, FräuleinAn erklärt genauer was das ist) ist bei den Bodies wirklich gold wert, wenn die richtige Einstellung gefunden ist. Dann kann ich damit aber im Akkord einfassen, was ich der Einfachheit halber dann auch so gemacht habe 🙂 Es blieb also nicht bei dem einen Body.

Der Plott ist ein Freebie von Paul&Clara, das einfach perfekt passte!

Dann war ich lange auf der Suche nach einem Hoodie-Schnitt, den es bereits in Größe 50 gibt. Und ja, ich habe auch das Buch von Klimperklein, der sagte mir jedoch nicht so zu. Wie gut das sich der kleine Mann etwas Zeit ließ, so konnte ich das Ebook Henry von Rosarosa noch nähen. Der Schnitt ist wirklich total putzig und bietet doch so einige Variationsmöglichkeiten. Ich habe mit dem Sweat „Bandits“ und dem farblich passenden Uni-Sweat von Alles für Selbermacher etwas gespielt.

Der Hoodie ist wirklich total putzig geworden und auch gut an- und auszuziehen. Das ist ja bei Babykleidung doch sehr entscheidend!

Passend dazu habe ich noch eine Baggy-Pants-Baby von Kid5 genäht. Für den Bund habe ich den Sweat verwendet, da ich keine passende Bündchenfarbe da hatte.  Leider habe ich in meiner Euphorie nicht bedacht, das Bündchenstoff viel dehnbarer ist als Sweatstoff und somit ist die Hose leider zu eng geworden. Aber das liegt tatsächlich nicht am Schnittmuster, die Hose habe ich nämlich noch in zig weiteren Varianten genäht! 
Tatsächlich hätte ich aber auch auf eine Hose in Größe 50 verzichten können, hier passt die Größe 56 schon wunderbar!

Passend dazu gab es dann noch eine Mütze nach dem Schnitt „Baby Hat„, ebenfalls von Kid5. Die Mütze passt wirklich super und begleitet uns momentan auf unseren Spaziergängen.

Mein Tipp an alle Bald-Mamas: Ja, die Kinder wachsen schnell. Ja, die Größe 50 passt ihnen eventuell von Anfang an nicht mehr. Nein, näht und kauft nicht alles gleich in Größe 62, denn dann steht man erstmal blöd da, weil alles viel zu groß ist. So ein Backup in der kleinen Größe kann nicht schaden. Und vergleicht vor allen Dingen, wie die Klamotten und Schnittmuster ausfallen. Hier gibt es auch große Größenunterschiede!

Ich muss wohl nicht sagen, das unser kleiner Mann dieses Outfit nicht in Gänze anhatte, als wir daheim ankamen? Tatsächlich hatte auch der Hoodie erst später seinen ersten Einsatz. Aber der Mini-Metterlink war trotzdem gut gekleidet und den Body lieben wir!

Viele Grüße,

Marina

Schnitte: Regenbogen-Body, Hoodie „Henry„, Hose „Baggy-Pants-Baby„,  Mütze „Baby Hat
Plott: Paul&Clara

Divided Basket

Es gibt so Schnitte, bei denen man ganz genau weiß: Wenn das und das ansteht, dann nähe ich ihn. Und dazu zählt der Schnitt Divided Basket. Bei „Das mach ich nachts“ bin ich das erste Mal über diesen Schnitt, auch als Babygeschenk gestolpert. Und für unseren Wickeltisch wollte ich gerne noch ein praktisches Utensilo und das passte super zusammen!

Genäht habe ich den Schnitt ja auch schon für mein Secret Valentine, ihr könnt es auf Instagram sehen. Das war ein wenig farbenfroher, aber die grauen Stoffe passen perfekt zu unserer Wickelunterlage in grau-weiß und dem weißen Wickeltisch.

Genäht ist der/die/das Divided Basket relativ unkompliziert. Ich habe ebenfalls anstelle eines Schrägbandes, wie bei „Das mach ich nachts“ mit einer gefütterten Seitentasche gearbeitet und den Innenstoff etwas rausplatzen lassen. Das praktischste am Divided Basket ist natürlich die Unterteilung der Fächer. Momentan sind darin übrigens Mulltücher und Waschlappen, die Erfahrung wird zeigen was hier am sinnvollsten ist 🙂

Ich mag das Utensilo jetzt schon total gerne und habe nicht nur deshalb auch eine Wickeltasche für unterwegs aus der gleichen Stoffzusammenstellung genäht. Die zeige ich euch aber bei anderer Gelegenheit.

