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Kennt ihr das? Ihr sollt beim nähen die Naht umbügeln, ein Bügelvlies anbringen oder der Stoff wirft vor dem Nähen schon Falten? Ich schon… Zur Genüge! Und ich bin ehrlich: Ich bin zu faul, jedes Mal mein Bügelbrett hinten aus dem Eck zu holen, aufzubauen und danach wieder zu verräumen, weil man sich sonst kaum mehr rühren kann.

Letztens gings mir wieder so: Ich hatte am Wochenende bei meinem T-Shirt schon aufgehört, weil jetzt das bügeln dran gewesen wäre. Vorgestern wollte ich es dann fertig machen und musste dann wohl oder über die Vlies-Einlage aufbügeln. Dann hatte ich spontan einen Einfall! Ich hatte mir doch letztens eine Vlieseinlage, gedacht für Topflappen, gekauft. Das müsste doch auch fürs Bügeleisen funktionieren?

Weil es euch vielleicht genauso geht, habe ich mal die Nähschritte ein wenig zusammengeschrieben.

Ihr braucht:

– 2 Baumwollstoffe (oder einen) in gewünschter Größe
– Vlies-Einlage (ich habe Vlieseline 272 Thermolam verwendet)
– Schere und Nähmaschine

So gehts:

– 3 gleich große Rechtecke aus den Baumwollstoffen und dem Vlies zuschneiden
– Baumwollstoffe rechts auf rechts legen, Vlies wie auf dem Bild, auf die linke Seite von einem Baumwollstoff (natürlich Ecke an Ecke, das liegt nur fürs Bild so ;))

– rundherum mit 1cm abnähen, Wendeöffnung an einer beliebigen Seite lassen
– Die Bügelunterlage wenden und… bügeln! Anschließen rundherum knapp neben dem Rand absteppen, damit schließt ihr auch die Wendeöffnung!

Fertig! Und jetzt viel Spaß (?!) beim bügeln!

Kleiner Hinweis von mir: Sollte euch die Einlage zu dünn vorkommen, könnt ihr das Vlies natürlich auch mehrlagig verwenden. Für mich genügt es so, da mein Nähtisch noch eine Glasplatte hat. Auf empfindlichen Oberflächen ist mehr vielleicht doch besser (ihr könnt es natürlich direkt auf eurer Vlieseinlage testen, ob der Untergrund recht warm wird. Also einfach Bügeleisen an, auf das Vlies damit und danach den Untergrund mit der Hand vorsichtig testen). Doch beim nähen auf jeden Fall darauf achten, dass sich nichts verschiebt, anonsten habt ihr nachher beim bügeln Falten!

Und da die Bügelunterlage nur für mich ist (okay, jetzt auch ein bisschen für euch :)), schicke ich sie noch zu RUMS!

Viele Grüße,

Marina

Genähte Geschenke für Männer sind ja immer schwierig… Sie sollen nicht zu bunt sein, eher schlicht. Und das ist natürlich schwierig, wenn beim Stoffeinkauf eher das kleine Mädchen in mir zum Vorschein kommt (oder wie lässt sich das erklären, das rosa schon oft in meinem Stoffvorat vorkommt?). Aber für meinen Bruder hatte ich sofort eine Idee! Er hat sich erst eine „große“ Kamera gekauft und hatte halt das 0815- Kameraband. Also habe ich noch eine schnelle Bestellung bei „Alles für Selbermacher“ aufgegeben und unter anderem das tolle Chevron-Webband bestellt (das im Übrigen aussieht wie das Logo einer bekannten Handballmarke).

Ich habe das DIY-Kameraband sehr schlicht gehalten, nur das neon-grün musste noch sein 🙂

Hier seht ihr das komplette Geschenk:

Denn so ein Schlüsselanhänger ist ja auch noch schnell gemacht 🙂 Und ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass der schon am Schlüsselbund ist…

Nachdem ich dann die Geschenke in den Boxen verpackt hatte (die ich mal günstig bei I*ea gekauft habe), habe ich festgestellt, dass ich kein passendes Geschenkband da habe. Aber dann ist mir das grüne Tonpapier eingefallen. Plotter raus, Laptop an und eine tolle Freebie-Datei (ich weiß leider nicht mehr woher, falls ihr es wisst, schreibt mich gerne an, ich verlinke es sofort) an den Plotter geschickt. Und ich finde es so cool! Selbst meinem Bruder ist die außergewöhnliche Verpackung aufgefallen 🙂

Also dieses genähte Geschenk für Männer kam sehr gut an… Mein Freund hat auch bald Geburtstag, vielleicht fällt mir da ja wieder was ein… Oder hoffentlich?

