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Kollektionen – so etwas kennt man eher von großen Designern und Modehäusern. Warum so eine Kollektion durchaus auch im Hausgebrauch seinen Sinn macht, hat uns Nelly von Koko & Dolores im Circus Sew Along gezeigt.

metterlink näht: Circus Kollektion für Babies mit Bluse Electra, Legging I am Legend, Parker Lewis und Girly Sweater
metterlink näht: Circus Kollektion für Babies mit Bluse Electra, Legging I am Legend, Parker Lewis und Girly Sweater

So eine Kollektion ist vergleichbar mit einer Capsule Wardrobe, die untereinander möglichst kombinierbar sein soll. Und das liegt natürlich zum einen an der Schnittwahl, aber auch an den Stoffen, die dafür verwendet werden.

Meine Kollektion entstand für das Mäuschen, weil hier der größte Bedarf im Kleiderschrank besteht. Dem Großen passen tatsächlich noch die Sachen vom vergangenen Jahr, das ist auch das erste Mal der Fall.

Die Stoffe wollte ich wieder gerne aus meinem Stoff-Stash verwenden, was auch ausnahmslos funktioniert hat. Als Aufhänger für meine Circus-Kollektion wurde die Musselin-Bluse, die war nämlich bereits zu Beginn des Sew-Alongs genäht. Gerne wollte ich auch den Hasenstoff endlich anschneiden, der schon zwei Jahre im Schrank lag. Und die Leggings aus dem gestreiften gelb-lila HelloHeidi Jersey war schon in der kleineren Größe ein perfekter Kombipartner. Und nachdem es dann doch zu warm für den tollen Overall ist, aber eine Jacke nicht fehlen darf, brauchte ich noch eine Jacke in der Kollektion.

metterlink näht: Circus Kollektion für Babies mit Bluse Electra, Legging I am Legend, Parker Lewis und Girly Sweater
metterlink näht: Circus Kollektion für Babies mit Bluse Electra, Legging I am Legend, Parker Lewis und Girly Sweater

So stand die Kollektion mit folgenden Schnitten:
Bluse Electre von Ikatee
– Legging I AM Legend von Koko & Dolores (Passt auch mit Stoffwindel-Popo)
Parker Lewis von Koko & Dolores, Plott „Räuberkind“ von Hello Goldmarie
Girly Sweater von Schleiferlwerk

Und wie passt die Kollektion zum Thema Circus? Ich habe mich wohl am ehesten von einer Tänzerin inspirieren lassen: Der Rock am Girly Sweater, der Rüschenkragen ist dann wieder eher beim Clown zu finden. Punkte und Streifen sind aber auch zu finden, wohingegen grelle Farben hier tatsächlich komplett fehlen. Aber das ist in meinem Stofflager jetzt nicht wirklich vorhanden…

metterlink näht: Circus Kollektion für Babies mit Bluse Electra, Legging I am Legend, Parker Lewis und Girly Sweater
metterlink näht: Circus Kollektion für Babies mit Bluse Electra, Legging I am Legend, Parker Lewis und Girly Sweater

Gerne hätte ich dazu noch ein, zwei weitere Stücke nähen wollen, aber der Stoff und die Schnittmuster liegen noch unangetastet auf meinem Tisch. Nun gut, deshalb bin ich aber nicht unglücklich. In der Kollektion sind Kleidungsstücke entstanden, die ich ihr so gerne anziehe und die schick, aber trotzdem kindgerecht sind und ihrem Bewegungsdrang nachkommen.

Wie fällt mein Fazit aus? Also dazu, auch für sich selber eine Kollektion zu erstellen? Es macht natürlich immer Sinn, die Kleidungsstücke aufeinander abzustimmen, sowohl in der Stoffwahl, als auch in der Schnittwahl. Gerade bei kleinen Kindern, bei denen öfters die Größe gewechselt wird, benötigt man auch tatsächlich eine ganze Kollektion. Für mich selber wäre es vermutlich nur so richtig sinnvoll, wenn sich auch die Kleidergröße ändern würde. Aber zu wissen, was im Kleiderschrank hängt und was eine sinnvolle Ergänzung ist, ist garantiert nie ein Fehler!

Es hat auf jeden Fall wahnsinnig viel Spaß gemacht, beim Sew-Along dabei zu sein! Vielen herzlichen Dank Nelly für diese tolle Gelegenheit und das Wissen, das du mit uns geteilt hast!

Liebe Grüße,
Marina

Link: Kiddiekram
Schnitte:
Bluse Electre von Ikatee
– Legging I AM Legend von Koko & Dolores (Passt auch mit Stoffwindel-Popo)
Parker Lewis von Koko & Dolores,
Girly Sweater von Schleiferlwerk
Plott: Plott „Räuberkind“ von Hello Goldmarie
Stoffe: Stofflager

Wow, Wahnsinn! Ihr seid so toll! So viele fertige, verlinkte Hosen, ich bin ganz überwältigt! Und das hat vermutlich auch dazu geführt, das ich meine eigenen Bedingungen vergessen habe 🙂 Ihr solltet euch bis gestern melden, wenn ihr gewonnen habt. Tja, wenn ihr gar nicht wissen könnt, weil ich noch gar nicht ausgelost habe, wird das schwer! Es tut mir leid. Das ist normal echt nicht meine Art, aber seit diesem Virus läuft hier noch nicht alles wieder rund…
 
 
 
So, aber nun geht es los! Zuerst habe ich den Gutschein für Alles für Selbermacher ausgelost. Auf den sollten schließlich alle die Chance haben. Diesen hat gewonnen…. 
 

