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In Sachen Kinderpflege hat sich die letzten Jahre ja scheinbar viel geändert. Zuerst denkt man ja an Babypuder, Babyöl und Badezusatz. Tja, all das braucht man im Normalfall gar nicht, so ist die heutige Meinung und Wasser alleine genügt um den Windelpopo und das Baby an sich zu reinigen. Nur wie kommt das Wasser an das Kind, ohne es jedes Mal komplett baden zu müssen? Dafür habe ich Feuchttücher selbstgemacht und möchte euch heute gerne zeigen, was man dafür braucht und wie das funktioniert.

Was braucht man dafür:

  • altes Strandhandtuch, wahlweise auch Frottee-Stoff, wenn ihr es bunter wollt auch Jerseyreste
  • Nähmaschine oder Overlock

Wie geht man vor:

  1. Ihr macht euch eine Schablone für die Form eurer Feuchttücher. Meine Tücher haben die
    Maße 14 x 9,5 cm mit abgerundeten Ecken. Die abgerundeten Ecken sind super, wenn ihr mit der Overlock näht, so müsst ihr nämlich nur einen Faden am Ende vernähen (und nicht an jeder Ecke einen). Dafür habe ich meine Schablone einfach mit einem Zirkel abgerundet.
  2. Mit dieser Schablone schneidet ihr dann die Feuchttücher zu. Wenn ihr gerne eine buntere Variante haben wollt, so könnt ihr auch Jerseyreste zuschneiden, die ihr dann später mit den Feuchttüchern verbindet.
  3. Wenn ihr genügend Tücher zugeschnitten habt, geht es an die Nähmaschine. Ich habe im Übrigen so viele Feuchttücher, wie ich aus dem alten Strandhandtuch herausbekommen habe und bisher hatten wir noch keinen Engpass.
  4. Ihr müsst den Frottee-Stoff versäubern. Wenn ihr habt, nehmt ihr also am besten eure Overlock und rattert einmal um jedes Tuch rum. Für die bunte Variante mit Jerseyresten müsst ihr diese dann natürlich mit eurem Frottee-Tuch zusammenlegen und dann vernähen. Wenn ihr keine Overlock habt, nehmt ihr einfach einen Overlock-Stich eurer Nähmaschine zum versäubern.
  5. Wenn ihr alle Tücher fertig gesäumt habt, müsst ihr nun noch die Fadenraupen der Overlocknaht vernähen. Dafür nehme ich mir eine etwas größere Nadel und ziehe die Fadenraupe in die Naht.
  6. Fertig! Ja, man fühlt sich wie am Fließband, man muss diese Arbeit jedoch nur einmal machen und hat nun wunderbar nachhaltige, im Zweifelsfall auch schöne, Feuchttücher.


Zur Anwendung:

Ich habe für unsere Feuchttücher zwei Skip-Hop-Boxen gekauft, eine für unterwegs, eine für den Wickeltisch. Hier lege ich so viele trockene Feuchttücher auf einem Stapel ein, wie von der Höhe her reinpassen und übergieße diese anschließend mit abgekochtem (dann natürlich abgekühltem) Wasser. Hier habe ich immer ein kleines Fläschchen am Wickeltisch stehen, sollten die Feuchttücher einmal während dem Wickeln aus sein. Für unterwegs habe ich die Feuchttücher auch im trockenen Zustand dabei und mache diese erst naß, wenn ich sie auch benötige. So muss ich kein Biotop in der Wickeltasche fürchten und hier geht natürlich auch mal frisches Wasser, das nicht abgekocht wurde. Da müssen die Feuchttücher nur sehr schnell verbraucht werden, oder einfach wieder mit in die nächste Wäsche. Es gibt aber nach persönlichem Empfinden auch die Möglichkeit, die Feuchttücher mit zum Beispiel etwas Kokosöl oder Lavendelöl anzureichern. Dieses soll auch antibakteriell wirken, wir haben es aber bisher nicht benötigt.

