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Wenn der „Summer“ denn nun endlich käme! Bis dahin zeige ich euch meine neue Bluse nach dem neuen Ebook vom Fadenkäfer, das „Summer“ heißt und pssst, wenn ihr bis zum Ende lest könnte es da eine Chance geben, das Ebook zu gewinnen 😉

Wie das immer so mit dem Fotos machen ist: Entweder strahlender Sonnenschein, richtig warm und was warmes zum fotografieren oder eben das Gegenteil. Wenigstens war es trocken! Aber der Wind! Und die Temperaturen! Die Jacke ist da nicht ganz umsonst in meiner Hand 😉

Ich habe die kurze Variante der Bluse genäht, die kann man nämlich auch in lang, also in Tunika-Länge nähen. Ich wollte aber zum einen einfach eine kurze Bluse haben, aber auch meinen Stoff verwenden. Und da ich diesen letzten Herbst aus Brasilien importiert habe, war die Menge da nicht so wirklich viel. Eigentlich ist dieses Mal wirklich gar nichts übrig. Weil bei einem leichten Stoff braucht man ja auch keine Ärmellänge dazurechnen 🙂 Da sind noch mehr Stoffe mit in den Koffer gewandert, aber deren Jahreszeit kommt halt erst noch. In Brasilien gibts komischerweise auch wenig Sweat-Stoffe zu kaufen… Aber dafür Farben! Das ist jetzt eher die schlichte Variante. Und leider war im Koffer auch nicht mehr so viel Platz, wie ich hätte einkaufen wollen 😉 Okay, ein zweiter Koffer wäre rein gepäcktechnisch noch gegangen, aber der hätte mit uns keinen Platz mehr im Auto zum Flughafen gehabt. Also musste ich mich wirklich zusammennehmen und es nicht übertreiben… Mehr davon also im Sommer 😉

Der Schnitt hat Rückenabnäher, die man hier auf Grund der Musterung des Stoffes nicht wirklich sieht. Und eine Knopfleiste! Die kann man sehen, ist aber natürlich das herausragende Merkmal von „Summer“. Den Kragen versäubert man laut Ebook mit einem Schrägband. Da ich leider gar kein Passendes hatte und mir auch nichts so richtig gut vorstellen konnte, habe ich einfach nur gesäumt. Auch wenn mir der Abschluss mit Schrägband schon auch richtig gut gefällt! Aber weiß würde nicht wirklich passen und die anderen Farben muss man wirklich erstmal passend finden, egal ob als Stoff oder als fertiges Schrägband. Naja, vielleicht läuft mir ja mal was über den Weg. Für die Knopfleiste habe ich die Perlmutt-Druckknöpfe von Stoff und Stil verwendet. Die fand ich dafür genau richtig!
Die Schulter ist bei meiner Variante noch etwas breiter, das wurde aber zum endgültigen Schnitt noch angepasst. Jetzt sitzt die Bluse.

Die Detailbilder halten sich wirklich in Grenzen, aber es war so unglaublich kalt! Mein teilweise gequälter Gesichtsausdruck ist auch darauf zurückzuführen.

Aber die warmen Zeiten, die kommen! Und das ihr dann gerüstet seid, gibt es ab dieser Woche das Ebook zu kaufen oder bei mir hier und heute die Chance, eines zu gewinnen! Ihr habt insgesamt drei Lose, die ihr in den Ring bzw. in den Raffle-Copter werfen könnt. Ein Los, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst und zwei Lose, wenn ihr mir auf Bloglovin folgt (bei anderen Follow-Möglichkeiten einfach auch die Plattform und euren Namen angeben!). Viel Erfolg! Bis Donnerstag, 21.04., 24 Uhr, könnt ihr mitmachen!

Interessiert euch das Thema Brasilien eigentlich näher? Besonders im Bezug auf das Selbermachen? Denn da hätte ich schon das eine oder andere zum erzählen und zeigen, wenn ihr wollt?

Und wenn ihr morgen wieder hier vorbeischaut, da werde ich nähtechnisch mal ganz neue Wege gehen… Ich würde mich freuen!

Viele Grüße,

P.S.: Der Schnitt wurde mir von Fadenkäfer zum Testen zur Verfügung gestellt. Die Meinung darüber ist aber meine eigene.

Stoff: Brasilien
Schnitt: „Summer“ vom Fadenkäfer

Elsen, Rockbüxen,… Viele Klamotten sind hier schon nach der Anleitung von schneidernmeistern entstanden. Beim Nähcamp habe ich Monika jetzt persönlich kennenlernen dürfen und sie konnte sich ihren neuesten Streich direkt an mir ansehen 😉 Obwohl neuester Streich? Just Another Tee kommt euch eh schon bekannt vor? Ja das stimmt. Im vergangenen Jahr hat Monika ein Freebie genau mit diesem Namen veröffentlicht. Und das soll es jetzt auch mit langen Ärmeln und in vielen Größen geben. Und ich durfte es mittesten.

