Gestern war es soweit… Ich habe mittags aufgehört zu arbeiten und bin mit meinem vollgepackten Auto nach München ins Studio des BR gefahren. Denn ich war eingeladen als Tagesgast zur Live-Sendung „Wir in Bayern„, die jeden Nachmittag im Bayerischen Fernsehen läuft. Ich durfte dort übers Nähen, aber im Besonderen über mein Jahr ohne Shoppen reden.
Ich bin viel zu früh losgefahren, damit ich auch ja pünktlich komme und mir nicht der Verkehr rund um München in die Quere kommt. Im Endergebnis war ich eine Stunde zu früh vor Ort und nach einem leckeren Lebkuchen um die Ecke, bin ich dann auch schon früher ins „Studio“ gefahren.
Im Endeffekt war die halbe Stunde früher ankommen dann aber auch ganz gut. Bis alles dort stand, wo es stehen soll, noch im Fundus die richtige Garnfarbe für das Halstuch von Henry gefunden wurde, ich in der Maske (Maske! Unglaublich oder?) war, ging es auch schon fast los. Dann wird eingezählt… Und der Moderator fängt an zu reden und man weiß, jetzt ist es soweit… Zum Glück verfliegt ein Teil dieses Gefühls aber ziemlich schnell wieder und man konzentriert sich auf das Gespräch. Also das habe ich jedenfalls versucht. Nach dem ersten Teil am Tisch gingen wir dann zum Sofa während ein Einspieler lief. Und dann kam eigentlich gleich „mein“ größter Teil. Aber auch hier habe ich mich versucht auf das Gespräch zu konzentrieren und weniger an die Kameras zu denken beziehungsweise was hinter den Kameras an den Fernsehern los ist. Doch anschließend war ich zuerst etwas unschlüssig. Wohin jetzt? Ich dachte mir erstmal raus aus den Kameras zu den Besucherstühlen und später wurde ich dann auch wieder geholt 🙂 Habe also scheinbar alles richtig gemacht… Und so schnell konnte ich fast nicht schauen, war die Zeit auch fast schon um.
Alles in allem habe ich von der gesamten Sendung nicht alles wahrgenommen, das wurde mir daheim bewusst als ich es noch einmal gesehen habe. Also was so beim Kochen alles vor sich gegangen ist, was der Zahnarzt so erzählt hat, was in den Einspielern genau zu sehen war,…
Aber wenigstens konnte ich mein Tuch noch fertigbringen! Es war ja nicht kompliziert, aber ich war ja auch nicht oft am Tisch gesessen um nähen zu können 🙂 Doch es hat alles funktioniert und ich konnte sogar noch einen Teil der Naht, der nicht so funktioniert hat, wieder auftrennen und neu nähen. Denn da hatte sich meine gebügelte Naht etwas umgeklappt… Und Henry soll ja von seinem Tuch auch etwas haben!

Ich fand die Erfahrung jedenfalls Wahnsinn! Vielen vielen Dank, das ich eingeladen wurde! Und vielen Dank an das tolle Team, das mich wirklich gleich mit aufgenommen hat und so freundlich und sympathisch war!

Ein paar Handybilder kann ich euch von vor der Sendung zeigen, die ganze Sendung könnt ihr in der Mediathek anschauen.

So, und jetzt muss ich erstmal das alles verdauen. Die ganzen Erfahrungen von Gestern und die vielen lieben Worte die mich danach erreicht haben und die mich immer noch sprachlos machen! Vielen herzlichen Dank euch allen!

Liebe Grüße,

 

Hallo und herzlich willkommen in meinem Nähzimmer!

Tja, lange kann ich das nicht mehr sagen, denn dann wird das Nähzimmer zum Kinderzimmer. Da ich aber mit meiner Einrichtung des Nähzimmers momentan sehr zufrieden bin, will ich euch gerne einen Einblick vor dem Umbau geben. Denn ich liebe nichts mehr, als mich in anderen Nähzimmern nach Inspirationen umzuschauen. Vielleicht geht es euch ja genauso? Und ja, mir fällt es schwer das aufzugeben, aber es gäbe wohl keinen besseren Grund! Und auch ja, ich habe da schon einen Plan wie ich mir einen Nähplatz bewahren kann, jetzt muss dann nur die Umsetzung funktionieren.

Eigentlich ist es ja der Traum eines jeden, das er ein eigenes Zimmer für sein Hobby hat. Zum Einen kann das angefangene Stück mitsamt dem Chaos liegenbleiben, zum Anderen hat aber auch alles seinen Platz und muss nicht großartig aufgebaut werden.
Das kleine Nähkästchen habe ich im Übrigen von meiner Oma bekommen, das war ihres. Ist es nicht allerliebst? Den Schriftzug habe ich mir mal mit meinem Plotter geschnitten und er passt einfach perfekt dazu.

So wie meine inzwischen drei Maschinen. Die stehen alle auf meinem Schreibtisch am Fenster. Wenn ich also am Tag nähe, kann ich auch das Treiben außerhalb des Nähzimmers beobachten. Meinen neuesten Schatz auf dem Nähtisch steht gleich als Erstes in dieser Reihe. Ein wahnsinnig tolles Geburtstagsgeschenk 🙂

An der rechten Wand meines Nähzimmers steht zum einen unser alter Schlafzimmerschrank, der nicht nur, aber auch meine Stoffvorräte beinhaltet. Ansonsten ist er momentan auch Lager für Winterjacken, Medizinschrank usw. Auch dafür braucht es bald einen neuen Platz! Daneben haben wir noch einen kleinen Unter- und Oberschrank eingebaut, in dem oben das „Büro“ aufbewahrt wird und unten der Drucker und mein Plotter aufbewahrt wird. Auf dem Unterschrank ist aber auch Platz für meine Schnittmusterordner und für das Material meines aktuellen Projekts. Die zwei Sprüche an den Schranktüren habe ich aus der Flow und sie lockern die Ecke noch etwas auf. So weiße Schränke können ja doch etwas kahl sein… Die Schnittmusterordner-Hüllen habe ich ja schon vor längerer Zeit genäht und die Beschriftung habe ich euch vor langer Zeit schon als Freebie zur Verfügung gestellt.

