Herausforderungen – manchmal kommen sie uns gelegen und manches mal scheuen wir sie. Also ich jedenfalls. Aber manchmal hat man zwar eigentlich keinen Kopf und keine Zeit für kompliziertere Dinge, aber der Drang es haben zu wollen, setzt sich darüber hinweg.

Die letzten Jahre hatte ich einen Geldbeutel von Einzignahtig, die ja leider keine Geldbeutel mehr herstellt. Dieser gefällt mir immer noch sehr gut, er ist eigentlich auch noch gut. Eigentlich ist aber der Reißverschluss-Zipper (also mit dem Bogen zum einhängen) abgebrochen und meine Reparaturversuche schlugen alle fehl.

metterlink näht: Mynta Geldbeutel von Hansedelli mit Upcycling
metterlink näht: Mynta Geldbeutel von Hansedelli mit Upcycling

Dann kam es, dass auf Instagram plötzlich überall der Geldbeutel Mynta auftauchte. Instagram made me buy and sew it!

Und noch dazu habe ich ein Geschenk für einen 30. Geburtstag benötigt, dass für jemanden, der keine oder selten Taschen trägt auch passend ist. Shirt war mir zu banal und alles andere wäre mit zu vielen Nachfragen einhergegangen. Aber ich weiß, dass sie auch immer so einen großen Geldbeutel hatte. So stand also der Plan, gleich zwei Myntas zu nähen.

metterlink näht: Mynta Geldbeutel von Hansedelli mit Upcycling
metterlink näht: Mynta Geldbeutel von Hansedelli mit Upcycling

Leider kam mir bei meinem Zeitplan die Maskennäherei dazwischen. Nicht die, die ich genäht habe, sondern die Materialbestellungen der anderen Nähwütigen. Meine Bestellung brauchte volle drei Wochen, bis sie geliefert wurde. Tatsächlich fehlte es mir an den Vlieseinlagen und auch ein wenig an kombinierbaren Stoffen. So habe ich mir von Gütermann zwei Patchwork-Sets mit Fat Quartern gekauft, die einfach in sich super kombinierbar sind.

metterlink näht: Mynta Geldbeutel von Hansedelli mit Upcycling
metterlink näht: Mynta Geldbeutel von Hansedelli mit Upcycling

Ergänzt habe ich diese Auswahl dann noch durch eigene Stoffe. So durfte in meinem Geldbeutel auch der Liberty London Stoff meiner zweiten Curcuma Bluse ein Teil des Geldbeutels werden. Leider erkennt man ihn auf den Bildern gar nicht wirklich, aber er versteckt sich hinter den Karten, wirklich.

Die Außenstoffe hatte ich hingegen schon lange im Vorrat. Der grüne Stoff ist ein altes Bundeswehrzehlt, von dem ich noch genügend Vorrat habe. Der türkise Stoff durfte auf meinem ersten und bisher einzigen Stoffmarkt-Besuch mit. Und das blaue Wachstuch war auch schon länger im Regal. Der Jeansstoff war noch ein Rest meines Jeans-Rock-Upcyclings.

Die Nieten hatte ich auch noch von einer meiner Jeans-Projekte. Sie sind wunderschön, aber kaum anzubringen. Ich hoffe, sie halten lange, denn allein damit die anzubringen war ich einige Zeit beschäftigt.

metterlink näht: Mynta Geldbeutel von Hansedelli mit Upcycling
metterlink näht: Mynta Geldbeutel von Hansedelli mit Upcycling

Nun die Frage aller Fragen: Ist er so geworden, wie ich wollte? Also mein Perfektionismus ist nicht zufrieden, aber insgesamt war er gut zu nähen. Die Anleitung ist super, führt einen Schritt für Schritt mit vielen Details durch den Nähvorgang. Aber wenn man immer nur in kleinsten Schritten zum nähen kommt, und selbst dann immer aufs Babyphone schielt, schleicht sich leider trotzdem immer wieder eine Ungenauigkeit ein. Aber es ist auf jeden Fall gut machbar! Und Übung macht den Meister, oder?