Gebrauchte Feuchttücher waschen wir mit unseren Stoffwindeln. Aber auch wenn ihr normale Windeln verwendet, könnt ihr eure selbstgemachten Feuchttücher nutzen. Hier empfehle ich euch die gebrauchten Feuchttücher in ein Wäschenetz zu tun und diese mit eurer 60 Grad- Wäsche zweimal in der Woche mitzuwaschen. Zum trocknen hängt ihr diese einfach an die Leine oder eine Mini-Wäschespinne oder einfach mit in den Trockner. Beim Waschmittel würde ich persönlich auf Weichspüler etc. verzichten, da ihr damit ja den Baby-Popo saubermacht und so wenig Duftstoffe und Giftstoffe mit der Babyhaut in Berührung kommen sollten, wie möglich. Das bleibt aber natürlich jedem selber überlassen.

 

Und wenn ich nicht selbernähe?

Es gibt ja, wie bei allem, eine Kaufvariante, für die, die so etwas nicht Selbermachen können oder auch wollen, was ich durchaus auch nachvollziehen kann. Ihr findet dazu natürlich etwas bei Amazon, aber auch bei zum Beispiel Fratzhosen.

Erfahrungen:

Nun wickeln wir den Mini-Metterlink schon eine ganze Zeit lang und auch mit der Beikost haben wir inzwischen Erfahrungen gemacht – und meine selbstgemachten Feuchttücher funktionieren wunderbar. Wunden Po kennen wir nicht und ein nennenswerter Mehraufwand ist es für uns ebenfalls nicht.

Heute war also ein etwas praktischere Seite des Nähens Thema, am Donnerstag kommt aber auch endlich wieder was genähtes für mich! Mein Kleiderschrank hat nämlich auch wieder Zuwachs bekommen 🙂

Viele Grüße,

Marina

Link: Creadienstag, HoT, #einab

Jeans-Upycling und alles was dazu gehört hat ja dieses Jahr dank unterschiedlicher Aktionen, wie zum Beispiel der von Katharina von stitchydoo, einen Hype.
Als Elke von Elle Puls ihre Tasche für die Aktion Nähblogger für Flüchtlinge (bald gibts da wieder viel zu ersteigern!) gezeigt hat war jede der Beteiligten kurz davor auch ein Gebot dafür abzugeben. Und der damals erzielte Kaufpreis hat gezeigt, dass die recycelten Materialien kein alter Hut waren sondern richtig, richtig gut gefallen haben. Jeder wollte diese Tasche! Und Elke hatte das genau richtig verstanden und hat aus Ihrer Upcycling-Tasche ein E-Book gemacht.

Tatsächlich habe ich mir das EBook am ersten Tag gleich gekauft. Die Tasche will ich haben! Jeans-Upcycling mache ich auch gerne, auch wenn ich tatsächlich meistens die Sachen nicht so besonders mag, wo man noch zuviel von der Hose erkennt. Aber Chobe-Bag will ich!
Wie das halt dann so ist schiebt man dann die Projekte vor sich her. Und bei mir sind das besonders Taschen. Da braucht man immer erstmal noch soviel Zeug, meine ich immer. Und ja, dieses Mal musste ich wirklich erst Karabiner, Nieten usw. Kaufen. Aber das horte ich auch nicht zu Hause, da ist das kein Wunder.

Schlußendlich ist es jetzt nun erstmal eine Chobe-Bag für meine Mama geworden. Diese entstand sogar unter Zeitdruck und ich war fast ein wenig froh darum! Ansonsten hätte ich es wohl noch länger geschoben.

Mir war es wichtig, dass die Vorder- und die Rückseite aus Jeansstreifen besteht und nicht nur eine Seite, wie eigentlich im E-Book vorgesehen. Mir war dann schon klar, warum das eigentlich so vorgesehen ist: Aus einer Jeans bekommt man nämlich nicht genügend Streifen für beide Seiten. Mit einer anderen Jeans mischen ist auf Grund der Waschungen aber auch schwierig. Also habe ich den Kunstlederboden mit drei Streifen noch nach oben gezogen. Und mir hat die Tasche schlußendlich so gut gefallen, dass ich sie gleich einmal noch ausführen musste, bevor sie die rechtmäßige Besitzerin bekommen hat… Natürlich nur um zu schauen, ob auch alles funktioniert. Also sollte jemand fragen 😉


Ergänzt habe ich im Innenteil einen Schlüsselaufhänger, da ich weiß das meine Mama sowas gerne will. Außen gab es auch nur einen schlichten schwarzen Plott mit meinem Logo, ich fand das als Ergänzung richtig toll.