Auf der anderen Seite des nicht so großen Zimmers ist dann mein Zuschneidetisch. Dieser hat Rollen, man kann also wunderbar den Stoff ausbreiten und den Tisch in die Mitte des Zimmers schieben um dann von allen Seiten ranzukommen. Der Tisch ist auch so gebaut, das er ganz schnell auseinandergenommen werden kann. Das heißt, das die Tischplatte nur aufliegt (ihr seht beim unteren Bild die Klötzchen, die die Tischplatte fixieren). So wäre auch die Möglichkeit gegeben das Nähzimmer zum Gästezimmer umzufunktionieren und die zwei Kallax-Regale einfach an die Wand zu schieben.

An der Wand habe ich in Stickrahmen eine Auswahl meiner Lieblingsstoffe aufgehängt. Ich meine, die passen auch noch ins Kinderzimmer, oder?
Die zwei Plakate sind zum einen aus der Ausstellung im Museum und das andere von meiner Beteiligung am Stoff&Schnitt-Markt. Die haben hier ihren Ehrenplatz erhalten und erinnern ein bisschen an die verrückten Wege, die das Nähen mir schon eröffnet haben und die ich manchmal immer noch nicht glauben kann. Von etwas neuem Verrücktem erzähle ich euch am Ende des Posts!

In den Stoffboxen bewahre ich meine ganzen Bastel- und Nähutensilien auf. Ein Fach ist zum Beispiel voll mit Zubehör für meine Silhouette Cameo, also Papier und Flex-Folien. In einem anderen Fach findet sich Wolle sowie Strick- und Häkelnadel. Aber auch Stoffreste finden sich hier und finden jetzt hoffentlich bald ihre Bestimmungen 🙂

Neben meinem Schreibtisch habe ich dann die Aufbewahrung für meine ganzen Nähsachen, Knöpfe, Reißverschlüsse etc. Das große Kallax-Regal hing am alten Nähplatz darüber, nun steht es aufrecht neben mir. Im kleinen Schubladenturm neben dem Schreibtisch habe ich meine Webbänder, Garne, Lochzange, etc… Im Kallax-Regal sind dann Tesa, Stoffscheren, normale Scheren, in den Moppe-Aufbewahrungen Knöpfe, Nieten, Reißverschlüsse usw. Aber auch meine Nähzeitschriften, Bücher und Schnitte, die ich nähen will, haben hier ihren Platz. Meine Schneidematten und meine Bügelunterlage könnt ihr auf dem Bild auch entdecken, die habe ich nämlich unter dem Schreibtisch zwischen Schreibtischfuß und Mülleimer platziert.

An meinem Regal habe ich auch die Glückskekse, die wir zur Hochzeit von den lieben Gastbloggerinnen damals erhalten haben, auf eine Schnur aufgezogen. Und auch viele andere kleine Geschenke haben hier ihren Ehrenplatz bekommen. Und auch die Wimpelkette aus der Flow, die finde ich nämlich wirklich ganz putzig. Nur leider kann man das Fenster nun nicht mehr wirklich aufmachen, aber dafür muss ich eh die Nähmaschinen wegräumen…

 

Hier könnt ihr auch noch meinen kleinen Hammer für Nieten und Ösen finden. Oder meine Fusselbürste!

Was ich hier übrigens nähe? Einen Teil seht ihr schon fertig auf einer der Schneiderpuppen, vielleicht hilft das weiter! Aber bald gibts das fertige, gesamte, Stück hoffentlich auf dem Blog zu sehen. Getragen wird es schon fleißig!

 

Mein Garnregal darf natürlich auch nicht fehlen! Leider seht ihr hier nur ungefähr die Hälfte meines Vorrats 🙂 Der Rest ist wie gesagt in den Schubladen darunter.

 

Tja und so siehts aus, wenn man ins Nähzimmer kommt. Marina an der Nähmaschine, mein kleines Bügeleisen griffbereit. Hier habe ich übrigens einen Adapter angebracht, damit ich das Bügeleisen einfach ein- und ausschalten kann und nicht immer ein- und ausstecken muss. Und ja, hier erkennt man auch ein wenig das Kabelchaos, aber trotz allem fühle ich mich hier wohl. Mein Radio versteckt sich auf den Bildern aber, denn das ist eigentlich immer an wenn ich hier sitze.

Hier wird sich also einiges ändern, aber wie gesagt ich hoffe mein Plan B geht auf 🙂 Ich versuche jedoch die Umbaupläne des Mannes immer noch ein wenig zu schieben, denn der Geburtstermin ist ja doch erst im Februar und so lange kann ich das Zimmer eigentlich noch komplett nutzen, oder? 😉

Habt ihr euren eigenen Nähplatz oder Nähzimmer? Oder habt ihr diesen auch schon für den Nachwuchs opfern müssen? Wie hat das bei euch funktioniert? Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!