Bei mir seht ihr übrigens eine alte Variante. Am Saum wurde der Schnitt noch ein wenig nach außen angepasst. Tragbar ist es so aber auch! Und einfach zu Nähen! Und ein wirklicher Basis-Schnitt. Mit dem Stoff muss man jedoch in den größeren Größen etwas tricksen, da der doppelte Stoffbruch von der Breite nicht langt. Aber ich puzzle sehr gerne und soo schwer ist es nun auch wieder nicht 😉

Der verwendete Stoff ist mal wieder der mit den Goldperlen. Mein letztes Stück von der Farbe. Den einen Teil hatte ich ja bereits beim Frei&Verliebt-Cardigan verwendet. Eine Farbe habe ich davon jetzt noch 😉 Und ich wälze schon die Projekte, die gut genug für dieses Stückchen Stoff sind…

Die Kette habe ich euch ja schon vor Kurzem gezeigt. Achja, die Jeans hab ich euch hier gezeigt. Also ein komplettes Me-Made-Outfit. Kommt ja nicht mehr ganz so selten vor…

Und am Sonntag kommt wieder was im Fernsehen… Ich war mal wieder total aufgeregt! Das Bayerische Fernsehen hatte Kontakt mit mir aufgenommen und am Dienstag hatte ich dann Besuch. Von vier Personen! Da wurde es im Nähzimmer ganz schön eng 😉 Ich bin sehr gespannt! Also für alle, die es sehen wollen: Sonntag, 10.4., 18 Uhr in der Sendung Schwaben & Altbayern im Bayerischen Fernsehen. Danach kann man den Beitrag auch in der Mediathek anschauen, den Link werde ich hier dann natürlich auch veröffentlichen. Beim Nähen vor der Kamera ist dieses Mal alles schief gelaufen 😉 Ich bin gespannt, ob das beim Fernsehbeitrag zu sehen ist…

Ab morgen gibt es den Schnitt dann zu kaufen, aber für einen von euch gibt es hier die Chance den Schnitt zu gewinnen. Dafür müsst ihr nur einen Kommentar mit eurer E-Mail-Adresse bis zum Sonntag, 10. April, bis 24 Uhr hier hinterlassen. Auslosen werde ich dann kommende Woche und den Gewinner via Mail benachrichtigen.

Viele Grüße und viel Glück,

P.S.: Der Schnitt wurde mir von schneidernmeistern zum Testen zur Verfügung gestellt. Die Meinung darüber ist aber meine eigene.

Link: RUMS
Stoff: Buttinette

Ich bin so aufgeregt! Morgen in der Früh setze ich mich in den Zug und fahre nach Berlin! Ich bin nämlich auf der Warteliste so weit nach vorne gerückt, dass ich nun dabei bin beim Nähcamp 2016! Seit ich es vor zwei Wochen erfahren habe fährt mein Kopf Achterbahn. Was soll ich nähen? Was soll ich alles mitnehmen? Hab ich jetzt mein Hotelzimmer schon? Und überhaupt und sowieso, wieviel soll ich mir überhaupt vornehmen zu nähen? Und das ist nur ein kleiner Auszug aus meiner Gedankenwelt 😉 Langsam aber sicher steigt die Aufregung aber nicht wegen den Vorbereitungen, sondern weil ich so viele Menschen auf einmal kennenlernen darf, die ich online teilweise schon „kenne“ und gerne mal kennenlernen wollte, aber auch viele, die ich noch nicht wirklich kenne… Hoffentlich spreche ich niemanden mit dem Blognamen an 😀 


Was ich auf jeden Fall in meinem Gepäck haben werde ist mein neuer Cardigan, um hier auch mal den Bogen zu den Bildern zu schlagen. Die lässige Weste Frei&Verliebt hat jojolino nämlich nun noch mit Ärmeln und Flügelchen ausgestattet und heraus kam der Frei&Verliebt-Cardigan den ich mittesten durfte. 
Anfangs war ich ja Flügel-Gegner. Da die Schulter wegen dem Westen-Grundschnitt aber sehr weit oben liegt, hat uns Johanna dazu geraten, tatsächlich die Flügel zu nähen. Nun bin ich grundsätzlich mit breiten Schultern gesegnet und will das ja auch nicht übermäßig betonen. Ich habe deshalb auch nur die einfache Flügelvariante gewählt und diese bewusst „falschrum“ angenäht. Dann ergibt sich gleich ein anderer Look, der mir sehr gefällt! Und ja, den Stoff habe ich gleich in drei Farbvarianten gekauft. In den hatte ich mich nämlich sofort verliebt und auch an der Menge habe ich nicht gespart. Deshalb werdet ihr aus diesem Stoff demnächst nochmal etwas zu sehen bekommen… Aber zurück zum Cardigan: Da ich grundsätzlich nicht so der Typ bin, der so Gebaumel haben kann, habe ich mir direkt zwei Bänder mit eingenäht, mit denen ich den Cardigan schließen kann.

