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Lange, lange ist es her…. Da habe ich dieses Bild auf Instagram gepostet:
 

 Und heute zeige ich euch erst das Ergebnis…. Aber tatsächlich habe ich meine Kette auch erst letzte Woche fertiggemacht. Was lange währt und so…
 
 
Gestrickt habe ich die Kette nach der Video-Anleitung von Woolandthegang. Ist ganz einfach gemacht und wie meine Kette aus Jerseyresten auch wieder total angenehm zu tragen!
 

 
Den Verschluss habe ich mit Schmuckkleber befestigt und dann noch mit einer Zange gequetscht. Da ich früher auch gerne Schmuck gebastelt habe, musste ich gar nicht so lange in meiner Zubehörkiste suchen, bis ich den passenden Verschluss gefunden hatte.  Gekauft habe ich diesen schon vor längerer Zeit und ich finde ihn jetzt momentan leider nur in Gold.

Den Stoff habt ihr ähnlich schon mal gesehen bei meinem zweiten Linden-Shirt. Ich mag ihn echt gerne, er fällt so schön und hat natürlich auch eine besondere Optik. Aber auf dieses Oberteil gehe ich zu einem anderen Zeitpunkt nochmal genauer ein 😉

Ich hoffe, ihr seht mir mein rotes Näschen auf den Bildern nach, aber hier ist es wieder sehr, sehr kalt… Der Frühling darf gerne kommen!

Ich wünsche euch einen schönen Dienstag!
Liebe Grüße,

Das Bloggerleben ist kein einfaches… Da verschiebt man extra ein Tutorial, weil man weiß, dass man in den Kurzurlaub fährt und da bestimmt viel schönere Fotos bei Sonnenschein machen kann, und dann bleibt die Sonne aus… Zu einem Bild hats gelangt, am Abend mit Jeansjacke. So hab ich mir das nicht vorgestellt 🙂
Wovon ich eigentlich spreche? Ich habe euch letzte Woche mein Cerise-Bandeau-Top gezeigt und ein Tutorial für die Schnitterstellung eines solchen Tops für diese Woche angekündigt. Anhand einem Lieblings-Sommer-Teil! Also zeige ich euch erstmal das Objekt der Begierde an wunderschönen Südtiroler Weinbergen, die sich wegen des vielen Regens in einem wunderschönen Grün präsentieren:

Schön oder? Und ich habe nicht genascht! Wir sind ja direkt anschließend zum essen gegangen!

Hier das Kleid ohne mich von vorne 🙂

Und ohne mich von hinten.
Die Idee, aus diesem tollen Stoff ein Kleid zu machen, entstand, als ich ihn mir hingehalten habe, um zu sehen, was daraus werden könnte. Macht ihr das auch manchmal? Und am schönsten wäre natürlich ein langes Kleid! Und die Stoffbreite hat mir schon fast perfekt gepasst. Es mussten nur noch ein paar cm an den Seiten weg, in der Taille etwas und an der Hüfte ebenfalls. Aber eigentlich will ich das ziemlich körpernah und schlicht geschnitten.Also habe ich mir ein Maßband geschnappt und folgende Maße auf Papier gebannt:
Solltet ihr eine relativ große Brust haben, würde ich euch empfehlen, die Brustweite vorne zu messen und die „Brustweite“ hinten extra abzumessen. Dann ergibt sich nämlich ein relativ großer Unterschied, denn ihr beim Zuschnitt beachten solltet.

Ergänzen muss man nur noch den Abstand von der Messhöhe der Brustweite bis Taille, das macht die Höhe der beiden Punkte, sowie den Abstand von der Taille zur Hüfte. Und dann natürlich noch die Rocklänge und -weite. Die Rockweite war in diesem Fall relativ einfach: Die komplette Stoffbreite. Zu große Schritte darf ich jetzt aber nicht machen! Die Rocklänge müsst ihr bei euch wieder nachmessen. Vom Messpunkt an der Hüfte, bis dahin, wo der Rock aufhören soll. Dann verbindet ihr die Punkte mit einem Lineal. Ja wirklich!