Und neben dem Grund, dass sich das Nähzimmer bald radikal ändern wird, entstanden die Bilder auch weil ich kommende Woche wieder zu Gast im Fernsehen sein darf. Dieses Mal ist alles noch ein wenig aufregender wie bei den vergangenen Malen: Es wird nämlich live sein! Also wenn ihr wollt, dann könnt ihr kommende Woche Mittwoch, 16. November, um 16.15 Uhr bis 17.30 Uhr im Bayerischen Fernsehen Ausschau nach mir halten! Ich überlege derweil, ob nicht doch eines der Stücke aus meiner #mymaternityessentials dafür passt. Vorgabe ist nämlich nicht nur schwarz/weiß, nichts kleingemustertes, kariertes usw. Ich muss mal schauen, was mich dann so anspricht kommende Woche!

Viele Grüße,

Links: RUMS, Machtzentrale
Mein Outfit: Ravenna-Top und Rock Frau Hilda

P.S.: Ein großes Dankeschön muss ich heute auch noch loswerden: Zum einen an meinen Mann, der hier ganz auf einen Schreibtisch verzichtet und das, obwohl er eigentlich einen bräuchte… Und dann noch an meinen Bruder, der inzwischen die meisten Bilder für meinen Blog macht, besonders wenn ich darauf zu sehen bin! Es ist toll, wenn man nur schreiben muss und kurz darauf ziehen wir schon gemeinsam los und ich mich nicht selber mit dem Selbstauslöser quälen muss! Dankeschön!

Vielleicht ist es euch in den vergangenen Wochen anhand der Bilder aufgefallen: Ja, ich bin schwanger! Das war auch der Grund, warum es hier in letzter Zeit ruhiger war, denn die Müdigkeit und Übelkeit machte mir ganz schön zu schaffen und so saß ich auch längere Zeit nicht an der Nähmaschine. Nun hat sie mich aber wieder, denn ich brauche neue Sachen zum anziehen! Im Zuge dessen habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich diese Garderobe so effektiv wie möglich aufbauen kann und bin dann ziemlich schnell zur Überzeugung gekommen, dass das perfekte Moment ist mich mit dem Thema #myessentials zu beschäftigen. Ich habe in der Vergangenheit auch immer ganz wissbegierig die Beiträge zu diesem Thema verfolgt und heute kann und darf ich dabei sein in der Runde von Mein Gewisses Etwas, Herzekleid, Ellepuls, Fantantisch und Frölein Tilia.
Meine Essentials heißen aber #mymaternityessentials denn ich habe schnell gemerkt, dass sich meine Garderobe in der Schwangerschaft sehr, aber auch nicht immer, von den normalen Lieblingsteilen unterscheiden wird.

Grundsätzlich möchte ich auch aber auch noch auf meinen Shopping-Verzicht eingehen, denn dieser bestand bis auf die Bikini-Ausnahme, immer noch. Nun bin ich aber mit mir übereingekommen, nur das zu nähen, was ich nicht adäquat kaufen kann, beziehungsweise für das das Material schon da ist. Ihr werdet also unter den #mymaternityessentials durchaus auch gekaufte Dinge finden.

Was trage ich jetzt besonders gern? Wie soll meine Garderobe aussehen? Und welche Anforderungen muss sie erfüllen?

All diese Fragen versuche ich nun zu beantworten:

Das ist ganz einfach beantwortet: Alles was nicht einengt. Also am liebsten dehnbare Stoffe, Kleider, Röcke,…

So, dass ich mich jeden Tag schick gekleidet fühle. Nicht mehr und nicht weniger.

Tja, da wird es jetzt ein wenig ausführlicher:

– Sie muss für 5 Tage die Woche ein passendes Outfit für die Arbeit liefern und entsprechende Variationen müssen möglich sein.
– Für den ein oder anderen festlichen Anlass muss etwas da sein
– Sie muss den Babybauch gut einpacken (der momentan nur minimal vorhanden ist, siehe Übelkeit)
– Da wir uns dem Winter nähern muss sie entsprechend warm sein
– Sie muss gut kombinierbar sein
– Auch nach der Schwangerschaft sollen möglichst viele Teile noch in meine Garderobe passen

Diese Gedanken habe ich mir alle im Vorfeld gemacht und mir eine Garderobe zusammengestellt, die dies momentan super für mich erfüllt.

Und ich darf vorstellen: Meine #mymaternityessentials! Also jedenfalls das, was schon fertig im Kleiderschrank hängt:

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Ihr erkennt mit Sicherheit ganz viele Dinge wieder die ich genäht habe. Das ein oder andere wird euch aber vielleicht neu sein, denn im Normalfall zeige ich euch ja nur selbstgenähte Dinge und die gekauften sind nur als Beiwerk zu sehen. Alles was ich selbstgenäht habe könnt ihr durch anklicken des jeweiligen Kleidungsstück im Übrigen auch auf dem Blog finden.

Ihr werdet auch zwei Kleider erkennen, die ich euch erst in den letzten beiden Wochen gezeigt habe. Diese sind tatsächlich im Hinblick auf meine Schwangerschaft entstanden und das schwarz-weiße Wickelkleid ist mein Outfit für die besonderen Anlässe.

Und dann gibt es natürlich noch die Liste, die ich als Ergänzung noch nähen will…

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Ja, da ist ein Wintermantel für mich darauf, ein Wind&Wetter Parka mit Schwangerschaftseinsatz und Trageeinsatz. Auch wenn ich das Material komplett kaufen musste und auch den Schnitt noch nicht hatte. Leider hatte mir der bestellte Mantel für die Schwangerschaft und mit Trageeinsatz für die Zeit danach nicht gepasst. Der Tunnelzug war bei mir auf Brusthöhe. Und warum dann den Mantel nicht doch selber nähen, kann ich ihn doch auch nach der Schwangerschaft noch tragen?