MississBibi! Herzlichen Glückwunsch!

Und dann kommen die Ebooks von Leni Pepunkt! Nochmal zur Erinnerung: Leni Pepunkt hat 5×2 Ebooks zur Verfügung gestellt, also alle 5 Gewinner dürfen sich zwei Ebooks bei ihr aussuchen. Super, oder? Und wer ist das?

 

Herzlichen Glückwunsch an: Frau.woelkchen, Wonnig, Ju-Made, frilufa und Kreamino
So, nun aber für die Gewinnerinnen: Bitte meldet euch bei mir unter marina.metterlink(at)gmail.com bis zum Dienstag, 26. Juli 2016 ((at) durch @ austauschen).
Die Gewinner der Ebooks teilen mir bitte auch mit, welche Ebooks ihr gerne haben wollt. Ihr seid auch damit einverstanden, das ich eure E-Mail-Adresse zur Versendung der Ebooks an Leni Pepunkt weitergebe. Die Gewinnerin des Gutscheins von Alles für Selbermacher muss mir natürlich ebenfalls eine E-Mail senden, aber keine Auswahl treffen 🙂 Es gibt keine Barauszahlung der Gewinne.

Vielen Dank noch einmal an die Sponsoren für diese tollen Gewinne!

Und euch, das ihr so zahlreich beim Sew-Along mitgemacht habt! Man hat ja anfangs doch etwas Angst, das man am Ende ganz alleine näht. Das war aber in keinem Fall so und ich bin echt ganz überwältigt, was für tolle Hosen entstanden sind!

Und auch bei mir startet jetzt die Urlaubszeit. Ich hoffe auch auf viel Nähzeit und habe hier auch noch das ein oder andere, das darauf wartet euch gezeigt zu werden. Aber trotz allem bleibt der Laptop jetzt auch mal aus und Antworten kommen erst später. Nur damit ihr Bescheid wisst 🙂 Ich hoffe, auch bei euch heißt es bald Urlaub?

Viele Grüße,

Marina

Denn ich habe im Zeitraum des Jeans-Sew-Alongs nicht nur eine Jeans genäht, sondern zwei! Das war mehr oder minder Zufall, denn ich durfte die Skinny Jeans von Sewera mit Probenähen und das war eben genau zur Zeit des Sew-Alongs. Oder doch kein Zufall? Hat doch Rapantinchen bei #12lettersofhandmadefashion diesen Monat der Buchstabe „D“ gezogen. Also perfekt für eine Denim-Hose, oder?

 

Ich bin ja eigentlich ein Ginger-Fangirl durch und durch. Aber das heißt ja nicht, das es nur einen Jeans-Schnitt gibt.

 

Ich habe sehr gerne mitgebetet und bin auch begeistert, was für grandiose Hosen entstanden sind! Auch mit meiner Hose bin ich größtenteils zufrieden. Die Passform ist wunderbar und Carina erklärt das auch super, wie man diese anpassen kann.

Einzig mit dem fehlenden Formbund hadere ich ein wenig. Denn der Bund ist nur ein Rechteck und ich habe mir beim annähen schwer getan. Vielleicht bin ich von der Ginger auch verwöhnt, diese hat am Bund nämlich Knipse und man weiß, wie stark der Bund gedehnt werden muss. So ist mein Bund jetzt leider etwas weit. Bei einer nächsten Version würde ich darauf also noch verstärkt achten.

 

Die Skinny Jeans hat hinten einen sehr hohen Sattel, der aber auch seinen Charme hat. Ich habe hier wieder mit einem SnapPap-Label gearbeitet und auch die Gürtelschlaufen wieder überkreuz angebracht.

 

Die vorderen Taschen sind übrigens etwas anders gestaltet als im Schnitt angegeben. Ich habe die Taschenbeutel nämlich aus Baumwollstoff gemacht. Ich liebe das Innenleben meiner selbstgenähten Jeans so, da wollte ich mich hier nicht lumpen lassen. Die Vordertaschen sind im Übrigen auch ziemlich anders, wie ich es von meinen bisherigen Jeans kenne. Die Tascheneingriffe sind relativ rund gestaltet und klaffen deshalb bei mir auch etwas mehr auf. Aber ihr seht es auf den Bildern, da wurde nichts geschönt: Es fällt nicht weiter auf!

Mein Fazit? Ein Denim-Hosenschnitt, der sehr empfehlenswert ist! Der Bund ist schließlich auch so gestaltet, um die Anpassungen einfacher zu machen. Und das ist ja auch ein guter Grund, oder?

So und ich werde jetzt einmal schauen, wie viele Hosen bis heute fertigwurden beim Jeans-Sew-Along… Schaut ihr mit?