Im Übrigen war es auch mal wieder toll, etwas aus festen Stoffen zu nähen und ausschließlich die Nähmaschine zu nutzen. Deshalb sind anschließend noch ein paar Dinge aus Baumwollstoffen entstanden 🙂 Aber auch dazu wann anders mehr.

Den Schnitt „Divided Basket“ gibt es leider nur auf Englisch, Barbara von „Das mach ich nachts“ hat aber nicht nur Empfehlungen für Einlagen (Vlieseline) gemacht, sondern durch ihr vielfältiges Sortiment den ein oder anderen Tipp für uns.

Viele Grüße,

Marina

Stoff: Kreativmarkt in Augsburg

Yellow Sky Jacke

Hier sind ein paar Dinge für den Nachwuchs entstanden, manche früher und manche erst sehr spät. Aber ich möchte tatsächlich mit dem ersten Kleidungsstück für unseren Kleinen hier beginnen.
Der Vorteil an Babyklamotten: Man kann meist Reststoffe vernähen. Der Nachteil an Babyklamotten: Man braucht recht wenig Stoff. So bleibt dann von den Reststoffen meist immer noch ein Rest übrig.

Genäht habe ich eine Yellow Sky Jacke (danke für die Inspiration Änni!) aus den Resten der Jacke vom Papa, der daraus eine Fehmarn-Jacke bekommen hatte. Normalerweise ist die Yellow Sky Jacke komplett gefüttert. Da der Stoff aber so toll kuschelig innen ist, wollte ich das nicht komplett machen und habe deshalb das Rückteil nur mit einem Jersey-Schrägband versäubert. Ja, mit kleinen Mängeln. Ehrlich gesagt hätte ich die Jacke wohl doch besser komplett gefüttert, das wäre deutlich sauberer geworden und wohl auch schneller gegangen. Aber wenn man sich halt mal etwas in den Kopf gesetzt hat 🙂

Für die Knöpfe habe ich Anorak-Druckknöpfe von Prym verwendet, die in meinem Prym-Werkzeugkasten mit drin sind und schließlich auch mal verwendet werden müssen. (Die Zange ist im Übrigen momentan im Dauereinsatz, also sehr zu empfehlen!)

Der Vorteil am Stoff, der noch da ist: Der kleine Mann kann noch ein paar mehr solcher Jacken bekommen. Dann aber vielleicht doch komplett gefüttert? Oder ich nähe das Jersey-Schrägband einfach wie bei den Bodies, die ich anschließend genäht habe, auch mit dem Doppelfaltschrägbinder an…. Wir werden sehen! Und die Bodies bekommt ihr natürlich auch noch zu sehen!

Und wer die Ohren affig findet: Die mussten hier jetzt einfach sein. Und auch die Größe 56 musste sein, auch wenn mir jeder erklärt das das Kind ja da sofort rausgewachsen ist. Ja, ich weiß. Aber vernünftig kann ich während der Schwangerschaft nicht 🙂

Viele Grüße,

Marina

Hipster-Henley Shirt für einen jungen Mann

Heute ist ein junger Mann bei mir zu Gast. Ja, ein sehr junger Mann, der aber doch irgendwie viel zu schnell groß wird. War es doch erst gestern, als mein Neffe auf die Welt kam und jetzt ist er schon in der Schule! Die Zeit vergeht…
Genauso hätte ich auch die Einleitung zum Shirt schreiben können, das ich euch heute zeige. Denn passen tut es ja nur noch gerade so, das war mal deutlich luftiger 🙂 Aber manchmal dauert es eben, bis Fotos entstehen… Denn das Hipster Henley-Shirt (in deutscher Übersetzung bei Näh-Connection im Shop) gab es bereits zum Geburtstag des jungen Mannes im März. Bald ist es schon wieder so weit 🙂

 

Den Stoff von Alles für Selbermacher musste ich damals direkt nachordern, denn das Achselshirt daraus kam damals ja super an. Inzwischen habe ich bei der Baby-Kauf-Kleidung im Übrigen ein ähnliches Stoffdesign entdeckt… Kam wohl in der Nähwelt gut an 🙂

Das Hipster-Henley ist nicht ganz so schnell genäht wie ein normales Shirt. Aber dafür machen die Knopfleiste und der Stehkragen richtig was her und mit der Anleitung war das alles kein Problem!

