Yellow Sky Jacke

Hier sind ein paar Dinge für den Nachwuchs entstanden, manche früher und manche erst sehr spät. Aber ich möchte tatsächlich mit dem ersten Kleidungsstück für unseren Kleinen hier beginnen.
Der Vorteil an Babyklamotten: Man kann meist Reststoffe vernähen. Der Nachteil an Babyklamotten: Man braucht recht wenig Stoff. So bleibt dann von den Reststoffen meist immer noch ein Rest übrig.

Genäht habe ich eine Yellow Sky Jacke (danke für die Inspiration Änni!) aus den Resten der Jacke vom Papa, der daraus eine Fehmarn-Jacke bekommen hatte. Normalerweise ist die Yellow Sky Jacke komplett gefüttert. Da der Stoff aber so toll kuschelig innen ist, wollte ich das nicht komplett machen und habe deshalb das Rückteil nur mit einem Jersey-Schrägband versäubert. Ja, mit kleinen Mängeln. Ehrlich gesagt hätte ich die Jacke wohl doch besser komplett gefüttert, das wäre deutlich sauberer geworden und wohl auch schneller gegangen. Aber wenn man sich halt mal etwas in den Kopf gesetzt hat 🙂

Für die Knöpfe habe ich Anorak-Druckknöpfe von Prym verwendet, die in meinem Prym-Werkzeugkasten mit drin sind und schließlich auch mal verwendet werden müssen. (Die Zange ist im Übrigen momentan im Dauereinsatz, also sehr zu empfehlen!)

Der Vorteil am Stoff, der noch da ist: Der kleine Mann kann noch ein paar mehr solcher Jacken bekommen. Dann aber vielleicht doch komplett gefüttert? Oder ich nähe das Jersey-Schrägband einfach wie bei den Bodies, die ich anschließend genäht habe, auch mit dem Doppelfaltschrägbinder an…. Wir werden sehen! Und die Bodies bekommt ihr natürlich auch noch zu sehen!

Und wer die Ohren affig findet: Die mussten hier jetzt einfach sein. Und auch die Größe 56 musste sein, auch wenn mir jeder erklärt das das Kind ja da sofort rausgewachsen ist. Ja, ich weiß. Aber vernünftig kann ich während der Schwangerschaft nicht 🙂

Viele Grüße,

Marina

Schnitte kleben oder plotten? Was mache ich, wenn ich keine A0-Datei habe?

Es gibt ja unterschiedliche Arten an Schnittmustern:

– Papierschnitte

– Zeitschriften

– E-Books

Jeder Weg hat seine Vorteile aber auch Nachteile und jeder hat wohl so seine eigenen Präferenzen. Bei den Papierschnitten und Zeitschriften muss ich den Schnitt erst abpausen, bevor ich nähen kann. Und je nach Zeitschrift kann das auch mal sehr verwirrend sein!

E-Books muss man erst mal kleben. Man druckt die PDF-Dateien ja daheim auf dem Drucker auf A4-Papier aus und daraus muss ja ein ganzes Oberteil, Hose, … werden. Also müssen die Blätter, ähnlich wie bei einem Star-Schnitt früher, mit Überlappung aneinander geklebt werden. Das ist wohl die unbeliebteste Arbeit beim Nähen, jedenfalls ist das bei mir so. Nun gibt es aber eine richtige Welle in der Nähblogger-Welt: Schnitte im A0-Format, die von einer Online- oder Offline-Druckerei ausgedruckt werden können und das lästige Kleben gespart werden kann. Und auf diese Möglichkeit möchte ich heute näher eingehen. Zum einen möchte ich euch einen Weg aufzeigen, wie ihr selber eine A0-Datei aus einem A4-Schnitt machen könnt und euch zum Anderen auch ein paar Empfehlungen für Druckereien geben.

Diese A0-Datei muss aber beim gekauften Schnittmuster dabei sein, ansonsten funktioniert der Weg leider nicht. Oder doch?

Bei meiner Recherche zu diesen geplotteten E-Books bin ich auf das Programm von Selbst ist die Marrus gestoßen, das aus A4-Dateien eine A0-Datei macht. Klasse, oder? Ein wenig basteln muss man leider schon, also die genauen Überlappungen eingeben. Am Ende habt ihr aber eine Datei, die ihr so entweder digital versenden könnt oder im Copy-Shop vor Ort drucken lassen könnt.

Gerade bei kleinteiligen oder sehr großen Schnitten eignet sich das sehr gut. So habe ich das Programm genutzt, um aus dem Wind- und Wetter-Parka einen A0-Plot zu erstellen. Das hat super funktioniert! Ich bekam zwei A0-Bögen, die ich in einer Online-Druckerei bestellte und aus denen ich nur noch meine Größe ausschneiden musste und dann konnte es schon an den weiteren Zuschnitt gehen. Und obwohl ich das Ganze online in Auftrag gegeben habe, hatte ich die Bögen bereits am übernächsten Tag im Briefkasten. Also wenn ihr wisst, das ihr eh erst am Wochenende oder ein paar Tage später zum Nähen kommt, die perfekte Möglichkeit. Natürlich kostet der Plott eine Kleinigkeit, das finde ich jedoch nicht so wahnsinnig viel und im Normalfall verbraucht ihr ja auch Papier, Druckerpatrone, Tesa und viel Zeit. Und ich vermeide es hochzurechnen auf welche Summe man da kommt, denn jedes Schnittmuster werde ich auch nicht plotten lassen und vermiesen lassen will ich es auch mir auch nicht 🙂 Und die Anleitung muss ich im Zweifel ja trotzdem zu Hause drucken, außer ich nähe mit einer digitalen Anleitung.

Leider hat das Programm auch mir schon Grenzen aufgezeigt: Wenn das PDF im Querformat angelegt ist funktioniert es leider nicht, da dann hier die Blätterdrehung nicht mehr stimmt. Da wird das Schnittmuster dann an den falschen Seiten zusammengesetzt. Aber auch für diesen Fall gibt es Hilfe, wenn auch diese etwas kostet: Bei Schnittherzchen könnt ihr euer Schnittmuster nämlich ebenfalls umrechnen lassen und das auch, wenn das Ebook im Querformat angelegt ist. Dies kostet, wie bereits erwähnt, aber etwas, ihr könnt euren Schnitt aber dort auch direkt drucken lassen.