Liebe Grüße,

Link: RUMS
Stoff: Stoff&Stil
P.S.: Der Schnitt wurde mir im Rahmen des Probenähens kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Material und meine Meinung ist aber meine Eigene!

So ihr Lieben, ich bin wieder auf den Beinen, jedenfalls so fast ganz. Aber jedenfalls so weit, dass ich euch heute Bilder von meiner entstandenen Hose während des Sew-Along zeigen kann. Ihr habt schon immer wieder Details zu Gesicht bekommen, aber noch nicht das große Ganze.

Ich habe als Schnitt die Ginger Jeans, mit einer Mischung von View A und View B genäht. Ich habe die niedrigere Leibhöhe (bei den größeren Größen aber auch leider relativ hoch) und das schmale Bein gewählt, wie auch schon bei meiner schwarzen Ginger Jeans. Beim Stoff hatte ich mich für einen Stoffmarkt-Jeans-Stoff mit eigentlich 2% Elasthan entschieden. Warum eigentlich, dazu später mehr. Bei den Nähten habe ich ja auch das erste Mal die Kappnaht ausprobiert. Verändert habe ich an dieser Jeans tatsächlich nichts, außer mein Label aus SnapPap und Flexfolie. Noch nicht einmal Nieten hat sie bekommen, aber auch das ist ja mal eine Abwechslung.

Und hier ist sie:

 

Ihr seht, ich habe weiß abgesteppt. Es sollte eine helle Sommerjeans werden. Abgesteppt habe ich mit normalen Garn mit dem Dreifach-Geradstich. Die hinteren Gürtelschlaufen habe ich als Kreuz angenäht, das ist ein feines, aber kleines Detail. Beim Po-Taschen-Design bin ich schlicht geblieben und habe mich für den Herzschlag entschieden. Den mein Herz schlägt eindeutig fürs Nähen, Bloggen und all das, was der Jeans-Sew-Along miteinander vereint hat.

So und nun zu den 2% Elasthan. Die Hose passt mir, aber sie wirft diese vielen Falten, weil der Stoff wohl doch weniger als diese 2% Elasthan hat. Auf jeden Fall unterscheidet sich das Tragegefühl sehr von der oben bereits erwähnten schwarzen Ginger. Sie ist tragbar, keine Frage, wirft aber mehr Falten und ich muss sie öfter nach oben ziehen. Ansonsten erfüllt sie meine Anforderungen an meine neue Jeans aber perfekt: Die Farbe, der Schnitt, einfach eine klassische Jeans für jeden Tag.

Und zum Glück hatte ich die Seitennähte vorher geheftet! Denn da hatte ich schon die Befürchtung, die Hose wird mir nie passen! Aber ich habe einfach alles aus der Nahtzugabe rausgeholt, was ging, und dann bin auch die Hose über meine Hüften…

Als Innenfutter hat noch mein Rest vom wunderschönen Baumwollstoff mit Lila-Lotta-Design gerade eben so genügt. Ich liebe diese Details auf der Innenseite!

Und hier auch noch ein genauerer Blick auf die fertige Kappnaht. Ich mag diese Naht, keine Frage. Wenn ich jetzt aber überlege, ob meine nächste Jeans auch wieder eine solche Naht bekommt, dann bin ich mir nicht sicher. Denn diese Naht steht deutlich mehr auf und ich habe die Befürchtung, das es dementsprechend auch mehr reibt und eventuell für ein schnelleres Ableben der Jeans an bestimmten Stellen sorgt. Aber das wird auch die Zeit zeigen…

 

Und wenn ihr die vielen anderen, richtig, richtig tollen Ergebnisse noch nicht gesehen habt, dann schaut schnell noch beim Finale vorbei. Oder ihr habt aus mitgenäht? Dann verlinkt noch eure Jeans bis Donnerstag, dann habt ihr auch die Chance auf einen der tollen Preise!
Viele liebe Grüße,

Juhu ihr Lieben! Ihr habt es geschafft! Eure Jeans ist fertig! Und ich hoffe, dass ihr mit eurer Jeanshose auch zufrieden seid und sie so geworden ist, wie ihr sie euch vorgestellt habt (oder vielleicht sogar noch besser?).

Und all diese Schritte sind wir zusammen gegangen:
Jeans-Sew-Along: Schnitte
Jeans-Sew-Along: Stoffe und Zubehör
Jeans-Sew-Along: Zuschnitt
Jeans-Sew-Along: Nähen
Jeans-Sew-Along: Veränderungsmöglichkeiten
und natürlich das heutige, schlußendliche Finale!

Und auch meine Hose feiert heute ihr Finale! Aber ich habe mich dazu entschieden, diese in einem eigenen Post zu zeigen. Deshalb einfach aufs Bild klicken und du kommst zu meiner Hose!

Aber unabhängig von meiner Jeans sollt ihr natürlich eure fertige Jeans verlinken können! Den ihr habt es mehr als verdient und ich freue mich total, das so viele von euch dabei waren! Und ihr habt jetzt nicht nur eine fertige Jeans, sondern auch die Möglichkeit auf tolle Gewinne! Und für alle, die sich bis jetzt noch nicht getraut haben noch ein kleiner Tipp: Auch einige der Gutscheincodes aus dem Sew-Along-Teil „Schnitte“ und „Stoffe und Zubehör“ sind noch gültig!

