Dieser Sommer stand bei mir ganz im Zeichen der Suche nach einem tollen T-Shirt-Schnitt. Meine Anforderungen waren eigentlich ganz simpel: Ein lässiger Schnitt, der locker fällt und doch trotz allem an den richtigen Stellen betont.



Nun meine ich, ihn gefunden zu haben: Das T-Shirt Plantain, ein Freebook von Deer + Doe. Auf der Zeichnung des Schnittes sieht es so aus, als wäre er ein wenig A-Linien-förmig geschnitten. Scheinbar brauche ich den Stoff da aber tatsächlich und so fällt bei mir nichts weich um die Hüften. Allgemein war ich anfangs etwas deprimiert, da ich nach der Größentabelle die Größe 50 nähen musste! Normal bin ich bei der Größe 46, maximal 48 zu Hause.

Mein erstes Plantain Tee habt ihr ja bereits gesehen, das hatte ich zu meinem Jeansrock bereits an. Dies ist nun mein zweites Plantain Tee aus einem wunderbaren Stoff, der für T-Shirts wirklich perfekt ist: Der Hippu-Stoff von Nosh! Vergleichbar ist er ein wenig mit einem Flamé, also eher weniger dehnbar, der Hippu-Stoff ist aber deutlich dünner. Perfekt eben für ein Sommer-T-Shirt!

Ich habe im Übrigen ein ganzes Board mit Freebooks für uns Damen auf Pinterest zusammengestellt. Vielleicht möchtest du ja ein wenig stöbern?


 

Hier trage ich meine Upcycling-Boyfriend-Jeans dazu. Diese braucht jetzt dann unbedingt mal einen Nachfolger, denn irgendwann macht selbst Jeansstoff nicht mehr mit 🙂

Mehr Jeans-Upcycling zeige ich euch demnächst auf dem Blog, denn wie bei vielen stapeln sich auch bei mir die ausrangierten Hosen im Schrank, weil daraus ja noch etwas werden kann…

Viele Grüße,

Marina

Link: RUMS, Ich näh Bio, Bio: Linkparty
Schnitt: Freebook T-Shirt Plantain
Stoff: Hippu von Nosh,
der Stoff wurde mir im Rahmen einer Kooperation zur Verfügung gestellt

P.S.: Meine Meinung bleibt meine Meinung und diese ändert sich auch nicht, auch wenn ich etwas zur Verfügung gestellt bekomme.

 

Man mag es gar nicht glauben, das wir schon mal so schönes Wetter hatten! Ich hoffe, das kommt bald wieder… Denn so gerne ich auch meine langärmligen Klamotten mag, die brauchen wir schon bald wieder oft genug. Jetzt ist doch die Zeit für kurzärmlige Shirts, Kleider, Röcke und Blusen. So ist jetzt eigentlich auch die Zeit für das Pony Tank!

Ein oben eng anliegendes Shirt, das nach unten weiter ausgestellt ist und dabei doch ganz anders, wie alles Babydoll-Shirts, von denen man diese Beschreibung eigentlich kennt.

Damit das Shirt richtig fällt, muss man leichten Jersey verwenden, also am allerbesten Viskose-Jersey. Ich habe dafür aber einen leichten Nosh-Jersey verwendet und bin vom Fall auch begeistert! Aber dieser fällt auch wunderschön!

Im Übrigen würde auch der Halsbeleg wunderbar passen, wenn man sich alle Knipse überträgt und nicht am Geburtstag, kurz vor der Reservierung zum Brunch, diesen noch schnell annähen ohne jeden Knips…  (Aber hey, perfekter Geburtstag! Ich kam sogar zum Nähen!)

Ihr seht im Übrigen auch eine Geburtstags-Marina, denn unseren geplanten Foto-Termin zwei Tage vorher musste ich absagen. Auf dem Weg zu meinem Bruder hatten wir einen Unfall, bei dem zum großen Glück nur ein großer Blechschaden entstand, aber ich hatte danach tatsächlich keinen Sinn mehr auf Bilder. Wenn der LKW einen übersieht, dann hat man einfach das Nachsehen!

Den einzigen Termin mit meinem Bruder, den wir aber noch geschafft haben, war dann halt am Geburtstag. Also ihr seht hier eine Marina mit vollem Bauch vom Brunch, deren Shirt nur drei Stunden alt war und die Geburtstag feiert. Das Wetter blieb aber leider nicht den ganzen Tag so. Später zog ein großes Gewitter auf und unser Badeausflug flieg (fast) ins Wasser.