Kleiner Tipp nebenbei: Selber gemachte Schnittmuster zeichne ich auf dem Papier von Schreibtischunterlagen. Das ist schön groß, gibts ab und an als Werbegeschenk, ist relativ stabil und wenns mal nichts wird, kann man es auch guten Gewissens wegschmeißen.

Dann schneidet ihr das Schnittmuster mit Nahtzugabe aus. Das Kleid ist jetzt aus einem festen Stoff genäht. Dafür habe ich noch die Nahtzugabe von 1cm und die Saumzugabe von 4cm hinzugegeben. Beim Bandeau-Oberteil habe ich die seitliche Natzugabe einfach weggelassen und nur eine Saumzugabe gemacht. Wollt ihr ein Bündchen an das Oberteil machen, lasst ihr die obere Saumzugabe weg und macht nur 1cm Nahtzugabe und ihr braucht noch einen Jerseystreifen, der eure Brustweite x 0,7cm lang ist und doppelt so hoch, wie der Gummi der eingezogen wird, plus 2cm.

Nun legt ihr das Schnittmuster auf euren Stoff am Bruch auf. Bei einem so stark gemusterten Stoff muss man natürlich besonders darauf achten, dass dieser gerade liegt. (Stoffbruch = Stoff wird mit dem Fadenlauf zusammengelegt und das Schnittmuster mit der geraden Seite am „Bruch“ aufgelegt) Dann wird das Schnitteil zweimal zugeschnitten, bei großer Oberweite bitte einmal das vordere Schnitteil und einmal das hintere Schnitteil. Solltet ihr nur ein Oberteil machen wollen, messt vorher aus, wie lang das Top in etwa werden soll und knickt euer Schnittmuster bei der gewünschten Länge ab und schneidet nur dies zu.
Dann näht ihr die beiden Schnitteile zusammen. Zuerst die beiden Seitennähte, anschließend näht ihr das Bündchen oben an. Oder bei diesem Kleid habe ich die Saumzugabe nach innen gebügelt und innen ein Gummiband angenäht. Beim Bandeau-Oberteil habe ich ein Jersey-Bündchen angebracht.
Dann müsst ihr nur noch den Saum nähen und schon ist euer Oberteil oder Maxi-Kleid fertig!
metterlink näht: Tutorial Bandeau Kleid/ Maxi Kleid

Und, versteht ihr meine Erklärungen? Und gefällt euch das Ergebnis überhaupt? Aus den Stoffresten habe ich übrigens mal wieder „Schmuck“ gemacht. Wer weiß was?

Ich hoffe, dass das warme Wetter nochmal wieder kommt! Also, ich schicke euch ganz viele Sonnenstrahlen!

Viele Grüße,

Marina

Stoff: Reststück von Buttinette
P.S.: Wenn ihr nach meinem Tutorial näht, würde ich mich sehr über eure Verlinkung freuen und gerne auch euren Post in den Kommentaren verlinken!
Hier sind die Schmetterlinge los! Vor einiger Zeit habe ich mich mal an Basteleien mit FimoAir versucht. Und entstanden sind dabei Schmetterlinge und Federn. Damit zu basteln ist eigentlich so einfach, für mich war die größte Aufgabe tatsächlich Materialien zu finden, mit denen ich ausrollen, stechen, usw. kann. Also Arbeitsmaterialien, die ich entweder für immer in der Küche entbehren kann oder umfunktioniertes 🙂
So entstanden auch diese Schmetterlinge. Sie habe eine ganz feine Prägung, die von der verwendeten Vorlage stammt. Ich habe ein nicht so gern getragenes Paar Ohrringe auseinandergebaut und in die ausgerollte Fimo-Masse gedrückt. Dann nur an der Kontur „ausgeschnitten“ und schon fast fertig.
Bei den Federn habe ich eine Vorlage aus Papier gemacht mit der Form. Die Vertiefungen habe ich nachträglich eingefügt, bin ich aber auch nicht ganz zufrieden damit.
Hier nochmal im Detail:

Da FimoAir an der Luft trocknet, muss man natürlich während dem bearbeiten aufpassen, dass man sich nicht zuviel Zeit lässt. Beim Trocknungsvorgang selber habe ich meine Motive immer wieder gewendet, ansonsten wellen sie sich.