Als kleiner Tipp, wenn ihr so etwas Dünnes wenden wollt: Ich habe die Fadenenden meiner Naht in eine Stopfnadel eingefädelt und dort verknotet. Dann habe ich die Nadel in den Schlauch getan und mich so dann voran gearbeitet. Das hat wunderbar funktioniert! Und in diesem Fall auch besser wie mit einer Sicherheitsnadel oder ähnlichem. Denn so dünne Sachen wenden kann schon zu einer Geduldsaufgabe werden (ich gebe da vor allen Dingen gerne die Geduld auf ;))

Offen tragen kann ich ihn trotz allem und auch beim Drapieren im geschloßenen Zustand habt ihr mehrere Möglichkeiten, ich hab das mal versucht zu zeigen mit meiner roten Nase. Es war nämlich so richtig, richtig kalt. Aber wenigstens trocken und das war mir tatsächlich wichtiger, denn in dieser Woche hatten wir über Regen, Schnee und Kälte alles, aber keine Sonne. So ist man dann schon mit trocken zufrieden 😉

Ich mag meinen Cardigan wirklich gerne und finde auch die anderen Flügelvarianten richtig gelungen! Ich bin also von den Flügeln überzeugt worden. Und auch die anderen Varianten, die während dem Probenähen entstanden sind! Der Wahnsinn!

Liebe Grüße,

Link: RUMS
Stoff: Buttinette

Gar nicht weit weg von mir, ich glaube es sind nicht einmal 10km, wohnt eine Schnittmustererstellerin. Lange Zeit wusste ich das gar nicht, erst über Kristina wurde ich darauf mal aufmerksam. Und dann hat diese Schnittmustererstellerin ihren ersten Markt, Stoff&Schnitt, in Augsburg veranstaltet. Da musste ich natürlich unbedingt hin, wenn schon mal so etwas stattfindet. Also bin ich mit einer Freundin während einem Wolkenbruch über den Parkplatz auf den Markt gerannt. Wobei der Markt da noch eher ein Märktchen war, denn der Raum war so voll, dass man kaum noch zum Stoffe anschauen kam. Kein Wunder! Es gab viele ganz besondere Stoffe, eine nette Atmosphäre und vor allen Dingen wollte bei dem Wolkenbruch auch niemand mehr vor die Tür, der eigentlich schon fertig eingekauft hatte. Deshalb war unser Besuch auch relativ kurz, jedoch habe ich mir einen Stoff kaufen müssen. Diesen habe ich zum Teil auch schon für das Yumi-Top verwendet.

Dann kam letztes Jahr eine Mail von Stefanie. Ob ich den nicht Lust hätte, mich beim nächsten, größeren, Markt zu beteiligen. Erstmal habe ich mich über die Anfrage gefreut! Beziehungsweise besser gesagt über die Kontaktaufnahme. Denn bei der Anfrage, mich zu beteiligen stand ich erstmal vor der Frage, wie meine Beteiligung da ausschauen kann. Ich verkaufe ja nichts, habe „nur“ einen Blog. Aber Stefanie war es ganz wichtig, den Leuten auch Blogs näher zu bringen und da war ich gerne dabei! Im Endeffekt hat Stefanie dann auch die ganze Medienwelle der letzten zwei Monate losgetreten. Vielen Dank dafür Stefanie! Und natürlich musste ich auch bei diesem Markt wieder einen besonderen Stoff kaufen, den ich die zwei Tage immer im Blick hatte und einmal schon in der Hand von einer Besucherin über den Markt wandern gesehen habe. Die Besucherin hatte sich dann wohl doch dagegen entschieden und er lag noch da. Also war es klar, dass ist nun meiner!