Unter allen Teilnehmern, die ihren Beitrag vom Blog aus bis zum 21. Juli 2016, 23.55 Uhr verlinken oder mir ein Bild und ca. 5 Sätze zukommen lassen, welche ich mit einfügen kann, werden folgende Gewinne verlost:

 

5×2 Ebooks nach Wahl von Leni Pepunkt

Vielen Dank den lieben Sponsoren!

Ich werde die Namen der Gewinner dann hier auf dem Blog veröffentlichen und diese haben dann bis zum Samstag, den 23. Juli 2016 Zeit sich zu melden. Wenn ihr euch bis dahin noch nicht gemeldet habt, muss ich leider neu verlosen. Die Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden und ihr könnt auch erst ab 18 Jahren teilnehmen. Aber ich glaube damit war es das mit den Formalitäten. Jetzt bin ich sehr gespannt auf eure Ergebnisse und eure Erfahrungen!

Viele Grüße,


Hier die Posts ohne Blog:

Bitte den Backlink zu http://www.metterlink.de nicht vergessen vor dem Verlinken!

 

Lange musstet ihr nun auf den Beitrag warten, aber endlich ist es soweit! Der vorletzte Teil des Sew-Along steht an und damit der Punkt „Veränderungsmöglichkeiten“.

Verändern konntet ihr eure Jeans bisher natürlich auch schon, gerade bei der Passform ist das ja extrem wichtig. Aber was ich meine, sind vor allen Dingen optische Veränderungen. Also Details die noch ergänzt werden oder ganz einschneidende Maßnahmen, die da ergriffen werden. Und natürlich habe ich auch selber etwas ausprobiert, was ich euch gerne zeigen werde.

Zu Beginn möchte ich aber gerne auf die kleinen Veränderungsmöglichkeiten eingehen. Habt ihr ein Label, das ihr annähen wollt? Oder sollen die Gürtelschlaufen vielleicht ganz individuell angebracht werden? Als kleines Beispiel hier meine schwarze Ginger-Jeans, bei der ich ein Label aus SnapPap angebracht habe und dieses mit meinem Logo aus Flexfolie verschönert habe. Die Gürtelschlaufen hinten habe ich auch noch überkreuzt angenäht:

Oder wollt ihr besondere Nieten anbringen, die nochmal ein Eyecatcher sind?

All das sind Kleinigkeiten, die ihr auch nach Fertigstellen eurer Jeans noch verändern könnt. Eine größere Sache ist jedoch die Veränderung eures Jeansstoffes. Wie am Anfang schon einmal erwähnt, ist es nämlich kaum möglich, bereits Jeansstoffe zu kaufen, die eine Waschung haben. Und ja, blaue Jeans sind super, aber wenn man nur noch blaue Jeans im Schrank hat, würde man sich ein klein wenig Waschung und Veränderung doch wünschen. Und wann sollte man das probieren, wenn nicht jetzt? Also habe ich mir eine Jeans geschnappt, deren Blauton mir immer gefallen hat, an mir aber so nach einer Oma-Jeans ausgesehen hat. Ich weiß auch nicht, wie ich das besser beschreiben soll, aber ich habe mich darin einfach nie so 100%ig wohlgefühlt.

Und diese durfte also nun für das Experiment herhalten. Dafür habe ich in ein sauberes Glasgefäß etwas Chlorreiniger abgefüllt, eine gesäuberte, alte Zahnbürste genommen und bin wie folgt vorgegangen:

Ihr sucht euch einen Platz mit einem unempfindlichen Boden und Umgebung, da Chlor sehr aggressiv und schnell reagieren kann. Auch euer Oberteil sollte nicht euer bestes Stück sein, sondern am besten ein ausrangiertes Shirt, das ihr für diesen Zweck nochmal tragen könnt. Achtet darauf, das ihr mit dem Chlor vorsichtig umgeht und es nicht mit Kinderhänden in Berührung kommt. Bitte beachtet auch, dass Chlor eure Jeansstruktur angreifen kann und eventuell die Lebensdauer eurer Jeans negativ beeinflusst.

Ich habe die Jeans angezogen und die Falten, die beim sitzen entstehen, direkt nachgestrichen (s. Bild rechts und links oben). Dann bin ich auch die langen Flächen an den Oberschenkeln, Knie, Unterschenkel und das gleiche auf der Beinrückseite entlanggestrichen. Man sieht dabei auch immer ganz gut, wo man schon war, da sich der Stoff durch die Feuchtigkeit dunkel färbt, aber auch ein Farbergebnis relativ schnell zu sehen ist. Nachdem die ganze Prozedur mit einstreichen beendet war, habe ich die Hose ausgezogen und bin schnell unter die Dusche. Bei extrem empfindlicher Haut solltet ihr es vielleicht auch nicht im angezogenen Zustand machen, obwohl man so natürlich die Proportionen besser sieht. Dann schaut ihr euch euer Ergebnis nochmal an, bessert eventuell nochmal nach und wascht die Hose dann einzeln in der Waschmaschine. Ich habe die Hose anschließend sogar noch einmal mit meinen anderen Jeans gewaschen, das auch möglichst alle Chlorgerüche verschwunden sind. Dann die Hose trocknen lassen und euch vom Ergebnis überzeugen.