Den Träger finde ich ja auch richtig klasse und da kann man auch richtig viel an Resten verarbeiten, das habe ich jedenfalls gemacht. Um das genauer auszuführen würde ich aber das Geheimnis des Trägers verraten und das will ich auf gar keinen Fall! Denn das E-Book ist so toll gemacht und geschrieben, mit allen Schnitteilen, auch den rechteckigen, als richtiges Schnittteil aber auch mit den Maßen, um sie so auszuschneiden, da lohnt sich ein Kauf in jedem Fall! Und man erfährt wie man einen so tollen Träger macht 😉

Das Geschenk kam in jedem Fall richtig gut an und das ist ja die Hauptsache! (Wann komm ich denn jetzt zu meiner Chobe-Bag?!)

Liebe Grüße,

Schnitt: Chobe Bag

So, heute gehts endlich weiter mit Hose No. 3! Angefangen habe ich ja mit einer Hose, die sehr leicht zu nähen war und mich mal langsam mit dem Thema „Jeanshose“ vertraut machen sollte. Letzte Woche habe ich euch dann meine erste „klassische“ 5-Pocket-Jeans gezeigt. Und heute gehts weiter! Mit einer ganz besonderen Hose! Nicht nur der Schnitt, auch der Entstehungsprozess! Das ging nämlich so: Kaum mit der einen Jeanshose fertig gewesen, wollte ich weiter machen. Und nachdem ich dann auch mal ein wenig dazu gegoogelt habe, ist mir aufgefallen, dass mir auch schon mal dazu geraten wurde, doch mit dieser Hose meine Hosennähvorhaben anzufangen. Tja, dafür wars jetzt zu spät aber mir hat es einfach in den Fingern gejuckt, solch eine Boyfriend- Hose für mich zu nähen. Beim Kaufen hat mir das nämlich nie gefallen oder sowas gabs erst gar nicht.
Gekauft, geklebt, ausgeschnitten und dann festgestellt, dass ich nur noch einen Stretch-Jeans-Stoff im Schrank liegen habe. Aber dann hätte ich die Jeans eine Nummer kleiner machen müssen und ich war ja schon fertig mit ausschneiden und kleben! Auch dagegen hat gesprochen, dass ich mit diesem Stretch-Jeans-Stoff mich nochmal an die klassische Jeans machen wollte. Weil eine Boyfriend-Hose ist ja nichts für jeden Tag und genau solch eine Hose brauche ich bis heute 😉
Also was tun? Schließlich habe ich mich schon aufs Ergebnis gefreut! Gut das der Mann letztens seine Jeans ausgemistet hat und mir alle fehlerhaften vermacht hat. Diese lagen nämlich noch neben meinem Schreibtisch und lachten mich so an. Ja dann schauen wir doch mal, ob ich das Schnittmuster darauf platziert kriege? Durch die Unterteilung im Bein brauche ich ja auch nicht die komplette Länge! Und bis auf das hintere obere Schnitteil hat alles gepasst. Dieses habe ich dann einfach an den zusammengeklebten Kanten geteilt und so ausgeschnitten! Ich habe natürlich darauf geachtet, dass ich die einzelnen Schnitteile möglichst immer an der gleichen Stelle ausgeschnitten habe, da ja jede gekaufte Jeans unterschiedliche Färbungen hat und diese ja auch positionsabhängig sind. Nur der Bund wäre auf keine alte Jeans gegangen, deshalb habe ich diesen aus einem Reststück von meiner klassischen Jeans gemacht.
Hier seht ihr übrigens mein Material vor dem ausschneiden: Manchmal lohnt sich das Sammeln doch! Und so wurde aus den alten Hosen des Boyfriend (jetzt Mann ;)) eine Boyfriend-Hose…
Nachdem ich einen ganzen „Nähtag“ für den Zuschnitt gebraucht habe, da es ja dann doch ein wenig mehr Aufwand war, bis alles richtig lag, konnte es endlich losgehen! Klar, viele Dinge waren ähnlich zur ersten Jeans. Aber hier war ja auch eine bebilderte Anleitung dabei. Trotz allem war es auch kein Spaziergang. Manche Dinge wurden mir auch hier erst hinterher klar! Zum Beispiel das eine Nahtzugabe von 1cm empfohlen wird und nicht enthalten ist. Klar, es steht an anderer Stelle auch nochmal, aber leider auch nur einmal! Ich wünsche mir von den Schnitterstellern, dass das einfach auf den Schnittteilen mit erwähnt wird. Das macht das Ganze für alle einfacher! Zum Glück ist es mir für die oberen Schnitteile noch aufgefallen und so sind nur die Waden ohne Nahtzugabe. Und meine Hose musste ich nach dem ersten anprobieren auch noch abändern. Im Schritt hat sie leider ziemliche Falten geworfen. Da war einfach zuviel Weite da. Ich habe dann die Naht am Hosenschlitz nochmal enger genäht, dass waren bestimmt drei Zentimeter. Auch die Quernaht dazu, also die Naht von vorderem und hinteren Bein habe ich noch enger gemacht. Ich habe die ganzen Änderungen erst mit einem Geradstich mit langer Stichlänge getestet. Dieser lässt sich auch schnell wieder entfernen, wenns dann zuviel war. Und nachdem es gepasst hat, habe ich dass dann richtig fest genäht.