Vor kurzem kam dann der Aufruf, dass So! Pattern Probenäher für die Bluse Ella sucht. Da habe ich mich sehr gerne beworben und wurde auch genommen! Als ich dann den Schnitt vor mir liegen hatte und meine Stoffvorräte durchgeschaut habe, blieb mein Blick sehr schnell am Sari-Stoff vom Stoff&Schnitt-Markt hängen. Wenn das kein Zeichen ist, dachte ich mir. Und zum Glück ist die Stoffbreite hier sehr breit, deshalb hat der Stoff auch gerade so genügt. Ella ist eine Bluse, die ungewöhnlich geschnitten ist. Aber das macht die Schnitte von Stefanie auch aus. Der ungewöhnliche Stoff passte also perfekt. Ehrlich gesagt hatte ich ja sofort eine Jersey-Variante im Kopf, aber zum Probenähen wollte ich auch das gedachte Material erstmal verwenden. Aber irgendwann gibt’s da noch eine Jersey-Variante! Und ich kann mir auch vorstellen wenn seitlich ein eher dunkler Stoff eingesetzt ist, dass das auch noch ein bisschen was wegschummelt 😉

Nichtsdestotrotz will ich erstmal auf diese Ella eingehen. Der Sari-Stoff ist relativ fest, also nicht zart-fließend. Deshalb ist die Bluse vielleicht auch ein wenig steifer als ich sie mir wünschen würde. Mit einem leichteren, fließenderen Stoff wäre es mir glaube gefälliger. Auch an die weiten Ärmel muss ich mich gewöhnen, aber man muss ja hin und wieder auch seine Komfortzone verlassen. Nichtsdestotrotz trage ich sie gerne und sie ist einfach mal was anderes. Auch wenn ihre Zeit wohl eher erst im Frühling kommt, dafür ist es hier bei uns gerade noch so 10 Grad zu kalt.

Die seitlichen Einsätze, der U-Boot-Ausschnitt mit eigentlichem Stehkragen, bei mir um die Hälfte verkürzt, all diese Details machen Ella zu dem, was sie ist!
Ich glaube ich muss direkt nochmal an meinen Stoffschrank und nach dem passenden Jersey-Stoff suchen. 
Viele Grüße,

Link: RUMS
Schnitt: Bluse Ella
P.S.: Ich habe den Schnitt Ella zum testen kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Die Meinung darüber ist jedoch meine Eigene!

Zu meiner Schulzeit gab es immer so Sprüche wie „Du Turnbeutelvergesser“ oder „Warmduscher“. Meistens waren die tatsächlich nicht mit bösen Hintergedanken gesagt worden. Und Turnbeutel…. War das immer nervig! Neben dem Schulranzen auch noch den Turnbeutel mit rumschleifen. Meistens war dann der Sportunterricht auch noch ganz günstig gelegen, so zwischen der Mathestunde und Chemie. Und klar, Sport war auch an dem Tag, an dem man die meisten Bücher mitnehmen musste. Und die meisten Klassenzimmerwechsel hatte. Da war man ganz froh, wenn man einen der wenigen Spindplätze  mieten konnte. Vor allen Dingen weil der Turnbeutel, die Sporttasche und was auch immer optisch immer ein Hingucker war. Nicht. Mit die diesem Hintergrund, man kann es schon fast Turnbeutel-Trauma nennen, saß ich immer vor den tollen „Turnbeutel“, die es bei „Echt Knorke“ gibt. Selber hatte ich ja schon ein paar für Sew-A-Smile-Bag genäht, hatte also eine Ahnung, was in solch einem Turnbeutel für eine Technik steckt. Und der Onkel Knorke ist ja schon die Luxusausführung eines Turnbeutels!  Da konnte ich mir auch vorstellen, dass ich solch einen Turnbeutel auch trage.

metterlink näht: Onkel Knorke mit Kreuzstich-Herz Plotter Freebie
Nun hatte ich das Vergnügen, das Schnittmuster für euren individuellen Onkel Knorke Probe zu nähen. Wer sich jetzt denkt: Sind doch nur ein paar Vierecke und fertig… Nein! Wie gesagt, da steckt tatsächlich Technik dahinter, dass das Gurtband schön verläuft, der Turnbeutel richtig stabil ist und das er optisch so viel hermacht. Im Endeffekt ist es ja auch kein Turnbeutel mehr sondern schon mehr Rucksack.
metterlink näht: Onkel Knorke mit Kreuzstich-Herz Plotter Freebie
Ich hatte sofort im Kopf, welche Stoffe ich verwende. Das habe ich ja tatsächlich eher selten! Und ich hatte alles schon daheim, musste nichts mehr neu kaufen. Auch das ist, trotz oftmals viel zu großem Lager, bei Taschen auch selten. Aber von meinem Gurtband sind tatsächlich noch 20cm über 😉
metterlink näht: Onkel Knorke mit Kreuzstich-Herz Plotter Freebie
Als mein Onkel Knorke dann allerdings fertig war, fehlte mir noch der letzte Pep. Und seit bald einem Jahr liegt nun diese Datei auf meinem Rechner und ich hatte noch nicht die richtige Verwendung dafür. Und mir gefällt das Ergebnis echt richtig gut! Und wer weiß, vielleicht gibt’s die auch am Ende des Posts als Freebie?
 
