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Was soll ich sagen? Wann war der Sew-Along? Und knapp danach war mein Rucksack auch schon fertig, dennoch erst heute auf dem Blog. Aber besser spät als nie, oder?

Aber zurück zum Anfang: Das Schnittmuster-Freebie von Lee von Mein Anderes Ich macht ja schon seit längerem die große Runde auf Instagram und den Blogs. Zurecht! Ein super praktischer Rucksack, der super zu nähen ist und dabei halt auch noch schick sein kann. Und wenn man die verschiedensten Varianten ansieht, die dabei entstanden sind, sieht man auch wie unterschiedlich der Schnitt interpretiert wird.

metterlink näht: Freebook "Der andere Rucksack" von meinanderesich
metterlink näht: Freebook "Der andere Rucksack" von meinanderesich

Meine Interpretation sollte eigentlich ursprünglich eine Yello Bag von Prülla werden. Doch dann kam das Weihnachts-Wichteln und Jana von Simply January dazwischen und hat mir eine solche Tasche geschenkt.

Das Gurtband habe ich auch vor längerer Zeit mal gekauft und so ergab es die perfekte Mischung! Neu kaufen musste ich tatsächlich nur die breiten Schnallen, da das Gurtband für meine aus dem Bestand zu breit war.

metterlink näht: Freebook "Der andere Rucksack" von meinanderesich
metterlink näht: Freebook "Der andere Rucksack" von meinanderesich

Genäht ist der Rucksack wirklich total simpel. Ich muss mich ja doch für jede Tasche immer wieder überwinden und anschließend frage ich mich, warum?! Auch das vernähen des Oilskin ging total super, da hatte ich im Vorfeld ein paar Bedenken.

Die Bilder sind im Übrigen in Ulm entstanden. Vielen Dank dir Annika und L. für den tollen Tag und die tollen Bilder! Wir haben da noch mehr geknipst, dass könnt ihr auf den Bildern auch schon erahnen 😉

metterlink näht: Freebook "Der andere Rucksack" von meinanderesich
metterlink näht: Freebook "Der andere Rucksack" von meinanderesich

Im Übrigen war das das kurze Sonnenloch an diesem Tag. Leider war Ulm bei Bloggertreffen was das Wetter angeht nie sehr gnädig und hier hat es sogar kurz vorher noch gegraupelt…

Viele Grüße,

Marina

P.S.: Sollet ihr Interesse an meinen genähten Sachen zum selber tragen haben: Ich habe ausgemistet und auf Instagram unter metterlinkflohmarkt online gestellt. Vielleicht ist ja noch was dabei für dich?

Link: DfdaD, WoF
Stoff: Tillabox Oilskin und Innenstoff
Zubehör: Reißverschluss von Snaply

*Kooperation*

Eine neue Tasche musste her! Und der Text, der im Buch „Weekend Styles“ stand, hat mich sofort gehabt: Eine Tasche, die für die Fälle geeignet ist, in denen man nicht im Mama-Modus unterwegs ist, die aber trotzdem nicht zu klein ist. Und außerdem wollte ich schon lange eine schlichte Tasche, die für alle Gelegenheiten passt, et voilá!

metterlink näht: Uptown Tasche aus dem Buch Weekend Style von Sew Caroline im Stiebner Verlag erschienen metterlink näht: Uptown Tasche aus dem Buch Weekend Style von Sew Caroline im Stiebner Verlag erschienen

Das hört sich nun total easy an und das wäre es grundsätzlich auch gewesen wenn,… Ja wenn ich nicht wochenlang über der Stoffwahl verrückt geworden wäre. Leder, Kunstleder oder doch Stoff? Und was für ein Träger passt am Ende dazu, lieber schlicht oder lieber auffällig? Im Kopf waren also zig Versionen fertig und ehrlich gesagt hätte ich einfach jede Variante umsetzen sollen denn die Tasche ist so fix genäht!

Entschieden habe ich mich nun für schwarzes Kunstleder und als Futter für einen Jaquard-Stoff ohne Elasthan, der tatsächlich mal ein Fehlkauf war. Konnte ja niemand ahnen das Jaquard nicht Jaquard ist 😉

Aber ich finde, er hat nun eine super Bestimmung gefunden und die restlichen zwei Meter bringe ich sicher auch noch irgendwo unter.

metterlink näht: Uptown Tasche aus dem Buch Weekend Style von Sew Caroline im Stiebner Verlag erschienen metterlink näht: Uptown Tasche aus dem Buch Weekend Style von Sew Caroline im Stiebner Verlag erschienen

Auf jeden Fall wurde die Tasche so, wie ich sie gut gebrauchen kann: Schlicht, ein Alleskönner! Und der Taschengurt war ganz schnell gemacht, den habe ich nämlich von einer meiner anderen Tasche geklaut.