Viele Grüße,

Marina

Endlich, endlich habe ich mir eine Dione genäht! Und ich bin so begeistert! Als ich den Kragen erst mit Nadeln befestigt hatte, musste ich sie das erste Mal anprobieren. Und war total begeistert! Mein Freund hat mich gleich ausgelacht 🙂

Ich finde den Kragen so super! Vor allen Dingen, dass die Jacke so unterschiedlich ausschauen kann! Die wird es ganz sicher nochmal geben, ich hätte gerne eine aus richtig warmen Stoffen als Übergangsjacke.

Ein paar Kleinigkeiten habe ich am Schnitt geändert: Ich habe lange Ärmel gemacht ohne Bündchen und auch die Länge der Jacke um bestimmt 10cm verlängert. Genäht habe ich sie aus schwarzem Jersey und der Kragen ist ein Baumwollstoff.

Und weil die Jacke für mich ist, gehe ich damit zu RUMS!

Viele Grüße,

Marina

Lange, lange hats gedauert, aber ich konnten nun doch nicht widerstehen und habe mir einen Geldbeutel genäht. Ich hatte in der letzten Zeit immer nur einen kleinen Geldbeutel, und wenn ich sage klein, meine ich sehr klein. Also so Scheckkartenformat-Klein. Aber irgendwie wollte ich mich der Herausforderung stellen.
Außen wurde es ein Wachstuch von Stoff&Stil, die Futterstoffe und das Decovil sind von Buttinette. Genäht habe ich den Geldbeutel aus dem Handmade-Kultur-Magazin 4/2013 von iliketrees mit den Abwandlungen von Modage.
Als kleiner Hingucker habe ich die Nähte mit Neonpink genäht, das kommt aber leider nicht so toll raus, wie ich mir das dachte… Ich finde im Nachhinein auch das Futter ein wenig zu unruhig. Aber vielleicht gibts auch irgendwann einen Zweiten?
Wenigstens habe ich dieses Mal das Label nicht vergessen. Ist zwar kein eigenes, aber nett find ichs trotzdem 🙂 Und da sieht man auch den Faden besser.

Achja: Finde den Fehler! Noch nicht perfekt, aber perfekter als ich dachte und an einem Abend genäht. Ich war echt von mir selber begeistert! Also alle Zweifler: Das klappt schon! Ist nicht so schwer, wies aussieht!

Mit meinem Geldbeutel schaue ich heute bei RUMS vorbei!

Viele Grüße,

Marina

P.S.: Am 18.03. haben mich ganz viele Besucher über Facebook erreicht und wollten meine Jeans-Clutch-Anleitung sehen. Hat jemand was mitbekommen, dass jemand den Link gepostet hat? Würd ich nämlich auch gern gucken 🙂 Also alle Hinweise an mich bitte 😉

…. ein neuer Schlüsselanhänger!

Und damit hat auch meine Nähmaschine ihr neues Plätzchen eingenommen.

Verschönert habe ich ihn mit dem tollen Hafenkitz-Webband! So putzig! Und mein Schutzengel darf am Schlüsselbund (welcher Bund?) auch nicht fehlen.

Viele Grüße,

Marina

…nur das er nicht haart, nicht sabbert, keinen Auslauf braucht, nix zum futtern, nicht aus dem Mund riecht (und das tut jeder Hund, ohne Ausnahme!) und trotzdem so putzig ist! Alle meine Instagram-Follower können schon ahnen, was kommt 🙂


Jetzt könnte man meinen, dass ich keine Tiere, geschweige denn Hunde mag. Das stimmt aber nicht 🙂 Aber mit einem Allergiker zu Hause sind Haustiere auch nicht so einfach. Da habe ich jetzt aber die perfekte Abhilfe gefunden 🙂 Jedenfalls einigermaßen… Bei meiner letzten Stoffbestellung bin ich über diesen tollen Hund gestolpert. Da es für uns erst in die neuen Wohnung geht und dann erst neue Couchkissen entstehen, wusste ich sofort, für wen dieser Hund bestimmt ist! Für meine absolut Hundeverrückte Kollegin, die zwar auch einen Hund hat, aber total auf Möpse steht. (Und der Hund schaut wenigstens so ähnlich auch, auch wenn er wohl keiner ist. Weiß jemand, was das ist?) Da ist dass doch perfekt, oder?

Die Rückseite habe ich aus tollem Kunstleder gemacht. Die Kombi gefällt mir total gut! Ich glaube, da brauch ich auch für mich noch eins! Und Kunstleder ist auch super zu nähen! Oder es liegt an meiner tollen neuen Nähmaschine? Ich bin jedes Mal wieder begeistert!

So, nun aber genug Begeisterungsschwüre, hier die Bilder!