Und dann noch die Totenköpfe. Onkel Knorke wird an den kritischsten Stellen noch mit Nieten versehen. Und ich nähe ja auch Jeans, wo man auch immer wieder Nieten braucht. Auf einem meiner Streifzüge durch das Internet bin ich dann über diese Nieten gestolpert und mir gefielen sie hierfür richtig gut! Ein Detail, das man erst auf den zweiten Blick entdeckt.
Nun kann ich euch noch etwas zum Innenstoff erzählen, obwohl ich davon kein Foto habe. Es war kalt, sehr kalt. Es musste also schnell gehen. In jedem Fall ist es ein Baumwollstoff mit goldenem Chevron-Muster auf weiß. Jetzt wisst ihr es 😉

 

Onkel Knorke ist echt ein toller Turnbeutel und jegliches Trauma damit gelöst… Und damit ihr auch direkt was davon habt, außer das Schnittmuster, das ihr jetzt kaufen könnt, bekommt ihr das Kreuzstich-Herz von mir auf Anfrage. So als kleines vorgezogenes Weihnachtsgeschenk 😉

Viel Spaß damit und das Ebook bekommt ihr hier!
Viele Grüße,
 Marina

Link: Plotterliebe, RUMS, HoT

P.S.: Dieser Post stellt meine eigenen Gedanken dar und das ich den Schnitt kostenfrei zum testen bekommen habe, hat darauf keinen Einfluß genommen!

Heute sollen wir 38 Grad bekommen – die perfekten Temperaturen also, um euch meine Weste zu zeigen 😉 Aber wenn ihr es bis zum Ende gelesen habt und noch nicht dehydriert seit, dann gibts auch was zu gewinnen!

Nun aber zur Weste: Ich habe die AnniNanni- Jacke Probe nähen dürfen. Bei mir wurde es eine Weste, also die Jacke einfach anstelle von Armen mit Bündchen. Und dann auch „nur“ mit Kragen und nicht mit Kapuze. Der schräge Reißverschluss und der tolle Kragen machen die Jacke wirklich besonders! Den hohen Kragen mag ich bei Kleidungsstücken immer sehr gerne, da kann man sich richtig schön einkuscheln. Und der schräge Reißverschluss ist für sich schon ein Hingucker, es bleibt aber auch noch genügend Platz für Applikationen daneben. Da gibt es ganz viele tolle Beispiele bei den anderen Probenäherinnen. Auch wenn man die Kapuze näht hat man einen tollen Kragen!

Ich habe mich beim Kragen gegen die üblichen KamSnaps und für selber bezogene Knöpfe entschieden. Das ist auf dem schwarz nochmal ein farbiger Hingucker und im Knopfloch nähen bin ich durchaus schon geübt 😉 Die Kordel habe ich wie bei meinem Pulli auch wieder selbergemacht, nach meiner Anleitung. Das ging auch am See ganz gut! Hier wollte ich eigentlich eine farbig passende Kordel machen, aber natürlich hat kein Farbton 100% gestimmt. Deshalb habe ich pro Wollfaden immer einen Faden aus Nähgarn in passender Farbe mitlaufen lassen. Das sieht man auf den Bildern nur minimal, im echten Leben ist es aber ein dezenter Hingucker.

Für den Kragen habe ich einfach die Höhe des Kragens am Anfang auf das komplette Schnittteil Kapuze übertragen und damit die Kapuze abgeschnitten.

Und seht ihr das Bärengesicht? Lange musste der Sweat in meinem Schrank auf seinen Einsatz warten und nun endlich war es soweit! Ich mag das Motiv und die Farbe so gern und für die Kordel hat es sich dann einfach angeboten, den Bärenkopf zu verwenden. Eingefasst habe ich zuerst mit der Overlock und dann mit der Nähmaschine aufgenäht. Am Rand ist das relativ unsichtbar und auch als Fake-Covern bekannt, ihr seht aber sicher die sich kreuzenden Nähte in der Mitte.