Wir sind bei schönem Wetter losgefahren, als wir ankamen hat es noch geregnet und nach kurzem Abwarten kam die Sonne mehr oder weniger zurück. Warm war es immer noch und so sind wir doch noch kurz ins Wasser gesprungen 🙂

Das Pony Tank war an diesem Tag jedenfalls ein guter Begleiter und obwohl ich normal auf so weit ausgestellte Sachen nicht so stehe, weil sie mir meist nicht stehen, so hat das Pony Tank genau das richtige Maß für mich getroffen.

Das Pony Tank ist auch Teil der Frauen-Schnittkollektion von Näh-Connection, die ihr heute noch reduziert als Paket erhalten könnt. Ab morgen sind die Schnitte dann auch einzeln verfügbar. Ich habe euch schon das Bridgetown Backless Dress, die Biscayne-Bluse und die Farrah-Bluse daraus gezeigt. Und auch das Lookbook lege ich euch nochmal ans Herz! So wunderschöne Kleidungsstücke und Bilder sind entstanden!

Viele Grüße,

Marina

Link: Ich näh Bio

Schnitt: Pony Tank von Chalk and Notch,
auf deutsch bei Näh-Connection erhältlich
Stoff: Nosh-Jersey in Vanille,
zur Verfügung gestellt von NoshOrganics

P.S.: Obwohl mir Schnitt und Stoff zur Verfügung gestellt wurden, wird meine Meinung dadurch nicht beeinflusst.

Biscayne Bluse – als feststand, das dieser Schnitt teil des Sommerschnittpaketes bei Näh-Connection wird, waren die ersten Aussagen: Die Sommer-Cheyenne. Nun habe ich bisher noch keine Cheyenne genäht, ich hatte aber immer wieder solche Blusen im Sommer und ich habe sie geliebt! Locker, leger, luftig und doch schick. Was will man mehr?


Und doch habe ich das Nähen dieses Schnittes etwas vor mir hergeschoben. Normalerweise passiert das ja nur, wenn ich mir mit der Stoffwahl nicht sicher bin. In dem Fall waren es aber zwei andere Gründe: Ich wusste welcher Stoff und habe gehofft, das er noch genügt! Den auch hier ist der Stoff aus Brasilien und da ist der Nachschub nicht so schnell besorgt 🙂 Und dann war da auch noch der Grund: Eine Bluse dauert bis sie genäht ist! Knopfleiste, Saum, Kragen,… Aber ein großer Zeitfaktor fehlt bei dieser Bluse: Ärmel.

Sie war also, einmal angefangen, doch schneller genäht als gedacht. Vor allen Dingen hatte ich hier auch den Schnitt in A0 plotten lassen (wie, wo, was habe ich hier mal zusammengefasst) und somit entfiel schon mal das lästige Schnitte kleben…

Die Bluse ging gut zu nähen, wobei der Flutschistoff einen schon immer sehr ärgert. Aber die Ärmel werden hier mit Schrägband gesäumt und da hatte ich ein tolles Satin-Schrägband in der Schublade. Das ging so gut, das ich auch den Saum mit Schrägband gemacht habe. Die paar Zentimeter, die ich mir dadurch gespart habe, tun der Bluse auch gut wie ich finde.

Ich mag meine Biscayne-Bluse jedenfalls schon gerne leiden und sie ergänzt meinen Kleiderschrank ziemlich gut!

Das war also nun schon Teil 3 von 4 vom Sommerschnittpaket von Näh-Connection, die ich genäht habe. Die ersten beiden Stücke, das Bridgetown Backless Dress und die Farrah-Bluse könnt ihr euch gerne auch noch anschauen. Oder ihr schaut gleich in das tolle Lookbook und seht auch die anderen Umsetzungen der Näh-Connection-Botschafter.

So, ich hoffe das Wetter wird nun wieder besser, damit ich die ganzen Sommersachen auch noch gut tragen kann! Andererseits kann man bei diesem Wetter auch gut nähen und muss nicht beim baden liegen 😉

Liebe Grüße,
Marina

Link:RUMS, Jahres-Sew-Along
Stoff: aus Brasilien
Schnitt: Biscayne Bluse von Hey June Patterns,
in deutscher Übersetzung bei Näh-Connection

P.S.: Der Schnitt wurde mir im Rahmen eines Designnähens von Näh-Connection kostenfrei zur Verfügung gestellt, meine Meinung bleibt davon aber unberührt.