Liebe Grüße,
Marina

Link: Upcycling Love, HoT,DfdaD
Schnitt: Mynta von Hansedelli
Stoff: Größtenteils aus dem Stofflager…

Wenn etwas gut ist, dann näht man es zweimal. Und wenn etwas gut ist, dann verwendet man auch einen Stoff, der so perfekt zu einem passt! Und wenn man etwas das zweite Mal näht, dann geht es immer schon leichter von der Hand. Aber ich möchte dazu sagen, dass es einen perfekten Stoff für die Curcuma Bluse in meinen Augen gibt. Tana Lawn. Die tolle Webware von Liberty London ist leicht, aber trotzdem formstabil und super zu bügeln. Dabei ist der Stoff keineswegs durchsichtig oder knitteranfällig.

metterlink näht: Curcuma Bluse von Tilia Patterns Boho chich French chic
metterlink näht: Curcuma Bluse von Tilia Patterns Boho chich French chic

Ich bin, abgesehen von den tollen Mustern, die man eh von Liberty London kennt, nun auch ein riesiger Fan der Stoffqualität. Der Stoff wurde mir von Hello Heidi Fabrics zur Verfügung gestellt. Und obwohl er eigentlich Capel Indigo heißt, könnte man ihn einfach in Marina umbenennen. Oder?

metterlink näht: Curcuma Bluse von Tilia Patterns Boho chich French chic
metterlink näht: Curcuma Bluse von Tilia Patterns Boho chich French chic

Was es zum Schnitt zu sagen gibt, habe ich euch bei meiner ersten Variante bereits genannt. Dieses Mal habe ich die langen Ärmel genäht und den Körper etwas verlängert. Auch die Ärmel hätten noch ein paar Zentimeter vertragen, aber das merke ich mir einfach für die dritte Variante.

metterlink näht: Curcuma Bluse von Tilia Patterns Boho chich French chic
metterlink näht: Curcuma Bluse von Tilia Patterns Boho chich French chic

Den Schnitt könnt ihr noch bis morgen Abend, 24.05.20, 24 Uhr, auf meinem Instagram-Kanal gewinnen. Oder ihn bis 26. Mai 2020 vergünstigt bei Tilia Patterns erhalten.

Fun Fact: Die Hose, die ich zu meiner Curcuma trage, wurde genau an der selben Stelle fotografiert. Da das Gebiet aktuell aber umgebaut wird, hat sich die Kulisse etwas verändert. Pusteblumen gab es trotzdem!

Liebe Grüße,
Marina

Link: HoT
Schnitt: Curcuma von Tilia Patterns
(wurde mir zum Probenähen kostenfrei zur Verfügung gestellt)
Stoff: Capel Indigo by Liberty London von Hello Heidi Fabrics
(wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt)

Yeah, es ist endlich soweit! Heute erscheint Curcuma, das erste Schnittmuster von Tilia Patterns. Wenn man mich fragt, wo man die beste Inspiration für französischen Chic findet, dann wäre immer Eveline meine Antwort gewesen. Also könnt ihr euch sicher sein, dass ihre Schnittmuster sehr viel chic mitbringen!

metterlink näht: Curcuma Kurzarm von Tilda Patterns aus Tencel

So auch die Bluse oder das Kleid Curcuma. Gesmokte Ärmel in Kurz- oder Langarm oder eben ein Kleid mit angesetzter Rüsche. Der Halsausschnitt mit dem wunderschönen Verschluss am Rücken ist ein weiterer Blickfänger.

metterlink näht: Curcuma Kurzarm von Tilda Patterns aus Tencel

Bei dieser Bluse habe ich das erste Mal eine Smoknaht gemacht und frage mich seither, warum ich das nicht früher gemacht habe… Bei einigen Sommerkleidern wird dies ja ebenfalls eingesetzt und darum habe ich bisher einen Bogen gemacht. Aber wie bei so vielen Nähtechniken: Probieren geht über studieren und mit etwas Anleitung ist das meiste kein Problem.

Und die Anleitung von Eveline ist sehr ausführlich und mit den Zeichnungen super zu verstehen. Ich habe eine Größe 48 genäht und hätte bei dieser Bluse etwas die Länge anpassen sollen. Aber meine Größe liegt auch über der Vorgabe im Schnittmuster, also war das keine Überraschung .

metterlink näht: Curcuma Kurzarm von Tilda Patterns aus Tencel
metterlink näht: Curcuma Kurzarm von Tilda Patterns aus Tencel

Genäht habe ich diese kurzärmlige Bluse aus einem royalblauen Tencel, der auch schon wieder etwas länger im Stoffregal warten musste. Dabei habe ich wieder einmal festgestellt, dass dieses royalblau einfach meine Farbe ist. Und schwarz! Schwarz darf nicht fehlen.