Auch mit offenem Kragen kann man die Weste super tragen, hier sieht man auch den Kontraststoff mehr.
Meine Weste ist komplett aus Sweat genäht. Der Schnitt kann aber auch aus Softshell, Alpenfleece und mit Sicherheit auch aus Jersey genäht werden. Der Softshell lag eigentlich auch zuerst da, aber leider ein bisschen zu wenig davon… Da konnte ich die Version, die mir vor Augen schwebte, nicht mehr umsetzen.
Ich bin sehr zufrieden mit meiner Weste und dank der gut bebilderten Anleitung von Anni ist es nicht wirklich schwer, diese zu nähen. Auch wenn sie natürlich nicht in einer Stunde fertig ist, klar.
So, wenn euch jetzt auch eine Variante vorschwebt und ihr realistisch seid und wisst, dass der Sommer in unseren Breitengraden auch irgendwann zu Ende ist, dann habt ihr jetzt eine tolle Chance! Ihr könnt den Schnitt AnniNanni-Jacke gewinnen und eure Vorstellungen umsetzen.
Ihr habt insgesamt vier Möglichkeiten, Lose im Rafflecopter zu sammeln… Die Verlosung startet jetzt und endet am Sonntag, 16.08.2015 um 24 Uhr. Ich werde die Gewinnerin per Mail kontaktieren und nur die Lose im Rafflecopter zählen.

a Rafflecopter giveaway

Und am Ende habe ich auch noch eine Bitte an euch: Bei AnniNanni findet ein Voting für alle beim Probenähen entstandenen Beispiele statt. Da ist meine Weste auch dabei und vielleicht wollt ihr mich da ein wenig unterstützen? Herzlichen Dank!

Viele Grüße,

Marina

Link: RUMS
Zutaten: schwarzer Sweat Buttinette, Bären-Sweat Alles für Selbermacher,
Reißverschluss aus dem örtlichen Stoffladen, Kordel selbergemacht
Kette: Aus Stoffresten, hier vorgestellt
Hose: Upcycling-Girfriend, hier vorgestellt
Schnitt: AnniNanni Jacke von AnniNanni
Ich habe den hier vorgestellten Schnitt im Zuge des Probenähens kostenlos erhalten. Die verwendeten Stoffe, Kurzwaren, Erfahrung und Zeit waren aber meine eigenen und auch meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst. Wenn ich etwas zu kritisieren hätte, würdet ihr das hier lesen, wenn ich total begeistert bin aber auch.

P.S.: Habt ihr schon von der Aktion von mamimade gehört? This is not Okay! Und hier ist mein Beitrag dazu. Vielleicht wollt ihr ja auch noch mitmachen?

In meinen letzten zwei Posts habe ich euch ja schon erzählt, das ich selten bei einem Schnittmuster nein sagen kann. Wer bei mir regelmäßig liest, weiß, dass das auch auf englische Schnittmuster durchaus zutrifft! Beim ersten Schnittmuster auf Englisch hatte ich doch ein wenig Angst davor, dass ich gar nichts verstehen werde. Und dann war auch die Frage, wie so ein „ausländisches“ Ebook denn aussieht? Sind die genauso ausführlich wie die, die man bereits kennt? Oder doch eher kryptisch? Gibt ja schließlich keine DinNorm für Ebooks 😉

Ihr werdet euch schon denken können, das die Ebooks so schlimm nicht gewesen sein können, schließlich gibt es inzwischen einige davon in meinen Schnittmusterordnern.

Ich kann aber auch vollkommen nachvollziehen, dass man sich da mit sehr verrostetem Englisch nicht rantraut. Oder gerade als Nähanfänger hat man schon von den deutschen Nähbegriffen wenig Ahnung und dann kommen da auch noch englische?

Für alle die, die sich jetzt angesprochen fühlen, aber auch für alle anderen: Annika hat euch erhört! Sie hatte nämlich die geniale Idee, die englischsprachigen Schnitte ins Deutsche zu übersetzen! Und bei der ersten Auswahl sind da schon wahre Schönheiten dabei!
Ich hatte das Vergnügen, die übersetzten Schnitte Probe zu lesen und ihr macht euch keine Vorstellungen: Wie überall liegt der Hase im Pfeffer begraben. Soll heißen: So leicht wie es auf den ersten Blick scheint ist es garantiert nicht! Also ganz großen Respekt liebe Annika, dass du dir das gleich für so eine Vielzahl von Schnitten vorgenommen hast! (Auch wenn ich mich ja schon auf Damenschnitte freue ;))
Ganz nach den englischsprachigen Vorbildern gibt es die Schnitte in einem Nähpaket zu kaufen! Also ein Paket, dass es nur die kommenden zwei Wochen gibt, in dem alle Schnitte enthalten sind und das nur ca. die Hälfte von dem kostet, wie wenn er ihr jeden Schnitt einzeln kauft.
Nun werdet ihr sagen: Aber ich hab nur ein Mädchen, was will ich mit den Jungenschnitten! Oder andersrum: ich habe einen Jungen und kein Mädchen, was will ich da mit Rüschchen!
Ganz simpel: Ich habe gar keine Kinder und habe einen Jungs- und einen Mädelsschnitt genäht 😉 Und beides waren Geschenke! Okay, einmal an meinen Neffen, der es einfach so bekam. Aber das Mädelsshirt, also das Hemlock Top, das war ein Geschenk zum 1. Geburtstag! Und die Mama der Beschenkten hat sich glaub doch ganz schön gefreut 😉
Das Jungsshirt ist im Übrigen aus dem Schnittpaket Cloud 9. Mit diesem kann man nicht nur das Achselshirt nähen, sondern auch noch eine Badehose! Bei mir wurde es jetzt nur das Achselshirt, dafür gleich zwei davon. Das Andere zeige ich euch demnächst mal 😉
Solltet ihr euch im Übrigen wundern, dass der Halsausschnitt so eng scheint: Mein Bruder, seines Zeichens Papa vom Neffen, hat die Bilder für mich gemacht. Und die Jungs haben irgendwie nicht mitbekommen, dass es verkehrt herum ist. Deshalb oben auch nochmal ein Bild, wie es normal ausschaut. Zum nähen ist das Shirt im Übrigen Spitze! Grundsätzlich ist es natürlich nicht kompliziert, aber die Grafiken sind sooo deutlich, da kann eigentlich nix schiefgehen!