Nach fast einem Jahr Benutzung sieht das immer noch richtig gut aus, wie ich finde… Auch wenn ich mich erinnern kann, das ich mit der Innenseite des Kragens damals noch nicht richtig zufrieden war. Also mit meiner Leistung 🙂 Aber es sieht kein Mensch und auch der Haltbarkeit schadet es scheinbar nicht…

Ich finde das Hipster-Henley-Shirt ist ein richtig cooler Schnitt, der zum kombinieren von Stoffen einlädt und auch ein bisschen über den Näh-Tellerrand blicken lässt, also im Sinne des Sammelns neuer Näherfahrungen wenn ihr nicht täglich Knopfleiste und Stehkragen näht 🙂

Woher ich den schwarzen Jersey hatte, kann ich euch heute leider nicht mehr sagen… Ich bin schließlich auch fast ein Jahr älter geworden zwischenzeitlich 🙂

Liebe Grüße,

Schnitt: Hipster-Henley (kostenfrei zur Verfügung gestellt von Näh-Connection)
Stoff: Alles für Selbermacher (nur noch in mint scheinbar da)

Babyhose Mikey

Sind sie nicht putzig? Also die Babysachen in Größe 56? Noch viel putziger findet man die im Übrigen, wenn man selber so ein kleines Wesen erwartet, das kann ich euch verraten! Und vor allen Dingen wenn man dann vorhat diese winzigen Sachen zu verschenken… Ich konnte mich wirklich kaum trennen, nur die Vernunft hat gesiegt. Die Stoffe wären für unser Februar-Baby wohl etwas zu kühl gewesen und viel besser für die August-Babys von Freunden geeignet.

Genäht habe ich die Babyhose Mikey, ein tolles Freebook von Le-Kimi, das ich dank Tag für Ideen entdeckt habe. Ich bin mir relativ sicher, das der Schnitt auch für Babykleidung für unser Würmchen herhalten darf!

Nun aber erstmal zu Strampler Nummer 1. Der war ein Geschenk für ein so süßes kleines Mädchen und die Lieblingsfarbe der Mama ist Türkis. Die musste ich einfach aufgreifen! Leider sieht man die Bündchen-Farbe kaum, das ist nämlich auch ein Türkis…
Ich überlege gerade, ob es verwerflich ist zu sagen, dass beide Babyhosen aus Reststücken von meiner Bekleidung bestehen? Also Reststücke von Stoffen, die für ein Kleidungsstück für mich nicht mehr genügen würden, aber für solche Stücke noch wunderbar gehen. Jedenfalls trifft das auf diese beiden Hosen zu, nur das Bündchen ist ganz „neu“. Hier besteht der Strampler aus einem Rest Coupon-Stoff, von mir zu diesem Top verarbeitet, der Belegstoff aus meinem Basic-Strandkleid-Top Rest. Das Bündchen ist aus einem Paket von manomama (ich will nur noch solche Bündchen!). Der Plott ist ein Freebie von Sew Mini und so niedlich!

Die eingeplotteten Größen habe ich mir mal selber erstellt und nutze sie vor allen Dingen für Klamotten, die ich verschenke. Wobei es beim ausmisten auch immer ganz praktisch wäre, da habe ich die Größen in aussortiertes selbergemachtes schon oft nachträglich eingebügelt.

Auch die zweite Babyhose war ein Geschenk, dieses Mal jedoch für einen ganz jungen, kleinen Mann. Auch hier wieder die Farbkombi mit Türkis, aber auch Streifen! Die Einfassung hat mich viele Nerven und viel Arbeit gekostet. Die nächsten Babyhosen werden nur mit Beleg genäht! Auch der Bandeinfasser, den ich mir zu meiner Coverlock geleistet habe, war bei diesen Rundungen keine große Hilfe. So habe ich es schlussendlich dann besser auf die gute alte Art hinbekommen. Ich habe also das Schrägband zuerst mit der Overlock angenäht, dann umgeschlagen und mit der Coverlock fixiert. Das was innen überstand habe ich dann abgeschnitten und hatte dabei große Angst, doch noch ein Loch in den Stoff zu schneiden.