Die Federn und Schmetterlinge kann man als Schmuckanhänger verwenden, wobei FimoAir zwar sehr leicht ist, aber auch leicht bricht. Ich werde wohl mit einer Nylonschnur eine lange Kette machen und vielleicht ziert diese bald meinen Nähtisch?

Dabei ist auch noch mehr entstanden, ein Teil ist aber seit dem Umzug verschollen und trotz intensiver Suche bisher nicht auffindbar. Aber vielleicht findet es sich nun? Natürlich werde ich es euch dann auch zeigen 😉

Viele Grüße,

Marina

Das gute Wetter hat uns wieder! Nach zwei Tagen teilweise richtig heftigem Regen bekommen wir die Sonne seit gestern wieder zu Gesicht!
Wenn es richtig warm ist, ist einem aber auch alles zuviel. Ich weiß nicht, wie es euch da geht, aber mein Schmuck reduziert sich dann auf das Nötigste: Eine Uhr, kleine Ohrstecker und meinen Ring. Mit Ketten ist es dann auch ganz rum.
Aber wie ich euch am Dienstag schon erzählt habe, gibt es eine Kette, die da nicht so ist! Nur leider habe ich die Kette vom Dienstag verschenkt… Aber so schnell und einfach, wie eine neue Kette gebastelt ist, musste natürlich für mich auch eine her!

Statement-Kette
Liebe Katharina, für dich heute auch mit Trage-Bild 🙂
Ganz einfach, wieder aus Stoffresten mit ca. 8cm Breite, die ich aneinandergenäht habe.

Und dann mit den Fingern Luftmaschen machen. Dieses Mal habe ich das Band so gelassen, also nicht mehr geflochten.

Die Kette ist wieder komplett geschlossen, ist aber bei Jersey-Stoffen auch kein Problem.

Statement-Kette

Und so kann ich auch im Sommer Schmuck tragen! Weil es ist ja nichts weiter als Stoff.
Die Inspiration dazu habe ich von Magdu. Die macht auch noch viele andere tolle Ketten aus Stoff!
Solltet ihr Stoffreste haben, die selbst hierfür zu klein sind, dann verwendet sie doch als Füllung für z.Bsp. euer Nadelkissen!
Viele Grüße,

Marina

Nur als kleine Meldung vorneweg: Ich war am Wochenende am See! Bei diesem schönen Wetter muss das einfach sein! Und wenn der Tag schon zu kurz ist, braucht man auch Projekte, die schnell zum Ende kommen. Da ist mir diese tolle Stoffreste-Verwertung bei magdu über den Weg gelaufen! Ein Halsschmeichler oder eine Statement-Kette !

Super angenehm auch bei warmen Temperaturen! Da wird einem ja normal jeder Schmuck zuviel, aber die Kette ist ja nur aus Jersey-Stoff! Einfach ein langes, ca. 6cm breites, Jerseystück (kann auch gestückelt werden, man muss nur die Stücke miteinander vernähen) nehmen und mit den Fingern Luftmaschen machen. Die Enden habe ich jeweils in drei Streifen geteilt und geflochten.

Den Verschluss habe ich genäht und dann mit einem Jersey-Band und ein paar Handstichen fixiert.

Der Jersey ist von Moni aus dem Aktivstoffe Überraschungspaket.

Diese Kette wurde verschenkt, aber ich habe schon wieder Stoffreste auf dem Nähtisch liegen, ich will schließlich auch sowas!

Liebe Grüße,

Marina

Stoff: Aktivstoffe
Idee: Magdu

Mein heutiger RUMS ist schon etwas älter… Bevor ich zum nähen kam, habe ich ganz viel Schmuck gebastelt, unter anderem diese Creolen. Nun habe ich lange Zeit nur kleine Ohrringe getragen, aber manchmal muss auch Veränderung her. Deshalb nun wieder mit meinen Schwarz-Silbernen Creolen (ja, das ist silber und nicht gold, wie man meinen könnte :)).

Und hier noch an mir:
Und da ich die nur für mich gemacht habe noch zu bloglosen Zeiten, dürfen sie heute auch RUMS!
Viele Grüße,
Marina