Des Weiteren will ich mir schon lange Zeit eine Dione nähen, die richtig schön kuschelig ist. Der hohe Kragen lädt sowieso zum einkuscheln ein und der Sweatstoff wartet nun schon seit dem letzten Winter darauf. Der Schnitt scheint mir super passend, denn durch die Möglichkeit die Knöpfe nur im oberen Bereich zu setzen lässt die Jacke genügend Platz für einen Babybauch und später zum stillen ist sie auch perfekt geeignet.

Der Lisbon Cardigan soll auch die Lücke meiner Cardigans schließen. Ich habe ihn vor als Wende-Cardigan zu nähen, denn der Stoff hat eine gestreifte und eine gepunktete Seite.

Einen lässigen Blazer hätte ich auch noch gerne. Ich weiß aber noch nicht, ob der nicht einfach schwarz werden soll oder doch gestreift? Hier bin ich echt noch unentschlossen!

Und unter mein schwarzes Kleid will ich mir noch eine Umstands-Legging nähen. Erstmal aus diesem Ethno-Stoff, vielleicht aber auch noch in einer einfarbigen Variante.

Und wie schauen jetzt die möglichen Outfits aus dieser Garderobe aus? Ich habe euch ein paar Varianten zusammengestellt 😉

Als erstes die Else in schwarz:

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Und ein weißes Top kann man doch zu allem kombinieren, oder?

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Dies als kleine Beispiele dafür wie viele Outfits jetzt schon möglich sind und das ohne bisher einen einzigen umstandstauglichen Schnitt umgesetzt zu haben. Ich bin mir aber auch im Klaren darüber, dass vielleicht einige Dinge, die jetzt noch superbequem sind zum Ende hin doch auch etwas kneifen, so wie vielleicht der Jeansrock. Aber mehr erzähle ich euch darüber im Januar beim zweiten Teil von #myfallessentials bzw. meinen #mymaternityessentials. Und ja, im Januar geht es dann auf das Ende der Schwangerschaft zu 😉

Die Kleidung habe ich übrigens komplett auf meiner Schneiderpuppe fotografiert, die auf meine Maße eingestellt war. Ihr bekommt also ein realistisches Bild, wie die Kleidung an mir sitzt (und deshalb auch manchmal so komische Beulen hat, weil die Puppe ja ohne Beine ist).

Habt ihr euch mit dem Thema #myessentials oder einem reduzierten Kleiderschrank schon einmal auseinandergesetzt? Oder habt ihr, so wie ich, diesbezüglich noch Anfangsschwierigkeiten? Solltet ihr eure Gedanken oder auch eure Umsetzung gerne zu Papier bringen wollen, so könnt ihr euch auch bei Ellepuls in den kommenden Wochen verlinken. Ich freue mich über jeden Beitrag, der zu diesem Thema erscheint, schließlich hat doch jeder eine unterschiedliche Herangehensweise.

Ich denke ihr werdet bei mir in den kommenden Wochen auch immer wieder etwas zu diesem Thema lesen, denn auch bei mir tauchen immer wieder neue Gedanken und auch Ansätze auf. Und vielleicht auch neue Kombinationsmöglichkeiten.

Vielen Dank in jedem Fall Ellepuls, Fantantisch und Mein Gewisses Etwas das ich dabeisein darf in eurer Runde!

Viele Grüße,

Wir waren vor kurzem ein paar Tage verreist, in Südtirol um genau zu sein. Dort erreichte mich die Nachricht von Miriam von auxkvisit.de, dass sie sich total freue über die Einladung von Ikea und das sie gehört hat, ich wäre auch eingeladen. Ich hatte keine Ahnung von was sie spricht und habe daraufhin mein E-Mail-Postfach ganz gründlich gecheckt, bis zu den Untiefen des Spam-Ordners, aber da war nichts.
Ein paar Tage später als wir wieder zu Hause waren, hatte ich dann eine Einladung von Ikea im Briefkasten und als mir klar wurde, was das für eine Einladung ist, war auch ich richtig baff. Ich, also Nähbloggerin, war zum Ikea Katalogstart in Augsburg eingeladen!
Aber sehr schnell kam auch die Ernüchterung: Wie passt das zu mir? Schließlich wird es vermutlich am allerwenigsten um neue Stoffe gehen. Aber eben auch. Und um Arbeitsplätze, also quasi Nähplätze und überhaupt und sowieso ist schließlich mein Nähzimmer auch sehr Ikea-lastig.
Und diese Bildchen habe ich euch vom Katalogstart nun also mitgebracht:

 

Mein Favorit ist ja der türkise Arbeitsplatz. Auch wenn da noch ca. drei Meter Schrankwand für das ganze Nähzubehör fehlen, jedenfalls für mich 🙂
Und dann habe ich diese tolle Anziehpuppe entdeckt! Den Reifrock finde ich ja echt gelungen, aber vielleicht ist das wirklich für die ein oder andere nähende Mama interessant.