Diesen Sommer sollen Rüschen ja sehr In sein, das lese ich jedenfalls momentan auf sehr vielen Blogs. Nun bin ich grundsätzlich nicht so der Rüschentyp (auch das lese ich momentan auf jedem Blog), wollte es aber dennoch für mich ausprobieren. So kam das Farrah Top gerade Recht! Hier kann man zwischen zwei Rüschen-Varianten wählen: Entweder Rüschen an den Ärmeln oder eben eine Rüsche über der Brust.


Da meine Schultern eher breit sind, wollte ich diese nicht mit den Arm-Rüschen noch betonen. Jedenfalls mit diesem Stoff, bei anderen Farben kann ich mir das durchaus auch für mich vorstellen. So war also klar, das es die Brust-Rüsche wird 🙂

Apropos Stoff: Auch hier habe ich wieder ein Stoff-Schätzchen aus Brasilien verwendet. Der eindeutige Vorteil an diesen Stoffen: Sie sind schön luftig! Also perfekt für ein Sommertop!
Wenn Stoffe aber so luftig sind, sind sie meist auch recht rutschig beim nähen. Deshalb habe ich mich bei der Rüsche gegen das Umbügeln und festnähen entschieden, sondern habe mal wieder einen Rollsaum an der Overlock gemacht. Das hat super funktioniert und würde ich wohl auch bei einer weiteren Variante des Tops so machen.


Top oder Kleid?

Im Übrigen könnt ihr das Top auch als Kleid nähen, das ist eine weitere Variante, die im Schnittmuster enthalten ist. Und das Schnittmuster ist auch diese Woche Teil des frisch übersetzten Frauen-Schnittmusterpakets, das bei Näh-Connection diese Woche vergünstigt zu bekommen ist. Gestern habe ich euch daraus bereits mein Bridgetown Backless Dress, bzw. bei mir Bridgetown Frontless Dress, gezeigt. Alle anderen Schnitte und tollen Beispielen könnt ihr euch auch im Lookbook noch anschauen. Da kann man auch erspitzeln, was ihr diese Woche noch bei mir zu sehen bekommt 🙂

So war das Top gut zu nähen, nur der Armausschnitt wollte mir mit diesem Flutschi-Stoff nicht so gelingen. Hier is ein Schnittteil für ein selbstgemachtes Schrägband enthalten, aber das ist mit diesem Stoff einfach nicht schön geworden. Ich habe den Armausschnitt dann auch mit dem Rollsaum versäubert und umgenäht, das ging deutlich besser!

Nun bin ich am überlegen: Soll mein nächstes Farrah ein Dress oder Top werden? Brust-Rüsche oder Arm-Rüsche? Und gibts eine andere Bezeichnung für Brust-Rüsche?!

Viele Grüße,
Marina

Link: AWS, Jahressewalong
Schnitt: Farrah Dress von Chalk and Notch,
auf deutsch bei Näh-Connection erschienen
Stoff: Aus Brasilien

P.S.: Der Schnitt wurde mir im Rahmen eines Designnähens zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon aber unberührt!

Diese Woche ist es soweit! Das Damenschnittpaket mit fünf sommerlichen Schnitten geht bei Näh-Connection online und wie ich finde ist einer schöner wie der andere! Nicht verwunderlich, das ich vier der fünf Schnitte genäht habe und total gerne trage. Welche Schnitte das sind und meine Umsetzung könnt ihr die ganze Woche hier auf dem Blog sehen.

Den Anfang macht das Bridgetown Backless Dress von SewHouse7.

Nur bei mir ist das gar nicht „Backless“ sondern „Frontless“, denn der Mini-Metterlink ist nicht damit einverstanden, einen Tag lang Diät halten zu müssen, weil Mama gerne einen ausgefallenen Rückenausschnitt trägt 🙂


Ob das umdrehen des Kleides geht, hat Ulrike von Moritzwerk dankenswerterweise getestet und so habe ich mich getraut den Streichelstoff aus Brasilien anzuschneiden.