Tatsächlich blieb es nicht bei dieser einen Bluse, ich habe noch eine mit langen Ärmeln aus einem wundervollen Stoff genäht. Diese zeige ich euch in ein paar Tagen!

Dort kann man dann auch die Smoknaht besser erkennen, mein Selbstauslöser hat mich nämlich nicht darauf hingewiesen, dass die Ärmel nicht zu sehen sind…

Aber schaut doch bei Eveline mal vorbei und seht euch die vielen tollen Designbeispiele an!

Liebe Grüße,
Marina

P.S.:Aktuell gibt es den Schnitt zum Einführungspreis!

Link: HoT
Schnitt: Curcuma von Tilia Patterns
Stoff: Tencel von Meet Milk

Was macht man, wenn man einen neuen Jeans-Rock will und keine Zeit hat, diesen zu nähen? Ja genau: Man durchforstet den Upcycling-Jeans-Stapel nach einer passenden Jeans und macht sich dann ganz einfach daraus einen Rock.

metterlink näht: Fairelith Top und Upcycling aus Jeanshose zu Rock
metterlink näht: Fairelith Top und Upcycling aus Jeanshose zu Rock

Früher haben mir diese Röcke gar nicht gefallen, aber jetzt wollte ich ihn unbedingt genau so haben. So ändern sich die Zeiten!

Genäht habe ich ihn dann während einem Online-Näh-Abend mit den Näh-Connies und überraschenderweise wurde ich während dieses Telefonats sogar (fast) fertig. Nur die Rocklänge habe ich am darauffolgenden Tag mit dem Rollschneider noch angepasst. Gesäumt habe ich ihn jedoch nicht, weil ich gerne den Look mit ein paar losen Fäden. Leider hatte ich ihn auf den Bildern noch nicht oft genug an, damit die losen Fäden sich auch tatsächlich schon zeigen würden…

metterlink näht: Fairelith Top und Upcycling aus Jeanshose zu Rock
metterlink näht: Fairelith Top und Upcycling aus Jeanshose zu Rock

Ich kann euch also sagen: Die Wahl des passenden Garnes hat bei mir fast länger gedauert, als das Nähen selbst! (Oder der Kampf mit der richtigen Fadenspannung an der Coverlock…)

Solltet ihr keine entsprechende Jeans im Fundus haben, hat Fredi von Seemannsgarn Handmade eine Anleitung zum Nähen eines neuen Rocks im Look eines solchen upgecycelten Modells.

metterlink näht: Fairelith Top und Upcycling aus Jeanshose zu Rock
metterlink näht: Fairelith Top und Upcycling aus Jeanshose zu Rock

Und das Oberteil? Ja, das ist auch neu! Endlich habe ich einen Punkt auf meiner To-Sew-Liste abgehakt und ein Fairelith-Top in schwarz mit langen Ärmeln genäht. Das wollte ich schon machen, seitdem ich das mit den kurzen Ärmeln genäht habe und das ist schon ein paar Tage her…

metterlink näht: Fairelith Top und Upcycling aus Jeanshose zu Rock

Erst habe ich überlegt, ob ich dieses Mal die weite Variante nähen will. Aber nachdem es schon so lange in dieser Variante auf dem Näh-Plan stand, musste es jetzt auch wieder diese Variante werden. Nun steht halt die ausgestellte Variante auf der To-Sew-Liste…

Aktuell ist der Schnitt bei Näh-Connection im Monatsangebot. Das ich ein Fan des Schnittes bin, muss ich bei der Anzahl meiner Faireliths im Kleiderschrank nicht dazusagen…

Liebe Grüße,
Marina

Link: DfdaD, Upcycling Love
Schnitt: Fairelith Top
(wurde mir zum Designnähen kostenfrei zur Verfügung gestellt)

Der Sommer kommt! Beziehungsweise der Frühling geht ganz schön warm los! Zum Glück können wir uns momentan über das schöne Wetter freuen, bei offenen Türen und Fenster fühlt sich das Zuhause gleich weiter an!