Thema des neuen Ikea-Kataloges ist ja wieder Küche und Essen. Und darum, dass es nicht darum geht das perfekte Bild vom Essen auf Instagram posten zu können, sondern das es ums gemeinsame Erlebnis geht und das das keine Perfektion benötigt. Ein toller Ansatz, der natürlich jeden Blogger ein wenig auf die Schippe nimmt 🙂

Ja und dann fehlt natürlich noch die Aufbewahrung für all das, was wir so nähen 🙂 Ich finde diesen „Kleiderschrank“ (oder eher Kleiderzimmer) einfach genial. Wenn ich groß bin, möchte ich auch so einen Sessel in der Mitte stehen haben, das Getränk griffbereit und dann kann ich mich in aller Ruhe entscheiden, was ich anziehen will. Es wäre so schön! Wir wissen wie die Realität aussehen würde: Keine Zeit um sich hinzusetzen, das Wasser ist auch lack und überhaupt und sowieso holt man sich sein Lieblingsteil meist eh gleich wieder von der Wäscheleine 🙂 Aber man wird ja noch träumen dürfen.

Außer dem Rundgang war natürlich auch noch Einiges geboten: Tolle musikalische Umrahmung von Andrea und Sebastian, die wirklich klasse gesungen haben und die der ein oder andere vielleicht von Voice of Germany noch kennt, leckeres Essen und eine tolle DIY-Aktion bei der wir Tassen und Teller bemalen konnten. Die Ergebnisse von Miriam und mir seht ihr übrigens auf Instagram und in meiner Snapchat-Story (ihr findet mich unter @metterlink), in der ihr auch noch ein paar Einblicke mehr bekommt 🙂 Meine Tasse kann halt mit Miriams nicht ganz mithalten… Das macht aber eben die Individualität aus! Oder das Talent beim Zeichnen?

Insgesamt ein spannender Abend und ja, es wird auch neue Stoffe geben. Unter anderem habe ich einen ganz süßen Katzenstoff schon im Katalog entdeckt! Den Katalog gibt es dann ab dem Wochenende übrigens für alle!

Vielen Dank Ikea-Augsburg für die Einladung! Ich fand es sehr spannend, nachts fast alleine in der Möbelausstellung unterwegs sein zu dürfen, ein wenig hinter die Kulissen schauen zu dürfen und jetzt weiß ich auch wieder, wann ich den relativ langen Fußweg zur Eröffnung damals in Augsburg auf mich genommen habe: Im November werden es 10 Jahre!

Und ich plane jetzt mal ein bisschen meinen Nähplatz um…

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,

Wow, Wahnsinn! Ihr seid so toll! So viele fertige, verlinkte Hosen, ich bin ganz überwältigt! Und das hat vermutlich auch dazu geführt, das ich meine eigenen Bedingungen vergessen habe 🙂 Ihr solltet euch bis gestern melden, wenn ihr gewonnen habt. Tja, wenn ihr gar nicht wissen könnt, weil ich noch gar nicht ausgelost habe, wird das schwer! Es tut mir leid. Das ist normal echt nicht meine Art, aber seit diesem Virus läuft hier noch nicht alles wieder rund…
 
 
 
So, aber nun geht es los! Zuerst habe ich den Gutschein für Alles für Selbermacher ausgelost. Auf den sollten schließlich alle die Chance haben. Diesen hat gewonnen…. 
 

MississBibi! Herzlichen Glückwunsch!

Und dann kommen die Ebooks von Leni Pepunkt! Nochmal zur Erinnerung: Leni Pepunkt hat 5×2 Ebooks zur Verfügung gestellt, also alle 5 Gewinner dürfen sich zwei Ebooks bei ihr aussuchen. Super, oder? Und wer ist das?

 

Herzlichen Glückwunsch an: Frau.woelkchen, Wonnig, Ju-Made, frilufa und Kreamino
So, nun aber für die Gewinnerinnen: Bitte meldet euch bei mir unter marina.metterlink(at)gmail.com bis zum Dienstag, 26. Juli 2016 ((at) durch @ austauschen).
Die Gewinner der Ebooks teilen mir bitte auch mit, welche Ebooks ihr gerne haben wollt. Ihr seid auch damit einverstanden, das ich eure E-Mail-Adresse zur Versendung der Ebooks an Leni Pepunkt weitergebe. Die Gewinnerin des Gutscheins von Alles für Selbermacher muss mir natürlich ebenfalls eine E-Mail senden, aber keine Auswahl treffen 🙂 Es gibt keine Barauszahlung der Gewinne.

Vielen Dank noch einmal an die Sponsoren für diese tollen Gewinne!

Und euch, das ihr so zahlreich beim Sew-Along mitgemacht habt! Man hat ja anfangs doch etwas Angst, das man am Ende ganz alleine näht. Das war aber in keinem Fall so und ich bin echt ganz überwältigt, was für tolle Hosen entstanden sind!

Und auch bei mir startet jetzt die Urlaubszeit. Ich hoffe auch auf viel Nähzeit und habe hier auch noch das ein oder andere, das darauf wartet euch gezeigt zu werden. Aber trotz allem bleibt der Laptop jetzt auch mal aus und Antworten kommen erst später. Nur damit ihr Bescheid wisst 🙂 Ich hoffe, auch bei euch heißt es bald Urlaub?

Viele Grüße,

Marina

So ihr Lieben, ich bin wieder auf den Beinen, jedenfalls so fast ganz. Aber jedenfalls so weit, dass ich euch heute Bilder von meiner entstandenen Hose während des Sew-Along zeigen kann. Ihr habt schon immer wieder Details zu Gesicht bekommen, aber noch nicht das große Ganze.