Ich habe auch das erste Mal einen versteckten Magnetverschluss verwendet und bin davon begeistert! Er wird eingenäht und die Tasche kann geschlossen werden aber eben auch total einfach wieder geöffnet werden. Und ja, ich habe oft nur eine Hand frei, wo wir wieder beim Dasein als Mama wären 😉

metterlink näht: Uptown Tasche aus dem Buch Weekend Style von Sew Caroline im Stiebner Verlag erschienen metterlink näht: Uptown Tasche aus dem Buch Weekend Style von Sew Caroline im Stiebner Verlag erschienen

Weekend Style ist das Buch der Bloggerin Sew Caroline und von Shorts, Kleidern und Blusen sowie Taschen ist alles mit dabei, was man für die unterschiedlichsten Anlässe an einem Wochenende gebrauchen kann. Nun stehen da aber noch viele andere Schnitte auf meiner To-Sew-Liste, die ich im Buch entdeckt habe. Alle Schnitte zeichnen sich für mich durch eine klare Schnittführung aus und sind gut umzusetzen. Weitere Beispiele könnt ihr diese Woche noch auf der Blogtour anlässlich der Veröffentlichung des Buches auf deutsch sehen. Bei Sewrender heute zum Beispiel den Date Night Rock.

Das allerbeste nun aber zum Schluss: Ein Exemplar des Buches darf ich an euch verlosen! Verratet mir doch dazu was euer liebstes Kleidungsstück am Wochenende ist!

Hier noch die Regeln für die Verlosung:

  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Der Gewinn kann nicht in ausbezahlt werden
  • Teilnehmen könnt ihr mit einem Kommentar indem ihr mir euer liebstes Kleidungsstück und eine Kontaktmöglichkeit verratet
  • Für den Versand des Buches muss ich eure Adresse an den Stiebner Verlag weitergeben
  • Mit der Abgabe eures Kommentars erklärt ihr euch mit den Regeln einverstanden
  • keine Teilnahme unter 18 Jahren
  • Die Verlosung endet am 16.05.2018 um 24 Uhr

Liebe Grüße,
Marina

Link: HoT
Schnitt: Tasche „Uptown“ aus dem Buch „Weekend Style“ von Sew Caroline,
auf deutsch erschienen im Stiebner Verlag
Stoffe: Aus dem Stoffschrank
Outfit: Shirt Farrah und Sandbridge Skirt

P.S.: Zu Beginn des Posts steht Kooperation, da ich das Buch zur Teilnahme an der Blogtour kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen habe. Auch das Buch für die Verlosung wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung über das Buch und über meine neue Tasche bleibt davon aber unberührt.

 

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da! Und nach dem letzten Wochenende gibt es doch noch Hoffnung darauf, dass es auch wirklich einen Herbst geben wird und der Sommer nicht direkt in den Winter übergeht. Und für jede Jahreszeit gibt es doch so ein Outfit, in dem man sich einfach zu jeder Gelegenheit gut angezogen fühlt und über die Outfitfrage gar nicht lange nachdenken muss. Fredi vom Blog Seemannsgarn kam deshalb auf die Idee, eine Herbst-Outfit-Blogtour zu machen mit ein paar Mädels der Näh-Connection-Botschafter. Und da bin ich gerne dabei, schließlich habe ich mir über Outfits in letzter Zeit ziemlich viele Gedanken gemacht 🙂

Und das ist es nun: Mein Herbstoutfit! Schon als ich euch die Else black gezeigt habe, hatte ich erwähnt, dass ich sie jeden Tag tragen könnte. Und das stimmt auch! Mit Schal, Jeansjacke und passender Tasche ist mein Outfit auch schon fast fertig. Und die Sonnenbrille ist im Idealfall auch dabei 🙂 Tatsächlich sind Schal, Jeansjacke, Schuhe, Strumpfhose und Sonnenbrille gekauft. Aber zwei elementare Teile sind selbstgenäht, also die Handtasche und mein Kleid. Auf die Tasche muss ich heute genauer eingehen, denn die seht ihr hier zum ersten Mal. Wirklich! Eine ähnliche hatte ich mir vor zwei Jahren genäht, aber nach Dauerbenutzung musste die dringend in Rente gehen. Obwohl das Kunstleder himmlisch war und man diesem die zwei Jahre nicht ansehen konnte. Und nachdem ich einfach wieder solch eine Allrounder-Tasche haben wollte dachte ich mir, warum das Rad neu erfinden? Also wurde es wieder eine Tasche nach dem Schnitt „Sofie“ und auch das grafische Muster blieb erhalten.