Viele Grüße,

Marina

P.S.: Und weil ich das Kissen echt toll finde, gehe ich damit zum Creadienstag und zur Kissenparty!

Heute rumst es wieder bei mir… Auch wenn ich noch nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis bin. Ich habe den Origami-Rock von Kleinformat genäht. Diesen Schnitt finde ich ja total super, auch wenn mir vorher klar war, dass er eventuell nicht ganz vorteilhaft ist mit der Falte vorne. Aber allein die Taschen! Mein erstes Taschennäherlebnis!
Aber von vorne: Nach stundenlangem Kampf mit meinem Drucker habe ich es tatsächlich geschafft den Schnitt auszudrucken. Ausgeschnitten und sogar sofort einen passenden Stoff dazu im Kopf gehabt – das ging schnell. Aber danach… Das Schnittmuster auf den Stoff aufgelegt und zehnmal hin- und hergeschoben, bis es mit den Streifen endlich gepasst hat. Eigentlich wollte ich am Dienstagabend noch mit nähen anfangen, aber da hat dann das Bettchen doch vorher gerufen. Aber RUMS macht einfach süchtig und ich wollte gestern noch fertig werden! Also von der Arbeit heim und die Nähmaschine angeworfen und los gings. Vielleicht hätte man vorher noch den Kopf einschalten können… Der Nahttrenner, mein Freund und Helfer! Weil wenn man die Innentaschen auf der Vorderseite festnäht, hilft alles nichts mehr… Aber das war noch nicht alles – auch die Innenfalte habe ich danach auf die Vorderseite genäht… Wahnsinn, wie unkonzentriert! Aber schlußendlich habe ich gestern das Rufen des Bettchens zwei Stunden zu spät erhört, heute früh noch schnell gebügelt und jetzt ist er fertig!
Aber jetzt bin ich mir nicht wirklich sicher, ob das so bleiben soll. Was meint ihr? Wäre der Rock vielleicht ohne die Falte vorteilhafter? Würde mich über eure Meinungen freuen!
Viele Grüße,

Marina

P.S.: Der gestreifte Stoff kam in anderer Farbkombi schon zweimal zum Einsatz… Der 5-Minuten-Rock und FrauJulie sind mit dem blau-grau-gestreiften Bruder entstanden.

Edit: Ich werde den Rock so lassen! Ihr habt mich überstimmt! Und nicht nur ihr wart so positiv, sondern auch mein „Umfeld“! Und bei euren Kommentaren werde ich ja rot! Danke!

Die liebe Anita von Grinsestern hat ein tolles Rock-Tutorial mit uns geteilt. Und behauptet, der Rock sei in 5 Minuten genäht. Diese Herausforderung habe ich angenommen, da ich von meiner FrauJulie noch den tollen Streifenstoff übrig hatte und schon länger mit einem Rock geliebäugelt habe.

Aber liebe Anita: Bei mir warens mehr als 5 Minuten. Aber trotz allem war es superschnell fertig. Vielleicht wäre ich mit 10 Minuten hingekommen, hätte ich mich nicht gleich verschnitten. Der Rock ist nämlich nur so breit, wie er eigentlich lang sein sollte…. Also erst mal probieren obs irgendwie so auch geht – und es ist gegangen! Dafür hat der Rock nur auf einer Seite eine Naht, ich habe jeden Millimeter gebraucht 🙂 Also, wenn ihr wie ich noch ca. 60 cm Jersey rumfliegen habt oder nen schnellen, schicken und praktischen Rock braucht, auf gehts!

Und damit mache ich heute mal wieder bei RUMS mit und freue mich auf die vielen tollen Beiträge der anderen!

Viele Grüße,

Marina

Ich freue mich jeden Abend über mein Dinkelkissen, wenns frisch und warm aus der Mikro kommt. Und jetzt habe ich das auch für unterwegs! Dinkelkissen in small! Also hier sind meine zwei süßen Taschenwärmer:

Hier habe ich keinen Überzug genäht wie beim großen Dinkelkissen, sondern die Dinkelkörner direkt in den Überstoff gefüllt. Der Stoff ist übrigens aus dem Stoffkeller meiner Oma. Ist er nicht putzig?

Also, wenn es jetzt wieder so kalt ist leg ich die Dinkelkissen in small kurz in die Mikrowelle und dann kommen sie in meine Jackentaschen. So einfach kanns sein 🙂
Viele Grüße,

Marina

P.S. Ich dachte, ich komme im Herbst mehr zum nähen… Aber momentan steht die Nähmaschine meistens still. Ich hoffe, in der nächsten Woche ziehts mich wieder ans Maschinchen und ich kann meine Einfälle mal alle umsetzen 🙂