Dieser war in Brasilien vor einem Stoffgeschäft an einer Puppe drapiert und ich wusste sofort, das daraus ein Maxikleid für mich wird. Und ja, am liebsten mit einem Wickelausschnitt. Zwei Jahre musste der Stoff nun warten und dann war dieser Kleiderschnitt nur knielang. Aber verlängern geht natürlich auch und das habe ich auch gemacht. Für die Bewegungsfreiheit habe ich einen seitlichen Schlitz gemacht und schon hatte ich mein Maxikleid aus meiner Vorstellung.

Und nachdem der Mini-Metterlink auch größer wird, kann man das Kleid auch wunderbar wieder umdrehen und hat dann den raffinierten Rückenausschnitt! Nun habe ich Webware für mein Kleid verwendet, bei elastischen Stoffen ist der Rückenausschnitt deutlich größer. Wunderschöne Varianten davon seht ihr diese Woche noch bei Moritzwerk und Mme Blanc.

Das Kleid ist relativ einfach und schnell genäht und aus der Erfahrung sage ich euch gleich: Denkt bei Webware daran, jede Naht zu versäubern! Warum auch immer hatte ich das bei der Schulternaht vergessen und das Kleid war deshalb schon auf dem Stapel zum reparieren. Ich konnte es aber noch retten 🙂

Diese Woche könnt ihr also bei Näh-Connection die Schnitte um 30% günstiger im Paket bekommen, ab nächster Woche sind dann auch die Einzelschnitte erhältlich. Und wenn ihr schon spitzeln wollt welche Schnitte den noch dabei sind und was ich noch genäht habe, empfehle ich euch einen Blick in das Lookbook. Das ist einfach so schön, die unterschiedlich umgesetzten Schnitte nebeneinander (bzw. untereinander) zu sehen!

Morgen geht es dann hier schon weiter! Im Übrigen auch wieder mit einem Stoff aus Brasilien!

Liebe Grüße,

Marina

Link: HoT, Jahressewalong
Schnitt: Bridgetown Backless Dress von Sew House7,
in deutscher Übersetzung bei Näh-Connection
Stoff: Aus Brasilien

P.S.: Der Schnitt wurde mir im Rahmen eines Designnähens zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon aber unberührt!

Immer wieder habe ich gelesen: Ich habe es jetzt doch endlich geschafft, die Mutterpasshülle zu nähen. Und was dachte ich mir? Das machst du gleich am Anfang! Ja klar, wieso sollte es mir anders gehen wie den Anderen? Also habe ich mir so im Dezember auch mal eine Mutterpasshülle genäht.
Warum ich überhaupt eine nähen wollte? Vor allen Dingen wegen einem Einsteckfach für die Ultraschallbilder und den ganzen anderen Papierkram, den man immer dabeihaben sollte.
Es gibt viele Schnittmuster für Mutterpasshüllen und doch habe ich mich für eine Anleitung für ein Reisetagebuch entschieden. Frau Fadenschein hat ein tolles Freebie bei Snaply veröffentlich, an das ich mich gehalten haben. Ich habe natürlich geschaut, ob die Maße zu meinem Mutterpass passen.

Ich wollte extra keine Buchhülle nähen, also einen Umschlag in den der Mutterpass eingesteckt wird. So kann nämlich beim Arzt etc. sofort nachgeschaut werden, wem denn der Pass gehört.
Die Stoffe habe ich übrigens ganz zu Beginn der Schwangerschaft in Bayrischzell bei Laura und Ben gekauft. Ich fand die Stoffe für beide Geschlechter passend, inzwischen wissen wir ja aber, was es wird 🙂

Das helle SnapPap hat perfekt dazu gepasst und auch mein Herz-Plotterfreebie. Das Segelschiff auf der Rückseite ist vor allen Dingen da, um etwas zu verdecken. Die Öse für das Gummiband konnte ich nämlich auf keine Weise befestigen. Bei der Ösenzange hat die Hülle keinen Platz zwischen den Scheren, das gleiche beim beiliegenden Ösenwerkzeug und auch das Einschlagwerkzeug von Prym, das man in der Mitte eines Stückes verwenden kann, hat nicht funktioniert. Schlußendlich habe ich mir den Schraubstock in Papas Werkstatt zur Hilfe genommen. Dabei habe ich leider die Rückseite etwas schmutzig gemacht und es brauchte ein wenig Abdeckung. Ich habe ja immer ein paar fertig geplottete Motive, die ich immer aus den Reststücken gleich mache. Und das Schiff hat gut gepasst 🙂
Ich finde die Hülle aber auch, ähnlich wie mein Fauxdori, sehr praktisch und für unterschiedliche Zwecke gut geeignet. Mein Blogplaner würde sich auch noch über eine Hülle freuen…. Schauen wir mal, wann ich das umsetze.
Inzwischen ist die Mutterpasshülle gut gefüllt und einige Formulare warten nur noch darauf, das sie verwendet werden. Die Spannung steigt hier auf jeden Fall schon!
Viele Grüße,