Der Stoff zu dieser Babyhose stammt von einem „alten“ Projekt von mir, meiner Streifen-Bethioua, ich habe jedoch immer noch etwas davon über. Der Plott ist auch wieder ein Freebie, dieses Mal von Misses Cherry und wie ich finde so süß!

Die meistgestellte Frage nach „Wisst ihr schon was es wird?“ ist in meiner Schwangerschaft „Und, hast du schon viel Babykleidung genäht?“. Diese muss ich zwar immer noch verneinen, aber ich freue mich schon sehr darauf und wenn meine Projekte, die ich euch letzte Woche in meinen #mymaternityessentials vorgestellt habe und ich doch auch relativ dringend brauche, fertig sind, dann geht es los! Stoffe liegen in jedem Fall schon bereit und auch Schnitte habe ich schon einige zusammengesucht.

Liebe Grüße,

Hoodies im Doppelpack und in grün

Teil drei der Hoodie- und Pullover-Serie. Und damit schon der letzte Teil. Und auch die letzten Weihnachtsgeschenke… Naja, ist ja jetzt auch schon bald Ende Januar, also wird ja auch Zeit!
Ihr habt richtig gelesen, heute gibt es gleich zwei Hoodies zu sehen. Denn für meinen Bruder und seinen Sohn fiel mir sofort ein Partnerlook-Hoodie ein, schließlich musste es ja auch etwas Besonderes für meinen Neffen sein, letztes Jahr gabs schließlich einen Ohnezahn. Den zu toppen, das war mir gleich klar, wird mir nicht wirklich gelingen. Aber den gleichen Pulli, den auch der Papa hat, vielleicht habe ich da kleine Chancen 😉
Genäht habe ich für meinen Bruder auch wieder einen Mr. Klassik von Selbermacher 1-2-3, dieses Mal mit Kapuze. Für den kleinen Mann gab es wieder einen Herzbuben, dieses Mal schon eine Nummer größer (Hier der erste Herzbube). Gut das die Schnitte bei den Größen noch ganz schnell gedruckt, geklebt und geschnitten sind 😉 
Ein wenig mehr Kopfzerbrechen hat mir tatsächlich der Plan bereitet, das Schnittmuster zu zerteilen, dass es bei beiden Hoodies möglichst gleich ausschaut. Man könnte schon fast sagen schlaflose Nächte, bis ich endlich damit starten konnte. Schlußendlich war es mal wieder einfacher, als gedacht. Ich habe das Schnittmuster doppelt ausgedruckt weil ich ja nicht im Bruch zuschneiden konnte. Eins der Vorder- und Rückteile gedreht und an das andere geklebt. Beim kleinen und großen Schnittmuster habe ich mir einfach Fixpunkte gesucht, die jeweils an der gleichen Stelle sind. Also der untere Armausschnitt am Vorder- und Hinterteil, die Seitennähte,… Und dann habe ich mit meinem großen Lineal die Punkte verbunden, nochmal kurz verglichen und dann das Schnittteil dementsprechend getrennt. Und dann ging das große Puzzeln los 😀 So dreieckige Teile unterzubringen das möglichst wenig Stoffverschnitt anfällt… Ich sags euch. Ich kann mich da ja richtig verkaufen. Wenn dann der Mann noch sein Wissen mit mir teilen will ohne Rücksicht auf den Fadenlauf… Irgendwann habe ich dann einfach losgeschnitten.