Das Hemlock Top musste ich auch unbedingt nähen. Ist das nicht süß mit diesen Rüschchen an den Ärmeln? Und wie mini! Und schnell fertig ist es auch! Ich habe mit Schnitt kleben, zuschneiden und nähen keine zwei Stunden gebraucht. Ja gut, wir mussten da eigentlich schon auf dem Geburtstag sein, deshalb war es vielleicht auch im Turbogang fertig. Trotz allem habe ich mir die Mühe gemacht, die Zwillingsnadel zu benutzen. Der wunderbare Halsausschnitt ist im Übrigen auch eine Besonderheit des Tops und kann ich mir durchaus für andere Sachen auch vorstellen!

Wenn euch mal nach einem schlichteren Shirt ist, können die Rüschchen natürlich auch weggelassen werden – das wäre dann auch für Jungstanten (ja auch Jungsmamas ;)) was!

Wisst ihr, was ich am besten finde wenn man für Kinder näht: Man braucht nur einen halben Meter Stoff! Der Wahnsinn! Und da bleibt noch die Hälfte übrig, jedenfalls beim Achselshirt!

Heute ist im Übrigen die Blogtour, die Annika zur Eröffnung organisiert hat, hier bei mir zu Gast. Gestern waren wir bei Tag für Ideen zu Besuch und morgen gehts bei Rapantinchen weiter! Wo ihr die nächsten Tage noch Beispiele sehen könnt, dass könnt ihr hier nachlesen:

Und ich möchte natürlich nicht versäumen, nochmal auf das tolle Eröffnungspaket hinzuweisen und natürlich auch auf das wunderbare Gewinnspiel, das Annika noch nebenzu auf die Beine gestellt hat. Wunderschöne Stoffe und das Näh-dich-glücklich-Paket passen auch perfekt zusammen: So kannst du mit diesem Gewinn alle Schnitte gleich nähen! Dafür müsst ihr nur bei Annika vorbeischauen!

Liebe Annika, ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deiner coolen Idee und deinem Shop! Und es freut mich sehr, dass ich dich kennenlernen durfte 😉

Liebe Grüße,

Marina

Es gibt Tage, Wochen, Monate, da geht es einfach rund! Manchmal ist der Terminkalender ganz leer und man kommt trotzdem nicht zur Ruhe, oft reiht sich jedoch Termin an Termin. Ich weiß nicht, wie es euch momentan geht, bei mir geht es aber momentan rund. Und in zwei Wochen heiraten gute Freunde von uns. Und nicht nur das man sich Gedanken über die Geschenke macht, die man eventuell noch basteln muss, nein, man macht sich natürlich auch Gedanken über das eigene Outfit. Der Kleiderschrank hat nichts Richtiges hergegeben und so habe ich mir überlegt: Ich nähe mir ein Abendkleid. Da dieses Projekt aber so groß erscheint, schiebt man das gerne vor sich her. Wie früher beim lernen: Das Zimmer ist aufgeräumt aber das erste Blatt noch nicht angeschaut 😉

Und da kam der Aufruf von Nine alias Delari gerade richtig! Sie suchte Probenäher für ihr erstes Ebook! Nicht nur das ich vor dem Kleid geflohen bin, nein, ich hatte auch richtig Lust darauf! Und so kam ich ganz kurzfristig zum Probenähen für einen wirklich tollen Schnitt, der noch getestet wurde. Kein Problem, am Freitagabend wollte ich eh nähen und dann ist da ja noch das ganze Wochenende zum fotografieren!