Aber wo könnt ihr außerdem jetzt eure Dateien drucken lassen, die entweder beim Schnitt schon dabei war oder die ihr euch mit dem oben genannten Programm erstellt habt? Online oder doch lieber vor Ort im Copyshop?

Tatsächlich habe ich bisher nur von Wucherpreisen beim Copyshop vor Ort gelesen. Im Zweifel empfehle ich euch aber auf jeden Fall mal nachzufragen! Denn ein Vorteil liegt klar auf der Hand: Es fehlt der Versandweg und damit habt ihr den Plott auf jeden Fall schneller in der Hand, auch wenn die Online-Druckereien meist auch sehr flott sind.

Online-Druckereien gibt es auch vielfältige, auch mit sehr unterschiedlichen Preisgefügen. Eine kleine Umfrage unter den Näh-Connection-Botschaftern, die ich hier verwenden darf, brachte folgende Favoriten zum Vorschein:

Sindy, Ivonne, Annika, Dominique, Johanna und ich haben gute Erfahrungen mit dieplotterei.de gemacht, Änni kann guenstigplotten.de empfehlen. Chrissi lässt ihre Schnittmuster immer bei preiswertplotten.de drucken und Katie und Vivien sind mit repro-online.de sehr zufrieden.

Dies sind aber nur unsere persönliche Erfahrungen, es kann gut sein das hier andere tolle Online-Druckereien noch fehlen oder es eine darunter gibt, die wirklich am allergünstigsten ist. Diesen Vergleich überlasse ich euch, da es hier ja immer wieder Veränderungen geben kann. Aber ihr seht, es gibt gute Quellen für geplottete Schnittmuster! Bei den meisten Anbietern rentiert es sich natürlich gleich mehrere Plotts zu machen um die Versandkosten nicht jedes Mal zahlen zu müssen, aber das geht uns ja auch beim Stoffe bestellen so…

Ich hoffe ich konnte euch ein klein wenig weiterhelfen und solltet ihr noch Fragen haben, werde ich gerne versuchen diese zu beantworten!

Viele Grüße,
Marina

#mymaternityessentials – Zwischenstand

Heute heißt es herzlich willkommen zu Teil 2 der #myfallessentials bzw. wie ich bereits bei Teil 1 gesagt habe, bei mir #mymaternityessentials.

Die Garderobe hat jetzt ihren Alltagstest hinter sich und muss zwischenzeitlich auch mit Bauch funktionieren. Dieser hat bei mir relativ lange auf sich warten lassen aber nun in den letzten 5 Schwangerschaftswochen sieht man es dann doch relativ deutlich. Und ja, hier hat sich auch gezeigt, wie schwangerschaftstauglich meine Garderobe tatsächlich ist.
Hier nochmal meine Ursprungsgarderobe im Überblick:

Da ich heute nur einen Zwischenstand liefern und das Resümee nach Ende der Schwangerschaft ziehen will, möchte ich zuerst einmal auf die Dinge eingehen, die für meine #mymaternityessentials entstehen sollten. 4/5 habe ich tatsächlich umgesetzt, hier nochmal das Bild, mit dem was ich vorhatte:

Von links oben nach rechts unten:

Meine Dione:

Mein Lisbon-Cardigan:

Mein Wind-und Wetter-Parka:

Und mein Blazer:

Ja, die Legging fehlt noch. Tatsächlich brauche ich diese nun nicht mehr unbedingt, da ich wunderschöne Strümpfe auf Rezept mein eigen nennen kann und diese auch immer tragen muss. Die sind jetzt auch für mich Strumpfhosenersatz. Ersetzt wurde das Nähvorhaben der Legging nur durch eine bequeme Hose, dann auch fürs Krankenhaus. Aber auch diese wartet noch auf Fertigstellung (oder Beginn…).

Ich habe also nun alles umgesetzt, außer einen Schnitt, der irgendwie nach Schwangerschaft ruft, also speziell dafür gradiert wurde.

Und bin ich zufrieden mit meiner Garderobe? Ja zu weiten Teilen sehr! Aber ich muss auch ehrlich gestehen das ich mich nicht nur  aus den oben dargestellten Klamotten bediene, sondern auch bei meinem weiteren Kleiderschrank. Vor allen Dingen, weil viele dieser Teile nicht besonders warm sind und ich wie jeden Winter doch eine Frostbeule bin. So ist auch mein Kapuzenpullover Lynn immer mal wieder im Einsatz gewesen.

Andere Teile waren dafür nicht so oft im Einsatz:

Die schwarze Bikerjacke habe ich sogar überhaupt nicht mehr. Bei den anderen Dingen liegt es dann auch oft am Wetter – Übergangsjacke bei Schnee und Eiseskälte ist dann doch nicht so ideal, bei anderen Dingen, wie der schwarz-weißen Else, habe ich einfach noch größere Favoriten im Schrank hängen.

Und gibt es dann auch ein Lieblingsoutfit?

Ja, nicht nur eins! Aber allen voran ist dieses hier zu zeigen:

Das Outfit ist unkompliziert, bequem zu tragen, dabei schick, nicht zu kalt und fast immer passend. Es besteht aus meiner schwarzen Else, Morris Blazer und einem silbernen Gürtel, der gerade mit Bauch noch ein wenig Kontur gibt.

Genau wie mein Wind- und Wetter-Parka. Den trage ich immer, wenn ich aus dem Haus gehe und bin sehr, sehr glücklich damit! Das Kuschelfell hält schön warm, die Farbe des Parkas ergänzt meine Garderobe perfekt und er passt auch immer noch ohne Schwangerschaftseinsatz, von daher werde ich diesen wohl auch nicht mehr brauchen. Der Trageeinsatz hingegen ist schon zugeschnitten, aber noch nicht genäht.

Entstanden sind auch noch zwei wärmere Oberteile, den diese haben mir sehr deutlich in meinen Essentials gefehlt! Auf die werde ich aber nochmal gesondert eingehen.

Ja und jetzt steht der Endspurt an… Für diesen habe ich meine Garderobe doch noch ganz kurzfristig um zwei Kaufteile ergänzt, die anschließend auch zum Stillen funktionieren sollten und momentan für mich einfach nicht umsetzbar wären. Eine schwarz-weiße Bluse und ein Jeanskleid/-hemd.

Nun wird der Bedarf an schicken Klamotten aber erstmal weniger, denn mein Mutterschutz hat begonnen. Und auch wenn ich noch das Haus verlasse, so muss die momentane Kleidung eher praktisch und warm sein. Deshalb werden die Jeanshosen gerade viel getragen.

