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Am Ende meiner Schwangerschaft habe ich eigentlich nur noch für das Baby genäht (wie man ja auch hin und wieder hier sehen kann :)) und das war so erfolgreich, das auch der Mini-Metterlink größtenteils in selbstgenähter Kleidung unterwegs ist. Aber heute gehts hier ja um mich! Also zurück zum Thema: Am Ende meiner Schwangerschaft wurde gerade Eimsbüttel von Pech und Schwefel getestet. Ein Oberteil und Kleid in den Größen 34-52 (Vorsicht! Die 34 ist eine 36 ohne Nahtzugabe) mit den tollen Biesen im oberen Teil. Umso öfter ich den Schnitt sah, umso mehr schwebte mir eine Stillvariante vor. 
Der Mini-Metterlink ließ dann noch ein wenig auf sich warten und dann dachte ich mir, ich muss es jetzt einfach probieren. Also habe ich Eimsbüttel als Stillvariante genäht. Dafür habe ich die Biesen vom einen Schnittteil getrennt, das andere Biesenschnittteil ist ja eh schon extra und die Nahtzugabe ergänzt. Ich habe dann auf jede Seite unter die unterste Biese einen nahtverdeckten Reißverschluss eingenäht (und dafür sogar meinen extrigen Nähfuß rausgeholt :)). Die Reißverschlüsse in wunderschönem matschgrün/braun, die irgendwann mal in einem Reißverschlusspaket dabei waren. Ist ja aber egal, schließlich sieht man sie nicht. 
Ich habe die Reißverschlüsse so eingenäht, das man sie zur Mitte hin öffnet. Das finde ich ganz praktisch, denn wenn man den Zipper sieht, dann ist er eigentlich doch unter dem Arm versteckt. 

Am Ende der Schwangerschaft dachte ich also, das ich jetzt nur noch Stillshirts brauche. Tja, inzwischen bin ich der Meinung, das ich ein Still-Unterhemd brauche und darüber so gut wie alles anziehen kann, außer ein Kleid ohne Einlass oben 🙂 Denn am wenigsten sieht man beim Stillen wenn man das Oberteil nach oben zieht. Und ich kann weiterhin aus dem (fast) ganzen Kleiderschrank schöpfen. Trotz allem ziehe ich Eimsbüttel gerne an und habe dann einfach die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten.

Da das ja tatsächlich absolute Probeversion von mir war, habe ich auch nicht so hochwertigen Jersey verwendet, der da in meinem Schrank noch rumlag. Deshalb fällt das Oberteil auch nicht so schön… Ich denke also, das wird es mal nochmal aus gutem Jersey geben, denn den Schnitt mag ich gerne! Ein schlichtes Oberteil mit dem gewissen Etwas!

Die Bilder entstanden am letzten Wochenende in der Schweiz. Dort haben sich die Näh-Connection-Botschafter getroffen und dank des großen Einsatzes meines Mannes konnte ich auch dabei sein (und der Mini-Metterlink. Und der Mann)! 
Leider haben wir das gute Wetter für Fotos vertrödelt und die Zeit zum austauschen (=ratschen) genutzt. So hat Veronika von Tag für Ideen diese Bilder gemacht, als es rundrum in Strömen regnete. Zum Glück hatte das Pfadiheim viele trockene Plätze. Ansonsten war das Wochenende einfach nur herrlich und ich könnte sofort wieder los! Mit dem Mini-Metterlink konnten wir zwar nicht überall dabei sein, aber die Hauptsache war, das wir mit dran waren und die Zeit habe ich sehr genoßen! Dank euch, Mädels!

Wer übrigens meine wunderschönen ersten Mückenstiche entdeckt: Die habe ich immer noch! Die Mücke war scheinbar sehr giftig, sind die Stiche schließlich schon fast zwei Wochen alt…

Zu meinem Oberteil habe ich übrigens meine Boyfriend-Hose an.

Viele Grüße,

P.S.: Der Schnitt wurde mir zum Probenähen kostenlos von Pech und Schwefel zur Verfügung gestellt. Die Meinung und die Änderung zum Stilloberteil ist aber meine Eigene!

