Heute kommt sie! FrauMadita No. 2! FrauMadita No. 1 habe ich euch letzte Woche schon gezeigt und scheinbar große Spannung erzeugt 🙂 Aber heut erzĂ€hle ich euch endlich die Geschichte hinter den Fotos und was sich da bei mir verĂ€ndert hat, seit ich blogge 🙂

Aber als Erstes: Hier meine einfarbige Madita, nachdem ich ja mit dem Materialmix aus Sweat und Jersey nicht so glĂŒcklich war. GenĂ€ht aus einem getauschten Aktivstoff von Monika ist meine neue Madita echt super! Schönes dickes Material, aber auch nicht zuuu warm.

Also, ich hatte beide Maditas fertig und es war wunderschönes Wetter. Und ich brauchte noch Fotos! Aber ich war alleine daheim… Und es war kurz vor der DĂ€mmerung, also nicht mehr viel Zeit. Hm, was mache ich da? Die nĂ€chsten Tage ist viel los, schlechtes Wetter, also nicht viele Chancen bis zum Rums-Tag (auch bekannt als Donnerstag) Bilder zu machen.

Aber zur neuen Kamera, die ja ein Geschenk war, habe ich mir gleich ein Stativ und einen Fernauslöser gekauft. Und dann bin ich los, auf dem Fahrrad, mit Stativ, Kamera und beiden Pullis. Wir wohnen in der NĂ€he von einem See, also eigentlich nicht viel Fahrt fĂŒr ein schönes Motiv. Aber da waren Menschenmassen unterwegs!!! (HĂ€tte man an einem Sonntagnachmittag natĂŒrlich nicht erwarten können) Und ich bin dann doch eher von der scheuen Sorte (aber ehrlich, wer hampelt freiwillig vor vielen Leuten und dem Stativ rum und macht sich dabei alleine zum Affen?). Also war ich ganz schön lange unterwegs, bis ich im Stadtwald einen einsamen und verlassenen Seitenweg gefunden habe. Nochmal nach allen Seiten umgeguckt und dann erstmal alles ausgepackt. Stativ aufgestellt, Kamera ausgepackt und aufs Stativ geschraubt, Pulli angezogen (es war nĂ€mlich so warm, das ich im T-Shirt unterwegs war) und mit dem Fernauslöser erstmal in die BĂŒsche verschlagen… WĂ€hrend dieser ganzen Prozedur kamen doch mal zwei SpaziergĂ€nger um die Ecke – das ich nicht rot geworden bin, war alles 🙂 Aber das blieben zum GlĂŒck die Einzigen, die gestört haben, um das mal vorweg zu nehmen.

Ich sprang also immer wieder zwischen Kamera, BĂŒschen und Kamera hin und her, um zu sehen, obs was wird. Dazwischen noch fĂŒrs Foto „posen“…. Ihr hĂ€ttet euren Spaß gehabt beim zuschauen 🙂 Aber es sind tatsĂ€chlich ein paar brauchbare Fotos rausgekommen. Oder?

Und das Sprungfoto? Das war quasi schon der Übermut 🙂 Nachdem mich bei den anderen Fotos niemand mehr gestört hat, habe ich mich da dann endgĂŒltig zum Affen gemacht!  Ich bin mit meinem Fernauslöser bestimmt 10 Minuten auf dem Weg rumgesprungen, bis mein Timing endlich gestimmt hat und der Sprung auf dem Bild war. Entweder hat es mich sonst kurz vor dem Absprung oder kurz nach der Landung erwischt. Darum habe ich bei diesem, ĂŒbrigens meinem letzten Versuch, ich hĂ€tte danach aufgegeben, nicht mehr auf meinen Gesichtsausdruck geachtet. Das ist auch schon jemanden aufgefallen letzte Woche

Ganz ehrlich? Das wĂ€re mir sicher vor dem Bloggen nie passiert. Da war ich weder gern vor der Kamera, noch habe ich mich selber fotografiert. Geschweige denn wĂ€re ich einfach so am Sonntag mit dem Fahrrad alleine losgefahren… Und jetzt? Springe ich alleine vor dem Stativ rum und bilde mir dann auch noch Sprungfotos ein… Aber eigentlich will ich euch nur meine NĂ€hwerke zeigen!