Dies also mein Zwischenstand. Ich bin jetzt auch gespannt, ob der Effekt, der von vielen vorhergesagt wurde, nach der Geburt eintritt: Sich nämlich von vielen Klamotten aus der Schwangerschaft bewusst trennen zu wollen, um dieses Kapitel dann auch irgendwie abschließen zu können. Und wie Kinder- und Still-tauglich sich meine Garderobe präsentiert. Das alles könnt ihr dann am 3. April nachlesen.

Und solltet ihr euch ebenfalls Gedanken um eure #essentials gemacht haben, dann habt ihr auch jetzt wieder die Möglichkeit euch bei EllePuls zu verlinken.
Weitere Inspirationen könnt ihr euch aber auch bei ihr, EllePuls, Mein Gewisses Etwas, Herzekleid, Fantastisch und Frölein Tilia holen.

Viele liebe Grüße,

Lieblingsblogger gefragt: Heute Elke von Ellepuls

 

Schon lange will ich euch mit einer Blogroll meine Lieblingsblogger vorstellen. Eigentlich fast schon seit Start meines Blogs… Also sehr lange! Aber warum euch nur eine Liste vorstellen, wenn sich die Blogger doch gleich selber vorstellen können… Also habe ich meine Lieblingsblogger angeschrieben oder werde sie noch anschreiben und stelle sie euch nach und nach vor. Vielleicht kennt ihr einige schon, vielleicht lernt ihr aber auch neue tolle Seiten kennen. Und das ist ja Sinn und Zweck einer Blogroll. Denn es gibt richtig viele Blogs, aber finden muss man sie halt! Tja, und starten werden wir mit einer total sympathischen Frau mit einem tollen Blog. Und kennenlernen durfte ich sie auch schon persönlich, was mich sehr gefreut hat! Elke von EllePuls, herzlich willkommen! Und deine Posts muss ich wirklich meist sofort lesen 🙂

Aber nun meine Fragen an Elke…

1. Wer bist du und wo bloggst du?

Auf die Frage nach dem „Wo?“ habe ich verschiedene Antworten:
Geographisch: in Stahnsdorf, südlich von Berlin
Räumlich: in unserem Wirtschaftsraum neben Waschmaschine, Trockner und Tiefkühlschrank
Im Netz: auf www.ellepuls.com
Bloggernische: Selfish Nähblogger mit leichter Tendenz zur Stilberatung

Wer bin ich?

Es gibt die Elke, die du aus dem Blog kennst, es gibt Elke als Mutter, als Unternehmerin, als Ehefrau und viele mehr.
In einer öffentlichen Vorstellungsrunde würde ich wohl sagen: „Ich bin Elke, 39 Jahre alt, wohne im Speckgürtel von Berlin, habe Hotelmanagement studiert, schreibe einen Nähblog und verkaufe eigene PDF Schnittmuster. Ich bin Mutter von 3 Kindern und meine Hobbys sind: Nähen, Joggen, Schwimmen, Podcasts hören.“ Fertig.
Nein, Quatsch, es gibt natürlich noch mehr zu erzählen. Ich habe schon zwei Mal mein Hobby zum Beruf gemacht, oder besser gesagt zu einem Unternehmen, denn beruflich gesehen (im Sinne von „erlernter Beruf“) hatte ich keine Ahnung von dem was ich mache. Es war alles Learning-by-Doing. Stell dir jetzt bitte kein Riesenunternehmen vor, es ging und geht um eine One-Woman-Show. Heute heißt meine One-Woman-Show Elle Puls. Unter diesem Namen blogge ich übers Nähen und persönliche Stilfindung. Seit eineinhalb Jahren verkaufe ich auch eigene Schnittmuster über meinen Blog und kann mir momentan auch nichts anderes vorstellen.
Als Kind habe ich ein paar Jahre in Afrika verbracht, bin aber in Deutschland zur Schule gegangen. Gleich nach dem Abitur zog es mich in die Schweiz, nach Australien und zurück in die Schweiz um mein Studium zu beenden. Danach bin ich noch mehrfach innerhalb Deutschlands umgezogen um jetzt hier in der Berliner Ecke erst einmal sesshaft zu sein. Mein Tagesablauf wird stark durch die Kinder bestimmt. So langsam werden sie größer und ich freue mich über jedes Stückchen Freiheit, das ich wieder zurückbekomme.

2. Wie kamst du zum nähen und wie lange nähst du schon?

Als Kind und Jugendliche habe ich mich manchmal an die alte Singer Nähmaschine meiner Mutter gesetzt und drauf los genäht, ohne Angst etwas zu versemmeln. Kleidung habe ich damals nicht genäht, eher Portemonnaies und Kissenbezüge. Ohne Sorge, den Stoff oder das Leder zu verschneiden bin ich an meine Projekte gegangen. Heute wünsche ich mir manchmal etwas von dieser Unbeschwertheit zurück. Mittlerweile ist viel mehr Kopf im Spiel und macht es mir manchmal schwer, eine Entscheidung zu treffen. Erst 2012 nach der Geburt meines dritten Kindes habe ich mit dem Nähen von Kleidung begonnen. Schnell habe ich gemerkt, dass ich meine Kenntnisse ausbauen muss, denn wie oft habe ich mit meinen 182 cm im Laden gestanden und keine passende Hose gefunden? Selber nähen ist optimal, wenn man aus den Standardmaßen der Industrie herausfällt. Genau deswegen nähe ich auch hauptsächlich für mich selbst.

3. Wie sehen dein Fuhrpark und dein Nähzimmer aus?

Darf ich diese Frage mit einem Video sehr ausführlich beantworten? Das Video ist zwar schon ein Jahr alt aber grundlegend hat sich nicht viel verändert:

5. Wie kamst du zum bloggen und wie lange bloggst du schon?

Beim Nähen kann ich abschalten und einfach laufen lassen. Beim Bloggen muss ich eine andere Art der Kreativität einschalten. Als jemand, der eigentlich nicht dazu neigt, viel von sich preiszugeben, ist das Bloggen eine Möglichkeit, mich persönlich weiterzuentwickeln. Wer mir vor fünf Jahren gesagt hätte, dass ich mal Nähevents organisiere, ich hätte ihm den Vogel gezeigt. Es fing eigentlich damit an, dass meine Mutter und meine Schwiegermutter immer wieder fragten, was ich denn Neues genäht habe. Dadurch entstand die Idee, einen kleinen Blog bei blogspot einzurichten, damit sie sich immer anschauen können, was ich so mache. Irgendwann fing ich dann an, beim Me Made Mittwoch und bei RUMS mitzumachen und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Ich blogge mittlerweile seit 4 Jahren. Im Moment bin ich ganz stolz auf meinen frisch renovierten Blog.