Anschließend muss man ja nur noch die getrennten Stoffteile zusammennähen, dass man wieder jeweils ein Vorder- und Rückteil hat. Und dann der „normalen“ Hoodie-Anleitung folgen. Und dann ist man so vertieft, dass man zwar die Ösen einschlägt, aber natürlich die Verstärkung mit SnapPap vergisst. Es fällt einem dann natürlich erst auf, wenn die Kapuze total schön, mit einem Stoffstreifen der die Naht verdeckt, angenäht ist. Das ist mir im Übrigen bei allen drei (!) Hoodies mit Kordel passiert. (Gleichzeitig aufgefallen, also ich habe das SnapPap auf einmal dann reingemacht… Nicht das hier ein ganz falscher Eindruck entsteht;)). Also dreimal wieder Mütze abtrennen, Ösen rausmachen, das Fake-Leder aufnähen, neue Ösen einschlagen und Kordel einziehen. Bei den Männerkapuzen habe ich die Kordel komplett durchgezogen und dafür auch einen Tunnel genäht. Bei der Kinderkapuze habe ich aus Sicherheitsgründen  die Kordel getrennt (Bei durchgehenden Kordeln besteht die Gefahr des strangulierens beim spielen – und das will glaube ich niemand…). Die getrennten Kordeln habe ich dann in der Naht mit der die Kapuze an den Pullover kommt, fixiert. Dadurch dass die Kordel aber sehr massiv ist hat das nur semi-gut funktioniert. Hier musste ich auch bereits nachbessern. Nun ist die Kordel mit Handstichen fixiert und hält hoffentlich gut. Manchmal ist das Nähen mit Hand halt doch die bessere, wenn auch ungeliebtere Lösung.

Beim erneuten Annähen der Kapuze an den Mr. Klassik habe ich auch ein wenig den geraden Abschluss unten verflucht. Schließlich hatte ich die Kapuze vorher auch schon mit der Overlock, natürlich auch mit Messer, angenäht. Also war die Nahtzugabe fast nicht mehr existent und es hat mich einige Zeit gekostet, dass das wieder ordentlich aussieht. Grundsätzlich ist das im Schnittmuster gut erklärt, aber wenn der Stoff schon so schön gekürzt ist, ist es halt leider nicht mehr so einfach. Aber alles gut, am Ende hats ja gepasst. Und dafür hatte ich ja auch schon zwei Tage vor Weihnachten Urlaub.

Auch hier habe ich wieder Patches gebastelt, dieses Mal mit dem Logo des Handballvereins meines Bruders und meines Neffen. Sind ja auch die Vereinsfarben, die der Pulli trägt, da fand ich das sehr passend. Und wenn man diese Zahlen gleich auf dem Kennzeichen hat, dann kanns ja auch auf den Pulli, oder?! Dank der Jahreszahl des Vereins konnte ich mir damals im Geschichts-LK auch sehr gut die Jahreszahl der Reichsgründung merken, dass nur nebenbei 😉 Geplottet habe ich mit schwarzer Flexfolie auf schwarzem SnapPap, wie auch beim Label. Das ist hier auch wieder mit Ösen befestigt.

Das war jetzt leider der letzte Teil der Hoodie-Serie mit den tollen Sweat-Stoffen von Stoffe.de. Ich hab schon mal erwähnt, dass das Sweat-Stoffe sind, wie ich sie vor der Näherei von Jogginghosen und so kannte. Das Gute für euch ist, dass ihr bis zum 31. März ab einem Bestellwert von 25,- € eine 5,- € Ermäßigung mit dem Code metterlink bekommt. Der Gutschein ist nicht mit anderen kombinierbar. 

Stoff: Stoffe.de, Kordel von Stoff&Stil, SnapPap von Snaply
Plotterfolie: Plottermarie


P.S.: Vielen Dank an Stoffe.de für die Stoffe für das Projekt! Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Babysachen…

Aus bestimmten Stoffen will man jedes Filzelchen verarbeiten. So auch aus diesem Stoff… Letzte Woche habt ihr das Cloud9-Achselshirt gesehen und heute ein Regebenbogen-Body in Größe 56. Sooo putzig! 

Wirklich winzig ist das! Das kommt auf den Bildern so jetzt gar nicht raus. Und er ist dem Beschenkten doch noch ein wenig zu groß, ich war lieber vorsichtig. Gesäumt ist es mit dem elastischem Schrägband von Alles für Selbermacher, das im Übrigen gar nicht so elastisch ist. Aber hier hat es gut funktioniert. Abgesteppt mit der Doppelnadel, die ich immer mehr zu schätzen weiß. So ohne Coverlock muss man sich zu helfen wissen 😉

Habe mir extra die Multifunktionszange von Prym gekauft im Set mit den Jerseydrückern. Und was mach ich Depp? Habe gleich mal die Knöpfe verkehrtrum reingemacht.  Und beim wieder rausmachen war da ein Riesen Loch. Und der Besuch beim neuen Erdenbürger nicht mehr weit weg… Also habe ich um Hilfe bei Instagram gebeten und die war auch Gold wert! Seht ihr auf dem oberen Bild den mittleren Drücker? Das mit der Stofflasche war die Lösung! Danke allen Beteiligten noch einmal!