Na überzeugt? Oder bleibt ihr doch lieber beim klassischen Blauton? Das ist mit Sicherheit Geschmacksache und hängt natürlich auch mit dem entsprechenden Angebot im Kleiderschrank zusammen. Ich habe im Übrigen auch mal gelesen, dass das mit Chlortabletten für den Swimmingpool auch gut gehen soll. Probiert habe ich es aber noch nicht!

Tja und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit, eine Jeans ganz bewusst kaputt zu machen. Auch das kann richtig toll werden, wie ihr zum Beispiel bei thatblackchic oder in diesem Video sehen könnt. Daran habe ich mich ehrlich gesagt noch nicht getraut… Und wenn ihr eure Jeans gerade eben fertiggestellt habt, würde euch vermutlich auch das Herz bluten, wenn ihr da gleich einen Schnitt rein macht, also mir geht das jedenfalls so.

Ich hoffe, hier waren noch einige Inspirationen für euch dabei! Auch wenn ihr mit eurer Jeans schon fertig seid, so weiß man ja nie, wann man dieses Wissen mal noch brauchen kann 🙂

Liebe Grüße und bis Donnerstag, denn dann heißt es bereits Finale! Aber keine Angst, ihr habt Zeit für euren Post zu den Veränderungsmöglichkeiten bis zum 18. Juli und auch die finale Jeans könnt ihr vom 14. bis einschließlich 21. Juli verlinken. Und wenn ihr euch noch daran zurückerinnert, jeder der eine fertige Jeans ab Donnerstag verlinkt und am Sew-Along teilgenommen hat, hat die Chance etwas zu gewinnen! Ich freue mich schon!

Viele Grüße,

P.S.: Vielen, vielen lieben Dank euch für eure Besserungswünsche! :*

So, ich bin gespannt auf eure Ergebnisse! Oder eure Erfahrungen? 

 

Juhu, endlich nähen! Nachdem ihr euch euren Schnitt ausgesucht habt, euch für einen Stoff entschieden habt und letzte Woche dann zugeschnitten habt, geht es endlich, endlich ans Nähen! Und das ist schließlich der Part, der am meisten Spaß macht (jedenfalls mir ;))!

Solltet ihr im Übrigen erschrocken sein, weil so viele Teile vor euch liegen: Die finden alle ihren Platz! Und das schneller, als man anfangs erwartet.

 

Habt ihr euch schon entschieden, ob ihr den Dreifachstich nutzen wollt oder nehmt ihr dickeres Garn zum absteppen? Im Bild oben seht ihr im Übrigen den Dreifach-Geradstich.
Wie schon erwähnt, nähe ich die Jeans Ginger von Closet Case Files. Ich nähe also auch den Reißverschluss so ein, wie im Schnittmuster angegeben ist. Das kann bei euch auch ein wenig anders ausschauen, je nachdem welches Schnittmuster ihr habt. Und der Stoff ist vom Stoffmarkt und hat tatsächlich zwei unterschiedlich farbige Seiten.
Hier aber noch meine Schnittmuster-unabhängigen Tipps zum nähen einer Jeans:
– Solltet ihr beim nähen an irgendeinem Punkt nicht mehr weiterkommen, dann nehmt euch eine gekaufte Jeans und schaut euch diese genau an. Manchmal fallen einem nämlich die Schuppen von den Augen, wenn man es im fertigen Zustand sieht und weiß, wie der Schnittmusterdesigner das gemeint hat! Bei meiner ersten Jeans hatte ich immer eine Kaufjeans neben mir liegen, wobei ich ja auch nur eine sehr knappe Anleitung dazu hatte. Da war das sehr hilfreich!
– Wenn ihr an dickere Stellen kommt, weil einfach mehrere Stofflagen übereinanderliegen: Näht langsam! Gerade auch wenn es daran geht, den Bund anzunähen und ihr in die Nähe des Reißverschlusses kommt. Lieber mal das Handrad einsetzen wie die Nadel tauschen 🙂
– Ihr habt beim Zuschnitt die Hosengröße ja schon grob mit einer alten Jeans überprüft. Jedoch solltet ihr trotz allem nach dem fertigstellen der Innenbeinnaht die Außenbeinnaht nur heften, also mit einer langen Stichlänge an der Nahtzugabe zusammennähen. Das probiert ihr dann an und schaut, ob die Hose passt, ob sie eventuell noch zu weit oder vielleicht sogar zu eng geworden ist? Diesen Schritt mache ich jedes Mal und zum Glück! Denn bei dieser Ginger ist der Jeansstoff doch etwas fester und ich habe noch das Maximum aus der Nahtzugabe rausholen müssen. Jetzt passt sie aber wunderbar! Und genau da ist auch das Problem: Jeder Jeansstoff verhält sich etwas anders und da könnt ihr noch reagieren, ohne das viel kaputt ist, denn die Heftnaht ist sofort wieder aufgetrennt. Wenn alles perfekt passt, müsst ihr eure Naht dann wenigstens nicht mehr abstecken, sondern näht mit eurem normalen Stich darüber.
–  Bei manchen Nähfüßchen gibt es hinten so einen schwarzen Schieber. Lange wusste ich nicht, wozu der gut sein soll. Wenn ihr diesen aber feststeckt, fixiert ihr das Nähfüßchen aber gerade für die nächsten paar Stiche und das ist gerade bei dicken/unebenen Stellen super!
Ja und dann gibt es noch die typische Jeansnaht: Die Kappnaht. Ich habe versucht, euch diese in ein paar Bilder zu verdeutlichen. Die Kappnaht verwendet ihr bei folgenden Nähten: Innenbeinnaht, Die Naht mit dem ihr die beiden vorderen Beine verbindet, die Naht mit der ihr die hinteren Beine verbindet und die Sattelnaht.
1.) Ihr näht die Naht auf der schönen Seite mit mind. 1cm Nahtzugabe  (hier im Beispiel die Innenbeinnaht).
2.) Ihr kürzt eine Seite auf ca. die Hälfte zurück. Bei der Innenbeinnaht ist es die vordere Seite.
3.) Ihr klappt die längere Seite nun über die kurze einmal um, so das die offenen Kanten versteckt sind.
4.) Nun näht ihr die offene Kante zu und fertig ist eure Kappnaht!
Meine Jeans ist ja endlich fast fertig. Nur noch ein paar letzte Nähte und dann geht es schon an das Thema Veränderungsmöglichkeiten!