6. Was sind deine Lieblingsblogs?

Das wechselt ehrlich gesagt immer mal wieder. Momentan lese ich sehr gerne bei:
Into-Mind, weil ich mich sehr gerne mit dem Thema Garderobe als Ganzes beschäftige
Natürlich kreativ, weil bei Andrea alles immer so schön schlicht und hochwertig aussieht
Pinch of Yum, weil es hier immer unglaublich leckere Rezepte und tolle Fotos gibt
Problogger, weil man hier viel übers Bloggen lernen kann
Weil man im Netz ja ständig auf neue tolle Blogs und Artikel stößt, sammle ich, was ich entdecke und teile meine Entdeckungen dann in meiner Serie „Acht mal Aufgefallen“, die es jetzt nicht mehr als Blogartikel sondern exklusiv im Newsletter gibt.

7. Deine Lieblingsschnitte?

– Cassie Pants von styleARC
– Mara Shirt Dress von styleARC
 Drape Drape No. 7 aus dem Buch Drape Drape 2
– für Kinder: Shirt Paul von pattydoo. Das variiere ich immer wieder gerne für meine Tochter
Und, Überraschung, ich mag meine eigenen Schnitte sehr gerne.

8. Dein Lieblings-„Stoffdealer“?

Ich kaufe am liebsten im Geschäft, weil ich Stoffe immer vor dem Kauf sehen oder anfassen möchte. Da fahre ich oft in den Stoffladen nach Potsdam. Ansonsten ist natürlich Stoff & Stil in Berlin ein Eldorado für alle Nähfans. Online mag ich das Stoffbüro sehr gerne, weil die Stoffe eine tolle Bioqualität haben und weil Catrin einfach toll ist. Bei stoffe.de habe ich auch schon sehr schöne Stoffe gekauft. Ansonsten gucke ich häufig bei ebay, kann mich aber meistens nicht dazu durchringen zu kaufen.

9. Kaufst du deine Stoffe lieber online oder offline?

s. Frage 8

Dein Lieblingsstück?

Darf ich nur eines nennen? Das geht nicht. Ich habe viele Lieblinge, das wäre ja sonst auch traurig. Besonders stolz bin ich gerade auf meine Jacke vom Sew Along, dann liebe ich meinen Prototyp von der Chobe Bag immer noch heiß und innig. Nach zwei Jahren tragen hat sie auch schon eine schöne Patina erhalten. Mein Mara Shirt Dress ist mein Sommerfavorit und mein Alltime Favorit ist das Drape Drape Dress No. 7 aus dem Buch Drape Drape 2. Damit sehe ich immer angezogen aus, es ist super bequem und steht mir. Ich könnte noch weitermachen, aber du willst ja jetzt sicherlich nicht, dass ich meinen halben Kleiderschrank aufzähle. Mein Ziel ist es nämlich, irgendwann nur noch Lieblingsstücke im Schrank zu haben. Daher beschäftige ich mich auch im Blog immer wieder gerne mit dem Thema Stilfindung.

Vielen lieben Dank dir Elke für deinen Einblick! Es hat mich wirklich sehr gefreut, dich beim Nähcamp letztes Jahr kennenlernen zu dürfen und auch wenn ich dieses Jahr nun nicht dabeisein kann, so hoffe ich doch, euch auf Instagram verfolgen zu können! 

Ich bin auch schon sehr gespannt auf deinen Blusen-Sew-Along, der demnächst startet! Macht ihr da mit? Ich würde ja sehr gerne mitnähen, aber mit Babybauch und anstehender Geburt lasse ich doch lieber erstmal die Finger davon und mache es vielleicht wie bei der Winterjacke. Die habe ich schließlich auch erst nach dem Jacken-Sew-Along bei Elke genäht 🙂 

Nächste Woche gibt es für euch schon meinen nächsten Lieblingsblogger. Ich hoffe euch gefällt diese Serie und ihr könnt den ein oder anderen neuen Blog für euch entdecken, auch wenn Elke jetzt bestimmt nicht zu den unbekannten Bloggern zählt 🙂

Viele Grüße,

Ein handmade Geschenk – und warum mir das oft so schwerfällt

Als Allererstes darf ich euch alles noch ein gutes neues Jahr wünschen! Viel Glück, Gesundheit und das ihr eure Wünsche und Ziele erreicht! Und vor allen Dingen viel Zeit an der Nähmaschine und viel Kreativität wünsche ich euch 🙂 Ich hoffe, ihr hattet eine tolle Zeit über Weihnachten und Silvester?
So, aber jetzt geht das mal los hier, ich habe euch schließlich was zu zeigen.
Zu Geburtstagen und Weihnachten gibt es inzwischen oft selbstgenähte Geschenke von mir. In den meisten Fällen gibt es sogar eindeutige Wünsche, die vorher so fallen gelassen werden. Das war bei meiner Schwägerin auch so, nur das sie den Wunsch dann erst an Weihnacht erfüllt bekommen hat, denn zum Geburtstag hatte ich schon dieses Shirt fertiggestellt.

Bisher hatte meine Schwägerin tatsächlich noch wenig von mir bekommen, weil ich mir so schwer bei der Schnittwahl tue. Das ist übrigens meist mein größtes Problem beim nähen für andere, vor allen Dingen Frauen. Jeder hat so seinen eigenen Stil und man will ja auch etwas machen, was am Ende gefällt und gern getragen wird.

Schlußendlich entschieden habe ich mich für das Madeira Shirt von Pech und Schwefel.  Mit dem unten angesetzten Saum aus einem anderen Stoff ist es nicht nur ein schlichtes Shirt und wird dadurch insgesamt auch ein wenig länger, was wohl ganz gut zum Stil der Beschenkten passt. Das Shirt ist super zu nähen, im Endeffekt besteht ja die Besonderheit beim Saum. Hier musste ich schon den ein oder anderen Knoten im Hirn erst lösen, das lag aber nicht an der Anleitung, sondern einzig an mir. Obwohl es tatsächlich ohne Auftrennen ging 🙂 Bei Viskosejersey wäre das auch ganz gemein…

Ich glaube, es kam ganz gut an und der Wunsch wurde ja dann zu Weihnachten erfüllt 🙂 Dazu an anderer Stelle mehr.