Ich hole langsam die kurzen Klamotten wieder aus dem Kleiderschrank und auch die Nähliste füllt sich mit sommerlichen Kleidungsstücken.

metterlink näht: Kleid Xenia von So Patterns mit Wickeltechnik aus Jersey
metterlink näht: Kleid Xenia von So Patterns mit Wickeltechnik aus Jersey

Beim Probenähen für das Kleid Xenia wollte ich deshalb unbedingt dabei sein! Ein bequemes Kleid aus Jersey, das mit seiner besonderen Wicklung ins Auge fällt.

Vernäht habe ich dafür einen leicht rosa Jersey mit weißen Pinselstrichen, was man auf den Bildern gar nicht so erkennt…

metterlink näht: Kleid Xenia von So Patterns mit Wickeltechnik aus Jersey
metterlink näht: Kleid Xenia von So Patterns mit Wickeltechnik aus Jersey

Die Schnittdatei zum plotten geschickt, Brief bekommen, die passende Größe ausgeschnitten, Zuschnitt und kurz darauf ist das Kleid auch schon fertig! Am längsten dauert dabei wohl das Wenden der Bindebänder 😉

Dadurch, dass die Bindebänder zusammen mit dem Oberteil zugeschnitten werden, ist der Stoffverbrauch etwas höher. Das rentiert sich aber, denn das Nähen ist dadurch sehr unkompliziert!

metterlink näht: Kleid Xenia von So Patterns mit Wickeltechnik aus Jersey
metterlink näht: Kleid Xenia von So Patterns mit Wickeltechnik aus Jersey
metterlink näht: Kleid Xenia von So Patterns mit Wickeltechnik aus Jersey

Wenn ihr also neben dem Nähen von Masken und dem allgemeinem Mangel an Zeit ein schnelles, raffiniertes Kleid haben wollt, kann ich euch Xenia nur ans Herz legen!

Bis zum Sonntag bekommt ihr diesen und alle anderen Kleiderschnitte von So! Patterns sogar zum halben Preis. Und auf dem Weg zum Mülleimer oder einkaufen will man die Jogginghose ja doch mal loswerden 😉 Ach quatsch, aber irgendwann kommen auch wieder andere Zeiten und dann bin ich gut vorbereitet!

Liebe Grüße,
Marina

Link: HoT, DfdaD, Das ist Neu
Schnitt: Kleid Xenia von So! Patterns
(wurde mir zum Probenähen kostenfrei zur Verfügung gestellt)
Stoff: Alles für Selbermacher

Kleider… Das Schlimmste am stillen ist es, dass ich meine Lieblingskleider alle nicht tragen kann. Selbst daheim fände ich es sehr nervig, mich immer komplett zu „entkleiden“.

Nun kann man entweder nur Wickelkleider tragen oder die Kleider mit einem Stilleinsatz nähen. Das habe ich bei dieser Hagebutte von Firlefanz gemacht. Den Stilleinsatz soll es mal als Add-On geben, Kristina wollte ihn aber noch etwas verändern.

metterlink näht: Hagebutte von Firlefanz zum stillen
metterlink näht: Hagebutte von Firlefanz zum stillen

Ich musste das Kleid jetzt aber endlich nähen, ich hatte es schon länger zugeschnitten und der Stoff ist wunderbar warmer, kuscheliger Sweat. Ich hoffe, die Zeit für diesen Stoff ist jetzt dann bald vorbei…

Ich muss ja echt sagen, ich liebe dieses Kleid! Der schöne hohe Kragen, die tollen, charakteristischen Falten am Saum und die glockige, aber doch schmale Form machen es zu einem Lieblingsteil!

metterlink näht: Hagebutte von Firlefanz zum stillen
metterlink näht: Hagebutte von Firlefanz zum stillen
metterlink näht: Hagebutte von Firlefanz zum stillen

Genäht hab ich es aus einem Sweat mit bunten Sprenkeln, der schlicht aber doch besonders ist. Zuerst hatte ich überlegt, ob es wohl zu schlicht ist und ich es noch mit einem Plott ergänzen soll. Aber es ist genau so richtig, wie es ist!

metterlink näht: Hagebutte von Firlefanz zum stillen
metterlink näht: Hagebutte von Firlefanz zum stillen

Achja: Den Stilleinsatz kann ich irgendwann auch relativ simpel wieder entfernen. Und ich freue mich schon auf die Kleider in meinem Schrank, die ich aktuell nicht anziehen kann…

Aktuell braucht es in der Garderobe ja eh mehr gemütliche Hosen und lockere Shirts. Wobei ich auch Jerseykleider gerne als #secretpiyamas trage. Dann aber unbedingt mit Taschen, die die Hagebutte natürlich auch hat 😉

Seit dieser Woche gibt es die Hagebutte auch in der Sommervariante und deshalb ist der Schnitt aktuell auch reduziert bis Sonntag.