Jedoch habe ich die Tasche noch ein wenig für meine Bedürfnisse „verbessert“. Im Original wird der obere Reißverschluss direkt in die Seitenteile eingenäht. Das hatte ich aber bereits bei meiner ersten Tasche nachgebessert und Laschen gemacht, an denen der Reißverschluss ist. So schaut die Tasche in meinen Augen besser aus und hat auch mehr Fassungsvermögen – das ist ja auch nicht ganz unwichtig 🙂

Für die Karabiner habe ich eine andere alte Handtasche von mir ausgeschlachtet. Obwohl die Tasche wirklich hinüber war, ist mir das sehr schwer gefallen, war sie schließlich ein Weihnachtsgeschenk von meinem Mann und lange Zeit mein täglicher Begleiter. So sah sie leider am Ende auch aus und nun begleiten mich wenigstens Teile davon noch täglich.

 

Als Innenstoff durfte auch ein richtiges Schätzchen herhalten. Beim Nähcamp gab es ein Quiz rund um Webware, bei dem ich ein tolles Webwaren-Paket vom Stoffbüro gewonnen habe. Und einer dieser Stoffe wurde nun angeschnitten und für das Innenfutter verwendet.

Der Außenstoff ist euch tatsächlich schon einmal begegnet, mit ihm habe ich schon meine Satelittenschüssel, also meinen Korbstuhl bezogen und es ist schon eine weitere Tasche daraus entstanden.
Das Kunstleder habe ich aus dem Sonntagshasen-Laden in Augsburg und bisher hält es dem Praxistest super stand! Keine Abschürfungen, Kratzer, nichts.

Das war also mein Herbstoutfit. Habt ihr auch eines? Diese Damen haben in jedem Fall auch eines, sie sind bei der Herbst-Blogtour auch dabei. Und meine war nicht die einzige Else 🙂

 
Dienstag – Sewera, Seemannsgarn
Donnerstag – herz-lieb, madebymiri, Näh-Connection, Frölein Tilia, Metterlink, Kreamino, Annamiarl, Firlefanz, Kathis Nähwelt, Min Deern

So, und jetzt hoffe ich das noch einige goldene Oktobertage kommen, momentan bin ich leider meist mit meiner Winterjacke unterwegs…

Viele Grüße,

 

Link: RUMS
Schnitt: Tasche Sofie
Wisst ihr, was es hier lange nicht mehr zu sehen gab? Ja genau, eine Tasche! Und das vor allen Dingen, weil ich wegen ihrer absoluten Zweckmäßigkeit vor allen Dingen meine Tasche Sofie verwende. Da sie aber nach ausgiebiger Benutzung leichte Mängelerscheinungen hat, habe ich meine Augen wieder aufgesperrt wegen anderer Taschen und entsprechender Schnitte. 
Und da ich seit Weihnachten ein neues Objektiv mein Eigen nennen darf, war in meiner alten Kameratasche auch nicht mehr genügend Platz. Da kam der Aufruf zum Probenähen für eine Tasche mit Kamerafach gerade recht, oder nicht?
Ich wusste auch schnell, welchen Stoff ich dafür verwenden will, musste aber vorher erst noch mein ursprüngliches Projekt, den Überzug für das Kissen im Korbsessel, umsetzen. Schließlich wollte ich ja wissen, was so als Rest bleibt… 
Als Kontrastmaterial habe ich SnapPap verwendet. Das ist einfach so praktisch, vor allen Dingen weil es halt auch aufgerollt im Schrank liegt. Für die Tasche auch dieses Mal nicht vorgewaschen.
Für den Innenteil habe ich schwarz-weißen Sternchenstoff verwendet und für den Kameraeinsatz meinen Rest vom wunderbaren Kamerastoff! Den habe ich damals bei Grinsestern im Laden entdeckt und ich wusste, irgendwann bekommt er seinen Auftritt! 
Wie ihr sehen könnt, kann man den Kameraeinsatz auch rausmachen und die Tasche wunderbar auch so verwenden. Ihr könnt das Ganze natürlich auch direkt ohne den Einsatz nähen, wenn ihr dafür eventuell eh keine Verwendung habt. 
Beim Verschluß habe ich mich für ein Steckschloß entschieden, vor allen Dingen weil ich Karabiner einhändig immer etwas schwer zu öffnen finde. Das ist aber ein ganz persönlicher Eindruck. Ich hätte das Steckschloß aber besser noch weiter oben angebracht, das hätte der Tasche noch mehr Raum gegeben.
Die Tasche war dank des SnapPaps ein Graus zum wenden… Aber das muss man zum Glück ja nicht allzu oft machen! Eigentlich ja nur einmal 😉
In jedem Fall habe ich mich ein wenig erschrocken als die Tasche fertig war! So groß war sie geworden! Aber gut, hätte man sich die Maße vorher durchgelesen, hätte es einem auch klar sein können. Unsere Kamera verschwindet jedoch im Einsatz fast ein wenig, was aber auf Grund der frei einteilbaren Fächer auch kein Problem ist. 
Auf Grund der Größe habe ich mich dann auch für ein 5cm breites Gurtband entschieden und habe darauf noch einen Streifen vom Hauptstoff appliziert. Das gefällt mir total gut und ist auch angenehmer zu tragen wie das Gurtband alleine. Vor allen Dingen stopfe ich meine Taschen gerne voll und das wird dann auch dementsprechend schwer…
Zum Größenvergleich habe ich die aktuelle La Maison Victor und Burda Style gleich eingepackt. Also ein großer Ordner passt da auch locker rein! Und durch die Abteilung des hinteren Faches, die auch verstärkt ist, könnt ihr auch euer Laptop gut und geschützt mitnehmen.
Ich weiß auch schon, wann die Tasche total praktisch sein wird: Im Flugzeug! Da muss man eh das Elektronikzeug bei sich haben und Platz für die Jacke und ein Buch ist da locker noch!