Am gleichen Tag haben wir von anderen Freunden erfahren, dass da auch Nachwuchs unterwegs ist. Und es wurde direkt eine Bestellung aufgegeben…

Viele Grüße,

Cloud 9 die 2.

Tja, demnächst ist auch nur eine Auslegungssache, oder? Hier habe ich dieses Shirt bereits angekündigt, heute ist es nun so weit!

Mein (naja, nicht ganz ;)) zweites Cloud9-Achselshirt. Aus dem genialen Stoff von Alles für Selbermacher. Der macht die Jungs (und die zugehörigen Papas) glücklich! Und ich finde ihn auch so cool… Der muss auf jeden Fall nochmal her!

Der Neffe und ich hatten in der letzten Zeit kein gutes Timing. Aber nun, beim baden, hat er endlich das langersehnte Shirt bekommen. Er hatte vorher schon ein Bild gesehen und immer wieder danach gefragt… Und da man die Gelegenheit beim Schopf packen muss, habe ich auch gleich Bilder gemacht. Darum auch ganz lässig mit (gekaufter) Badehose und Wasserspritz-Seepferdchen. Das ist noch meins von früher! Meine Mama war nämlich nie Fan von Wasserpistolen aber Leute nass machen kann man auch mit einem Seepferdchen (gegen eine gescheite Wasserpistole natürlich kein Vergleich aber inzwischen finde ich das auch putzig ;)).

Das Achselshirt war wieder flott genäht. Bei mir, bzw. meinem Neffen ist es übrigens so lang, weil ich immer die Saumvariante zugeschnitten habe und dann doch ein Bündchen angenäht habe… Naja, jetzt ist es mir auch aufgefallen. Aber lieber zu lang als bauchfrei. Für meinen 5-Jährigen Neffen habe ich im Übrigen, weil er so groß ist, die Größe für 7-Jährige genäht.

Hier noch eine Ninja-Pose zum Abschluss 😉 Im Quatschmachen ist mein Neffe super, das hat er von seinem Papa (und der von seiner Mama).

Der Schnitt ist aus dem übersetzten E-Book von Annika von Nähconnection. Mehr davon gibts hier zu lesen…

Viele Grüße,

Link: HoT, Kiddikram

Do you speak English?

In meinen letzten zwei Posts habe ich euch ja schon erzählt, das ich selten bei einem Schnittmuster nein sagen kann. Wer bei mir regelmäßig liest, weiß, dass das auch auf englische Schnittmuster durchaus zutrifft! Beim ersten Schnittmuster auf Englisch hatte ich doch ein wenig Angst davor, dass ich gar nichts verstehen werde. Und dann war auch die Frage, wie so ein „ausländisches“ Ebook denn aussieht? Sind die genauso ausführlich wie die, die man bereits kennt? Oder doch eher kryptisch? Gibt ja schließlich keine DinNorm für Ebooks 😉

Ihr werdet euch schon denken können, das die Ebooks so schlimm nicht gewesen sein können, schließlich gibt es inzwischen einige davon in meinen Schnittmusterordnern.

Ich kann aber auch vollkommen nachvollziehen, dass man sich da mit sehr verrostetem Englisch nicht rantraut. Oder gerade als Nähanfänger hat man schon von den deutschen Nähbegriffen wenig Ahnung und dann kommen da auch noch englische?