Liebe Grüße,
Marina

Link: HoT
Schnitt: Hagebutte von Firlefanz
(zum Probenähen kostenfrei zur Verfügung gestellt)
Stoff: Alles für Selbermacher

Als ich angefangen habe zu nähen, da sind mir immer wieder Schnittmuster über den Weg gelaufen, die ich mir noch nicht zugetraut habe. Das war zum Beispiel auch Shelly. Und jetzt durfte ich das Schnittmuster nähen und klar: Da ist gar nichts schwer dran, aber jetzt nähe ich ja auch schon ein paar Jahre!

metterlink näht: Shelly von jolijou und Mees&Mees mit Bordüre
metterlink näht: Shelly von jolijou und Mees&Mees mit Bordüre

So war das nähen von Shelly für mich wie eine Reise in die Vergangenheit. Die Designbeispiele kamen mir alle bekannt vor und mir wurde richtig bewusst, wieviel ich in den vergangenen Jahren gelernt habe.

Jedenfalls war es mir bewusst und dann habe ich einen Fehler gemacht: Meine Ärmel sind an der Schulter nicht gerafft, so wie es der Schnitt vorsieht, die Mehrweite ist großzügig rundrum verteilt. Da habe ich wohl beim lesen der Anleitung nicht genau hingeschaut. Zum Glück kann man es trotzdem tragen 😉

Der Stoff ist auch ein älteres Design von Jolijou, das ich hier sehr passend fand! Die Bündchen am Ärmel habe ich aus der Bordüre geschnitten, am Saum ist die Webkante umgenäht, damit auch der gelbe Streifen der Bordüre noch sichtbar ist. Auch das Halsbündchen hat im Nacken noch ein Stück von der Bordüre abbekommen.

metterlink näht: Shelly von jolijou und Mees&Mees mit Bordüre
metterlink näht: Shelly von jolijou und Mees&Mees mit Bordüre

Ich hatte zuerst die geraden Ärmel genäht, das war mir aber zu viel Volumen. Das konnte ich zum Glück ohne auftrennen ändern, ich habe nur das andere Schnittteil aufgelegt und mit dem Rollschneider den Überschuss entfernt und dann die Ärmelnaht nochmal genäht. Nun bin ich aber sehr zufrieden mit meiner Shelly.

Solltet ihr den Schnitt noch nicht kennen: Ihr könnt ihn auch aus wärmeren Stoffen nähen und einen lockeren Rollkragen ergänzen, der ist auch beim Schnitt dabei.

Liebe Grüße,
Marina

Link: HoT
Schnitt: Shelly von jolijou
(wurde mir zum Designnähen kostenlos zur Verfügung gestellt)
Stoff: Design von Jolijou

One-Size-Schnitte und ich sind normalerweise ein rotes Tuch. Das war tatsächlich schon immer so, egal welche Körper- oder Kleidergröße ich hatte. Nun wird man ja aus Versuch klug (oder so). Und weil ich den Poncho Deluxe von Prülla immer schon genial fand, habe ich mein Glück versucht.

metterlink näht: Freebook Poncho Deluxe von Prülla
metterlink näht: Freebook Poncho Deluxe von Prülla

Das Tolle am Poncho Deluxe: Man braucht nicht viel Stoff. Also perfekt für all diese Stoffstücke im Regal, die für was „Richtiges“ meist nicht langen. Dieses Stück Stoff war dann sogar so knapp, dass ich nur die kurze Variante des Schnittes nähen konnte. Aber aktuell ist das ja eh modern und mit einem High-Waist-Rock passt es perfekt.

metterlink näht: Freebook Poncho Deluxe von Prülla
metterlink näht: Freebook Poncho Deluxe von Prülla

Nun die große Frage: Passt es tatsächlich? Ich finde ja. Ich würde nur bei einem zweiten Versuch die Bauchöffnung etwas größer lassen, was aber kein Problem ist und ich auch an diesem Poncho noch schnell ändern könnte. Also ein super Schnitt für kleine Stoffmengen und im Nu genäht. Perfekte Kombi also!

metterlink näht: Freebook Poncho Deluxe von Prülla
metterlink näht: Freebook Poncho Deluxe von Prülla

Und, fällt euch was auf?