Nachdem mein Bruder ja auch von mir immer Fotos macht, haben die Beiden den Auftrag erhalten wenn sie über Sylvester wegfahren, vielleicht das ein oder andere Foto zu machen. Und dann kamen sie zurück mit solch genialen Bildern. Im Hintergrund könnt ihr übrigens den Kalterer See in Südtirol sehen. Da dürfen sie gerne öfter in den Urlaub fahren 😉

Die Stoffe sind im Übrigen vom Sonntagshasen. Der schwarze Stoff ist ein Viskosejersey der ganz wunderbar fällt und die schwarz-weiß-karierte Blende ist mehr ein Strickstoff. Aber ich wollte es eben gerne schlichter halten…

Verschenkt ihr gerne selbstgenähte Klamotten? Und seid ihr euch da auch manches Mal so unsicher, ob es am Ende gefällt?

Liebe Grüße,

Schnitt: Madeira Shirt von Pech und Schwefel
P.S.: Der Schnitt wurde mir im Rahmen des Probenähens von Pech und Schwefel zur Verfügung gestellt. Die Meinung ist jedoch meine eigene.

Live im Fernsehen

Gestern war es soweit… Ich habe mittags aufgehört zu arbeiten und bin mit meinem vollgepackten Auto nach München ins Studio des BR gefahren. Denn ich war eingeladen als Tagesgast zur Live-Sendung „Wir in Bayern„, die jeden Nachmittag im Bayerischen Fernsehen läuft. Ich durfte dort übers Nähen, aber im Besonderen über mein Jahr ohne Shoppen reden.
Ich bin viel zu früh losgefahren, damit ich auch ja pünktlich komme und mir nicht der Verkehr rund um München in die Quere kommt. Im Endergebnis war ich eine Stunde zu früh vor Ort und nach einem leckeren Lebkuchen um die Ecke, bin ich dann auch schon früher ins „Studio“ gefahren.
Im Endeffekt war die halbe Stunde früher ankommen dann aber auch ganz gut. Bis alles dort stand, wo es stehen soll, noch im Fundus die richtige Garnfarbe für das Halstuch von Henry gefunden wurde, ich in der Maske (Maske! Unglaublich oder?) war, ging es auch schon fast los. Dann wird eingezählt… Und der Moderator fängt an zu reden und man weiß, jetzt ist es soweit… Zum Glück verfliegt ein Teil dieses Gefühls aber ziemlich schnell wieder und man konzentriert sich auf das Gespräch. Also das habe ich jedenfalls versucht. Nach dem ersten Teil am Tisch gingen wir dann zum Sofa während ein Einspieler lief. Und dann kam eigentlich gleich „mein“ größter Teil. Aber auch hier habe ich mich versucht auf das Gespräch zu konzentrieren und weniger an die Kameras zu denken beziehungsweise was hinter den Kameras an den Fernsehern los ist. Doch anschließend war ich zuerst etwas unschlüssig. Wohin jetzt? Ich dachte mir erstmal raus aus den Kameras zu den Besucherstühlen und später wurde ich dann auch wieder geholt 🙂 Habe also scheinbar alles richtig gemacht… Und so schnell konnte ich fast nicht schauen, war die Zeit auch fast schon um.
Alles in allem habe ich von der gesamten Sendung nicht alles wahrgenommen, das wurde mir daheim bewusst als ich es noch einmal gesehen habe. Also was so beim Kochen alles vor sich gegangen ist, was der Zahnarzt so erzählt hat, was in den Einspielern genau zu sehen war,…
Aber wenigstens konnte ich mein Tuch noch fertigbringen! Es war ja nicht kompliziert, aber ich war ja auch nicht oft am Tisch gesessen um nähen zu können 🙂 Doch es hat alles funktioniert und ich konnte sogar noch einen Teil der Naht, der nicht so funktioniert hat, wieder auftrennen und neu nähen. Denn da hatte sich meine gebügelte Naht etwas umgeklappt… Und Henry soll ja von seinem Tuch auch etwas haben!

Ich fand die Erfahrung jedenfalls Wahnsinn! Vielen vielen Dank, das ich eingeladen wurde! Und vielen Dank an das tolle Team, das mich wirklich gleich mit aufgenommen hat und so freundlich und sympathisch war!

Ein paar Handybilder kann ich euch von vor der Sendung zeigen, die ganze Sendung könnt ihr in der Mediathek anschauen.

So, und jetzt muss ich erstmal das alles verdauen. Die ganzen Erfahrungen von Gestern und die vielen lieben Worte die mich danach erreicht haben und die mich immer noch sprachlos machen! Vielen herzlichen Dank euch allen!

Liebe Grüße,

 

Mein Nähzimmer und eine kleine Ankündigung…

Hallo und herzlich willkommen in meinem Nähzimmer!

Tja, lange kann ich das nicht mehr sagen, denn dann wird das Nähzimmer zum Kinderzimmer. Da ich aber mit meiner Einrichtung des Nähzimmers momentan sehr zufrieden bin, will ich euch gerne einen Einblick vor dem Umbau geben. Denn ich liebe nichts mehr, als mich in anderen Nähzimmern nach Inspirationen umzuschauen. Vielleicht geht es euch ja genauso? Und ja, mir fällt es schwer das aufzugeben, aber es gäbe wohl keinen besseren Grund! Und auch ja, ich habe da schon einen Plan wie ich mir einen Nähplatz bewahren kann, jetzt muss dann nur die Umsetzung funktionieren.

Eigentlich ist es ja der Traum eines jeden, das er ein eigenes Zimmer für sein Hobby hat. Zum Einen kann das angefangene Stück mitsamt dem Chaos liegenbleiben, zum Anderen hat aber auch alles seinen Platz und muss nicht großartig aufgebaut werden.
Das kleine Nähkästchen habe ich im Übrigen von meiner Oma bekommen, das war ihres. Ist es nicht allerliebst? Den Schriftzug habe ich mir mal mit meinem Plotter geschnitten und er passt einfach perfekt dazu.