Denn ich habe im Zeitraum des Jeans-Sew-Alongs nicht nur eine Jeans genäht, sondern zwei! Das war mehr oder minder Zufall, denn ich durfte die Skinny Jeans von Sewera mit Probenähen und das war eben genau zur Zeit des Sew-Alongs. Oder doch kein Zufall? Hat doch Rapantinchen bei #12lettersofhandmadefashion diesen Monat der Buchstabe „D“ gezogen. Also perfekt für eine Denim-Hose, oder?

 

Ich bin ja eigentlich ein Ginger-Fangirl durch und durch. Aber das heißt ja nicht, das es nur einen Jeans-Schnitt gibt.

 

Ich habe sehr gerne mitgebetet und bin auch begeistert, was für grandiose Hosen entstanden sind! Auch mit meiner Hose bin ich größtenteils zufrieden. Die Passform ist wunderbar und Carina erklärt das auch super, wie man diese anpassen kann.

Einzig mit dem fehlenden Formbund hadere ich ein wenig. Denn der Bund ist nur ein Rechteck und ich habe mir beim annähen schwer getan. Vielleicht bin ich von der Ginger auch verwöhnt, diese hat am Bund nämlich Knipse und man weiß, wie stark der Bund gedehnt werden muss. So ist mein Bund jetzt leider etwas weit. Bei einer nächsten Version würde ich darauf also noch verstärkt achten.

 

Die Skinny Jeans hat hinten einen sehr hohen Sattel, der aber auch seinen Charme hat. Ich habe hier wieder mit einem SnapPap-Label gearbeitet und auch die Gürtelschlaufen wieder überkreuz angebracht.

 

Die vorderen Taschen sind übrigens etwas anders gestaltet als im Schnitt angegeben. Ich habe die Taschenbeutel nämlich aus Baumwollstoff gemacht. Ich liebe das Innenleben meiner selbstgenähten Jeans so, da wollte ich mich hier nicht lumpen lassen. Die Vordertaschen sind im Übrigen auch ziemlich anders, wie ich es von meinen bisherigen Jeans kenne. Die Tascheneingriffe sind relativ rund gestaltet und klaffen deshalb bei mir auch etwas mehr auf. Aber ihr seht es auf den Bildern, da wurde nichts geschönt: Es fällt nicht weiter auf!

Mein Fazit? Ein Denim-Hosenschnitt, der sehr empfehlenswert ist! Der Bund ist schließlich auch so gestaltet, um die Anpassungen einfacher zu machen. Und das ist ja auch ein guter Grund, oder?

So und ich werde jetzt einmal schauen, wie viele Hosen bis heute fertigwurden beim Jeans-Sew-Along… Schaut ihr mit?

Liebe Grüße,

Link: RUMS
Stoff: Stoff&Stil
P.S.: Der Schnitt wurde mir im Rahmen des Probenähens kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Material und meine Meinung ist aber meine Eigene!

Es wird einfach Zeit für den Urlaub…. Bei euch nicht auch?

Für diesen bin ich nun bestens gerüstet! Denn im Schnittmusterpaket von Näh-Connection, das es noch bis zum 3. Juli gibt, sind drei wunderschöne Sommerschnitte (aber nicht nur!) enthalten. Und da ich Designnähen durfte, bin ich nun um zwei sommerliche Stücke reicher! Leider nur zwei, aber die habe ich dafür gleich ins Herz geschlossen. Meine Marigold-Bluse habe ich euch ja bereits am Dienstag gezeigt und heute ist es die Wanderer Tunic. (Meine Autokorrektur will immer Tonic daraus machen ;))

Den Ananas-Stoff hatte ich dafür ursprünglich gar nicht gedacht, aber umso länger ich mir die Stoffkombinationen angeschaut habe, umso mehr sprang mich die Ananas an 😉 Blau und weiß sind ja auch absolut sommerliche Farben. Und die blaue Paspel hatte ich auch noch in der Schublade.

Den Stoff hatte ich mir Anfang des Frühlings bei Stoff&Stil bestellt und war begeistert, wie angenehm der Stoff ist. Zwischenzeitlich weiß ich auch, wie toll er knittern kann!