 

Wie lief das Nähen bei euch? Tauchen da Fragen auf? Oder habt ihr noch Fragen allgemeiner Art? Dann immer her damit!

Viele Grüße,

So, ich bin gespannt auf eure Ergebnisse! Oder eure Erfahrungen? Das Link-Tool ist wie immer bis nächste Woche Samstag-Nacht geöffnet.

 

 

Heute geht es weiter mit dem dritten Teil des Sew-Along, dem Zuschnitt. Denn idealerweise solltet ihr euch inzwischen für einen Jeansschnitt entschieden haben, letzte Woche eure Wahl auf den passenden Jeansstoff gefallen sein und auch das Nähgarn, der Reißverschluss und die Nieten sind schon da, beziehungsweise werden bald geliefert.

 

Da zum Zuschnitt natürlich auch die Größenwahl gehört, will ich gerne mit dieser beginnen. Das hat euch bis heute auch schon immer sehr beschäftigt! Also wie finde ich die richtige Größe, gerade wenn man eben nicht innerhalb einer Maßtabelle liegt. Wenn ihr euren Schnitt geklebt habt, nehmt euch wirklich als erstes die Maßtabelle zur Hand. Bei welcher Größe/ welchen Größen findet ihr euch wieder? Und welche Maße sind jetzt hier relevant?
Solltet ihr eine Hüfthose haben, ist das Taillenmaß vielleicht gar nicht mehr so ausschlaggebend. Aber am besten findet ihr es heraus, wenn ihr euch eure bestsitzende Jeans zur Hand nehmt. Natürlich sollte es auch eine Hose mit Elasthan sein, wenn euer Schnitt auch mit Elasthan genäht wird. Diese Hose faltet ihr nun so, dass ihr sie auf zum Beispiel das Schnittteil für die Beinrückseite legen könnt. (siehe Bild) Und jetzt seht ihr eventuell schon, wo ihr zum Schnitt noch etwas dazugeben müsst oder eine Nummer kleiner wählen müsst. Natürlich dürft ihr bei diesen Überlegungen nicht vergessen, dass gerade bei den amerikanischen Schnitten die Nahtzugabe dabei ist. Also hier immer plus Nahtzugabe rechnen. Und solltet ihr eine Boyfriend-Jeans nähen wollt und habt zum Vergleich nur einen Skinny-Schnitt, so solltet ihr natürlich die typischen Zugaben nicht wegkürzen.

Achtet hier auch auf die Hosenbeinlänge, eventuell müsst ihr hier etwas verlängern oder kürzen.

Ja und wenn ihr die richtige Größe gewählt habt, geht es endlich an das zuschneiden. Was es hier zu beachten gibt? Natürlich müsst ihr erstmal schauen, ob eure Nahtzugabe enthalten ist. Solltet ihr eine Kappnaht machen wollen, so empfehle ich euch etwas mehr Nahtzugabe zu nehmen. Es sollte mindestens 1 cm sein, besser 1,5 cm. Auch für eine normale Naht nehme ich bei Jeans 1 cm, da ihr die Nähte ja auch versäubern müsst und eventuell braucht ihr vielleicht auch den einen oder anderen Millimeter noch zum anpassen.

Um ein drehen der Jeansbeine vorzubeugen könnt ihr die Beine nur einlagig zuschneiden. Das drehen hat seinen Ursprung nämlich im Fadenlauf und beim Zuschneiden in doppelter Lage kann das durchaus passieren, dass die Stofflagen etwas verrutschen.

Ansonsten sind natürlich die ganz normalen Zuschnitt-Regel zu beachten: Also der Fadenlauf, eventuell auch ein Musterverlauf,…

Ja und dann seid ihr fertig mit dem Zuschnitt. Dann geht es endlich ans Nähen! Mehr dazu dann nächste Woche.