So wie meine inzwischen drei Maschinen. Die stehen alle auf meinem Schreibtisch am Fenster. Wenn ich also am Tag nähe, kann ich auch das Treiben außerhalb des Nähzimmers beobachten. Meinen neuesten Schatz auf dem Nähtisch steht gleich als Erstes in dieser Reihe. Ein wahnsinnig tolles Geburtstagsgeschenk 🙂

An der rechten Wand meines Nähzimmers steht zum einen unser alter Schlafzimmerschrank, der nicht nur, aber auch meine Stoffvorräte beinhaltet. Ansonsten ist er momentan auch Lager für Winterjacken, Medizinschrank usw. Auch dafür braucht es bald einen neuen Platz! Daneben haben wir noch einen kleinen Unter- und Oberschrank eingebaut, in dem oben das „Büro“ aufbewahrt wird und unten der Drucker und mein Plotter aufbewahrt wird. Auf dem Unterschrank ist aber auch Platz für meine Schnittmusterordner und für das Material meines aktuellen Projekts. Die zwei Sprüche an den Schranktüren habe ich aus der Flow und sie lockern die Ecke noch etwas auf. So weiße Schränke können ja doch etwas kahl sein… Die Schnittmusterordner-Hüllen habe ich ja schon vor längerer Zeit genäht und die Beschriftung habe ich euch vor langer Zeit schon als Freebie zur Verfügung gestellt.

Auf der anderen Seite des nicht so großen Zimmers ist dann mein Zuschneidetisch. Dieser hat Rollen, man kann also wunderbar den Stoff ausbreiten und den Tisch in die Mitte des Zimmers schieben um dann von allen Seiten ranzukommen. Der Tisch ist auch so gebaut, das er ganz schnell auseinandergenommen werden kann. Das heißt, das die Tischplatte nur aufliegt (ihr seht beim unteren Bild die Klötzchen, die die Tischplatte fixieren). So wäre auch die Möglichkeit gegeben das Nähzimmer zum Gästezimmer umzufunktionieren und die zwei Kallax-Regale einfach an die Wand zu schieben.

An der Wand habe ich in Stickrahmen eine Auswahl meiner Lieblingsstoffe aufgehängt. Ich meine, die passen auch noch ins Kinderzimmer, oder?
Die zwei Plakate sind zum einen aus der Ausstellung im Museum und das andere von meiner Beteiligung am Stoff&Schnitt-Markt. Die haben hier ihren Ehrenplatz erhalten und erinnern ein bisschen an die verrückten Wege, die das Nähen mir schon eröffnet haben und die ich manchmal immer noch nicht glauben kann. Von etwas neuem Verrücktem erzähle ich euch am Ende des Posts!

In den Stoffboxen bewahre ich meine ganzen Bastel- und Nähutensilien auf. Ein Fach ist zum Beispiel voll mit Zubehör für meine Silhouette Cameo, also Papier und Flex-Folien. In einem anderen Fach findet sich Wolle sowie Strick- und Häkelnadel. Aber auch Stoffreste finden sich hier und finden jetzt hoffentlich bald ihre Bestimmungen 🙂

Neben meinem Schreibtisch habe ich dann die Aufbewahrung für meine ganzen Nähsachen, Knöpfe, Reißverschlüsse etc. Das große Kallax-Regal hing am alten Nähplatz darüber, nun steht es aufrecht neben mir. Im kleinen Schubladenturm neben dem Schreibtisch habe ich meine Webbänder, Garne, Lochzange, etc… Im Kallax-Regal sind dann Tesa, Stoffscheren, normale Scheren, in den Moppe-Aufbewahrungen Knöpfe, Nieten, Reißverschlüsse usw. Aber auch meine Nähzeitschriften, Bücher und Schnitte, die ich nähen will, haben hier ihren Platz. Meine Schneidematten und meine Bügelunterlage könnt ihr auf dem Bild auch entdecken, die habe ich nämlich unter dem Schreibtisch zwischen Schreibtischfuß und Mülleimer platziert.

An meinem Regal habe ich auch die Glückskekse, die wir zur Hochzeit von den lieben Gastbloggerinnen damals erhalten haben, auf eine Schnur aufgezogen. Und auch viele andere kleine Geschenke haben hier ihren Ehrenplatz bekommen. Und auch die Wimpelkette aus der Flow, die finde ich nämlich wirklich ganz putzig. Nur leider kann man das Fenster nun nicht mehr wirklich aufmachen, aber dafür muss ich eh die Nähmaschinen wegräumen…

 

Hier könnt ihr auch noch meinen kleinen Hammer für Nieten und Ösen finden. Oder meine Fusselbürste!

Was ich hier übrigens nähe? Einen Teil seht ihr schon fertig auf einer der Schneiderpuppen, vielleicht hilft das weiter! Aber bald gibts das fertige, gesamte, Stück hoffentlich auf dem Blog zu sehen. Getragen wird es schon fleißig!

 

Mein Garnregal darf natürlich auch nicht fehlen! Leider seht ihr hier nur ungefähr die Hälfte meines Vorrats 🙂 Der Rest ist wie gesagt in den Schubladen darunter.

 

Tja und so siehts aus, wenn man ins Nähzimmer kommt. Marina an der Nähmaschine, mein kleines Bügeleisen griffbereit. Hier habe ich übrigens einen Adapter angebracht, damit ich das Bügeleisen einfach ein- und ausschalten kann und nicht immer ein- und ausstecken muss. Und ja, hier erkennt man auch ein wenig das Kabelchaos, aber trotz allem fühle ich mich hier wohl. Mein Radio versteckt sich auf den Bildern aber, denn das ist eigentlich immer an wenn ich hier sitze.

Hier wird sich also einiges ändern, aber wie gesagt ich hoffe mein Plan B geht auf 🙂 Ich versuche jedoch die Umbaupläne des Mannes immer noch ein wenig zu schieben, denn der Geburtstermin ist ja doch erst im Februar und so lange kann ich das Zimmer eigentlich noch komplett nutzen, oder? 😉

Habt ihr euren eigenen Nähplatz oder Nähzimmer? Oder habt ihr diesen auch schon für den Nachwuchs opfern müssen? Wie hat das bei euch funktioniert? Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!

Und neben dem Grund, dass sich das Nähzimmer bald radikal ändern wird, entstanden die Bilder auch weil ich kommende Woche wieder zu Gast im Fernsehen sein darf. Dieses Mal ist alles noch ein wenig aufregender wie bei den vergangenen Malen: Es wird nämlich live sein! Also wenn ihr wollt, dann könnt ihr kommende Woche Mittwoch, 16. November, um 16.15 Uhr bis 17.30 Uhr im Bayerischen Fernsehen Ausschau nach mir halten! Ich überlege derweil, ob nicht doch eines der Stücke aus meiner #mymaternityessentials dafür passt. Vorgabe ist nämlich nicht nur schwarz/weiß, nichts kleingemustertes, kariertes usw. Ich muss mal schauen, was mich dann so anspricht kommende Woche!