Ich hatte das Oberteil extra gebügelt, bevor es ans Foto machen ging. Aber die kurze Autofahrt hat genügt, um es wieder knittern zu lassen.
Dafür fühlt sich der Stoff wirklich toll an 😀
Und wäre der Knitterfaktor nicht, so würde ich die Bluse wohl nicht mehr ausziehen! Oder spricht man hier überhaupt von Bluse? Die Tunika.
Im Übrigen habe ich den Schnitt etwas taillierter genäht. Ich habe wohl einfach zu einer Größe zu groß gegriffen und das war dann eher ein Kleidungsstück Typ Sack. Aber mit einer kleinen Anpassung der Seitennaht war alles gut.
Genäht habe ich die hohe Ausschnittvariante und mit dem schicken Guggloch hinten. Den Knopf hatte ich im Fundus.
Das Paspelband ist im Übrigen ein fertiges aus Baumwolle und meine Reste haben gerade so gelangt. Manchmal passts einfach!
Genau wie mit den Bildern! Deshalb gabs heute ein paar mehr, weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte! Und die Bilder sind vielleicht ein Zehntel von denen, die entstanden sind! Ich habe also schon kräftig schöne Bilder aussortiert.

Wie oben bereits erwähnt erhaltet ihr den Schnitt Wanderer Tunic momentan im Paket mit dem Schnitt Marigold und Sanibel. Annika hat die Schnitte vom Englischen ins Deutsche übersetzt und nicht nur das ihr da 40% im Vergleich zum Einzelpreis momentan spart, nein es ist auch ein Gutscheinpaket im Wert von 200,- € dabei für den Stoff- und Zubehörkauf. Nach dem 3. Juli erhaltet ihr die Schnitte dann auch einzeln.

So, und jetzt mache ich die letzten Nähte an meiner Jeans, das ich euch am Sonntag auch wieder was erzählen kann! Mein Plan war eigentlich, dass meine Jeans schon vor dem Sew-Along fertig ist 😀

Viele Grüße,

Marina

Link: RUMS
Stoff: Stoff&Stil
P.S.: Ich durfte die Schnitte im Rahmen des Designnähens kostenlos testen, dies hat meine Meinung über die Schnitte aber in keinster Weise beeinflusst.
Spontan sein ist doch oft immer noch das Beste, oder? Das denke ich jedenfalls, wenn ich mir die heutigen Bilder ansehe. Nicht nur das die Bluse in ihrer jetzigen Form spontan entstanden ist, nein auch die Bilder waren eine sehr spontane Aktion!
Marigold, der Schnitt der Bluse, kann in mehreren Varianten genäht werden. Und eigentlich sollte es die Kleidvariante werden… Doch mir war klar, das ich genau diesen Stoff dafür verwenden will. Diesen habe ich vergangenes Jahr in Brasilien gekauft und er schreit nicht nur nach Sommer, sondern seine Qualität ist auch durch und durch sommerlich. Solch einen angenehmen Stoff habe ich bei uns noch nie in den Händen gehalten! Und das ohne jede Knitteranfälligkeit.
Warum es dann trotz allem die Blusen-Variante wurde? Na ratet mal… Stoff gekauft ohne eine genaue Ahnung was es werden soll und an Nachschub ist nicht zu denken? Na klar, es waren so ca. 10 cm zu wenig für ein Kleid.
Die Bluse konnte ich mir jedoch vorab für mich gar nicht vorstellen. Peplum? Äh nein, bitte nicht! Das macht mich doch wahnsinnig breit und überhaupt und sowieso ist das doch nicht mein Stil. Und dann auch noch den guten Stoff dafür verwenden? Aber andererseits: Was habe ich davon, wenn der Stoff noch ein Jahr im Schrank liegt? Und ich für das Kleid irgendeinen Stoff verwende, nicht das was ich ursprünglich im Kopf hatte.
Also habe ich mich spontan doch für die Bluse aus dem guten Stoff entschieden und voilá: ein wirkliches Lieblingsteil war geboren! Zu meiner schwarzen Ginger-Jeans und Blazer geht sie perfekt fürs Büro, auch an kälteren Tagen. Aber auch ansonsten habe ich sie sooo gerne an, denn sie verbreitet einfach sofort gute Laune! Und ich fühle mich gut angezogen.
Und wo die Bilder entstanden? Das war in München, fotografiert von Dominique von kreamino. Auf Instagram postete sie am Montag vor ein paar Wochen ein Bild von einem Flugzeug und schrieb, das sie auf dem Weg nach München ist. Und daraus entstand dann ein ganz spontanes Treffen von uns Beiden 🙂 So weit von München wohne ich ja nicht weg und wenn Dominique als Nordlicht schon mal in meine Richtung kommt, dann muss man eben spontan sein.
Wir vereinbarten dann auch gleich ein Foto-Date, denn Dominique hatte ihre Twiggy-Else dabei und ich hatte meine Marigold gerade fertiggestellt. Das wir den schönsten Tag der Woche auch noch erwischt hatten, war dann aber auch ein besonders großer Zufall!
So konnte Dominique mich in meinem brasilianischen Stöffchen fotografieren und Brasilien war allgemein ein großes Thema bei uns beiden! Sie war eine ganze Zeit in Brasilien und auch mich verbindet ja viel mit diesem wunderschönen, aber auch sehr rauen Land. So saßen wir also auf bei der Theresie und unterhielten uns über den Christo…
Der wunderschöne und vielseitige Schnitt Marigold ist im übrigen Teil des Schnittpaketes von Annika von Näh-Connection, das es seit heute gibt und ihr noch bis zum 3. Juli bekommen könnt. Auch als Kleid ist der Schnitt wunderschön, das zeigen euch auch ganz viele der wunderbaren Design-Näherinnen, die Annika da versammelt hatte. Und am Donnerstag zeige ich euch noch einen weiteren Schnitt aus diesem Paket… Und dann muss ich mich unbedingt wieder an die Nähmaschine setzen, denn leider bin ich dank dem Jeans-Sew-Along nicht zum nähen aller Schnitte gekommen 🙂 Wo ich doch unbedingt den Sanibel Romber haben wollte… Die Schnitte sind in diesem Paket im Übrigen um 40% reduziert und ihr bekommt auch noch Gutscheine im Wert von 200,- € zum Stoffe shoppen dazu.
Viele Grüße,
Marina
Stoff: aus Brasilien