Zu nähen war die Tasche im übrigen gut. Natürlich ist es da nicht mit einer Stunde getan, aber bei was ist es das schon? Und an der Anleitung liegt es sicher nicht, die ist total ausführlich und mit vielen guten Bildern, auf denen man die Arbeitsschritte gut erkennen kann, gespickt. Man darf bei Taschen natürlich nicht die Kosten für das ganze zusätzliche Material unterschätzen. Da ist es gut, wenn man eine alte Tasche zum ausschlachten daheim hat! Am Ende hält man dann aber ein Unikat in Händen und hat wie bei mir, immer ein Stück Sofakissen dabei 😉

Liebe Grüße,

P.S.: Ich habe den Schnitt von Kreativlabor Berlin kostenfrei zum testen erhalten.  Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Schuhe und Taschen kann Frau nie genug haben, oder? Nun ja, bei Schuhen trifft das durchaus zu, bei Taschen war ich in letzter Zeit tatsächlich zurückhaltend. Könnte auch an der vollen Schublade unter dem Bett liegen, oder auch daran, dass ich vor einiger Zeit eine Lieblingstasche genäht habe. Das hat mich bisher immer noch davon abgehalten, eine neue Tasche zu nähen. Warum es dann doch eine neue Tasche gibt? Na weil meine Lieblingstasche doch nicht alles kann! Ich fahre noch ein zweirädriges, motorisiertes Fahrzeug und mit diesem oft in die Arbeit. Beim fahren trage ich da gerne einen Rucksack, da ist alles gut aufgehoben. In der Mittagspause will ich dann aber wieder lieber eine Handtasche haben… Deshalb habe ich die letzten Jahre immer noch eine extrige Handtasche, neben den Wechselklamotten, in meinem Rucksack mitgeschleift.
Shoes and handbags are things, women can’t have enough, or? Okay, that thing with the shoes is right, I think. But with handbags I was thrifty in the past! It could be because of my full drawer under my bed or because I have sewn a favorite bag a little time ago. Why there is now a new bag? Because  sometimes I ride my motorcycle to work. While driving I prefer to wear a backpack, but at lunchtime I prefer a handbag. That’s why i have token my handbag in the backpack in the past.
Durch Zufall bin ich dann aber auf den Retro Rucksack gestoßen. Der ist mit wenigen Handgriffen eine Handtasche oder ein Rucksack, je nachdem was man braucht. Und das Design finde ich richtig toll! Wie ein Retro Rucksack halt aussehen muss 😉
By hazard i have found the Retro Rucksack-pattern. With a few handles it is a backpack or a handbag. And i really like the design! 
Also habe ich mich an die Umsetzung gemacht. Wie gesagt, meine Taschennäherfahrung ist eine Weile her und am Anfang war ich etwas schockiert, was ich da alles brauche… Nicht nur so viele Teile zum ausschneiden, sondern auch das ganze Kleinzeugs das so anfällt… Da eine Schnalle, da ein Ring… Da musste ich erstmal eine Großbestellung aufgeben.
And so i started to sew… My experience in sewing handbags is a little time ago and at the beginning i was really shocked how many things i need… A lot of pattern-pieces and buckles, rings… I had to make a real big order!
Dann hatte ich mir was ganz tolles überlegt: Ich laminiere den Stoff mit einer speziellen Folie, die dann einem Wachstuch gleicht. Das ist doch perfekt bei einer Tasche, vor allen Dingen weil weiß ja auch anfällig für Schmutz ist. Leider hat der Stoff dann aber mit der Folie keine Einheit gebildet, sondern es hat alles nur geraschelt und sah billig aus. Natürlich war da die Tasche aber schon genäht und als ich mich entschloss, die Folie wieder wegzumachen musste ich sie aus jeder Naht rausfuzzeln… An den Stellen, an denen der Stoff verdeckt ist raschelt es leider immer noch ein wenig… Nunja, besser wie überall. Ansonsten gefiel mir die Tasche gut. Beim ersten Ausflug war ich jedoch enttäuscht. Ja, es funktioniert als Rucksack. Als Tasche rutschen jedoch die Träger durch und die Tasche fällt zusammen. So wollte ich das nicht! Also habe ich doch in den sauren Apfel gebissen und nochmal ein wenig aufgetrennt und einen zweiten Ring eingezogen. Dann den Bändel verdreht und angenäht. Wieder aufgetrennt und neu angenäht. Und jetzt funktioniert das wirklich als Tasche und als Rucksack! Dauert aber auch einen Moment länger, bis es umgebaut ist, aber das ist es mir wert!