Viele Grüße,

Links: RUMS, Machtzentrale
Mein Outfit: Ravenna-Top und Rock Frau Hilda

P.S.: Ein großes Dankeschön muss ich heute auch noch loswerden: Zum einen an meinen Mann, der hier ganz auf einen Schreibtisch verzichtet und das, obwohl er eigentlich einen bräuchte… Und dann noch an meinen Bruder, der inzwischen die meisten Bilder für meinen Blog macht, besonders wenn ich darauf zu sehen bin! Es ist toll, wenn man nur schreiben muss und kurz darauf ziehen wir schon gemeinsam los und ich mich nicht selber mit dem Selbstauslöser quälen muss! Dankeschön!

#mymaternityessentials

Vielleicht ist es euch in den vergangenen Wochen anhand der Bilder aufgefallen: Ja, ich bin schwanger! Das war auch der Grund, warum es hier in letzter Zeit ruhiger war, denn die Müdigkeit und Übelkeit machte mir ganz schön zu schaffen und so saß ich auch längere Zeit nicht an der Nähmaschine. Nun hat sie mich aber wieder, denn ich brauche neue Sachen zum anziehen! Im Zuge dessen habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich diese Garderobe so effektiv wie möglich aufbauen kann und bin dann ziemlich schnell zur Überzeugung gekommen, dass das perfekte Moment ist mich mit dem Thema #myessentials zu beschäftigen. Ich habe in der Vergangenheit auch immer ganz wissbegierig die Beiträge zu diesem Thema verfolgt und heute kann und darf ich dabei sein in der Runde von Mein Gewisses Etwas, Herzekleid, Ellepuls, Fantantisch und Frölein Tilia.
Meine Essentials heißen aber #mymaternityessentials denn ich habe schnell gemerkt, dass sich meine Garderobe in der Schwangerschaft sehr, aber auch nicht immer, von den normalen Lieblingsteilen unterscheiden wird.

Grundsätzlich möchte ich auch aber auch noch auf meinen Shopping-Verzicht eingehen, denn dieser bestand bis auf die Bikini-Ausnahme, immer noch. Nun bin ich aber mit mir übereingekommen, nur das zu nähen, was ich nicht adäquat kaufen kann, beziehungsweise für das das Material schon da ist. Ihr werdet also unter den #mymaternityessentials durchaus auch gekaufte Dinge finden.

Was trage ich jetzt besonders gern? Wie soll meine Garderobe aussehen? Und welche Anforderungen muss sie erfüllen?

All diese Fragen versuche ich nun zu beantworten:

Das ist ganz einfach beantwortet: Alles was nicht einengt. Also am liebsten dehnbare Stoffe, Kleider, Röcke,…

So, dass ich mich jeden Tag schick gekleidet fühle. Nicht mehr und nicht weniger.

Tja, da wird es jetzt ein wenig ausführlicher:

– Sie muss für 5 Tage die Woche ein passendes Outfit für die Arbeit liefern und entsprechende Variationen müssen möglich sein.
– Für den ein oder anderen festlichen Anlass muss etwas da sein
– Sie muss den Babybauch gut einpacken (der momentan nur minimal vorhanden ist, siehe Übelkeit)
– Da wir uns dem Winter nähern muss sie entsprechend warm sein
– Sie muss gut kombinierbar sein
– Auch nach der Schwangerschaft sollen möglichst viele Teile noch in meine Garderobe passen

Diese Gedanken habe ich mir alle im Vorfeld gemacht und mir eine Garderobe zusammengestellt, die dies momentan super für mich erfüllt.

Und ich darf vorstellen: Meine #mymaternityessentials! Also jedenfalls das, was schon fertig im Kleiderschrank hängt:

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Ihr erkennt mit Sicherheit ganz viele Dinge wieder die ich genäht habe. Das ein oder andere wird euch aber vielleicht neu sein, denn im Normalfall zeige ich euch ja nur selbstgenähte Dinge und die gekauften sind nur als Beiwerk zu sehen. Alles was ich selbstgenäht habe könnt ihr durch anklicken des jeweiligen Kleidungsstück im Übrigen auch auf dem Blog finden.

Ihr werdet auch zwei Kleider erkennen, die ich euch erst in den letzten beiden Wochen gezeigt habe. Diese sind tatsächlich im Hinblick auf meine Schwangerschaft entstanden und das schwarz-weiße Wickelkleid ist mein Outfit für die besonderen Anlässe.

Und dann gibt es natürlich noch die Liste, die ich als Ergänzung noch nähen will…

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Ja, da ist ein Wintermantel für mich darauf, ein Wind&Wetter Parka mit Schwangerschaftseinsatz und Trageeinsatz. Auch wenn ich das Material komplett kaufen musste und auch den Schnitt noch nicht hatte. Leider hatte mir der bestellte Mantel für die Schwangerschaft und mit Trageeinsatz für die Zeit danach nicht gepasst. Der Tunnelzug war bei mir auf Brusthöhe. Und warum dann den Mantel nicht doch selber nähen, kann ich ihn doch auch nach der Schwangerschaft noch tragen?

Des Weiteren will ich mir schon lange Zeit eine Dione nähen, die richtig schön kuschelig ist. Der hohe Kragen lädt sowieso zum einkuscheln ein und der Sweatstoff wartet nun schon seit dem letzten Winter darauf. Der Schnitt scheint mir super passend, denn durch die Möglichkeit die Knöpfe nur im oberen Bereich zu setzen lässt die Jacke genügend Platz für einen Babybauch und später zum stillen ist sie auch perfekt geeignet.

Der Lisbon Cardigan soll auch die Lücke meiner Cardigans schließen. Ich habe ihn vor als Wende-Cardigan zu nähen, denn der Stoff hat eine gestreifte und eine gepunktete Seite.

Einen lässigen Blazer hätte ich auch noch gerne. Ich weiß aber noch nicht, ob der nicht einfach schwarz werden soll oder doch gestreift? Hier bin ich echt noch unentschlossen!

Und unter mein schwarzes Kleid will ich mir noch eine Umstands-Legging nähen. Erstmal aus diesem Ethno-Stoff, vielleicht aber auch noch in einer einfarbigen Variante.