Ich habe mich bei meiner Ginger Hose im übrigen für die Größe 16 entschieden und da hier im Schnitt die Nahtzugabe schon enthalten ist, habe ich für meine geplante Kappnaht nichts weiter hinzugegeben.

Viele Grüße,

Und jetzt freue ich mich auf eure Verlinkungen! Jede Woche lese ich mich gerne durch eure Fortschritte und Überlegungen! Solltet ihr Fragen haben, so stellt diese gerne in den Kommentaren! Ich tue mein Möglichstes, diese zu beantworten und vielleicht weiß ja auch jemand anders Rat?

 

Hallo und herzlich willkommen zurück zum Teil 2 des Jeans-Sew-Alongs! Nachdem ich euch letzte Woche eine Auswahl an Jeans-Schnittmustern vorgestellt habe, machen wir uns heute an die Stoffwahl!
Und noch kurz eine Erklärung zum Jeans-Sew-Along allgemein: Ich will euch Lust und Mut machen, euch eure eigene Jeans zu nähen! Die fertige Hose am Ende sollte aber schon eine Jeans sein, also keine Jogginghose aus Jeansstoff, um ein Beispiel zu nennen. Es muss jetzt nicht unbedingt ein Reißverschluss genäht werden, da es ja auch Hosen mit Knopfleisten gibt, aber das was ihr unter der Bezeichnung Jeans-Hose versteht, sollte es entsprechen. Nur weil hier vergangene Woche die Frage aufkam!
Nun aber zurück zu den Inhalten. Es geht heute um Stoffe und um Nähzubehör, also Garn, Knöpfe, Nieten,… Und auch diese Woche gibt es für die Teilnehmer am Sew-Along wieder ein paar Preisnachlässe! Vielen Dank den Sponsoren!

 

Ihr habt jetzt also euren Jeans-Schnitt ausgesucht, diesen heruntergeladen und vielleicht sogar schon geklebt. Vor dem Abpausen/Zuschneiden in eurer Größe wartet ihr am besten noch bis kommende Woche, wenn es um den Zuschnitt geht! Da habe ich noch den ein oder anderen Hinweis unter anderem zur Größenwahl. Oder ihr verwendet einen Schnitt, den ihr bereits einmal genäht habt? In jedem Fall beginnt nun die Suche nach dem richtigen Jeansstoff. Und wie bei jeder „neuen“ Stoff-Art, die man kaufen will, hat man erstmal ein Fragezeichen im Gesicht stehen. Ich will heute daran arbeiten, dass dieses Fragezeichen kleiner wird oder vielleicht ganz verschwindet. Was aber nicht heißen soll, das ich den heiligen Jeans-Shop-Gral gefunden habe.
Die allererste Frage, die sich stellt, ist folgende: Was steht im Schnittmuster? Was für einen Jeans-Stoff benötigt ihr? Mit oder ohne Elasthan? Denn dieser Unterschied ist erst einmal der Wichtigste. Ohne Elasthan ist da dann auch relativ klar, oder? Nicht dehnbarer Jeansstoff, der idealerweise aus 100% Baumwolle besteht.
Wenn in eurem Schnittmuster mit Elasthan steht, dann schaut euch genau an, wieviel Elasthan es sein soll. Denn der Elasthan-Anteil im Stoff hat später große Auswirkungen auf die Passform und deshalb sollte er relativ dem entsprechen, was angegeben ist. Bei der Ginger Skinny Jeans sind es beispielsweise 2% Elasthan.
Nun möchte ich noch auf die Dicke der Stoffe eingehen, also wie finde ich einen leichten Sommer-Jeans-Stoff und wie unterscheide ich diesen von einem eher dickeren Jeans-Stoff für die nicht ganz so warmen Tagen. Leider fehlt hier oft die Angabe bei den Stoffhändlern, aber trotz allem kann man es meist herausfinden! Eigentlich sollte die Dicke bzw. Schwere der Stoffe als oz. angegeben sein. Die „normale“ Jeanshose hat meist 12 oder 13 oz. Umso höher die Zahl, umso höher die Dicke/Schwere. Ein tolles Interview zu Jeans und Jeans-Stoffen gibt es von Miles Johnson, Chefdesigner von Lewis. Und woher der Name Denim kommt und noch viel mehr über diese oz-Angabe findet ihr hier.
Na und wo bekommt man jetzt solche Jeansstoffe?
Erstmal gibt es natürlich die üblichen Stoff-Händler. Dann Stoffmarkt. Und dann natürlich noch alle unüblichen Stoff-Händler wie auf Ebay und so weiter. Auf alle einzugehen würde jeden Rahmen sprengen. Und überhaupt? Gibt es den ultimativen Jeansstoff überhaupt? Oder ist das nicht immer auch Geschmacksache?
Eine kleine Auflistung, wo ihr Jeansstoffe bestellen könnt, habe ich aber dennoch versucht:
– Stoffe.de: Haben vor allen Dingen Stoffe ohne Elasten oder wenn mit, dann meist mit 4%. Nur gemusterte Jeansstoffe bekommt ihr hier mit 2% Elasthan. (Sorry das ich hier immer sehr auf Ginger eingehe, aber da habe ich eben die besten Erfahrungen ;))
In jedem Fall bekommt ihr bei einem Mindestbestellwert von 30€ einen Nachlass von 7€ mit dem Code „metterlink0616“ bis zum 31.07.2016.
Alles für Selbermacher: Wunderschöne gemusterte Jeansstoffe, aber auch einfarbige jedoch auch vor allen Dingen ohne Elasthan. Hier gibt es aber auch tolle Jeansknöpfe!
Hier bekommt ihr mit dem Code „metterlink“ kostenfreien Versand bis zum 31.07.2016.
Stoff&Stil: Hier gibt es auch eine tolle Auswahl an Jeansstoffen, unter anderem auch nur mit 2%-Elasthan. Ich habe schon einmal einen Jeansstoff vernäht, meinen Beitrag dazu findet ihr hier. Ich hatte nur sehr blaue Finger danach, aber diese Hose habe ich, bis auf Paßformeinschränkungen, die dann auch zu ihrem Ableben führte, geliebt!