Ich habe als Schnitt die Ginger Jeans, mit einer Mischung von View A und View B genäht. Ich habe die niedrigere Leibhöhe (bei den größeren Größen aber auch leider relativ hoch) und das schmale Bein gewählt, wie auch schon bei meiner schwarzen Ginger Jeans. Beim Stoff hatte ich mich für einen Stoffmarkt-Jeans-Stoff mit eigentlich 2% Elasthan entschieden. Warum eigentlich, dazu später mehr. Bei den Nähten habe ich ja auch das erste Mal die Kappnaht ausprobiert. Verändert habe ich an dieser Jeans tatsächlich nichts, außer mein Label aus SnapPap und Flexfolie. Noch nicht einmal Nieten hat sie bekommen, aber auch das ist ja mal eine Abwechslung.

Und hier ist sie:

 

Ihr seht, ich habe weiß abgesteppt. Es sollte eine helle Sommerjeans werden. Abgesteppt habe ich mit normalen Garn mit dem Dreifach-Geradstich. Die hinteren Gürtelschlaufen habe ich als Kreuz angenäht, das ist ein feines, aber kleines Detail. Beim Po-Taschen-Design bin ich schlicht geblieben und habe mich für den Herzschlag entschieden. Den mein Herz schlägt eindeutig fürs Nähen, Bloggen und all das, was der Jeans-Sew-Along miteinander vereint hat.

So und nun zu den 2% Elasthan. Die Hose passt mir, aber sie wirft diese vielen Falten, weil der Stoff wohl doch weniger als diese 2% Elasthan hat. Auf jeden Fall unterscheidet sich das Tragegefühl sehr von der oben bereits erwähnten schwarzen Ginger. Sie ist tragbar, keine Frage, wirft aber mehr Falten und ich muss sie öfter nach oben ziehen. Ansonsten erfüllt sie meine Anforderungen an meine neue Jeans aber perfekt: Die Farbe, der Schnitt, einfach eine klassische Jeans für jeden Tag.

Und zum Glück hatte ich die Seitennähte vorher geheftet! Denn da hatte ich schon die Befürchtung, die Hose wird mir nie passen! Aber ich habe einfach alles aus der Nahtzugabe rausgeholt, was ging, und dann bin auch die Hose über meine Hüften…

Als Innenfutter hat noch mein Rest vom wunderschönen Baumwollstoff mit Lila-Lotta-Design gerade eben so genügt. Ich liebe diese Details auf der Innenseite!

Und hier auch noch ein genauerer Blick auf die fertige Kappnaht. Ich mag diese Naht, keine Frage. Wenn ich jetzt aber überlege, ob meine nächste Jeans auch wieder eine solche Naht bekommt, dann bin ich mir nicht sicher. Denn diese Naht steht deutlich mehr auf und ich habe die Befürchtung, das es dementsprechend auch mehr reibt und eventuell für ein schnelleres Ableben der Jeans an bestimmten Stellen sorgt. Aber das wird auch die Zeit zeigen…

 

Und wenn ihr die vielen anderen, richtig, richtig tollen Ergebnisse noch nicht gesehen habt, dann schaut schnell noch beim Finale vorbei. Oder ihr habt aus mitgenäht? Dann verlinkt noch eure Jeans bis Donnerstag, dann habt ihr auch die Chance auf einen der tollen Preise!
Viele liebe Grüße,

Juhu ihr Lieben! Ihr habt es geschafft! Eure Jeans ist fertig! Und ich hoffe, dass ihr mit eurer Jeanshose auch zufrieden seid und sie so geworden ist, wie ihr sie euch vorgestellt habt (oder vielleicht sogar noch besser?).

Und all diese Schritte sind wir zusammen gegangen:
Jeans-Sew-Along: Schnitte
Jeans-Sew-Along: Stoffe und Zubehör
Jeans-Sew-Along: Zuschnitt
Jeans-Sew-Along: Nähen
Jeans-Sew-Along: Veränderungsmöglichkeiten
und natürlich das heutige, schlußendliche Finale!

Und auch meine Hose feiert heute ihr Finale! Aber ich habe mich dazu entschieden, diese in einem eigenen Post zu zeigen. Deshalb einfach aufs Bild klicken und du kommst zu meiner Hose!

Aber unabhängig von meiner Jeans sollt ihr natürlich eure fertige Jeans verlinken können! Den ihr habt es mehr als verdient und ich freue mich total, das so viele von euch dabei waren! Und ihr habt jetzt nicht nur eine fertige Jeans, sondern auch die Möglichkeit auf tolle Gewinne! Und für alle, die sich bis jetzt noch nicht getraut haben noch ein kleiner Tipp: Auch einige der Gutscheincodes aus dem Sew-Along-Teil „Schnitte“ und „Stoffe und Zubehör“ sind noch gültig!

Unter allen Teilnehmern, die ihren Beitrag vom Blog aus bis zum 21. Juli 2016, 23.55 Uhr verlinken oder mir ein Bild und ca. 5 Sätze zukommen lassen, welche ich mit einfügen kann, werden folgende Gewinne verlost:

 

5×2 Ebooks nach Wahl von Leni Pepunkt

Vielen Dank den lieben Sponsoren!

Ich werde die Namen der Gewinner dann hier auf dem Blog veröffentlichen und diese haben dann bis zum Samstag, den 23. Juli 2016 Zeit sich zu melden. Wenn ihr euch bis dahin noch nicht gemeldet habt, muss ich leider neu verlosen. Die Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden und ihr könnt auch erst ab 18 Jahren teilnehmen. Aber ich glaube damit war es das mit den Formalitäten. Jetzt bin ich sehr gespannt auf eure Ergebnisse und eure Erfahrungen!