P.S.: Den Schnitt habe ich im Rahmen des Designnähens kostenlos erhalten. Meine Meinung ist dennoch meine eigene.

Ich läute heute die Jeans Woche ein! Diese Woche gibt es hier nur Jeans-Hosen zu sehen und das fängt heute an und hört nach dieser Woche nicht auf. Denn am Sonntag startet hier ein Jeans-Sew-Along! Und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr dabei seid! 

Hier schon einmal der Zeitplan bevor ich näher auf diese Hose eingehe:
Seid ihr dabei? Und als kleiner Tipp: Solltet ihr noch keinen Jeans-Schnitt haben, aber gerne mitnähen, dann wartet doch den Sonntag gerne ab!

Und jetzt endlich zur Hose! Das ist meine Boyfriend-Jeans, nach dem Schnitt von Leni Pepunkt. Bis Sonntag gibt es auf den Schnitt übrigens auch 30% Rabatt. Ich mag ja diese lässigen Hosen und der Schnitt hat mich nicht enttäuscht! Auch wenn ich wieder mal feststellen musste, dass meine Waden einfach keine Durchschnitts-Weite haben. Also sie liegen weit darüber!

Deshalb könnt ihr hier an der Rückenansicht auch sehen, dass es an den Waden relativ eng ist. Aber das ist für euch kein Problem mehr, denn die Wadel-Maße (sorry, auf hochdeutsch: Waden-Maße) sind jetzt auch enthalten. Dafür ist ja ein Probenähen auch da, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse eingehen zu können.


Ich bin auch beim Jeans-Bund auf meine eigenen Bedürfnisse eingegangen und habe diesen doppelt so hoch genäht. Ansonsten wäre die Hose nämlich an einer für mich sehr ungünstigen Stelle gesessen und beim Selbernähen kann ich das ja vermeiden. Deshalb ist mein Bund auch mit einem Baumwollstoff gefüttert. (Die Fäden hätte ja auch noch jemand entfernen können…)
Die Hose wird aus Jeansstoff ohne Stretch genäht. Und da ich da auch Bestände in meinem Stoffschrank, ok, man kann es schon fast Lager nennen, hatte, habe ich mich für diesen leichten und hellen Jeansstoff entschieden. Der Sommer kommt ja angeblich irgendwann. Genäht habe ich diese Hose das erste Mal mit einem Dreifach-Geradstich, also ohne extra Jeansgarn.