Manchmal kommt es anders… Ein Migräneanfall hat mich dann gleich zwei Tage ausgeschaltet, ich konnte Nine gerade noch mein Feedback geben. Und gestern entstanden dann, so kurz vor heute, noch die Fotos!

Denn der Rock ist jetzt schon ein Lieblingsteil! Nicht nur sommertauglich, sondern auch bei kälteren Temperaturen mit Strumpfhose! Genäht wird der Rock nämlich aus schweren Stoffen, gerne auch Möbelstoffe oder ähnliches! Bei mir musste ein Schätzchen aus dem Stoffschrank herhalten, das eigentlich eine Hose werden sollte. Aber so als Rock gefällt er mir fast noch besser! Ich sag doch, Stoffe horten ist nicht immer umsonst 😀

 

Genäht ist der Rock ziemlich schnell, nur das Säumen dauert… Aber da hat Nine einen tollen Tipp im Ebook parat, wie auch das einfacher geht!
Und das Wichtigste an einem Kleidungsstück: Taschen! Ich bedaure ja immer noch ein paar Sachen, die ich so genäht habe, die keine Taschen bekommen haben. Manchmal einfach nur, weil ich schneller fertig werden wollte. Tja, da wäre langsamer wohl langfristig besser gewesen! Zu bestimmten Anlässen braucht man einfach Taschen und da fallen dann einfach ein paar Kleidungsstücke raus in der Auswahl. Und Yuna, so heißt der Schnitt, hat auch Taschen! Auch die Bundvarianten finde ich toll: Entweder Gummiband, so wie bei mir, oder ein Bündchen aus Jersey oder ein Gummiband oben eingezogen. Da bleiben doch keine Wünsche offen!

Was ihr natürlich beachten solltet: Stoffe mit Muster muss man auch nach dem zehnten Mal drehen richtigrum zuschneiden. Ein halber Meter Stoff fehlt mir deswegen… Ich hoffe, diese Reststücke finden mal noch ihre Bestimmung!

Im Übrigen habe ich inzwischen angefangen mit meinem Kleid! Und heute auch deshalb frei, es muss schließlich fertigwerden 😉 Ich habe hier noch zwei, drei andere angefangene Sachen, die will ich fertigmachen! Aber jetzt ist Nähverbot für alles andere außer dieses Kleid! So! In diesem Sinne: Ab an die Nähmaschine!
Liebe Grüße,
Marina
Link: RUMS, Outnow
Stoff: Buttinette
Schnitt: Rock Yuna von Delari
Noch mehr Beispiele: Delari
Der Sommer kommt! Oder war er das am Dienstag? Neinnein, ich bin mir ganz sicher, dass das nur der erste richtig warme Tag von vielen war! Also die langärmligen Sachen ganz nach hinten in den Schrank räumen und raus mit den kurzärmligen!
Solltet ihr auch nicht genug haben, heißt es ab an die Nähmaschine! Und passend dazu präsentiert LeoLilie heute ihr Freebook Solena!

Ich durfte mit Probenähen und habe mir den Flutschi-goldenen-Stoff von meinem Extraordinary Girl geschnappt. Schließlich kann ich nicht alles immer ewig aufheben 😉
Solena ist ein durchaus offenherziges Oberteil, dass figurbetont jedoch gerade die Bauchpartie eigentlich überspielt. Außer der Flutschi-Stoff will sich ein wenig anschmeicheln 😉

Dass die Träger separat angenäht werden, gibt dem Ganzen einen besonderen Look, wie ich finde. Meine Rückennaht ist im Übrigen im Ebook eigentlich nicht vorgesehen, aber mir war es in der Testversion doch oben ein wenig zu weit. (Die Falte unter dem Arm ist nur durch das Hintergucken entstanden, normal ist die da nicht!) So, jetzt bräuchte ich nur noch ein wenig Farbe, dann wäre das Sommerfeeling perfekt! Bis dahin nähe ich noch weiter kurzärmlige Oberteile…

Ich trage meine Solena immer mit einem schwarzen Basic-Top drunter. Denn der Flutschi-Stoff ist arg flexibel und sitzt deshalb auch etwas weiter unten, wie eigentlich gedacht. Ich könnte ja auch die Trägerlänge noch verändern, jedoch gefällt es mir in dieser Kombi echt gut. Und ich wurde auch schon ein paar Mal gefragt, ob das „ein“ Oberteil ist 🙂

Also auf zu Leolilie und die anderen Solenas bestaunen und das Ebook laden! Es lohnt sich!

Liebe Grüße,

Marina

Stoff: Buttinette
Schnitt: Solena