Viele Grüße,


Hier die Posts ohne Blog:

Bitte den Backlink zu http://www.metterlink.de nicht vergessen vor dem Verlinken!

 

Lange musstet ihr nun auf den Beitrag warten, aber endlich ist es soweit! Der vorletzte Teil des Sew-Along steht an und damit der Punkt „Veränderungsmöglichkeiten“.

Verändern konntet ihr eure Jeans bisher natürlich auch schon, gerade bei der Passform ist das ja extrem wichtig. Aber was ich meine, sind vor allen Dingen optische Veränderungen. Also Details die noch ergänzt werden oder ganz einschneidende Maßnahmen, die da ergriffen werden. Und natürlich habe ich auch selber etwas ausprobiert, was ich euch gerne zeigen werde.

Zu Beginn möchte ich aber gerne auf die kleinen Veränderungsmöglichkeiten eingehen. Habt ihr ein Label, das ihr annähen wollt? Oder sollen die Gürtelschlaufen vielleicht ganz individuell angebracht werden? Als kleines Beispiel hier meine schwarze Ginger-Jeans, bei der ich ein Label aus SnapPap angebracht habe und dieses mit meinem Logo aus Flexfolie verschönert habe. Die Gürtelschlaufen hinten habe ich auch noch überkreuzt angenäht:

Oder wollt ihr besondere Nieten anbringen, die nochmal ein Eyecatcher sind?

All das sind Kleinigkeiten, die ihr auch nach Fertigstellen eurer Jeans noch verändern könnt. Eine größere Sache ist jedoch die Veränderung eures Jeansstoffes. Wie am Anfang schon einmal erwähnt, ist es nämlich kaum möglich, bereits Jeansstoffe zu kaufen, die eine Waschung haben. Und ja, blaue Jeans sind super, aber wenn man nur noch blaue Jeans im Schrank hat, würde man sich ein klein wenig Waschung und Veränderung doch wünschen. Und wann sollte man das probieren, wenn nicht jetzt? Also habe ich mir eine Jeans geschnappt, deren Blauton mir immer gefallen hat, an mir aber so nach einer Oma-Jeans ausgesehen hat. Ich weiß auch nicht, wie ich das besser beschreiben soll, aber ich habe mich darin einfach nie so 100%ig wohlgefühlt.

Und diese durfte also nun für das Experiment herhalten. Dafür habe ich in ein sauberes Glasgefäß etwas Chlorreiniger abgefüllt, eine gesäuberte, alte Zahnbürste genommen und bin wie folgt vorgegangen:

Ihr sucht euch einen Platz mit einem unempfindlichen Boden und Umgebung, da Chlor sehr aggressiv und schnell reagieren kann. Auch euer Oberteil sollte nicht euer bestes Stück sein, sondern am besten ein ausrangiertes Shirt, das ihr für diesen Zweck nochmal tragen könnt. Achtet darauf, das ihr mit dem Chlor vorsichtig umgeht und es nicht mit Kinderhänden in Berührung kommt. Bitte beachtet auch, dass Chlor eure Jeansstruktur angreifen kann und eventuell die Lebensdauer eurer Jeans negativ beeinflusst.

Ich habe die Jeans angezogen und die Falten, die beim sitzen entstehen, direkt nachgestrichen (s. Bild rechts und links oben). Dann bin ich auch die langen Flächen an den Oberschenkeln, Knie, Unterschenkel und das gleiche auf der Beinrückseite entlanggestrichen. Man sieht dabei auch immer ganz gut, wo man schon war, da sich der Stoff durch die Feuchtigkeit dunkel färbt, aber auch ein Farbergebnis relativ schnell zu sehen ist. Nachdem die ganze Prozedur mit einstreichen beendet war, habe ich die Hose ausgezogen und bin schnell unter die Dusche. Bei extrem empfindlicher Haut solltet ihr es vielleicht auch nicht im angezogenen Zustand machen, obwohl man so natürlich die Proportionen besser sieht. Dann schaut ihr euch euer Ergebnis nochmal an, bessert eventuell nochmal nach und wascht die Hose dann einzeln in der Waschmaschine. Ich habe die Hose anschließend sogar noch einmal mit meinen anderen Jeans gewaschen, das auch möglichst alle Chlorgerüche verschwunden sind. Dann die Hose trocknen lassen und euch vom Ergebnis überzeugen.

Na überzeugt? Oder bleibt ihr doch lieber beim klassischen Blauton? Das ist mit Sicherheit Geschmacksache und hängt natürlich auch mit dem entsprechenden Angebot im Kleiderschrank zusammen. Ich habe im Übrigen auch mal gelesen, dass das mit Chlortabletten für den Swimmingpool auch gut gehen soll. Probiert habe ich es aber noch nicht!

Tja und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit, eine Jeans ganz bewusst kaputt zu machen. Auch das kann richtig toll werden, wie ihr zum Beispiel bei thatblackchic oder in diesem Video sehen könnt. Daran habe ich mich ehrlich gesagt noch nicht getraut… Und wenn ihr eure Jeans gerade eben fertiggestellt habt, würde euch vermutlich auch das Herz bluten, wenn ihr da gleich einen Schnitt rein macht, also mir geht das jedenfalls so.

Ich hoffe, hier waren noch einige Inspirationen für euch dabei! Auch wenn ihr mit eurer Jeans schon fertig seid, so weiß man ja nie, wann man dieses Wissen mal noch brauchen kann 🙂

Liebe Grüße und bis Donnerstag, denn dann heißt es bereits Finale! Aber keine Angst, ihr habt Zeit für euren Post zu den Veränderungsmöglichkeiten bis zum 18. Juli und auch die finale Jeans könnt ihr vom 14. bis einschließlich 21. Juli verlinken. Und wenn ihr euch noch daran zurückerinnert, jeder der eine fertige Jeans ab Donnerstag verlinkt und am Sew-Along teilgenommen hat, hat die Chance etwas zu gewinnen! Ich freue mich schon!