Die Hose wird es auf jeden Fall noch einmal geben, denn ich trage sie echt gern, obwohl es wie gesagt die erste Schnittvariante war und deshalb an einigen Stellen noch nicht perfekt ist. Zum Beispiel wurde auch die Länge im Ebook noch angepasst, das war bei mir nämlich wirklich knapp. Und vor allen Dingen wird es noch eine Hose geben, weil ich noch einige Stoffe ohne Stretch im Schrank liegen habe und mir auch eine Variante nach diesem Prinzip wieder vorschwebt 😉 Vielleicht schaffe ich es ja beim Jeans-Sew-Along?
Ich schicke euch in jedem Fall sonnige Grüße und freue mich, wenn wir uns am Donnerstag wiedersehen! Dann gibt es auch endlich Teil 2 der Tipps und Tricks zum Jeans nähen und eine weitere Jeanshose. Aber ich freue mich auch schon heute auf eure Rückmeldungen und was ihr euch für den Sew-Along vielleicht gleich vorab wünscht und ob ihr dabei seid?
Liebe Grüße,

Link: HoT

P.S.: Der Schnitt wurde mir im Rahmen des Probenähens zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon aber unbeeinflusst.

Letztes Jahr im Sommer war es, als Annika von Näh-Connection die Kids-Variante der Coachella-Version von Striped Swallow Designs online stellte. Leider gab es hier kein Kind das sich über die tolle Hose hätte freuen können und deshalb habe ich immer gehofft, dass sich Annika auch der Damen-Variante mal annimmt und ich sie auch mittesten darf! 
Denn die kurze Hose ist, wie ich finde, ein wahrer Figurschmeichler. Und mit Kleidergröße 48 ist das mit kurzen Hosen nicht so einfach. Aber sind wir mal ehrlich: Auch mir wird’s im Sommer warm und die Beine auch nicht schöner, wenn sie nicht mal braun werden. Normal steh ich da ja auch drüber und zieh kurze Hosen trotzdem an, aber wenns da eine schicke Variante gibt, dann her damit! Und die Überlappung vorne sowie die runde Öffnung an den Beinen machen es einfach aus! 
Und nein, keins dieser Bilder ist mit Photoshop bearbeitet, außer der Text der beim letzten Bild eingefügt ist. Nur die üblichen Lightroom-Sachen, die ich immer mache: Helligkeit anpassen, Farben dem Originalton anpassen, Weißabgleich… Aber sicherlich keine Retuschen an meinen Beinen! 

Aber natürlich gab es hier auch Ausschuss-Bilder, die gibt es aber jedes Mal 😉 Ich gefalle mir jedenfalls in meiner Hose, die ich übrigens in der Variante Bundhöhe high, Beinlänge lang und mit der Zackenlitze von meiner Oma genäht habe. Die war an manchen Stellen knifflig, weil Zackenlitze, dem Namen nach schon, nur kleine Zacken hat an der sie festgenäht wird. Soll heißen das man diesen Zacken genau treffen muss… Aber auch PomPom-Band, Spitze, Schrägband oder auch nur einfach umnähen funktioniert hier und ist nicht so knifflig!

Und ich wusste dieses Mal auch sofort, welchen Stoff ich verwenden werde! Ich liebe die Lilalotta-Stoffe, aber oft sind sie mir für mich zu bunt, auffällig, usw. Aber der Käferstoff als Hose? Fand ich sofort perfekt! 

Und vielleicht hält es das Krabbelgetier im Sommer auch davon ab, mir zu nahe zu kommen? Ich werde es für euch testen.

Mir schweben von den Coachella-Shorts aber noch einige andere Varianten im Kopf… Aus Jersey, so wie es einige andere Designnäherinnen wie zum Beispiel Veronika und Änni gemacht hat, vielleicht eine leichte Strandvariante aus nicht ganz blickdichten Stoff (das war in Brasilien schon vor zwei Jahren in ;)) und nochmal eine aus Baumwolle mit PomPom-Band, das liegt hier nämlich schon.