Then i considered a really cool thing: a special foil, that laminates the fabric, to get a fabric like oilcloth. I thought it could be a good idea, because of the white fabric and dirt. But unfortunately it doesn’t works and it crackled and looked shabby. Naturally the handbag was finished when i started to remove it… Apart from that i really liked the bag! But at my first trip with the bag, i was a little bit dissapointed. As backpack it works really good! But as handbag the shoulder strip slides through the one ring. So i decided to make the extra work and unstitch it and insert a second ring. Then i sewed the shoulder string the wrong way… Unstitch again, sew it new. And now it works! It takes a few moments more to change from handbag to backpack, but it is it worth! 
Und dann bin ich dann auf die Idee gekommen das ich mein Label mit an die Tasche machen könnte. Und das gefällt mir richtig, richtig gut! Wie ich das Label gemacht habe? Auf die Idee hat mich Veronika mal gebracht und das mit dem Stempelkissen und dem Leder funktioniert auch bei mir wunderbar! Sogar an Klamotten, das habe ich nämlich auch schon getestet! Es ist also tatsächlich waschbeständig.
And than i get the idea to stitch my leather-label to the front of the bag. And i really like it a lot! How i made the label? Thats an idea of Veronika, unfortunately only in german, but maybe you can understand it with the pictures or a translator. It works really good, also at my clothes! 
Verwendet habe ich Kunstleder und den beste Ikea-Stoff, den es gibt! Ich liebe diese Streifen! Leider ist mein Vorrat damit jetzt auch ziemlich erschöpft. Innen ist im Übrigen auch ein Ikea-Stöffchen. Und mein geplottetes Label…
I have token false-leather and a loved fabric from Ikea! I love this stripes! Unfortunately my stock is empty now… At the inside there is also Ikea-Fabric. And my label out of flex-folia.
Nun ist die Tasche schon einige Tage in Verwendung und ich würde das Innenleben tatsächlich noch um zwei, drei weitere Innentaschen erweitern. Vermutlich wäre auch ein Schlüsselband noch ganz geschickt, dass fest eingenäht ist. Ob mich das irgendwann so stört, dass ich es tatsächlich ändere, weiß ich nicht. Vermutlich eher nein, aber wenn ihr die Tasche/Rucksack nähen solltet, wisst ihr Bescheid!
Das Top habe ich euch im Übrigen vergangene Woche im Detail gezeigt: FrauIda von Hedi näht.
Now the bag is used a few days and i would like to change the inside a little bit: a few more extra bags and a string for my keys. But i don’t think, that i will change this at this bag. But for you i wanted to say it! 
The top i showed you last week: It is FrauIda from Hedi näht. 
Liebe Grüße,/Greetings,
P.S.: Danke Susi für die Bilder! / Thank you Susi for the pictures!
Schnitt:/Pattern: Retro Rucksack
 

Heute werde ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern… 🙂 Ich gehe Vollzeit in die Arbeit, habe verschiedenste Hobbies, unter anderem diesen Blog und das Nähen. Alle meine Hobbies sind relativ zeitintensiv und momentan schaffe ich es keinen Abend, mich einfach zu entspannen. Die Möglichkeit wäre wohl da, aber in meinem Kopf spuckt alles mögliche herum, was ich gerne noch machen will. Diese Tasche ist das beste Beispiel:

Entstanden ist sie eigentlich aus dem Wunsch, eine coole Kameratasche zu machen. Da brauche ich nämlich eine. Momentan ist die Kamera in einer Zwischenlösung eingepackt. Also habe ich meine Kamera genommen und die Maße auf das Kunstleder übertragen. Es soll also eine bauchige Tasche werden, die man nicht sofort als Kameratasche erkennt, auch aus Sicherheitsgründen. Ok, gut.