So, und jetzt möchte ich eure verrĂŒcktesten Geschichten zum Fotografieren hören! Oder was sich bei euch, seit ihr bloggt (wenn ihr Blogger seid natĂŒrlich), sich so geĂ€ndert hat, was ihr vorher nie fĂŒr möglich gehalten hĂ€ttet? Und fĂŒr alle, die nicht bloggen: Was haltet ihr denn von uns „VerrĂŒckten“?

Ich freue mich ĂŒber eure Kommentare!

Viele GrĂŒĂŸe,

Marina

Link: RUMS
5 Kommentare
  1. Sternbien sagte:

    Liebe Marina, ich könnte jetzt soooo viel dazu schreiben, bis die Seite platzt!!!!! 1. super schönes Shirt und steht Dir super gut und die Farbe ein Knaller, solltest Du Dir noch mehr davon nĂ€hen. Echt jetzt! 🙂 Dann zu den Fotos: Ich bekomme oft kommentiert, dass meine Bilder Lebensfreude ausdrĂŒcken, das kommt daher dass ich mich vor der Nachbarschaft zum Affen mache, mir das aber total Wurscht ist hihihi, und ich stolz auf meine Bloggerei bin. Ich mag diese Fotos nicht, wo man wie ein Stock ohne LĂ€cheln da steht. Ist doch was schönes, man ist stolz und hat was selbstgenĂ€htes an. Also Freude zeigen!!!! Wir sind alle keine Models und das brauchen wir auch nicht. Die Welt ist vielfĂ€ltig und so wunderschön. Unsere Community macht das doch erst interessant. Ich beneide Dich um den Selbstauslöser, das werde ich mir noch zulegen, doch bin ich gerade dran meinen Sternbienmann einzulernen 😉 Mich hat das Bloggen mutiger gemacht, vorher gab es auch kaum Bilder von mir, was ich jetzt schade finde, den Junior will man auch mal zeigen, wie man mit 17 ausgesehen hat und was da so Mode war. Ist doch lustig! Und diese HĂŒpf und Springfotos machen doch irre Spaß! Steigerung: Probiere mal HaarschĂŒttelfotos, die sind lustig oder im dunkeln mit Blitz, das ist der Knaller mit diesen Überraschung!!! Mach bitte weiter so, Deine KleidungsstĂŒcke sind super, Du siehst toll aus als Frau vom Mann und Deine Fotos mit Geschichte sind so unterhaltsam. Bis bald und liebste GrĂŒĂŸe von mir

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  2. madebymiri sagte:

    Super Farbe, super Schnitt, tolle Location!! Und ja, das mit den Fotos kenne ich 🙂 Deshalb mach ich auch keine Experimente mehr, also mindestens solange ich alleine unterwegs bin **

    Liebste GrĂŒĂŸe
    Miri

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  3. acaawesomegirls sagte:

    Deine Frau Madita ist echt klasse geworden und sie steht dir ausgezeichnet. Ich habe das große GlĂŒck, dass mich meine Schwester immer fotografiert. Aber vor dem bloggen hatte ich nie Bilder von mir weil mir das einfach keinen Spaß gemacht hat. Nun mag ichs aber richtig und freue mich immer aufs Fotos machen, weil ich und meine Schwester immer Quatsch machen 😀
    LG Elli

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  4. Tag fĂŒr Ideen sagte:

    Super Fotos geworden… und ja, mir geht es wie dir.
    Letztens habe ich vor einem Stadel – nahe einer Straße fotografiert… und ich fĂŒhlte mich noch nie so beobachtet wie dort…. ist auch nicht so mein Ding :-).
    NĂ€chstes Mal gehts auch in den Wald!!!
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Veronika

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  5. Kerstin sagte:

    Feine Fotos und mir geht es oft Ă€hnlich. Ich mag nicht wenn jemand beim Fotografieren zuguckt. Das ist mir irgendwie peinlich. Ich hatte letztens auch eine Fotosession im Wals und dann kam da eine Horde Wanderer, die suchten irgendwas – Bucheckern, oder so und gingen partout nicht weg von der Stelle, wo wir fotografieren wollten. Aber nach einer Weile hat mich das dann nicht mehr gestört, das was sie gemacht haben, war mindestens genauso ungewöhnlich, wie wir mit den Fotos.
    LG
    Kerstin

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