Und von wem bekomme ich das passende Zeitbudget? Nicht das die Coachella-Shorts so lange bräuchten zum nähen, aber meine Nähmaschine steht wegen meinem Kurzurlaub und viel Streß in der Arbeit schon wieder viel zu lange still! Apropos Kurzurlaub: Letzte Woche hatte ich ja gefragt, ob ihr mir Stoffläden in und um Würzburg empfehlen könnt, da war ich nämlich Anfang der Woche. Und in Sulzfeld am Main sind dann diese Bilder entstanden. Ein wunderschöner Ort mit einer richtig, richtig schönen Altstadt und gutem Wein 😉 Von der Altstadt seht ihr hier nicht so viel, ich wollte bei eher zweifelhaftem Wetter und Selbstauslöser nicht zuviel Aufmerksamkeit auf mich ziehen 😀 

Oben im Bild seht ihr aber nochmal alle Infos zur Coachella Shorts zusammengefasst. Es ist also fast alles möglich 😉 Und die Coachella Shorts bekommt ihr seit gestern bei Näh-Connection und eine Woche mit 20%-Rabatt! Auch die Kombivariante mit dem Kinderschnitt gibt es nun, ebenfalls mit 20%-Rabatt bis nächste Woche Mittwoch. Coachella ist übrigens ein Musik-Festival in Kalifornien und da passt die Hose doch perfekt hin, oder?

Liebe Grüße,


Link: RUMS
Stoff: Mosca von Lilalotta
P.S.: Ich habe den Schnitt Coachella Shorts von Näh-Connection zum Designnähen kostenlos erhalten. Meine Meinung hat das aber nicht beeinflusst. 
Diese Woche geht es Schlag auf Schlag! Also ich meine mit den Posts hier auf metterlink. Aber ich habe euch einfach noch so viel zu zeigen, wie die Kameratasche, das Off-Shoulder-Shirt-DIY und heute ein neues Sommer-Oberteil!
 

Ich durfte wieder bei einem Probe-Näh-Plotten bei Shhhout und Erbsünde mitmachen und heute zeige ich euch das Ergebnis. Und erobere mit euch gemeinsam die Welt. Oder wenigstens das Fußballtor auf dem Bolzplatz. Ist ja auch schon mal was…

Seitdem diese Bilder entstanden sind, mache ich übrigens täglich Yoga. Warum? Na weil ich kaum auf das Tor raufkam, so unbeweglich war ich! Und außerdem und überhaupt schadet so ein bisschen Sport ja eh nicht, oder? Also turne ich nun täglich eine halbe Stunde auf der Matte und es tut so gut! Beweglicher bin ich auch schon geworden 😉 Der Kniesitz ging am Anfang gar nicht und jetzt fange ich erst nach 5 Sekunden zum fluchen an 🙂

Aber wieder zurück zum Shirt, das hatte mit meiner Beweglichkeit so gar nichts zu tun: Das ist eine Delicia ohne Ärmel und wie man es auf den Bildern erkennen kann, schränkt es mich in meiner Beweglichkeit so gar nicht ein. Tatsächlich muss ich mich an das Weite erst gewöhnen, anfangs kam ich mir tatsächlich wie in einem Schwangerschafts-Oberteil vor. Aber auf den Bildern hat es mich dann überzeugt! Dafür sind Bilder nämlich immer super! Man sieht sich einfach nochmal in einer anderen Perspektive als nur im Spiegel. Da hat mich so manches Outfit erst so richtig überzeugt. Oder ich wusste welche Änderungen ich beim nächsten Mal auf jeden Fall machen muss 😉

Und der Plott natürlich auch nicht! Kathrin von Shhhout hat wieder wunderschöne Dateien entworfen die passend zum Sommer sehr Fernweh-lastig bzw. nach Sonne und Strand schreien. So wie mein Innerstes auch. Aber die Sonne soll ja zum Wochenende wieder kommen! Und ich weiß, dass da noch mehr Dateien kommen werden 😉

Ich habe übrigens mein möglichstes getan, dass die Löwenzahnpopulation nicht weniger wird. Hab gehört, das es das zwar nicht unbedingt braucht, aber es macht echt soviel Spaß wie man den Bildern nach meinen kann, wenn alles davonstaubt! Und die Hose war gar nicht so dreckig anschließend. Hose! Achso, zu der gibt es bald auch mehr 😉 Ihr könnt sie euch ja schon mal merken!

Für diese Delicia habe ich im Übrigen meinen letzten Coupon-Stoff vom Stoffmarkt angeschnitten. Und durch die Weite braucht das Delicia relativ viel Stoff für ein Sommeroberteil. Aber dafür ist es halt auch schön luftig!