Was an dieser Tasche jetzt bauchig ist? Nichts! Auch meine Kamera ist nicht so breit. Aber es stand von Anfang an die Idee, einen Chevron-Streifen aus dem Kunstleder in kupfer zu machen. Ich hatte also meinen Grundschnitt fertig vor mir liegen, habe das Vlies zugeschnitten, den Chevron-Streifen auf dem Kunstleder angezeichnet und ausgeschnitten, auf das kupferfarbene Kunstleder übertragen, alles wunderbar. Und dann habe ich darüber nachgedacht, wie ich diese Tasche bauchig machen soll. Eigentlich wollte ich ja unten die Ecken abnähen. Aber ob das genügt? Und eigentlich gefällt mir die Tasche als etwas große Clutch total gut!

Da passt wenigstens mein Geldbeutel rein! Also mich dafür entschieden, die Kameratasche Kameratasche sein zu lassen und eine große Clutch daraus zu machen.

Was das jetzt alles mit meiner Geschichte am Anfang zu tun hat? Mit meiner Überlegung, jetzt also eine große Clutch zu nähen, bin ich an diesem Abend ins Bett gegangen. Am nächsten Tag war Freitag. Und ich hatte am Abend mit einer Freundin ausgemacht, dass wir in die Stadt was trinken gehen (wohlgemerkt mit dem Auto! Sollte hier jemand auf falsche Gedanken kommen ;)). Ihr merkt langsam, wo der Hund begraben ist? Ich wollte zu diesem Anlass natürlich gerne meine, im Kopf bereits fertige, Clutch ausführen. Leider war sie aber nur im Kopf fertig und der Mann reagiert neuerdings genervt darauf, wenn ich mich immer ins Nähzimmer verziehe und alles andere liegen bleibt. Und das wir uns nicht falsch verstehen: Bei uns trägt jeder seinen Teil zum Haushalt bei. Also zu gleichen Teilen. Auch die Zeit, die wir gemeinsam verbringen, leidet unter meinen ganzen Hobbies. Aber meine Tasche muss doch noch fertigwerden! Hm, wie stelle ich das an?

„Ich räum mal hier im Nähzimmer ein bisschen auf, okay?“. Ich hab also angefangen, alles zusammenzustecken und dann waren es ja nur noch ein paar Nähte. Die haben mich natürlich verraten, aber ich war dann so schnell fertig (im Kopf wars ja schon so viel früher fertig), das das wohl nicht mehr gestört hat. Hier ist sie also: Tataaaa!

Ich gebe ehrlich zu: Den Träger habe ich nicht selber gemacht. Der ist von einer Kaufhandtasche und passt farblich, auch mit den Karabinern, sehr gut dazu. Das kommt auf den Bilder etwas anders rüber. Für den Träger habe ich in der Seitennaht zwei kleine Schlaufen eingenäht. Ich kann die Tasche also auch mal ohne Träger benutzen und es fällt nicht auf. Wie es sich für eine große Clutch gehört!

Schnittmuster habe ich keines verwendet, aber im Grunde ist der Schnitt ein Rechteck. Wie groß, wie breit bleibt einem vollkommen selber überlassen, wie groß man die Clutch haben will. Und auch der Chevron-Einsatz ist mit Hilfe eines Lineals und einem Markierstift keine Hexerei. Ich habe mir mit dem Lineal die Mitte ausgemessen, bestimmt wie breit mein Streifen werden soll und bin dann vom Mittelpunk die Hälfte des Wertes nach oben, habe dort einen Punkt gemacht, und die Hälfte des Wertes nach unten und habe auch dort einen Punkt gemacht. Als Anhaltspunkt habe ich das Lineal dann dort angelegt und geschaut, wie groß der Winkel sein soll, den der Chevron-Streifen haben soll und habe mir dann eine Linie gezogen. Der Winkel sollte natürlich auf beiden Seiten gleich sein. Und dann habe ich den markierten Bereich ausgeschnitten und das ausgeschnitte gleich als Schnittmuster für mein kupferfarbenes Kunstleder vewendet. Da dürft ihr nur die Nahtzugabe nicht vergessen! Dann das Ganze zusammennähen und fertig!

Und um nochmal den Bogen zum Anfang zu schlagen: Ich habe mir heute freigenommen. Warum? Ich will ein paar Dinge fertigbringen, dass meine innere To-Do-Liste endlich ein wenig kürzer wird. Und ich am Wochenende vielleicht auch mal wieder entspannen kann. Eigentlich muss ich von all den Dingen nur die allerwenigsten machen. Aber wenn man sich was vorgenommen hat… Und gerade das Nähen hält einen ja meist doch länger auf, wie man meint. Also, ich bin dann beim To-Do-Listen abarbeiten während der Mann arbeitet 😀 Achja, ich brauche noch eine Kameratasche!