Viele Grüße,

P.S.: Vielen, vielen lieben Dank euch für eure Besserungswünsche! :*

So, ich bin gespannt auf eure Ergebnisse! Oder eure Erfahrungen? 

 

Juhu, endlich nähen! Nachdem ihr euch euren Schnitt ausgesucht habt, euch für einen Stoff entschieden habt und letzte Woche dann zugeschnitten habt, geht es endlich, endlich ans Nähen! Und das ist schließlich der Part, der am meisten Spaß macht (jedenfalls mir ;))!

Solltet ihr im Übrigen erschrocken sein, weil so viele Teile vor euch liegen: Die finden alle ihren Platz! Und das schneller, als man anfangs erwartet.

 

Habt ihr euch schon entschieden, ob ihr den Dreifachstich nutzen wollt oder nehmt ihr dickeres Garn zum absteppen? Im Bild oben seht ihr im Übrigen den Dreifach-Geradstich.
Wie schon erwähnt, nähe ich die Jeans Ginger von Closet Case Files. Ich nähe also auch den Reißverschluss so ein, wie im Schnittmuster angegeben ist. Das kann bei euch auch ein wenig anders ausschauen, je nachdem welches Schnittmuster ihr habt. Und der Stoff ist vom Stoffmarkt und hat tatsächlich zwei unterschiedlich farbige Seiten.
Hier aber noch meine Schnittmuster-unabhängigen Tipps zum nähen einer Jeans:
– Solltet ihr beim nähen an irgendeinem Punkt nicht mehr weiterkommen, dann nehmt euch eine gekaufte Jeans und schaut euch diese genau an. Manchmal fallen einem nämlich die Schuppen von den Augen, wenn man es im fertigen Zustand sieht und weiß, wie der Schnittmusterdesigner das gemeint hat! Bei meiner ersten Jeans hatte ich immer eine Kaufjeans neben mir liegen, wobei ich ja auch nur eine sehr knappe Anleitung dazu hatte. Da war das sehr hilfreich!
– Wenn ihr an dickere Stellen kommt, weil einfach mehrere Stofflagen übereinanderliegen: Näht langsam! Gerade auch wenn es daran geht, den Bund anzunähen und ihr in die Nähe des Reißverschlusses kommt. Lieber mal das Handrad einsetzen wie die Nadel tauschen 🙂
– Ihr habt beim Zuschnitt die Hosengröße ja schon grob mit einer alten Jeans überprüft. Jedoch solltet ihr trotz allem nach dem fertigstellen der Innenbeinnaht die Außenbeinnaht nur heften, also mit einer langen Stichlänge an der Nahtzugabe zusammennähen. Das probiert ihr dann an und schaut, ob die Hose passt, ob sie eventuell noch zu weit oder vielleicht sogar zu eng geworden ist? Diesen Schritt mache ich jedes Mal und zum Glück! Denn bei dieser Ginger ist der Jeansstoff doch etwas fester und ich habe noch das Maximum aus der Nahtzugabe rausholen müssen. Jetzt passt sie aber wunderbar! Und genau da ist auch das Problem: Jeder Jeansstoff verhält sich etwas anders und da könnt ihr noch reagieren, ohne das viel kaputt ist, denn die Heftnaht ist sofort wieder aufgetrennt. Wenn alles perfekt passt, müsst ihr eure Naht dann wenigstens nicht mehr abstecken, sondern näht mit eurem normalen Stich darüber.
–  Bei manchen Nähfüßchen gibt es hinten so einen schwarzen Schieber. Lange wusste ich nicht, wozu der gut sein soll. Wenn ihr diesen aber feststeckt, fixiert ihr das Nähfüßchen aber gerade für die nächsten paar Stiche und das ist gerade bei dicken/unebenen Stellen super!
Ja und dann gibt es noch die typische Jeansnaht: Die Kappnaht. Ich habe versucht, euch diese in ein paar Bilder zu verdeutlichen. Die Kappnaht verwendet ihr bei folgenden Nähten: Innenbeinnaht, Die Naht mit dem ihr die beiden vorderen Beine verbindet, die Naht mit der ihr die hinteren Beine verbindet und die Sattelnaht.
1.) Ihr näht die Naht auf der schönen Seite mit mind. 1cm Nahtzugabe  (hier im Beispiel die Innenbeinnaht).
2.) Ihr kürzt eine Seite auf ca. die Hälfte zurück. Bei der Innenbeinnaht ist es die vordere Seite.
3.) Ihr klappt die längere Seite nun über die kurze einmal um, so das die offenen Kanten versteckt sind.
4.) Nun näht ihr die offene Kante zu und fertig ist eure Kappnaht!
Meine Jeans ist ja endlich fast fertig. Nur noch ein paar letzte Nähte und dann geht es schon an das Thema Veränderungsmöglichkeiten!

 

Wie lief das Nähen bei euch? Tauchen da Fragen auf? Oder habt ihr noch Fragen allgemeiner Art? Dann immer her damit!

Viele Grüße,

So, ich bin gespannt auf eure Ergebnisse! Oder eure Erfahrungen? Das Link-Tool ist wie immer bis nächste Woche Samstag-Nacht geöffnet.