Bei den Knöpfen habe ich auch nichts gekauft. Diese hatte ich zum einen von meiner Oma (die silbernen Druckknöpfe) und die zwei oberen Knöpfe waren als Ersatzknopf bei gekauften Hosen dabei. Sowas hebe ich ja immer auf 😀 Und jetzt ist tatsächlich auch mal Verwendung dafür!

Blöd nur, dass ich Sonntag mittag soweit fertig war, dass nur noch die Knöpfe gefehlt haben! Ich konnte die Hose ja schlecht ohne anprobieren, aber wie klopfe ich die jetzt rein? Wir haben schließlich noch Nachbarn! Erstmal habe ich einfach versucht, obs nicht so geht. Aber nach dem ersten Schlag hat der Mann schon gesagt, dass das eindeutig zu laut sei. Ja gut… Also dann ab in den Keller, hilft ja nix 😀 Liegen lassen war schließlich keine Option… Aber da ging alles gut, keiner hat sich beschweren müssen.

Auch die Po-Taschen habe ich recycelt, ihr erkennt sie oben auf dem Bild mit den alten Jeanshosen. Warum sich verausgaben und Neue nähen, wenn da noch genügend da ist?

Vom Komfort ist sie übrigens um einiges besser als meine klassische Jeans. Aber gerade am Oberschenkel, wo mir die andere einen Ticken zu eng ist, hat diese ja schließlich auch ihre Mehrweite.
Ich war also wieder sehr stolz über meine neue Hose, wie schon bei der letzten, aber kann ich die jetzt tatsächlich anziehen?
Erstmal musste ich natürlich nach der passenden Kombi suchen. Über die Hose kann ich leider nichts anziehen, das schaut blöd aus. Ich habe mich in diesem Fall für schwarzes Top und Blazer entschieden und war aber immer noch unschlüssig, ob das so für die Arbeit geht. Erst als der Mann dann festgestellt hat, dass ich mich nicht so anstellen soll, das es gut aussieht, habe ich mich getraut. Schon blöd 😀 Mir geht es oft mit selbergenähten Dingen so, die von meinem bisherigen Kleiderschrank abweichen. Hier brauche ich tatsächlich auch eine zweite Meinung, um es dann wirklich zu tragen. In den meisten Fällen habe ich es euch dann oft erst vorgestellt 😀 Hier bekomme ich schließlich noch mehr als nur eine zweite Meinung…

Die Schuhe waren zu diesem Zeitpunkt übrigens noch nigelnagelneu und so passend! Denn in der Länge habe ich mich auf Grund der fehlenden Nahtzugabe tatsächlich vertan und mit normalen Schuhen geht die Hose nicht. Aber so in die Schuhe geshoppt sieht man ja die tatsächliche Länge kaum mehr!