Liebe Grüße,

Marina

Stoff: Kunstleder schwarz und kupfer von Buttinette, Innenstoff von Stoff und Stil

P.S.: Solltet ihr noch auf der Suche nach einem schnellen Adventskalender sein, werdet ihr vielleicht hier fündig. Mein Freebie für euch und mehr Zeit im Advent!
Es war einmal ein Schnittmuster und eine fixe Idee, wie „meine“ Tasche aussehen soll. Dann kam die böse Zeit und alles dauerte länger, funktionierte schlechter als vorher gedacht…
Aber Ende (fast) gut, alles gut!
Letzte Woche habe ich euch mein Bandeau-Top gezeigt und die liebe Kathrin von Sternbien hat mir den Schnitt Marlies von allerlieblichst empfohlen. Angeschaut und gekauft. Und zwei Taschen-Schnittmuster sind da unvermutet auch drin gelandet. Tja, und beide sind schon genäht im Vergleich zur Marlies… Verrückte Welt 🙂 Und wenn ich schon früher von der Arbeit heimgehe um meine Sachen für RUMS fertig zu bekommen (was ja fast geklappt hat), und dann doch erst nach 12 diesen Post schreibe, frag ich mich schon, warum ich nicht doch Marlies genäht habe 🙂
Aber: Tada!!! Meine (fast) fertig gewordene Tasche Sofie!
Ich freu mich schon darauf, sie morgen auszuführen (also heute)! Seht ihr übrigens die schwarz-weißen Reißverschlüsse? Toll oder? Und zu was passt die Tasche perfekt? Zu meiner Dione! Perfekte Kombi 🙂

Mein liebster Tascheninnenstoff! Den habe ich sogar schon nachgekauft…

Und was fehlt? Naaaa? Genau, der Schultergurt. Liegt quasi fertig auf dem Nähtisch, aber beim wenden löst sich der Stoff auf… Trotz Coverlockstich… Aber dafür hab ich heut keinen Nerv mehr…
Liebe Grüße,
Marina
P.S.: Jetzt ist Vatertag? Gut das das Vatertagsgeschenk noch gemacht werden muss… Aber das krieg ich hin, Papa 🙂
Edit: Hier ein „Trage“bild:
Stoffe: Buttinette, Stoff und Stil

Ich habe mir im Sommer eine Badetasche genäht und möchte sie euch heute zeigen.Und ja,der Sommer ist vorbei aber baden und schwimmen gehen kann man das ganze Jahr!Und Bücher lesen auch! Denn passend zur Tasche habe ich mir ein Knochenkissen aus Wachstuch genäht.

Aus Wachstuch, damit ich auch mit nassen Haaren gleich loslesen kann. Seitlich habe ich mir Laschen mit Kam-Snaps gemacht, um das Kissen an der Tasche zu befestigen oder an der Liege im Urlaub. Denn es gibt nichts nervigeres als ein Kissen das ständig verrutscht, oder? Die Anleitung für die Reisetasche habe ich von hier und die Anleitung zum Knochenkissen ist von hier.

Und die zwei Sachen gehen heute auch zu RUMS!

Viele Grüße,

Marina

Da sieht man im Internet eine tolle Clutch und man denkt sich „die will ich haben“. Der nächste Satz den man liest, ist, dass nur in die USA geliefert wird. Na super, und jetzt? Na selbermachen! Und falls ihr euch jetzt das gleiche denkt – hier kommt eine Anleitung, wie ihr eine tolle Clutch selber machen könnt.

Ich habe außen einen Jeansstoff und innen einen Baumwollstoff verwendet.
Ihr braucht also einen Reißverschluss und einen Außen- und Innenstoff, der insgesamt 4cm breiter ist als der Reißverschluss. Mein Reißverschluss ist 22cm lang und damit muss der Stoff 26cm breit sein
Die Stoffe sollten 54 cm lang sein, bzw. wenn ihr die Tasche aus insgesamt 4 Stoffteilen nähen wollt, dann 28 cm. Außerdem braucht ihr eine Vlies-Einlage, ich habe ein Volumenvlies verwendet, Vlieseline H 630. Da braucht ihr insgesamt drei Teile, immer 26cm breit, zwei die 11cm hoch sind und eines mit 32cm (bzw. zweimal 16cm wenn die Tasche mit 4 Schnitteilen genäht wird). Der Trick ist dabei, dass die Vlieseline nicht auf den kompletten Innenstoff aufgebügelt wird, sondern an der Stelle, an der die Tasche abknicken soll, ist kein Volumenvlies.