Für alle die, die sich jetzt angesprochen fühlen, aber auch für alle anderen: Annika hat euch erhört! Sie hatte nämlich die geniale Idee, die englischsprachigen Schnitte ins Deutsche zu übersetzen! Und bei der ersten Auswahl sind da schon wahre Schönheiten dabei! 
Ich hatte das Vergnügen, die übersetzten Schnitte Probe zu lesen und ihr macht euch keine Vorstellungen: Wie überall liegt der Hase im Pfeffer begraben. Soll heißen: So leicht wie es auf den ersten Blick scheint ist es garantiert nicht! Also ganz großen Respekt liebe Annika, dass du dir das gleich für so eine Vielzahl von Schnitten vorgenommen hast! (Auch wenn ich mich ja schon auf Damenschnitte freue ;))
Ganz nach den englischsprachigen Vorbildern gibt es die Schnitte in einem Nähpaket zu kaufen! Also ein Paket, dass es nur die kommenden zwei Wochen gibt, in dem alle Schnitte enthalten sind und das nur ca. die Hälfte von dem kostet, wie wenn er ihr jeden Schnitt einzeln kauft. 
Nun werdet ihr sagen: Aber ich hab nur ein Mädchen, was will ich mit den Jungenschnitten! Oder andersrum: ich habe einen Jungen und kein Mädchen, was will ich da mit Rüschchen! 
Ganz simpel: Ich habe gar keine Kinder und habe einen Jungs- und einen Mädelsschnitt genäht 😉 Und beides waren Geschenke! Okay, einmal an meinen Neffen, der es einfach so bekam. Aber das Mädelsshirt, also das Hemlock Top, das war ein Geschenk zum 1. Geburtstag! Und die Mama der Beschenkten hat sich glaub doch ganz schön gefreut 😉 
Das Jungsshirt ist im Übrigen aus dem Schnittpaket Cloud 9. Mit diesem kann man nicht nur das Achselshirt nähen, sondern auch noch eine Badehose! Bei mir wurde es jetzt nur das Achselshirt, dafür gleich zwei davon. Das Andere zeige ich euch demnächst mal 😉 
Solltet ihr euch im Übrigen wundern, dass der Halsausschnitt so eng scheint: Mein Bruder, seines Zeichens Papa vom Neffen, hat die Bilder für mich gemacht. Und die Jungs haben irgendwie nicht mitbekommen, dass es verkehrt herum ist. Deshalb oben auch nochmal ein Bild, wie es normal ausschaut. Zum nähen ist das Shirt im Übrigen Spitze! Grundsätzlich ist es natürlich nicht kompliziert, aber die Grafiken sind sooo deutlich, da kann eigentlich nix schiefgehen!

Das Hemlock Top musste ich auch unbedingt nähen. Ist das nicht süß mit diesen Rüschchen an den Ärmeln? Und wie mini! Und schnell fertig ist es auch! Ich habe mit Schnitt kleben, zuschneiden und nähen keine zwei Stunden gebraucht. Ja gut, wir mussten da eigentlich schon auf dem Geburtstag sein, deshalb war es vielleicht auch im Turbogang fertig. Trotz allem habe ich mir die Mühe gemacht, die Zwillingsnadel zu benutzen. Der wunderbare Halsausschnitt ist im Übrigen auch eine Besonderheit des Tops und kann ich mir durchaus für andere Sachen auch vorstellen!

Wenn euch mal nach einem schlichteren Shirt ist, können die Rüschchen natürlich auch weggelassen werden – das wäre dann auch für Jungstanten (ja auch Jungsmamas ;)) was!

Wisst ihr, was ich am besten finde wenn man für Kinder näht: Man braucht nur einen halben Meter Stoff! Der Wahnsinn! Und da bleibt noch die Hälfte übrig, jedenfalls beim Achselshirt!

Heute ist im Übrigen die Blogtour, die Annika zur Eröffnung organisiert hat, hier bei mir zu Gast. Gestern waren wir bei Tag für Ideen zu Besuch und morgen gehts bei Rapantinchen weiter! Wo ihr die nächsten Tage noch Beispiele sehen könnt, dass könnt ihr hier nachlesen:

Und ich möchte natürlich nicht versäumen, nochmal auf das tolle Eröffnungspaket hinzuweisen und natürlich auch auf das wunderbare Gewinnspiel, das Annika noch nebenzu auf die Beine gestellt hat. Wunderschöne Stoffe und das Näh-dich-glücklich-Paket passen auch perfekt zusammen: So kannst du mit diesem Gewinn alle Schnitte gleich nähen! Dafür müsst ihr nur bei Annika vorbeischauen!

Liebe Annika, ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deiner coolen Idee und deinem Shop! Und es freut mich sehr, dass ich dich kennenlernen durfte 😉

Liebe Grüße,