Mir würde hier tatsächlich auch ein Blazer gefallen, der etwas länger ist. Aber leider gibt es diesen in meinem Kleiderschrank noch nicht und bisher hätte ich ihn auch noch nicht benötigt. Aber wer weiß? Ne, erstmal gibt es eine klassische Jeans, die auch super passt! Danke übrigens auch für euere Tipps in den Kommentaren letzte Woche! Diese werde ich gerne nochmal zusammenfassen für alle anderen Leser!

So, und was sagt ihr jetzt zur Jeans? Ich hatte sie zwar inzwischen schon öfter an und habe eigentlich nur positive Resonanz erhalten. Aber natürlich interessiert mich auch eure Meinung!

Viele Grüße,
Marina
Immer noch Weihnachtsgeschenke? Ja, aber nur noch zwei Kleinigkeiten… Ich habe endlich mal ein Tatüta genäht! Und das geht ja echt so flott, das ist auch ein superschnelles Mitbringsel! Insgesamt waren es übrigens mal vier Tatüta’s, aber zwei waren halt schon eingepackt… Das eine passend zur Handytasche meiner Mama, im Übrigen. Genäht habe ich nach dem Tutorial von Modage.
Und dann sind noch Babys auf die Welt gekommen! Jaa! Und da gabs auch noch ein paar Kleinigkeiten:

Der obere Stoff ist ein Upcycling-Stoff, das war nämlich irgendwann mal ein Sweatshirt (aber nicht meins!) Aber babygerechte Stoffe sind recht mau in meinem Schrank, wie ich feststellen musste…

Und mein kleines Restchen vom Hafenkitz hat nicht einmal mehr für ein Dreieckstuch gelangt! Gerade so konnte ich noch ein ganze Rehkitzlein retten… Und das habe ich appliziert. Wenn man das einmal gemacht hat, verliert man jegliche Angst davor 😀

Und dann habe ich aus diesem wunderschönen Stoff noch eins gemacht. Könnt ihr euch noch an das verunglückte Sorbetto-Top erinnern? Tja, ein kleiner Teil darf jetzt Greta begleiten. Auf der Rückseite übrigens schönster Punkestoff 😀

Die Namen habe ich jeweils mit Flexfolie aufgebügelt. So bekommt es noch einen kleine Hingucker…

Für den kleinen Jakob gab es auch noch ein paar Dinge: Eine Windeltasche, übrigens eine große Bowie ohne zweites Innenfach, ebenfalls ein Dreieckstuch und ein Band. Das Band habe ich extra mit mehreren KamSnaps versehen, so kann entweder Spielzeug am Wagen befestigt werden oder doch mal der Schnuller… Das bleibt ganz der Mama und dem Papa überlassen!

Verschlossen wird die Tasche mit einem Klettverschluss – das geht mit einer Hand schneller wie ein KamSnap. Und meist hat man ja eh nur eine Hand frei, oder?

Viele liebe Grüße,
Marina

Das gute Wetter hat uns wieder! Nach zwei Tagen teilweise richtig heftigem Regen bekommen wir die Sonne seit gestern wieder zu Gesicht!
Wenn es richtig warm ist, ist einem aber auch alles zuviel. Ich weiß nicht, wie es euch da geht, aber mein Schmuck reduziert sich dann auf das Nötigste: Eine Uhr, kleine Ohrstecker und meinen Ring. Mit Ketten ist es dann auch ganz rum.
Aber wie ich euch am Dienstag schon erzählt habe, gibt es eine Kette, die da nicht so ist! Nur leider habe ich die Kette vom Dienstag verschenkt… Aber so schnell und einfach, wie eine neue Kette gebastelt ist, musste natürlich für mich auch eine her!

Statement-Kette
Liebe Katharina, für dich heute auch mit Trage-Bild 🙂
Ganz einfach, wieder aus Stoffresten mit ca. 8cm Breite, die ich aneinandergenäht habe.

Und dann mit den Fingern Luftmaschen machen. Dieses Mal habe ich das Band so gelassen, also nicht mehr geflochten.