Marina

 

Schnitt: Reisetagebuch

Hin und wieder ist in der Schwangerschaft doch auch etwas für mich entstanden. Manchmal auch ganz unerwartet!

Hat mich der Toaster Shirt-Schnitt anfangs nicht wirklich überzeugt, so bin ich ihm mehr und mehr verfallen. Und ich sah die Chance, das er mir ohne Änderungen jetzt noch passt und auch nach der Schwangerschaft einfach so im Schrank verbleiben kann.

Also habe ich ihn auch gleich mit dem tollen Strickpunkt-Jaquard aus dem Stoffbüro umgesetzt und bin nun sehr begeistert von meinem Sweater: Er ist bequem, warm, lässig, schick und absolut alltagstauglich. Begeistert war ich ja von der Umsetzung des Kragens, das konnte ich mir vorher nämlich gar nicht vorstellen, wie das genäht wird. Es ist aber wirklich simpel, genau wie die Seitenschlitze. Und es macht einfach was her!

Natürlich fällt der Pulli momentan etwas anders, man sieht es besonders von der Seite 🙂 Die Bilder sind auch schon ein paar Tage alt, inzwischen wird er noch ein wenig mehr ausgekugelt…

Ich habe es in keinem Fall bereut auch am Ende der Schwangerschaft noch solch ein Projekt umgesetzt zu haben. Und es gibt kein tolleres Material für einen Kuschelpulli wie den tollen Jacquard! Wirklich!

Wenn ihr auch solch einen tollen Kuschelpulli wollt, dann seid ihr bei Näh-Connection richtig! Sie hat ab heute vier Schnitte neu in ihrem Sortiment, unter anderem meinen Toaster #2. Und wie immer gibt es zu Beginn auch einen Rabatt bei ihr. Und wenn ihr den Toaster oder die anderen Schnitte in der Nicht-Schwangeren-Variante sehen wollt, dann findet ihr die kommende Woche auch wahnsinnig tolle Beispiele bei den anderen Näh-Connection-Botschaftern 🙂

Viele Grüße,

Link: RUMS
Stoff: Stoffbüro
P.S: Der Schnitt wurde mir von Näh-Connection kostenfrei zum anfertigen eines Designbeispiels bereitgestellt. Die verwendeten Materialien und die Zeit waren aber meine und meine Meinung ist das sowieso, da könnt ihr euch drauf verlassen!
Es gibt da immer wieder ein paar Nähprojekte, die auf der Festplatte schlummern, die ich euch aber gerne zeigen will. Und heute mache ich einfach mal den Anfang.
Könnt ihr euch noch an meinen Fernsehauftritt im November erinnern? Davor habe ich natürlich lange überlegt, was ich denn anziehen soll. Die Vorgaben vom Fernsehsender waren deutlich: Nicht zu schwarz oder weiß, nach Möglichkeit nichts Kleinkariertes oder Kleingemustertes. Die Tipps aber auch: Zieh etwas an, in dem du dich wohlfühlst. Und da stand ich dann vor dem Schlamassel: Schwarzes Else-Kleid. Weil ich wollte ja auch nur selbstgenähtes anhaben und da scheidet Jeans ja momentan aus, da ich mir diese für die Schwangerschaft ja ausnahmsweise mal gekauft hatte.

Nun gut. Ein weiteres Telefonat mit dem Fernsehen und meine Nachfrage, ob schwarz denn gar nicht geht oder wie das gemeint war ergab, das es aufgelockert durch andere Farben durchaus ginge. Sie wollen nur vermeiden, dass es nach einer Beerdigung aussieht. Das ist verständlich 🙂 Also habe ich mich dazu entschieden, meine schwarze Else einfach mit einem farbigen Tuch zu kombinieren. Et voilá! Der Stoff für das Tuch lag schon einige Zeit bereit, nur zum fertigen Tuch hatte er es noch nicht geschafft.