Und wie schauen jetzt die möglichen Outfits aus dieser Garderobe aus? Ich habe euch ein paar Varianten zusammengestellt 😉

Als erstes die Else in schwarz:

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Und ein weißes Top kann man doch zu allem kombinieren, oder?

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Dies als kleine Beispiele dafür wie viele Outfits jetzt schon möglich sind und das ohne bisher einen einzigen umstandstauglichen Schnitt umgesetzt zu haben. Ich bin mir aber auch im Klaren darüber, dass vielleicht einige Dinge, die jetzt noch superbequem sind zum Ende hin doch auch etwas kneifen, so wie vielleicht der Jeansrock. Aber mehr erzähle ich euch darüber im Januar beim zweiten Teil von #myfallessentials bzw. meinen #mymaternityessentials. Und ja, im Januar geht es dann auf das Ende der Schwangerschaft zu 😉

Die Kleidung habe ich übrigens komplett auf meiner Schneiderpuppe fotografiert, die auf meine Maße eingestellt war. Ihr bekommt also ein realistisches Bild, wie die Kleidung an mir sitzt (und deshalb auch manchmal so komische Beulen hat, weil die Puppe ja ohne Beine ist).

Habt ihr euch mit dem Thema #myessentials oder einem reduzierten Kleiderschrank schon einmal auseinandergesetzt? Oder habt ihr, so wie ich, diesbezüglich noch Anfangsschwierigkeiten? Solltet ihr eure Gedanken oder auch eure Umsetzung gerne zu Papier bringen wollen, so könnt ihr euch auch bei Ellepuls in den kommenden Wochen verlinken. Ich freue mich über jeden Beitrag, der zu diesem Thema erscheint, schließlich hat doch jeder eine unterschiedliche Herangehensweise.

Ich denke ihr werdet bei mir in den kommenden Wochen auch immer wieder etwas zu diesem Thema lesen, denn auch bei mir tauchen immer wieder neue Gedanken und auch Ansätze auf. Und vielleicht auch neue Kombinationsmöglichkeiten.

Vielen Dank in jedem Fall Ellepuls, Fantantisch und Mein Gewisses Etwas das ich dabeisein darf in eurer Runde!

Viele Grüße,

Ikea Katalogstart – und was ich damit zu tun habe :)

Wir waren vor kurzem ein paar Tage verreist, in Südtirol um genau zu sein. Dort erreichte mich die Nachricht von Miriam von auxkvisit.de, dass sie sich total freue über die Einladung von Ikea und das sie gehört hat, ich wäre auch eingeladen. Ich hatte keine Ahnung von was sie spricht und habe daraufhin mein E-Mail-Postfach ganz gründlich gecheckt, bis zu den Untiefen des Spam-Ordners, aber da war nichts.
Ein paar Tage später als wir wieder zu Hause waren, hatte ich dann eine Einladung von Ikea im Briefkasten und als mir klar wurde, was das für eine Einladung ist, war auch ich richtig baff. Ich, also Nähbloggerin, war zum Ikea Katalogstart in Augsburg eingeladen!
Aber sehr schnell kam auch die Ernüchterung: Wie passt das zu mir? Schließlich wird es vermutlich am allerwenigsten um neue Stoffe gehen. Aber eben auch. Und um Arbeitsplätze, also quasi Nähplätze und überhaupt und sowieso ist schließlich mein Nähzimmer auch sehr Ikea-lastig.
Und diese Bildchen habe ich euch vom Katalogstart nun also mitgebracht:

 

Mein Favorit ist ja der türkise Arbeitsplatz. Auch wenn da noch ca. drei Meter Schrankwand für das ganze Nähzubehör fehlen, jedenfalls für mich 🙂
Und dann habe ich diese tolle Anziehpuppe entdeckt! Den Reifrock finde ich ja echt gelungen, aber vielleicht ist das wirklich für die ein oder andere nähende Mama interessant.

Thema des neuen Ikea-Kataloges ist ja wieder Küche und Essen. Und darum, dass es nicht darum geht das perfekte Bild vom Essen auf Instagram posten zu können, sondern das es ums gemeinsame Erlebnis geht und das das keine Perfektion benötigt. Ein toller Ansatz, der natürlich jeden Blogger ein wenig auf die Schippe nimmt 🙂

Ja und dann fehlt natürlich noch die Aufbewahrung für all das, was wir so nähen 🙂 Ich finde diesen „Kleiderschrank“ (oder eher Kleiderzimmer) einfach genial. Wenn ich groß bin, möchte ich auch so einen Sessel in der Mitte stehen haben, das Getränk griffbereit und dann kann ich mich in aller Ruhe entscheiden, was ich anziehen will. Es wäre so schön! Wir wissen wie die Realität aussehen würde: Keine Zeit um sich hinzusetzen, das Wasser ist auch lack und überhaupt und sowieso holt man sich sein Lieblingsteil meist eh gleich wieder von der Wäscheleine 🙂 Aber man wird ja noch träumen dürfen.

Außer dem Rundgang war natürlich auch noch Einiges geboten: Tolle musikalische Umrahmung von Andrea und Sebastian, die wirklich klasse gesungen haben und die der ein oder andere vielleicht von Voice of Germany noch kennt, leckeres Essen und eine tolle DIY-Aktion bei der wir Tassen und Teller bemalen konnten. Die Ergebnisse von Miriam und mir seht ihr übrigens auf Instagram und in meiner Snapchat-Story (ihr findet mich unter @metterlink), in der ihr auch noch ein paar Einblicke mehr bekommt 🙂 Meine Tasse kann halt mit Miriams nicht ganz mithalten… Das macht aber eben die Individualität aus! Oder das Talent beim Zeichnen?

Insgesamt ein spannender Abend und ja, es wird auch neue Stoffe geben. Unter anderem habe ich einen ganz süßen Katzenstoff schon im Katalog entdeckt! Den Katalog gibt es dann ab dem Wochenende übrigens für alle!

Vielen Dank Ikea-Augsburg für die Einladung! Ich fand es sehr spannend, nachts fast alleine in der Möbelausstellung unterwegs sein zu dürfen, ein wenig hinter die Kulissen schauen zu dürfen und jetzt weiß ich auch wieder, wann ich den relativ langen Fußweg zur Eröffnung damals in Augsburg auf mich genommen habe: Im November werden es 10 Jahre!

Und ich plane jetzt mal ein bisschen meinen Nähplatz um…

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,