Die Kette ist wieder komplett geschlossen, ist aber bei Jersey-Stoffen auch kein Problem.

Statement-Kette

Und so kann ich auch im Sommer Schmuck tragen! Weil es ist ja nichts weiter als Stoff.
Die Inspiration dazu habe ich von Magdu. Die macht auch noch viele andere tolle Ketten aus Stoff!
Solltet ihr Stoffreste haben, die selbst hierfür zu klein sind, dann verwendet sie doch als Füllung für z.Bsp. euer Nadelkissen!
Viele Grüße,

Marina

Momentan stehe ich öfters vor der Wahl: Fernsehen oder Nähen? Und in den meisten Fällen fällt die Wahl aufs Nähen. Da hat man wenigstens was in der Hand danach und die To-Sew-Liste wird auch ein wenig abgebaut 🙂 Weil neue Schnittmuster finde ich immer und bevor ich nicht die auf meinem Stapel genäht habe, herrscht da momentan Kaufverbot…. So ein Schnittmuster kostet ja meist doch um die 6 € und ich habe in meinen Ordnern tatsächlich ein paar, die ich unbedingt haben musste und bisher noch nicht genäht habe. Teilweise liegen dafür sogar schon Stoffe im „Lager“…
Ganz anders ist das bei MaSina: Monatelang habe ich nun vor allen Dingen mit Jersey genäht. Und dann kommt ein Schnitt, der feste Stoffe verlangt und unbedingt von mir genäht werden muss. Tja, das gibt das Stoffelager so spontan nicht her… Also habe ich ein wenig recycelt und mit gut abgelagertem Jersey „gemischt“. Und das kam dabei raus:

Beim Schrägband habe ich auf ein fertiges zurückgegriffen, das hatte ich zufälligerweise in grau da 🙂
Die Rückenansicht…
MaSina wurde gleich angezogen, deshalb ist es hier leider ein wenig knittrig…
Und hier seht ihr mein Problemlöserchen:
Die Weite meines Recycling-Tops hätte nämlich einfach nicht genügt…
Was sitzt denn da an der Zimmerdecke? Kleiner Outtake…

Und hier das Top, das recycelt wurde. Also das linke. Das andere wurde ja schon mal verarbeitet 😀 Hier die Geschichte dazu….

Inzwischen kam übrigens die Lieferung mit festen Stoffen an… Ich muss jetzt dann auch ganz dringend nähen, weil der Schrank ist jetzt voll. Und das ist ein bisschen viel Vorrat…

Ich hoffe, ihr seid alle putzmunter nach dem Deutschland-Spiel gestern? Für alle Nicht-Gugger: Die beste Zeit zum einkaufen ist eindeutig während dem Spiel! So wenig los ist selten 😀

Liebe Grüße,

Marina

Stoff: Stoff&Stil
Schnitt: MaSina

Es war einmal eine Nadel, die einsam auf dem Nähtisch lag. Die wollte endlich ein weiches Bettchen bekommen, wenn sie nicht gerade arbeiten musste. Und da ich so einer einsamen Nadel keinen Wunsch abschlagen kann, habe ich mich mal drangemacht und ein Nadelkissen gemacht. Das Kürbisnadelkissen habt ihr bestimmt schon mehrfach gesehen und da haben schon ganz andere wunderbare Erklärungen dazu geschrieben. Aber ich zeige es euch trotzdem… Denn mein Nadelkissen hat eine ganz spezielle Füllung 🙂

(Liebe Nina, ich habe tatsächlich zwei Nadelkissen gemacht. Dein Nadelkissen stand also nur beim letzten Foto Modell. Solltest du da irgendwelche Ansprüche haben, melde dich doch bitte bei mir 😀 Für alle anderen: Ja, das letzte Bild ist das Nadelkissen vom Frühlingswichteln:))

Ihr schneidet euch aus einem schönen Stoff zwei gleich große Kreise aus.

Diese näht ihr bis auf eine Wendeöffnung zusammen.

Hier seht ihr die Wendeöffnung. Dann das Ganze bitte wenden!