Also, alle Schnitteile zuschneiden, Volumenvlies auf dem äußeren Stoff (bei mir der Jeans-Stoff) aufbügeln.
Dann gehts endlich ans nähen:

1. Dafür legt Ihr den Reißverschluss, wie auf dem Bild zu sehen ist,  an die rechte Stoffseite, Zähne nach unten, und steckt ihn mit ein paar Nadeln fest.Dann näht ihr mit einem Reißverschlussfuß den Reißverschluss knapp neben den Zähnen fest, lasst jedoch am Anfang und Ende je 1,5cm unvernäht.

2. Nun nehmt ihr den Innenstoff, legt die Stoffe rechts auf rechts und steckt hier ebenfalls ein paar Nadeln. Auch diese Naht wieder mit dem Reißverschlussfuß nähen, aber von der Jeans-Stoff-Seite. Im Grunde näht ihr nochmal über die Naht vom 1. Bild und lasst hier wieder 1,5cm unvernäht.
3. Nun wird es etwas knifflig. Also lieber noch zweimal drüber nachdenken, bevor ihr anfängt zu nähen. Ihr dreht eure Tasche so, daß euch der Innenstoff(hier die Eulen) mit der rechten Seite anschauen. Der Jeansstoff ist auf der linken Seite, jedoch muss die rechte Seite an den Reißverschluss. Hier ist wieder Stoffkante gleich Reißverschlusskante, Zähne zeigen nach unten. Wieder mit Nadeln feststecken, mit Reißverschlussfuß knapp neben den Zähnen nähen und am Anfang und Ende 1,5cm unvernäht lassen.
4. Nun kommt die letzte Reißverschlussnaht: Ihr nehmt euren Innenstoff, klappt ihn hoch und legt ihn wieder Kante an Kante an den Reißverschluss und näht die Naht wieder bei Punkt 2 von der Jeansseite. Auch hier lasst ihr am Anfang und Ende wieder 1,5cm unvernäht. Diesen Platz brauchen wir später, um die Tasche schließen zu können. Öffnet nun den Reißverschluss, er muss auf jeden Fall ein Stück offen sein, sonst könnt ihr später nicht wenden.
5. So, fast geschafft (ich hoffe, ihr habt mich bis hierher verstanden?). Ihr näht nun noch den Außenstoff zuammen und den Innenstoff mit je 1,5cm Nahtzugabe. Im Innenstoff lasst ihr bitte eine Wendeöffnung(siehe Bild, zwischen den zwei weißen Pfeilen). Wegen der Stelle am Reißverschluss nähe ich hier noch mit dem Reißverschlussnähfuß.
Und dann könnt ihr auch schon wenden! Wie oben geschrieben, muss der Reißverschluss ein Stück auf sein, ansonsten wird es jetzt sehr knifflig.

Tata! Und fertig!

Hier sind meine zwei Jeans-Clutches:

Ihr könnt diese natürlich noch verzieren mit Webbändern, an den Reißverschluss noch einen Anhänger machen,…. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Verwendet jedoch bitte relativ feste Stoffe für den Außenstoff, da die Tasche die Stabilität benötigt.
Und wie sieht eure Tasche aus? Ich würde mich freuen, wenn ich eure fertige Jeans-Clutch sehen dürfte. Wenn ihr einen Blog habt, schreibt mir doch in den Kommentaren euren Link, ansonsten dürft ihr mir gerne auch eine E-Mail mit Bild schreiben!
Solltet ihr mit dem Reißverschluss Probleme haben, schaut euch vielleicht auch das Video von Pattydoo an, da wird das auch super erklärt. Solltet ihr wie ich bei der in der Anleitung gezeigten Tasche einen Endlosreißverschluss verwenden und wisst nicht, wie ihr diesen auffädeln könnt, empfehle ich euch noch das Video von Pech&Schwefel.
Solltet ihr noch Fragen zur Anleitung haben, schreibt mir eine E-Mail oder in den Kommentaren.
Ich hoffe, meine erstes Tutorial gefällt euch?
Weil beide Taschen für mich sind, geht der Beitrag auch zu RUMS!
Viele Grüße,
Marina
Die Anleitung ist nur für euren privaten Gebrauch. Bitte gebt auf eurem Blog diesen Link zu meiner Anleitung an, wenn ihr dazu etwas schreibt: http://metterlink.blogspot.com/2013/09/jeans-clutch-tutorial.html
Stoffe: Jeans hell, Apfelstoff, Eulenstoff von Buttinette
Jeansstoff dunkel von Ikea

Link: Pulsinchen