Die tollen Bilder hat dieses Mal Miriam Reinhardt gemacht, bzw. vansquirrel, wie ihr sie vielleicht von Instagram kennt. Wir hatten einen tollen Nachmittag in München und nachdem es erst in Strömen geregnet hat, wurde das Wetter dann doch noch „Foto-tauglich“. Selbst die Windmaschine wurde extra angeschmissen 😉

metterlink näht: Freebook Poncho Deluxe von Prülla
metterlink näht: Freebook Poncho Deluxe von Prülla

Ich mag die Bilder sehr gerne und nachdem ich in letzter Zeit immer weniger Lust auf den Part „Fotos machen“ hatte, hat mir Miriam das wiedergegeben. Mit Baby und Kleinkind fällt die Konzentration auf die Bilder oft schwer und man will nur schnell das beste Ergebnis. Tatsächlich zeigen die Bilder sehr viel echte Marina und das mag ich so besonders! Vor allen Dingen, weil ich Miriam vor dem Nachmittag nur über Instagram kannte 😉

metterlink näht: Freebook Poncho Deluxe von Prülla
metterlink näht: Freebook Poncho Deluxe von Prülla
metterlink näht: Freebook Poncho Deluxe von Prülla

Wäre euch der Unterschied aufgefallen? Und tragt ihr öfter One-Size-Kleidungsstücke oder geht das bei euch auch gar nicht? Also so normalerweise?

Liebe Grüße,
Marina

Link: DfdaD, SewLala
Schnitt: Poncho Deluxe von Prülla (Freebook)
Stoff: Nosh-Jersey

Blazer… Tatsächlich eines meiner Lieblingskleidungsstücke, da es einem Outfit immer direkt das gewisse Etwas verleiht. Ich habe auch schon Blazer genäht, aber meine liebsten Blazer sind die uralten, die ich mir mal gekauft habe. Und so schaue ich immer ganz genau hin, wenn ein neuer Blazer-Schnitt erscheint.

Am liebsten sind mir dabei natürlich die Blazer, die aus den Stoffen aus meinem Stoffschrank genäht werden können. Also Sweat-Blazer, denn Sweat, Jaquard und Jersey habe ich genug vorrätig. Dabei sind sie ja auch noch bequemer zu tragen.

Deshalb musste ich auch unbedingt den Evans Blazer von Hey June Patterns kaufen, als dieser erschien. Nicht nur, dass er alle, für mich wichtigen Elemente eines Blazers enthielt, nein, er ist auch figurnah geschnitten, hat Taschen und eine lockere Version B, die aber doch noch sehr schick ist. Und dann ist der Blazer auch noch für Sweat konzipiert! Also quasi der Jackpot unter den Blazer-Schnitten.

Und das hat auch Annika von Näh-Connection erkannt und den Schnitt übersetzt. Diesen erhaltet ihr ab heute bei ihr im Shop auf Deutsch. Auf Grund der turbulenten vergangenen Monaten habe ich bisher aber leider nur Version A genäht, für Version B habe ich den Stoff aber schon hergerichtet. Oder doch lieber nochmal Version A?

Diese Version habe ich aus dem Albstoffe- Jaquard von HelloHeidiFabrics genäht. Und ich finde den Blazer so gut kombinierbar, ein richtiges Schätzchen im Kleiderschrank.

Und wenn ihr die Entstehung meines Blazers etwas mitverfolgen wollt, so könnt ihr das in Highlights auf Instagram. Ihr könnt dort natürlich auch sehen, wie ich so nähe und was das Baby derweil so macht 😉 Mein Nähplatz hingegen ist nicht mehr aktuell, denn im Dezember sind wir umgezogen und ich darf nun ein Nähzimmer mein Eigen nennen. Hier werde ich euch sicherlich auch mal einen Einblick geben, wenn ihr wollt!

Liebe Grüße,
Marina

Link: SewLala
Schnitt: Evans Blazer (selbstgekauft, aber Werbung für Näh-Connection,
bei der es den Schnitt nun auf deutsch gibt)
Stoff: EP-Jaquard von HelloHeidiFabrics