 

Buttinette: Auch bei Buttinette findet man die unterschiedlichsten Jeansstoffe, vor allen Dingen den unterschiedlichsten Farben. Mir würde ja eine Hose aus diesem Coated-Stoff gut gefallen!
Dies als kleine Auswahl zu Jeansstoffen, die vermutlich noch unendlich fortgeführt werden könnte.
Aber was gehört jetzt noch alles dazu? Welches Zubehör brauche ich?
Ich empfehle in jedem Fall, euch Jeansnadeln für eure Nähmaschine zuzulegen. Jede Nadel hat unterschiedliche Eigenschaften und die Jeansnadel ist zum Beispiel so aufgebaut, das sie die Fasern der Jeans nicht beschädigt, sondern dazwischen durch“rutscht“. Und natürlich geht es vermutlich auch mit den Universal-Nadeln, aber gerade bei dicken Stellen tut ihr euch einfach leichter!
Und dann gibt es ja auch noch das Nähgarn: Was bei Jeanshosen alles noch länger dauern lässt als eh schon, ist das ständige Umfädeln zwischen normalem Garn und „Absteppgarn“. Dieses Garn verwendet ihr nur bei den am Ende sichtbaren Nähten. Ihr könnt es zum Beispiel bei Buttinette bekommen. Ihr könnt aber auch „normales“ Nähgarn verwenden und den Dreifach-Geradstich nutzen. Auch hier dauert die Naht etwas länger und gerade bei kurvigen Absteppungen wie am Reißverschluss ist es schwieriger, das toll hinzubekommen. Aber ihr müsst halt nicht ständig umfädeln. Manche Nähmaschinen können auch mit dickerem Garn wie dem Jeans-Nähgarn nicht umgehen, da bleibt das im Zweifel die einzige Alternative. Das kann euch aber nur eure Nähmaschine beantworten 🙂
Zubehör wie Nieten usw. habe ich schon bei den unterschiedlichsten Quellen gekauft, unter anderem auch viel über Amazon. Wie oben erwähnt bekommt ihr tolle Jeansknöpfe aber auch bei Alles für Selbermacher und meine Entdeckung: Knopftruhe. Die haben nicht nur tolle Jeansknöpfe sondern auch alle möglichen Arten von Nieten.
Und dann fehlt natürlich noch der Reißverschluss. Hier würde ich immer empfehlen, einen Metallreißverschluss zu verwenden, diesen solltet ihr aber überall bekommen. Die Länge gibt euch auch wieder das Ebook vor.
Eventuell braucht ihr für eure Jeanshose zum Füttern des Bundes noch Einlage oder Baumwollstoff. Aber hier bediene ich mich meist aus meinem Lager und diese Dinge könnt ihr fast überall bekommen.

 

So, habe ich in dieser Aufzählung jetzt noch etwas vergessen? Ich hoffe es nicht! Natürlich freue ich mich hier auch wieder auf eure Ergänzungen und eure Fragen! Wobei ich auch immer wieder sagen muss, das ich auch nicht auf jede Frage eine Antwort geben kann, ich will nur meine bisherigen Erfahrungen mit euch teilen!
Ich nähe meine Jeans im Übrigen aus einem Stoff vom Stoffmarkt. Absteppen werde ich mit dem Dreifach-Geradstich und mich in den Kurven hoffentlich in Perfektion üben!
Solltet ihr erst heute einsteigen wollen oder schafft es jetzt auch noch nicht, dem sei gesagt das ihr jede Woche starten könnt! Natürlich ist es umso schöner, wenn ihr die Entstehungsgeschichte eurer Jeanshose mit uns teilt, aber das ist kein Muss! Am Ende habt ihr, wenn ihr eine fertige Jeanshose (siehe Definition Jeanshose zu Beginn) verlinkt in jedem Fall die Chance auf ein paar tolle Gewinne, die es dank der lieben Sponsoren gibt, gewinnen könnt!
Viele liebe Grüße,
 
 
 
 
So, und jetzt bin ich gespannt auf welche Stoffe eure Wahl fällt! Das Verlinkungstool ist bis zum nächsten Post zum Sew-Along am Sonntag offen.