Jetzt habe ich keine Stoffe mehr. Ach Quatsch, lasst euch nichts erzählen! Natürlich ist der Schrank noch voll! Aber trotz allem: Ich bin Anfang kommender Woche in der Nähe von Würzburg und wollte mal nachfragen, ob ihr mir was empfehlen könnt, wo ich in jedem Fall hinschauen muss? Natürlich darf das gerne nählastig sein 🙂

Link: RUMS, Plotterliebe

Stoff: Stoffmarkt Holland

Schnitt: Delicia von Erbsünde

Plott: Shhhout!

 

P.S.: Mir wurde der Schnitt und die Plott-Datei kostenfrei zum testen zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

 

Wisst ihr, was es hier lange nicht mehr zu sehen gab? Ja genau, eine Tasche! Und das vor allen Dingen, weil ich wegen ihrer absoluten Zweckmäßigkeit vor allen Dingen meine Tasche Sofie verwende. Da sie aber nach ausgiebiger Benutzung leichte Mängelerscheinungen hat, habe ich meine Augen wieder aufgesperrt wegen anderer Taschen und entsprechender Schnitte. 
Und da ich seit Weihnachten ein neues Objektiv mein Eigen nennen darf, war in meiner alten Kameratasche auch nicht mehr genügend Platz. Da kam der Aufruf zum Probenähen für eine Tasche mit Kamerafach gerade recht, oder nicht?
Ich wusste auch schnell, welchen Stoff ich dafür verwenden will, musste aber vorher erst noch mein ursprüngliches Projekt, den Überzug für das Kissen im Korbsessel, umsetzen. Schließlich wollte ich ja wissen, was so als Rest bleibt… 
Als Kontrastmaterial habe ich SnapPap verwendet. Das ist einfach so praktisch, vor allen Dingen weil es halt auch aufgerollt im Schrank liegt. Für die Tasche auch dieses Mal nicht vorgewaschen.
Für den Innenteil habe ich schwarz-weißen Sternchenstoff verwendet und für den Kameraeinsatz meinen Rest vom wunderbaren Kamerastoff! Den habe ich damals bei Grinsestern im Laden entdeckt und ich wusste, irgendwann bekommt er seinen Auftritt! 
Wie ihr sehen könnt, kann man den Kameraeinsatz auch rausmachen und die Tasche wunderbar auch so verwenden. Ihr könnt das Ganze natürlich auch direkt ohne den Einsatz nähen, wenn ihr dafür eventuell eh keine Verwendung habt. 
Beim Verschluß habe ich mich für ein Steckschloß entschieden, vor allen Dingen weil ich Karabiner einhändig immer etwas schwer zu öffnen finde. Das ist aber ein ganz persönlicher Eindruck. Ich hätte das Steckschloß aber besser noch weiter oben angebracht, das hätte der Tasche noch mehr Raum gegeben.
Die Tasche war dank des SnapPaps ein Graus zum wenden… Aber das muss man zum Glück ja nicht allzu oft machen! Eigentlich ja nur einmal 😉
In jedem Fall habe ich mich ein wenig erschrocken als die Tasche fertig war! So groß war sie geworden! Aber gut, hätte man sich die Maße vorher durchgelesen, hätte es einem auch klar sein können. Unsere Kamera verschwindet jedoch im Einsatz fast ein wenig, was aber auf Grund der frei einteilbaren Fächer auch kein Problem ist. 
Auf Grund der Größe habe ich mich dann auch für ein 5cm breites Gurtband entschieden und habe darauf noch einen Streifen vom Hauptstoff appliziert. Das gefällt mir total gut und ist auch angenehmer zu tragen wie das Gurtband alleine. Vor allen Dingen stopfe ich meine Taschen gerne voll und das wird dann auch dementsprechend schwer…
Zum Größenvergleich habe ich die aktuelle La Maison Victor und Burda Style gleich eingepackt. Also ein großer Ordner passt da auch locker rein! Und durch die Abteilung des hinteren Faches, die auch verstärkt ist, könnt ihr auch euer Laptop gut und geschützt mitnehmen.
Ich weiß auch schon, wann die Tasche total praktisch sein wird: Im Flugzeug! Da muss man eh das Elektronikzeug bei sich haben und Platz für die Jacke und ein Buch ist da locker noch!