 

Den Stoff habe ich quer geteilt, so entstanden also zwei Dreieckstücher, die ich dann mit dem Rollsaum meiner Overlock gesäumt habe. Und fertig war endlich mein „Fernsehoutfit“. Und ein Geburtstagsgeschenk für meine liebe Arbeitskollegin, die ich im kommenden Jahr nun so alleine lasse…

Tja, so einfach kann mein sein Outfit abändern und es fernsehtauglich machen 🙂

Viele liebe Grüße,

Link: RUMS
Stoff: Buttinette
Das Problem mit den großen Größen ist ja das es sie nicht überall gibt. Das ist nicht nur in Kleidungsgeschäften so, sondern auch auf dem Schnittmustermarkt. Ich war schon öfter total in einen Schnitt verliebt und kurz davor auf kaufen zu drücken, als ich dann festgestellt habe, das das Schnittmuster leider nicht für mich gemacht wurde. Nun kann man durchaus einen Schnitt auf seine Größe anpassen, aber man gibt ja immer einen kleinen Batzen Geld aus und dafür dann noch die Arbeit des Vergrößern haben, was ja auch nicht immer zu vollsten Zufriedenheit funktioniert? Nein, das mache ich im Normalfall nicht.

Schön ist es dann, wenn Schnittmusterdesigner sich die Rückmeldungen der Kunden zu Herzen nehmen und einen ihrer Schnitte größer gradieren. Oder vielleicht gleich alle Schnitte?

So ist das mit dem Pullover gegangen, den ich euch heute zeige. Kaja_B gab es zuerst nur als Schnitt bis Größe 44. Seit kurzem gibt es aber auch die Größen 46-54 und deshalb kann ich den Pulli heute gut tragen!

Genäht habe ich für mich eine Größe 48, ohne Änderungen, mit Kapuze. Es gibt hier unterschiedliche Kragenlösungen und für das, das ich mich anfangs nicht zwischen dem Divakragen und der Kapuze entscheiden konnte, mag ich die Kapuze jetzt ziemlich gerne!

Bei der tollen Aufteilung im Vorderteil, in der sich dann auch die Taschen verstecken, kann man natürlich wunderbar mit unterschiedlichen Farben spielen. Kann man, muss man aber nicht. Man, also ich, kann auch einfach in Schwarz nähen. Das ist ja allgemein meine „Winterfarbe“. Dafür ist die Kapuze richtig bunt gefüttert mit einem Lilalotta-Stöffchen. Eigentlich ist das hier ein Reststück, wofür ich den Stoff eigentlich verwendet habe muss ich euch ein anderes Mal zeigen.

Die Bilder sind im Übrigen bei -15° C entstanden, entschuldigt also bitte mein rotes Näschen… Wie dankbar war ich da um die Taschen im Pullover!

Wie oben bereits geschrieben habe ich den Pulli ohne Änderungen genäht, also auch keine Zugaben am Bauch gemacht. Ihr seht ja, ein wenig spannt es, aber die verbliebenen 4 Wochen wird es noch genügen. So kann ich meine Kaja_B dann nach der Schwangerschaft auch noch anziehen.

Wie ich am Montag bereits in meinen #mymaternityessentials geschrieben habe, fehlen mir vor allen Dingen warme Sachen in meiner Garderobe. Kaja_B ist da die perfekte Ergänzung aus dem schönen Sommer-Sweat! Nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm damit man sich in geheizten Räumen nicht überhitzt.

Gerne möchte ich euch auch noch mitteilen, das ich zum Näh-Nerd-Interview vom Blog Grüner Nähen eingeladen war. Wer da noch ein bisschen was über mich und meine Nähgewohnheiten erfahren will, sollte dort mal vorbeischauen!

Denkt ihr eigentlich schon an Frühlingskleidung? Oder eher an den Schneeanzug?

Viele Grüße,

Link: RUMS
Schnitt: Kaja_B von B-Patterns
Stoffe: Sonntagshase

P.S.: Der Schnitt wurde mir von B-Patterns zum testen kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist aber meine eigene und wurde davon nicht beeinflusst.