Und jetzt kommt die alternative Füllmöglichkeit. Was hier eher so aussieht, als würde das Nadelkissen Nachwuchs bekommen, ist die Füllung! Stoffreste! Ihr kennt das sicher auch: Kleine Fitzelchen die übrigbleiben, Stückchen, die ihr wieder abschneiden müsst,… Und das ist super geeignet fürs Nadelkissen! Dadurch wird das Kissen schwerer, die Nadeln halten super und ihr braucht kein weiteres Füllmaterial!Also auch ein Problemlöser: Wenn kein Füllmaterial vorhanden ist, nimm Stoffreste!
Hier durften zum Beispiel auch die Reste vom Außenstoff dran glauben…

Und so sieht das Ganze fertig aus!

Gefällts euch?
Liebe Grüße,
Marina

Beim Ausmisten Anfang des Jahres habe ich schon einmal erwähnt, dass wir lauter verschiedene Handtücher haben, die nicht zusammenpassen. Meine damalige Idee war, diese Handtücher wegzugeben und mir einfarbige zu kaufen. Aber wie das so ist, man findet nicht direkt was, und sobald der Umzug rum ist läuft man auch nicht mehr ständig ins Möbelhaus und sieht tolle Sachen. Dann fiel mir letztens ein Handtuch von meiner Mama in die Hand, dass sie vor vielen Jahren schon gefärbt hat. Und das war meine Lösung! Also bin ich los, habe schwarze Waschfarbe gekauft und die kunterbunten Handtücher rausgesucht. Natürlich habe ich kein Vorher-Bild, weil wenn die Idee mal geboren ist, muss es natürlich sofort umgesetzt werden. Aber als alle Handtücher in der Wäsche waren, ist es mir dann wieder eingefallen. Darum hier ein Bild aus der Waschmaschine 🙂

Passt alles so gar nicht zusammen, oder? Aber jetzt:
Hier noch der vorher gelbe Waschlappen:
Manche Stellen werden nämlich nicht gefärbt, aber das finde ich beim Waschlappen zum Beispiel ganz witzig.
Also, falls ihr auch noch einen Berg Handtücher habt, die alle eine unterschiedliche Farbe haben und ihr damit nicht glücklich seid, ich kanns euch nur empfehlen 🙂 Ich bin sehr glücklich mit meiner Lösung!
Viele Grüße,
Marina

Ich hatte a schon mal erwähnt, dass ich meinen Kleiderschrank ausgemistet habe. Vom Ausgemisteten zum wiederverwerten ist immer noch ein ganzes Regalfach in meinem Nähschrank gefüllt – dem muss ich langsam Abhilfe schaffen! Und deshalb hier ein kleines Upcycling-Projekt, vom Kleid zum Top.
Leider war mein Rollschneider eindeutig schneller als meine Kamera, deshalb kann ich euch jetzt nur noch die Reste vom Stoff zeigen, der nicht verwendet wurde:

 
Sollte es für euch nicht erkennbar sein: Das ist der Brustteil vom Kleid. Da das Kleid trägerlos war, ist grundsätzlich keine Unmenge an Stoff vorhanden. Deshalb habe ich mich für das Basic Tank-Top von Frau Liebstes entschieden. Schnittmuster aufgelegt, versucht das Top möglichst lang zu machen (ich muss das Schnittmuster nämlich grundsätzlich verlängern, ansonsten fühl ich mich nicht wohl) und geschnippelt.
 
Hier das Ergebnis mit meiner tollen Statement-Kette (meiner einzigen :)):
 

Leider sind es kopflose Fotos geworden, da das mit dem Gucken nicht so funktioniert hat…

Ich bin richtig zufrieden mit dem Ergebnis. Und ich habe quasi doppelt geupcycled (wenn man das so schreibt). Das Bündchen ist nämlich von einem weiteren Top, das nun dran glauben musste. Das Top war mir nämlich immer zu kurz, hat aber farblich perfekt dazu gepasst 🙂 So kommt man relativ günstig zu einem neuen Top aus einem Stoff, der einem super gefällt, das Kleid aber nicht mehr.
Ich gehe damit zum Upcycling Dienstag und zum Creadienstag und freue mich auf eure Werke 🙂
Viele Grüße,