Zu nähen war die Tasche im übrigen gut. Natürlich ist es da nicht mit einer Stunde getan, aber bei was ist es das schon? Und an der Anleitung liegt es sicher nicht, die ist total ausführlich und mit vielen guten Bildern, auf denen man die Arbeitsschritte gut erkennen kann, gespickt. Man darf bei Taschen natürlich nicht die Kosten für das ganze zusätzliche Material unterschätzen. Da ist es gut, wenn man eine alte Tasche zum ausschlachten daheim hat! Am Ende hält man dann aber ein Unikat in Händen und hat wie bei mir, immer ein Stück Sofakissen dabei 😉

Liebe Grüße,

P.S.: Ich habe den Schnitt von Kreativlabor Berlin kostenfrei zum testen erhalten.  Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Diese Woche geht es hier Schlag auf Schlag! Ein Post nach dem Anderen… Aber wenn es auch so viele Dinge gibt, die ich euch zeigen und erzählen muss!

Ich darf seit Kurzem für Ricarda von Pech&Schwefel Probenähen, denn ihre neuen Schnitte gibt es nun auch jenseits der Größe 46. Und den Auftakt macht hier Stockholm, ein Kleid oder Pulli das aus leichtem Sweat oder Jersey genäht werden kann und heute im Laufe des Tages online geht.
Für den Schnitt gibt es ganz viele tolle Details, die ich fast alle weggelassen habe. Ihr könnt Taschen anbringen, den Halsausschnitt mit einem Reißverschluss nähen, mit Vorderteil-Passe,… Das wird übrigens alles genaustens von Ricarda in einem Video erklärt. Das macht sie echt super, wie ich finde! Und ich habe das alles mal weggelassen. Mir schwebte nämlich ein schlichter Pulli mit einer Knopfleiste vor. Tja, nur eine Knopfleiste könnt ihr leider auch nicht sehen. Diese hat mir mein Knopflochfuß leider zerstört…. Oder war es doch ich? Ich wollte dem Knopflochfuß nämlich erst nach dem dritten Versuch glauben, dass die Nähte an den Seiten zu hoch für ihn sind und er so nicht richtig arbeiten kann. Und das habe ich auch erst geglaubt, nachdem ich vor lauter Auftrennen ein Loch im Stoff hatte. Tja, viele Optionen blieben mir da nicht. Entweder nochmal alles rund um den Kragen auftrennen oder nur die Knopfleiste entfernen und den Halsausschnitt einfach offen nähen. Ehrlich gesagt war ich zu dem Zeitpunkt etwas gereizt und entschied mich für den offenen Halsausschnitt (die Knöpfe hatte ich zu dem Zeitpunkt schon mit passendem Stoff bezogen!). Zu exakt diesem Zeitpunkt kam der Mann an meinem Nähzimmer vorbei und schlug mir eine Eis-Pause vor. Scheinbar hat er meine Verzweiflung gerochen 😉 
Tja, so ist das mit eigenen Abwandlungen… Weder der Pulli, die Anleitung, noch Ricarda konnten irgendwas für meine Probleme, nur um das nochmal klarzustellen! 

Vernäht habe ich im Übrigen dieses Mal sehr faire Stoffe. Diese kamen nämlich, bis auf den Stoff von Alles für Selbermacher aus der Kapuze, aus dem Überraschungspäckchen von manomama. Da ich davon immer nur so einen Meter hatte, musste ich die Stoffe kombinieren, finde meine Kombi aber fast schöner wie einfarbig. Und zum Kapuzenstoff passte es auch wunderbar, denn genau diese Farben kommen auch vor.

Die Knöpfe könnt ihr hier auch wiederentdecken, ich musste sie schließlich doch wieder aus der Schublade holen 😉 

Im Übrigen konnte ich zwischenzeitlich feststellen, dass das Wetter bei leichten Sommerblusen eher kalt ist und bei warmen Pullis dann doch sehr heiß ist. Jedenfalls wenn es um die Fotos geht…
Und wenn ihr die zig anderen, wirklich richtig tollen Stockholm-Kleider sehen wollt, dann schaut bei Pech&Schwefel vorbei!
Viele Grüße,

Link: RUMS

P.S.: Der Schnitt wurde mir zum Probenähen kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist trotzdem meine Eigene und auch die Zeit und das Material, dass ich investiert habe.